Hundetag

Gestern war wieder ein Hundetag. Und es geht immer besser. Ich kenne Shiva schon 3 Jahre, sie ist nun mit acht eine stattliche Owtscharkadame und sie lebt zuhause auf dem Hof auch mit Katzen zusammen. Seitdem der Jagdhund nicht mehr dabei ist, ist es nicht mehr purer Stress. Alles lässt sich arrangieren. Nun, jedenfalls muss Herrchen ab und zu arbeiten und ich darf Shiva ausführen. Sie war den ganzen Tag hier, die drei alten – zahnlosen- Katzendamen sind vorsichtig, der Jungkater gefällt sich im Vorüberstolzieren und der Hund , der zuhause mit einem solchen Kater im Körbchen schläft, möchte immer hallo sagen…

Vorsichtig bedeutet, dass Katze auf dem Schrank sitzt oder auch unauffindbar . Außer spookie, die eben auch sehr neugierig ist. Wir haben ja schon viel erlebt und mit Hunden auch nicht immer schönes. So wie damals, als ein Rottweiler einem solchen Kater die Hinterbeine durchbiß. Lassen wir die alten Geschichten, es war einfach ein übles Trauma, Es dauerte ein Jahr und sehr viel Geld, der Kater lief wieder. Aber nicht dank der teuren medizinischen Hochschule, sondern mit symphtum globuli D8. Wären sie alle noch am Leben, würde sich das unmöglich machen lassen. Jedoch wurde er zwei Jahre nach dem Umzug hierher überfahren. Und da war er auch nicht der Einzige.

Mauzer ruht in Frieden mit 10 anderen Verwandten im Garten, da wo nun ein Pfirsichbaum wächst. Und so gehört der Tod zum Leben dazu. Bei Katzen kann man sicher sein, es kommen wieder neue und das schnell. Traurig bin ich jedes Mal.

Heute früh kam der wilde Kater hereingestürzt, der sich sonst nur draußen füttern lässt, weil er sich einen Tag nicht her wagte. Er ist ein weiß gescheckter, seit Jahren da, vielleicht ja auch vom Bauernhof um die Ecke. Jedenfalls hat er eine große Familie, an der er nicht ganz unschuldig ist. Es gab zwar gerade eine Kastrationsaktion vom Land, doch jeder Tierarzt durfte nur 10 und dann ist nach 3 Tagen das Geld aufgebraucht. Ich sah doch zwei andere weißgescheckte, einer davon riesig die ihm nach dem Revier trachten. Geht das alles wieder los…als Kastrierter hätte er schlechte Chancen und müßte ein Hauskater werden, was ich so gar nicht will. Mäxchen aber ist kastriert worden und ist gar nicht schüchtern, der wird noch richtig groß und stellt sich mit in die Luft gereckten Krallen vor den Hund.

Und von dem anderen Kater lässt er sich auch nichts wegnehmen.

Und manchmal ist so ein Hund doch ein guter Partner.

Der magische Ort 1

Sie nannten es den magischen Ort.
Tatsächlich brachte die Eigenart des Ortes, möglicherweise eine Art von Magnetismus in den Bergen , verborgene Kristalle oder was immer diesen Zustand hervorrief, eine Form des Vergessens mit sich. Man vergaß den Rest der Welt, obwohl er hier täglich aufs Neue in Gestalt der ankommenden und abreisenden Personen anwesend war. Dies erschien mit der Zeit ebenso wie die Wellen der Gezeiten, die auch manchmal größer und wilder waren, dann wieder freundlich. Wer blieb, wurde zu einem Bestandteil des Ganzen. Und das waren dann eben sie, die mithilfe des magischen Ortes ebenfalls geheimnisumwittert erschienen. Wer sie einmal gewesen waren, interessierte nicht mehr.

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Das Fernsehen

Wir verbrachten einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher, dem sogenannten Fernsehgerät. Ein Krimi war langweiliger als der andre, und ich glaube, die sind nur noch für alte Leute. Sicher, wir sind langsam und junge Leute gucken netflix oder sonstwas. Daher frage ich mich, warum heißt es fern sehen. Und Television bedeutet auch nicht fern sehen, sondern Nah sehen. So wie bei Teleobjektiv.

Die Krimilandschaft der Deutschen hat sich in unzählige Regionalserien aufgeteilt, ein Kommissar gewöhnlicher als der nächste. Und nun gibt es den Trend, atypische Personen darzustellen, um uns etwas aufzuwecken. Das machen die Schweden, und die Australier alles viel besser. Nun gut, die haben auch die Landschaft für großartige Bilder, und die verschrobenen Originale. Und die Schriftsteller.

Ich weiß es ja, das genre erfordert gewisse Strukturen, die müssen eingehalten werden. Wie im Handwerk, und eben da scheidet sich das von Kunst.

Ein Film, diesmal von den Franzosen, der noch Tage im Kopf verblieb, war : Who killed Marilyn? Da ist der die Geheimnisse aufdeckende ein Krimischriftsteller, ein bekannter, und die Fälle haben etwas mit seinen Krimis zu tun, die von allen gelesen werden. Das ist mal eine vielschichtige Idee! Da es im Juragebirge spielt, wird einem kalt beim Gucken, denn es gibt nur Schnee dort.

Ja natürlich sehe ich gar nicht fern, ich „streame“. Sonst wäre ich ja an die Uhr gebunden, und das muss ich nicht mehr, Ich lebe im flow. Ich mache alles dann, wenn es mir gerade einfällt. “ Wenn es passt“ Das geht gut wenn man allein ist, sonst eher nicht. Außer auf La Gomera, da ist der Standardsatz schon : ja mal schaun, wenns passt. Man kann sich auf nichts verlassen…man sieht sich sowieso.

Der flow und der stream, also der Strom fließt, der aus Wasser und auch der Energiestrom , dafür verbrauchen wir ihn also. Ich bin mit Schuld, dass die Strommasten und Sendetürme und Windmühlen um uns errichtet werden. Da wird die Landschaft eng, statt weit und macht auch im Film nichts mehr her. Anstatt das Echte wahrzunehmen, sind wir programmiert auf die Bilder von anderswo, auf gekünstelte plots, und wo wäre es noch anders?

E

Tägliches Schreiben

Ich muss wieder! Sonst gehen mir die Worte verloren. Heute Nacht gab es einen ordentlichen Sturm. Frische Luft. Ich lebe ja an der Westküste von Schleswig-Holstein. Nicht ganz am Meer, und heute erfahre ich von den Heider Kultourtagen, zu Pfingsten, an denen einige Freunde teilnehmen mit Musik und Strassentheater, und es erfreut mich , mich darauf freuen zu können. Ich könnte da theoretisch sogar eine Lesung machen, sagt Meta. Oh weia, das wäre viel zu viel Stress für mich. Obwohl ich die Leute ja kenne. Ich würde ja nachts noch schlafen wollen, damit ich die Konzerte am nächsten Tag hören kann. Nicht mal auf einer eigenen Ausstellung mochte ich etwas sagen…doch damit bin ich nicht die Einzige.

https://didgeridoo-wave-days.info/kultour-heide/

Wir sind in der Provinz, erstaunlich viele Künstler und man kennt sich auch, ein buntes Durcheinander und Menschen mit Power, um Projekte auf die Beine zu stellen.

Das Objekt des Beitragsbildes ist von Rainer Muus und befindet sich in meinem Dorf. Beinah hätte ich doch geschrieben Heimatdorf. Ky 24

Marsch

Der Pflegehund ist schon längst auf dem Bauernhof zurück, der Schnee ist weg. So sieht es aus hinterm Dorf. Es gibt da eine Bank im Nirgendwo, zu allen Seiten freies Nichts…

Blues

Ich höre den Bluessender. Das hat für mich etwas Zeitloses, doch es entspricht auch meiner Stimmung. Ich habe den Winter-Blues, wenn dieser Winter einfach nicht zuende geht.Oder ist es schon länger so, dass ich nicht mehr weiß, was ich noch wollen will. Ich habe den Mut verloren, viel zu wollen.

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In Teufels Küche

Sobald ich mich irgendwo einmische, das heißt, Kommentare abgebe, komme ich gleichsam in Teufels Küche. So könnte man diverse Gruppen auf telegram durchaus nennen. Da brodelts, da wird einiges durcheinander gemischt und gerührt, und es ist auch völlig egal, von woher die vermeintlichen Informationen kommen- sobald man ach man darf man auch nicht sagen,- sobald ich etwas anmerke, in der Richtung das hielte ich für unkorrekt, werde ich abgestraft. Das war schon früher auf facebook so, wo ich mich noch gegen die Oberflächlichkeit wehren wollte. Um anderen die Augen zu öffnen. Nun das wollen diese ganzen Postverbreiter wohl auch. Oft hören sie nicht mal an, was sie weitersenden. Facebook ist schon lange tabu für mich.

Aus politisch motivierten Gruppen halte ich mich raus, das halte ich nicht aus.

Ich rede von esoterischen Gruppen. Von Licht und Liebe Fraktionen, die wie Pilze aus dem Boden schießen und immer Unsinnigeres von sich geben. Daher bin ich ausgesprochen froh über die Initiative von Alicia und Robert, und teile hier mal explizit ihr video ( ja das Sendungsbewusstsein ist noch da, oder ist es eine Verantwortung?) , diese Beiden sind spirituelle Anbieter und sehr aktiv im Sinne einer indigenen Linie der Maya in Guatemala. Dort haben sie gelernt, dort leben sie. Das verfolge ich seit ein paar Jahren. Auch da muss man überprüfen, ob alles authentisch ist. Auch dort gibt es Trittbrettfahrer, vor denen sie auch warnen. Die Naivität so Vieler ist erschreckend. Es gibt in jedem spirituellen System ein Schattenreich, es gibt diese Küche des Teufels, in der man sich so mancher tools bedienen kann. An den Teufel selber muss man sich da nicht wenden.

Vielleicht bin ich ganz froh, hier nur wenige Kommentare zu erhalten, von wohlwollenden, die mich länger „kennen“. Doch, dort wo jemand regelmässig schreibt, kennt man sich, kennt man sie, erfährt viel über sie und ihre Einstellung, ihr Leben. Es macht einfach mehr Sinn.

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Homöopathie

Nun, ich hatte das Glück, bei einem homöopathischen Arzt von der Krankenkasse bezahlt, eine Behandlung zu erhalten. Die Medizin selbst ist ja nicht teuer, frei zugänglich zum Teil, doch es ist ein relativ komplexes und kompliziertes System, das ich nicht mehr ausreichend erlernen kann. Man muss dazu voraussetzen, dass man mehr für möglich hält als eine mehr und mehr verdummte Gesellschaftssicht, die durch Wiederholung des Falschen nicht besser wird. Und auch wenn es mich brennend interessiert, meine Krankheitsgeschichte kenne, usw., wäre ich niemals selbst darauf gekommen. Und auch die Hausapotheke im Alltag ist unverzichtbarer Begleiter für eine selbstbestimmte Gesundheit. Für die gibt es genügend Bücher und Foren, wobei die Mittelfindung tatsächlich mit der Person zusammenhängt und nicht für jeden mit dem gleichen Symptom das Gleiche gilt. Bedenklich sind vielleicht die gutgemeinten falschen Ratschläge von unzureichend gebildeten Helfern. Ein gutes Gespür, Neugier, Ausprobieren und Erkenntnisse erlangen- wäre für mich wissenschaftliche Voraussetzung. Also machen wir es. Ky 23

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