Count Down

Nun zähle ich tatsächlich schon die Tage, noch dreizehn Tage bis zur Reise. Zumal es draußen so regnet und auch drinnen etwas klamm und ungemütlich wird. Dabei wird die Reise selber ja auch nur 14 Tage dauern, aber in dem Fall werde ich jede Minute ganz lang ziehen und bewusster erleben. Das denke ich, denn auf Reisen muss man wacher sein, aus dem Trott erwachen und auf alles achten. Wahrscheinlich werde ich hier gar nichts schreiben in der Zeit, sondern in meiner kostenlosen privaten telegramgruppe die Bilder posten. Ich will nicht schon wieder updaten und bezahlen.

Ganz viel artemisia annua bekam ich geschenkt- ganze Pflanzen zum Trocknen, und dafür musste ich nun auch schon mal den Ofen anheizen. Das Stadtfest in Garding ließen wir auch aus, obwohl es mir für die Musiker leid tut, die ja trotzdem auftreten und dann vor leeren Plätzen.

Aber einmal passiert es halt jedes Jahr, und es trifft immer einen anderen. Viele Touristen sind wohl auch schon wieder zu Hause.

Über eine andere Art Reise berichtet Oliver Tappe, https://youtu.be/luE1oSV7ggM?si=PVzx3cL0oUuci8IP und vielleicht ist es spannender, wenn man auch das Buch kennt. Ich war damit aber gar nicht so zufrieden, weil es die Zeit nach dem Tode doch sehr einseitig beschrieb, – es ist von einem Hypnotiseur, der seine Klienten in Zeiten zwischen den Leben führte. Dieses Gespräch hier führt es in klarere Bahnen, ich selbst bin überzeugt, dass einen nämlich das erwartet, was man erwartet. Aber trotzdem führt es uns in unbekannte Bereiche, und deshalb werde ich mich nicht einschränken, indem ich unbedingt an Buddha Amithabas Seite wieder erwachen will oder etwas ähnliches.

Denn wenn ich einmal dort bin, weiß ich mehr als jetzt. So geht es ja mit jeder Reise, und sich vorher ein Programm zu machen, ist überhaupt nicht lebendig, einem echten Reisenden nicht würdig…Na gut, ich gebe zu, ich kenne den Ort schon ziemlich gut…

Und auch tun die Knochen wieder weh, man muss also sehen, was man kann. Es liegt am Temperaturwechsel von 30 auf 20 Grad, wir hatten es öfter dieses Jahr, – alle Katzen liegen natürlich in den Sesseln, bis auf Maxi, der schon tagelang weg ist und vielleicht so weit, dass er den Nachhauseweg scheut, weil er klatschnass ankäme.

Dichter und Denker

Der Ausdruck schwirrt schon länger in meinem Kopf herum…so wird er doch oft in Bezug auf unser Land benutzt. Oft auch um zu behaupten, das war einmal. Nun, gewiss wurden immer nur Dichter und Denker aus der Vergangenheit belobigt und herangezogen, um die vermeintliche deutsche Besonderheit zu benennen. Ich glaube, wir sind ebenso ein Volk aus vielen Quellen wie ebenso eines der guten Landwirte und Handwerker, der Erdverbundenheit, und keineswegs hatten Dichter und Denker die gleichen Ziele.

Und vor allem sind Dichter nicht von anderen Dichtern geboren worden, sondern hatten es ziemlich schwer in ihrer Zeit . Ich glaube, Rilkes Vater wollte etwas anderes aus ihm machen.

Man darf auch nicht vergessen, dass eine etliche Zahl von Dichtern, Künstlern und unliebsamen Denkern auswandern musste oder umgekommen wurde. Sie sind sowieso über die ganze Welt verteilt und keine Kultur ist ohne eigene .

So wie die Kaktusfrüchte, die man auch an unliebsamen Gewächsen ernten kann, und plötzlich hat man sie hierzulande entdeckt und verkauft sie im Supermarkt. Sie haben ganz ganz feine Stacheln, die zuvor irgendwie entfernt werden. Beim selber Ernten ist das nicht der Fall und sie gehen oft tagelang nicht aus der Haut raus.

So ist das auch mit manchen Gedanken.

In manchen Kreisen wird viel gedacht über die sogenannte Matrix- die echte und die falsche, also eine künstliche und allerorten wird gefordert: wir müssen raus aus der Matrix…

Es gibt viel Verwirrung durch das Denken. Wie schön, dass die KI da noch mal Ordnung rein bringt durch das Klären von Ursprüngen der Ideen…Nun gut, ich blicke da nicht durch. Ich hole noch einmal das Buch: „Der Realitätscode“ von Gregg Braden hervor, den sollte doch jeder kennen. Ein Denker.

Die Gnostiker sprachen also von der falschen Matrix? Und heute wird das als neues Schreckgespenst benutzt….Nichts als unser eigenes Denken hindert uns daran, uns mit der echten Quelle von Allem Leben zu verbinden. Wir sind Leben.

https://www.mystikum.at/wp-content/themes/Mystikum-Magazin/ausgaben/Mystikum_August_2026.pdf

Ein paar vielleicht durchgeknallte Denker? Vielleicht aber auch für die Zukunft wichtig? ich kann da nicht ganz mithalten, bin aber neugierig.

Hier https://t.me/PhilosSophia_PerIchMitMir folge ich Ilmarin, der sich mit seiner KI unterhält, und man lernt in jedem Fall etwas dazu. Auch wie man seine KI beeinflusst, so dass sie in der eigenen Sprache antwortet. Das Denken erhält eine neue Dimension, und ich weiß nicht- auf ein Land jedenfalls lässt es sich nicht beschränken. Die Zukunft ist wirklich vieldimensional.

„Zufällig“ fällt mir noch ein Science Fiction Roman in die Hände ( aus dem Regal im Bioladen!)

“ Das Haus der Sonnen“ von Alastair Reynolds, der ein echter Astrophysiker war, und Welten beschreibt, die noch sehr ungewohnt für meine Vorstellung sind.

Aros

Das Buch ist auf englisch, es begegnet mir gerade eben durch ein Interview, das der Freund einer Bekannten mit Aros machte. https://www.youtube.com/watch?v=Z8-bIldyEDQ&t=546s

Solche Menschen sind auch mir unterwegs begegnet, ein Schatz an Erfahrungen und Lebenswegen, der spirituellen Reisen , der Mutigen die sich auf den Weg machten. Ernesto hat auch ein Buch geschrieben, auf deutsch, wenn ich es bekomme, kann ich was darüber sagen. Aros ist Schwede und spricht deutsch im Interview.

Und auf die Delphine bin ich nun auch gespannt, ob sie mir bald selbst begegnen, ich taste mich einmal vor mit den inneren Fühlern…

Kurze-Hosen-Zeit

Nun, davon gibt es keine Fotos, ich glaube das kann jeder selbst beobachten. Mein Foto zeigt meine alte Hand mit einem altmodischen Ring, vielleicht ein Peridot, der gut dazu passt, finde ich. Vielleicht weil meine Großmütter anno dazumal solche Ringe trugen, und ich weiß nicht mal, woher der kommt. Energetisch betrachtet, muss so alter Fremdschmuck gereinigt werden.

Früh war ich im Dorfe zum Supermarkt, so wie alle klugen Rentner, und ich war wohl die einzige ohne kurze Hosen. Ich weiß, über Geschmack lässt sich streiten, über Geschmacklosigkeit aber nicht wirklich. Warum nur tragen alte Frauen jeglichen Formates kurze Hosen, eng oder ausgeleiert ist da auch egal, mit so hässlichen Hintern, ehrlich, wenn sie doch Kleider tragen könnten? Die alten Männer tragen auch kurz, jedoch mehr so die ausgebeulte Riesenjeans, und das weniger schöne sind da die vollen Hosentaschen.

Ja, meine Mamma hat uns einst beigebracht, egal wie schlecht es dir geht, du musst gut angezogen sein. Sie trug niemals Pantoffeln im Haus. So eine Haltung habe ich nicht….aber….

Das ist ein Kleid von Aldi für 8 Euro, und ich fand es so retro spießig, dass ich es extra anziehe. Es macht mir Spaß, jeden Tag ein anderes Bild abzugeben, und nicht so leicht einzuordnen zu sein. Andrerseits, das Hippieding kann ich nicht leugnen, mit den bunten Farben habe ich es nun mal. Elegant scheitert schon an den Fingernägeln, mit denen ich in der Erde buddel.

Aber geschmacklos…manchmal ist es schön, wenns egal ist, es hat ein eigenes Selbstbewusstsein, falls man sich dessen denn bewusst ist.

Der 12te ist erst morgen, (Wegen der 12 Foto-challenge),da ich aber auf eine Musikerparty mit live Musik in der Scheune eingeladen bin, wird morgen eher ruhig.

Ich stellte gestern fest, dass ich vom Buddhismus eine Menge vergessen habe! Ich habe auch nur noch die zwei Bücher, oder drei. Genau genommen ist der Bön sehr speziell, und interessiert mich auch deshalb. Formale Religion und die aufwändigen Riten sind nichts für mich. Doch habe ich wieder eines bestellt. Tsültrim Allione ist natürlich etwas Besonderes, und ihr Buch geht darum, die Dämonen zu füttern…die eigenen inneren Schatten nicht zu ignorieren, sondern mit ihnen zu arbeiten.

Den Bogen spannen

Ich bin ein wenig ketzerisch unterwegs. Habe ein paar gute podcasts gehört, und das ist vielleicht eher etwas für die spirituell interessierten Leser. Die anderen sagen ja ohnehin, das ist alles Humbug oder Glaubenssache. Schade für sie, denn glauben tun sie auch eine Menge…ohne dass es ihnen klar ist. Sie halten das für Fakten.

Wovon ich viel erfahre, ist dieser podcast https://youtu.be/DwzmNwdUFx4?si=6spvo3lYexzuJBRP, denn er befasst sich sehr differenziert mit der geistigen Welt. Das Thema des Wandels ist in aller Munde und ich wundere mich plötzlich über manche Astrologen, die diesen Wandel hier und da und daran erkennen und dass alte Systeme zusammenbrechen, keine Gültigkeit mehr haben und eine neue Welt im Aufbruch ist. Ja ich glaube das schon lange und habe auch lange drauf gewartet, wobei das insgesamt Jahre des Prozesses waren. Eines Freiwerdens von Ängsten und alten Glaubenssätzen, so dass ich keinem System mehr angehöre. Das macht auch manchmal wackelig.

Was ich aber gerade denke: Was ist denn mit der Astrologie? Bricht das System denn nicht auch zusammen? Ist es nicht eine etwas enge Sichtweise, 12 Sternzeichen und so weiter….das 12er-System. Manche haben schon ein dreizehntes eingeführt, aber das ist doch immer noch ein von der Erde aus gesehenes „Einbildungssystem“, was keineswegs auf echter Lage im Kosmos beruht….Eben zweidimensional.

Wir leben in einem multidimensionalen Universum, das wir noch nicht verstehen. Auf jeder der Dimensionen sehen wir anders aus. Aber wir sehen sie nicht. In der Innenschau können wir manche Grenzen überwinden und bekommen ein anderes Bild von Realität. Und zwar ohne technische Hilfsmittel.

Lernsysteme sind dabei allerdings eine Hilfe, wofür es dann workshops gibt und Ausbildung. Diese werden auch immer offener, sollen aber doch einen Rahmen geben, in dem sich jeder Einzelne eine Landkarte erschafft, die ihm dienlich ist auf seinen Erforschungen. Erst einmal von der Oberfläche in die Tiefe zu gelangen, ist die Voraussetzung.

Das ist auch so ein vernünftiger Lehrer, der das Wesentliche auf den Punkt bringt.

Aber Astrologie zu erlernen, die vielleicht gleich wieder überholt ist? Mir wäre sie sowieso zu kompliziert, und auch das berechnen uns schon die Maschinchen – ein Programm.

Der Bogen, wie kam ich auf den Bogen? Will ich einen Pfeil abschießen, muss ich den Bogen ganz ruhig halten und in äußerster Spannung zugleich. Ist ja eine alte Methode im Zen, nicht wahr. Da wurden gute Wege entwickelt, um in die Tiefe zu gelangen. Aber eben auch Dogmen, nur um am Ende zur Befreiung von alldem zu kommen. Das wird manchmal vergessen.

Der Befreite braucht das System nicht mehr. Oder nie.

Ein Ort an dem wir einander begegnen

„Jenseits von Richtig und Falsch ist ein Ort, an dem wir einander begegnen“. Rumi

Ich hörte den Satz gestern von Monika, die uns immer wieder mit ihrem Straßentheater erfreut.

https://youtu.be/ZWee4Y4j8do?si=yWq1xs59tEFDOb_O

Dort fand in Büsum eine Vereidigung von 2000 Soldaten statt. Die kapierten vermutlich nicht viel von dem Theater. Interesse findet es eher auf tiktok.

Jenseits all dieser politisch eingefärbten Diskussionen und Missverständnisse begegnen wir uns als Menschen. Am Wochenende zum Sommerfest, und auch jeden Tag. Ich war dieser Tage Teil eines Mutter-Erde-Kreises und es war wunderschön.

Und genau dort fand echte Begegnung statt jenseits von Darstellen wollen. Wir sind eben doch alle Menschen, die die Welt verbessern wollen. Ich würde dafür nur nicht mehr auf die Straße gehen, sondern eben jenseits dieser Wege wirken. Mit jenen Kräften, die in uns und durch uns Heilung erschaffen. Im Bewusstsein beginnt alles, was später Form annimmt. Darum finde ich es so wichtig, nicht das Negative zu fokussieren.

Sich die Gewässer als rein und klar VORZUSTELLEN. Zum Beispiel. Und wenn man beten will, dann eben damit diesen Zustand zu bewirken, zu rufen, sich in Bildern vorzustellen, anstatt nur an Wissenschaft zu glauben, die uns mit neuer Technik retten soll. So oft ist die Technik gar nicht mit den gesunden Kreisläufen verbunden.

Das Wetter ist jenseits meines Verständnisses. Etwas krass, extrem, seltsam. Ich sehe ja die Schleier des Morgens, bevor sich der Himmel wieder zudeckt. Ist mir auch egal, wenn alle es nicht glauben wollen. Ich beobachte es schon lange. Sommer stundenweise zu haben. Na danke.

Irgendwann

Irgendwann beginnt auch der Sommer, nur nicht jetzt. Sturmartige Windböen fegen durchs Land. Ich friere. Ich heize den Ofen an. Und irgendwie scheint mir, dass ich das jedes Jahr im Juni denke. Wenn dann im August mal drei Wochen am Stück Sommer gewesen sein wird, hoffentlich, dann bin ich zufrieden, aber dann ist er auch schon zuende.

Ich lebe dann jede Minute so als sei sie ganz lang. Das bringt mich zum Wort der „Unzeit“ Zur Unzeit kam mein Kater mitten in der Nacht von einer tagelangen Tour zurück. Er hustet und war voller Zecken. Eine Neumondnacht, das ist Unzeit weil die Stunden nicht gemessen werden im Schlaf.

Das UN ist eine Verneinung. Manchmal aber auch eine Verstärkung, was sich widerspricht. Eine Untiefe ist keine Nicht-Tiefe, sondern eine noch tiefere dunklere unbekannte Tiefe. Ein Untier ist ein gefährlicheres Tier, kaum noch Tier, ebenso wie ein Unmensch kein Mensch mehr sein soll. Vielleicht von UN-ten und Unterwelt.

Das IR ist auch eine Verneinung. Irreal, irrelevant, irre. Irrlicht.

Sowas denke ich in der Nacht zur Unzeit, wenn ich nicht wieder einschlafen kann.

Die Zecke ist ein Untier. In Massen.

Der Tag brachte eine wunderschöne Frauenrunde in einer kuscheligen Jurte. Da fegte der Wind noch lauter draußen herum. Und das Sommerfest wird vorbereitet. Zu Tränen gerührt von einer stillenden jungen Mutter und dem kleinen Murkel. Gibt kaum ein besseres Urbild für das Leben und die Weiblichkeit, um das zu unterstützen trafen wir uns. Denn die Mütter fühlen sich auch alleingelassen. Die Seele zu nähren, dabei würde die Sonne helfen, doch auch die menschliche Wärme. Die menschliche Tiefe, die im Alltag so oft fehlt.

Was sind das da, schon wieder neue Bücher? Tatsächlich guckte ich nur kurz in die nächste Bücherhütte, und fand wieder vier. Wann ich das alles lesen will? Gerade nicht. Diese Antwort kann man bei der Frage nach updates anklicken, und das tue ich somit. Man kann lesen, bis es einem zu den Ohren rausquillt. Dann macht es keine Freude mehr. Das Buch muss passen zum Moment, und eher ist es auch mal dran, in sich hineinzusehen….

Holy Spirit

Wen haben wir denn da getroffen? Ein Froschkönig auf dem Silbertablett des Außerirdischen! Ach ist das schön, dass es noch ein paar versprengte alte Hippies gibt. Ja ich weiß, in Indien schon. Aber das ist mir nun doch zu weit.

Ein Trommeltreffen, das Wahnsinnswetter, gute Gespräche.

Und als ich dieses Buch „walkaway„( Cory Doctotow) weiterlas, war ich immer mehr enttäuscht. Eine Utopie? Ich glaube nicht, aber ich gehöre ja nicht zu der Generation. Da geht es zwar um ein Abwenden von der Kultur, die wenigen Reichen die Macht gibt. Aber es wird von fortwährender Zerstörung begleitet. Die “ ersten Schritte einer besseren Welt“ lassen natürlich irgendwie an die „Last Generation “ denken. Sie wollen nun die Ersten sein. Wie die „First Nations“ der Ureinwohner in Kanada, wo das Ganze spielt, die auch noch da sind. Das ganze neue System ist hochtechnisiert, hat keine Bosse, aber das Computerwissen ist alles. In Kanada gibt es genug Platz, immer wieder weiter weg zu gehen.

Dabei müssen unbedingt die server, die clouds etc gerettet werden. Roboter, Drohnen und Zeppeline machen das möglich. Mir kommt das nicht erstrebenswert vor….last not least wird erfunden, das Bewusstsein von Toten oder Lebenden auf den PC hochzuladen und so zu erhalten. Erstaunlicherweise sind auch die Gefühle dabei, und das ohne Körper, was ich wirklich nicht ganz erfassen kann. Von einer Seele wird hier nie geredet. Es gibt endlose Diskussionen, aber das ist der Weg des Überlebens? In ferner Zukunft können sie Körper erschaffen und laden sich wieder herunter. Dabei sind auch alle queer, trans und bisexuell. Ohne das wäre es genau der Traum von Elon Musk, schätze ich. Aber davon hält er ja nichts, er hat seinen Sohn deswegen verstoßen. Und Boss muss sein.

Anyway gibt es kaum einen aktuellen Roman oder Film in den öffentlichen Sendern, wo noch Mann-Frau-Beziehungen existieren. Nur über 60. Man hört nun auch im Leben von vielen jungen Leuten, die nicht sein wollen, was sie sind.

Ich wundere mich aber viel mehr noch über das Verständnis von Bewusstsein, welches ohne KI und PC-netzwerk nicht mehr existieren soll. Wo sind all die spirituellen Lehren, das Wissen, die Übungen geblieben?

Viele Bewusstseine ohne Körper wurden doch schon erfunden, gefunden, erlebt, wo wir doch gerade Pfingsten mit dem Heiligen Geist hatten, –

Ich lese außerdem “ Die unsichtbare Ordnung des Lebens“ von Jens Oertel, ein praktischer Ratgeber über energetische und geomantische Wirkungen. Fern von Aberglauben wird hier alles logisch erklärt, und endlich habe ich die Lahkovski-Spule verstanden. https://youtu.be/cY9cntfNduQ?si=g6F3Vs3btFGuwNR0

Walkaway

Cory Doctorow, Roman 2018 Heyne

Ein hochinteressantes Buch, dabei nicht einmal neu. Aber die Ideen! Es geht um die Alternative zur bestehenden Gesellschaft, die in diesem science fiction nur geringfügig „weiter“ ist als die unsere, abgesehen von der noch fortgeschritteneren Überwachung und Kontrolle. Um diesem System zu entgehen, entfernen sich junge Leute und bauen etwas eigenes auf. Auch dieses ist hochtechnisiert, gut organisiert und dennoch ein Experiment.

Ich erinnere mich an bestehende Versuche, Ökodörfer und Gemeinschaftsbildung, für die ich nie geeignet war. Aber ich weiß in etwa, wie sie funktionieren und wie nicht. Tamera ist interessant. Die Idee also weitergesponnen….ich bin erst auf Seite 190 von 736. Klar, ich bin zu alt, um da wirklich mitzukommen. Der Autor ist berühmt. https://diezukunft.de/taxonomy/term/5166

Die Maiglöckchen sind da, unter dem hohen Giersch verborgen! Wild? Wäre es wild, würde alles nur Brombeere sein. Tatsächlich ist es Arbeit, hochsensibel, auf all die Blütenpflänzchen zu achten , statt nur Grün zu sehen. Ich glaube, einen guten Gärtner macht die Erfahrung.

Ich bin wirklich begeistert vom Buch, das man nicht einfach nur lesen kann, sondern man muss nachdenken über die Entwürfe und Philosophien. Das ist die spannende Frage, wie die Zukunft aussieht und wie wirken wir daran mit.

Was ist Bewusstsein?

Natürliche Intelligenz

Natürliche Intelligenz ist das Wichtigste überhaupt, und lässt sich nicht kopieren. Ich höre wieder dem großen Geomanten zu, seine Botschaft ist auf englisch, danke dafür.

https://youtu.be/XpTFN_366z4?si=2PTH29zDiKy0XSld

MaRCO pOGACNIK hat so wertvolle Pionierarbeit geleistet, ist nun 82 Jahre alt und mit seiner Feinfühligkeit einzigartig. Er sagt hier einige wichtige Botschaften in klarer Form. Von ihm haben wir unseren Geomantieunterricht bei Hans Hansen inspirieren lassen, https://youtu.be/3vhePtMDsTA?si=gaCrBcolKQdfkEcS. Mit Hans war ich vor Jahren auf Gruppenreisen nach Dänemark, nach La Gomera. Beide sind keine geborenen Redner, haben einen bescheidenen Auftritt, ganz anders als manche Stars der spirituellen Szene. Beide lauschen auf innere Stimmen und den Reichtum der Naturwesen.

Bestimmt gibt es leichtere Lektüre als diese, doch diese empfinde ich als entscheidend.

Besonders da alle über künstliche Intelligenz reden, aber nie über die natürliche Intelligenz, die hier alles zusammenhält. Oder auch vielmehr nicht mehr: aus gutem Grund, wie wir hier erfahren können, wenn wir uns fragen, wo es mit der Erde hingehen soll.

Die Akelei ist in diesem Jahr riesig, überall verteilt. Ganze Felder des Rasens sind voller Habichtskraut. Also „Rasen“ kann man nicht sagen….es ist gemähte Wiese voller Überraschungen. Heute bekam ich nasse Füße. Kalter Wind. Der Auswertung der NABU Gartenvogelzählung entnehme ich, dass die Amseln sich erholen, die Schwalben aber gar nicht und auch die Stare weniger wurden. Warum steht in der Liste nicht, aber man muss etwas forschen. Und sogar der Kuckuck ist zahlreicher.

Es ist doch erstaunlich, wie viele Vogelarten dort drinstehen, die ich gar nicht identifizieren könnte, weil ich sie nicht kenne. Wichtig aber ist, sich mit dem großen Bild zu verbinden, nicht die einzelnen Namen zu wissen. Sich nicht außerhalb von Natur zu sehen, sondern eingewoben. Das sagt sich so, aber – wir sind natürlich. Noch. An unserem Bewusstsein entscheidet sich die Zukunft.

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