Aros

Das Buch ist auf englisch, es begegnet mir gerade eben durch ein Interview, das der Freund einer Bekannten mit Aros machte. https://www.youtube.com/watch?v=Z8-bIldyEDQ&t=546s

Solche Menschen sind auch mir unterwegs begegnet, ein Schatz an Erfahrungen und Lebenswegen, der spirituellen Reisen , der Mutigen die sich auf den Weg machten. Ernesto hat auch ein Buch geschrieben, auf deutsch, wenn ich es bekomme, kann ich was darüber sagen. Aros ist Schwede und spricht deutsch im Interview.

Und auf die Delphine bin ich nun auch gespannt, ob sie mir bald selbst begegnen, ich taste mich einmal vor mit den inneren Fühlern…

Kurze-Hosen-Zeit

Nun, davon gibt es keine Fotos, ich glaube das kann jeder selbst beobachten. Mein Foto zeigt meine alte Hand mit einem altmodischen Ring, vielleicht ein Peridot, der gut dazu passt, finde ich. Vielleicht weil meine Großmütter anno dazumal solche Ringe trugen, und ich weiß nicht mal, woher der kommt. Energetisch betrachtet, muss so alter Fremdschmuck gereinigt werden.

Früh war ich im Dorfe zum Supermarkt, so wie alle klugen Rentner, und ich war wohl die einzige ohne kurze Hosen. Ich weiß, über Geschmack lässt sich streiten, über Geschmacklosigkeit aber nicht wirklich. Warum nur tragen alte Frauen jeglichen Formates kurze Hosen, eng oder ausgeleiert ist da auch egal, mit so hässlichen Hintern, ehrlich, wenn sie doch Kleider tragen könnten? Die alten Männer tragen auch kurz, jedoch mehr so die ausgebeulte Riesenjeans, und das weniger schöne sind da die vollen Hosentaschen.

Ja, meine Mamma hat uns einst beigebracht, egal wie schlecht es dir geht, du musst gut angezogen sein. Sie trug niemals Pantoffeln im Haus. So eine Haltung habe ich nicht….aber….

Das ist ein Kleid von Aldi für 8 Euro, und ich fand es so retro spießig, dass ich es extra anziehe. Es macht mir Spaß, jeden Tag ein anderes Bild abzugeben, und nicht so leicht einzuordnen zu sein. Andrerseits, das Hippieding kann ich nicht leugnen, mit den bunten Farben habe ich es nun mal. Elegant scheitert schon an den Fingernägeln, mit denen ich in der Erde buddel.

Aber geschmacklos…manchmal ist es schön, wenns egal ist, es hat ein eigenes Selbstbewusstsein, falls man sich dessen denn bewusst ist.

Der 12te ist erst morgen, (Wegen der 12 Foto-challenge),da ich aber auf eine Musikerparty mit live Musik in der Scheune eingeladen bin, wird morgen eher ruhig.

Ich stellte gestern fest, dass ich vom Buddhismus eine Menge vergessen habe! Ich habe auch nur noch die zwei Bücher, oder drei. Genau genommen ist der Bön sehr speziell, und interessiert mich auch deshalb. Formale Religion und die aufwändigen Riten sind nichts für mich. Doch habe ich wieder eines bestellt. Tsültrim Allione ist natürlich etwas Besonderes, und ihr Buch geht darum, die Dämonen zu füttern…die eigenen inneren Schatten nicht zu ignorieren, sondern mit ihnen zu arbeiten.

Den Bogen spannen

Ich bin ein wenig ketzerisch unterwegs. Habe ein paar gute podcasts gehört, und das ist vielleicht eher etwas für die spirituell interessierten Leser. Die anderen sagen ja ohnehin, das ist alles Humbug oder Glaubenssache. Schade für sie, denn glauben tun sie auch eine Menge…ohne dass es ihnen klar ist. Sie halten das für Fakten.

Wovon ich viel erfahre, ist dieser podcast https://youtu.be/DwzmNwdUFx4?si=6spvo3lYexzuJBRP, denn er befasst sich sehr differenziert mit der geistigen Welt. Das Thema des Wandels ist in aller Munde und ich wundere mich plötzlich über manche Astrologen, die diesen Wandel hier und da und daran erkennen und dass alte Systeme zusammenbrechen, keine Gültigkeit mehr haben und eine neue Welt im Aufbruch ist. Ja ich glaube das schon lange und habe auch lange drauf gewartet, wobei das insgesamt Jahre des Prozesses waren. Eines Freiwerdens von Ängsten und alten Glaubenssätzen, so dass ich keinem System mehr angehöre. Das macht auch manchmal wackelig.

Was ich aber gerade denke: Was ist denn mit der Astrologie? Bricht das System denn nicht auch zusammen? Ist es nicht eine etwas enge Sichtweise, 12 Sternzeichen und so weiter….das 12er-System. Manche haben schon ein dreizehntes eingeführt, aber das ist doch immer noch ein von der Erde aus gesehenes „Einbildungssystem“, was keineswegs auf echter Lage im Kosmos beruht….Eben zweidimensional.

Wir leben in einem multidimensionalen Universum, das wir noch nicht verstehen. Auf jeder der Dimensionen sehen wir anders aus. Aber wir sehen sie nicht. In der Innenschau können wir manche Grenzen überwinden und bekommen ein anderes Bild von Realität. Und zwar ohne technische Hilfsmittel.

Lernsysteme sind dabei allerdings eine Hilfe, wofür es dann workshops gibt und Ausbildung. Diese werden auch immer offener, sollen aber doch einen Rahmen geben, in dem sich jeder Einzelne eine Landkarte erschafft, die ihm dienlich ist auf seinen Erforschungen. Erst einmal von der Oberfläche in die Tiefe zu gelangen, ist die Voraussetzung.

Das ist auch so ein vernünftiger Lehrer, der das Wesentliche auf den Punkt bringt.

Aber Astrologie zu erlernen, die vielleicht gleich wieder überholt ist? Mir wäre sie sowieso zu kompliziert, und auch das berechnen uns schon die Maschinchen – ein Programm.

Der Bogen, wie kam ich auf den Bogen? Will ich einen Pfeil abschießen, muss ich den Bogen ganz ruhig halten und in äußerster Spannung zugleich. Ist ja eine alte Methode im Zen, nicht wahr. Da wurden gute Wege entwickelt, um in die Tiefe zu gelangen. Aber eben auch Dogmen, nur um am Ende zur Befreiung von alldem zu kommen. Das wird manchmal vergessen.

Der Befreite braucht das System nicht mehr. Oder nie.

Ein Ort an dem wir einander begegnen

„Jenseits von Richtig und Falsch ist ein Ort, an dem wir einander begegnen“. Rumi

Ich hörte den Satz gestern von Monika, die uns immer wieder mit ihrem Straßentheater erfreut.

https://youtu.be/ZWee4Y4j8do?si=yWq1xs59tEFDOb_O

Dort fand in Büsum eine Vereidigung von 2000 Soldaten statt. Die kapierten vermutlich nicht viel von dem Theater. Interesse findet es eher auf tiktok.

Jenseits all dieser politisch eingefärbten Diskussionen und Missverständnisse begegnen wir uns als Menschen. Am Wochenende zum Sommerfest, und auch jeden Tag. Ich war dieser Tage Teil eines Mutter-Erde-Kreises und es war wunderschön.

Und genau dort fand echte Begegnung statt jenseits von Darstellen wollen. Wir sind eben doch alle Menschen, die die Welt verbessern wollen. Ich würde dafür nur nicht mehr auf die Straße gehen, sondern eben jenseits dieser Wege wirken. Mit jenen Kräften, die in uns und durch uns Heilung erschaffen. Im Bewusstsein beginnt alles, was später Form annimmt. Darum finde ich es so wichtig, nicht das Negative zu fokussieren.

Sich die Gewässer als rein und klar VORZUSTELLEN. Zum Beispiel. Und wenn man beten will, dann eben damit diesen Zustand zu bewirken, zu rufen, sich in Bildern vorzustellen, anstatt nur an Wissenschaft zu glauben, die uns mit neuer Technik retten soll. So oft ist die Technik gar nicht mit den gesunden Kreisläufen verbunden.

Das Wetter ist jenseits meines Verständnisses. Etwas krass, extrem, seltsam. Ich sehe ja die Schleier des Morgens, bevor sich der Himmel wieder zudeckt. Ist mir auch egal, wenn alle es nicht glauben wollen. Ich beobachte es schon lange. Sommer stundenweise zu haben. Na danke.

Irgendwann

Irgendwann beginnt auch der Sommer, nur nicht jetzt. Sturmartige Windböen fegen durchs Land. Ich friere. Ich heize den Ofen an. Und irgendwie scheint mir, dass ich das jedes Jahr im Juni denke. Wenn dann im August mal drei Wochen am Stück Sommer gewesen sein wird, hoffentlich, dann bin ich zufrieden, aber dann ist er auch schon zuende.

Ich lebe dann jede Minute so als sei sie ganz lang. Das bringt mich zum Wort der „Unzeit“ Zur Unzeit kam mein Kater mitten in der Nacht von einer tagelangen Tour zurück. Er hustet und war voller Zecken. Eine Neumondnacht, das ist Unzeit weil die Stunden nicht gemessen werden im Schlaf.

Das UN ist eine Verneinung. Manchmal aber auch eine Verstärkung, was sich widerspricht. Eine Untiefe ist keine Nicht-Tiefe, sondern eine noch tiefere dunklere unbekannte Tiefe. Ein Untier ist ein gefährlicheres Tier, kaum noch Tier, ebenso wie ein Unmensch kein Mensch mehr sein soll. Vielleicht von UN-ten und Unterwelt.

Das IR ist auch eine Verneinung. Irreal, irrelevant, irre. Irrlicht.

Sowas denke ich in der Nacht zur Unzeit, wenn ich nicht wieder einschlafen kann.

Die Zecke ist ein Untier. In Massen.

Der Tag brachte eine wunderschöne Frauenrunde in einer kuscheligen Jurte. Da fegte der Wind noch lauter draußen herum. Und das Sommerfest wird vorbereitet. Zu Tränen gerührt von einer stillenden jungen Mutter und dem kleinen Murkel. Gibt kaum ein besseres Urbild für das Leben und die Weiblichkeit, um das zu unterstützen trafen wir uns. Denn die Mütter fühlen sich auch alleingelassen. Die Seele zu nähren, dabei würde die Sonne helfen, doch auch die menschliche Wärme. Die menschliche Tiefe, die im Alltag so oft fehlt.

Was sind das da, schon wieder neue Bücher? Tatsächlich guckte ich nur kurz in die nächste Bücherhütte, und fand wieder vier. Wann ich das alles lesen will? Gerade nicht. Diese Antwort kann man bei der Frage nach updates anklicken, und das tue ich somit. Man kann lesen, bis es einem zu den Ohren rausquillt. Dann macht es keine Freude mehr. Das Buch muss passen zum Moment, und eher ist es auch mal dran, in sich hineinzusehen….

Holy Spirit

Wen haben wir denn da getroffen? Ein Froschkönig auf dem Silbertablett des Außerirdischen! Ach ist das schön, dass es noch ein paar versprengte alte Hippies gibt. Ja ich weiß, in Indien schon. Aber das ist mir nun doch zu weit.

Ein Trommeltreffen, das Wahnsinnswetter, gute Gespräche.

Und als ich dieses Buch „walkaway„( Cory Doctotow) weiterlas, war ich immer mehr enttäuscht. Eine Utopie? Ich glaube nicht, aber ich gehöre ja nicht zu der Generation. Da geht es zwar um ein Abwenden von der Kultur, die wenigen Reichen die Macht gibt. Aber es wird von fortwährender Zerstörung begleitet. Die “ ersten Schritte einer besseren Welt“ lassen natürlich irgendwie an die „Last Generation “ denken. Sie wollen nun die Ersten sein. Wie die „First Nations“ der Ureinwohner in Kanada, wo das Ganze spielt, die auch noch da sind. Das ganze neue System ist hochtechnisiert, hat keine Bosse, aber das Computerwissen ist alles. In Kanada gibt es genug Platz, immer wieder weiter weg zu gehen.

Dabei müssen unbedingt die server, die clouds etc gerettet werden. Roboter, Drohnen und Zeppeline machen das möglich. Mir kommt das nicht erstrebenswert vor….last not least wird erfunden, das Bewusstsein von Toten oder Lebenden auf den PC hochzuladen und so zu erhalten. Erstaunlicherweise sind auch die Gefühle dabei, und das ohne Körper, was ich wirklich nicht ganz erfassen kann. Von einer Seele wird hier nie geredet. Es gibt endlose Diskussionen, aber das ist der Weg des Überlebens? In ferner Zukunft können sie Körper erschaffen und laden sich wieder herunter. Dabei sind auch alle queer, trans und bisexuell. Ohne das wäre es genau der Traum von Elon Musk, schätze ich. Aber davon hält er ja nichts, er hat seinen Sohn deswegen verstoßen. Und Boss muss sein.

Anyway gibt es kaum einen aktuellen Roman oder Film in den öffentlichen Sendern, wo noch Mann-Frau-Beziehungen existieren. Nur über 60. Man hört nun auch im Leben von vielen jungen Leuten, die nicht sein wollen, was sie sind.

Ich wundere mich aber viel mehr noch über das Verständnis von Bewusstsein, welches ohne KI und PC-netzwerk nicht mehr existieren soll. Wo sind all die spirituellen Lehren, das Wissen, die Übungen geblieben?

Viele Bewusstseine ohne Körper wurden doch schon erfunden, gefunden, erlebt, wo wir doch gerade Pfingsten mit dem Heiligen Geist hatten, –

Ich lese außerdem “ Die unsichtbare Ordnung des Lebens“ von Jens Oertel, ein praktischer Ratgeber über energetische und geomantische Wirkungen. Fern von Aberglauben wird hier alles logisch erklärt, und endlich habe ich die Lahkovski-Spule verstanden. https://youtu.be/cY9cntfNduQ?si=g6F3Vs3btFGuwNR0

Walkaway

Cory Doctorow, Roman 2018 Heyne

Ein hochinteressantes Buch, dabei nicht einmal neu. Aber die Ideen! Es geht um die Alternative zur bestehenden Gesellschaft, die in diesem science fiction nur geringfügig „weiter“ ist als die unsere, abgesehen von der noch fortgeschritteneren Überwachung und Kontrolle. Um diesem System zu entgehen, entfernen sich junge Leute und bauen etwas eigenes auf. Auch dieses ist hochtechnisiert, gut organisiert und dennoch ein Experiment.

Ich erinnere mich an bestehende Versuche, Ökodörfer und Gemeinschaftsbildung, für die ich nie geeignet war. Aber ich weiß in etwa, wie sie funktionieren und wie nicht. Tamera ist interessant. Die Idee also weitergesponnen….ich bin erst auf Seite 190 von 736. Klar, ich bin zu alt, um da wirklich mitzukommen. Der Autor ist berühmt. https://diezukunft.de/taxonomy/term/5166

Die Maiglöckchen sind da, unter dem hohen Giersch verborgen! Wild? Wäre es wild, würde alles nur Brombeere sein. Tatsächlich ist es Arbeit, hochsensibel, auf all die Blütenpflänzchen zu achten , statt nur Grün zu sehen. Ich glaube, einen guten Gärtner macht die Erfahrung.

Ich bin wirklich begeistert vom Buch, das man nicht einfach nur lesen kann, sondern man muss nachdenken über die Entwürfe und Philosophien. Das ist die spannende Frage, wie die Zukunft aussieht und wie wirken wir daran mit.

Was ist Bewusstsein?

Natürliche Intelligenz

Natürliche Intelligenz ist das Wichtigste überhaupt, und lässt sich nicht kopieren. Ich höre wieder dem großen Geomanten zu, seine Botschaft ist auf englisch, danke dafür.

https://youtu.be/XpTFN_366z4?si=2PTH29zDiKy0XSld

MaRCO pOGACNIK hat so wertvolle Pionierarbeit geleistet, ist nun 82 Jahre alt und mit seiner Feinfühligkeit einzigartig. Er sagt hier einige wichtige Botschaften in klarer Form. Von ihm haben wir unseren Geomantieunterricht bei Hans Hansen inspirieren lassen, https://youtu.be/3vhePtMDsTA?si=gaCrBcolKQdfkEcS. Mit Hans war ich vor Jahren auf Gruppenreisen nach Dänemark, nach La Gomera. Beide sind keine geborenen Redner, haben einen bescheidenen Auftritt, ganz anders als manche Stars der spirituellen Szene. Beide lauschen auf innere Stimmen und den Reichtum der Naturwesen.

Bestimmt gibt es leichtere Lektüre als diese, doch diese empfinde ich als entscheidend.

Besonders da alle über künstliche Intelligenz reden, aber nie über die natürliche Intelligenz, die hier alles zusammenhält. Oder auch vielmehr nicht mehr: aus gutem Grund, wie wir hier erfahren können, wenn wir uns fragen, wo es mit der Erde hingehen soll.

Die Akelei ist in diesem Jahr riesig, überall verteilt. Ganze Felder des Rasens sind voller Habichtskraut. Also „Rasen“ kann man nicht sagen….es ist gemähte Wiese voller Überraschungen. Heute bekam ich nasse Füße. Kalter Wind. Der Auswertung der NABU Gartenvogelzählung entnehme ich, dass die Amseln sich erholen, die Schwalben aber gar nicht und auch die Stare weniger wurden. Warum steht in der Liste nicht, aber man muss etwas forschen. Und sogar der Kuckuck ist zahlreicher.

Es ist doch erstaunlich, wie viele Vogelarten dort drinstehen, die ich gar nicht identifizieren könnte, weil ich sie nicht kenne. Wichtig aber ist, sich mit dem großen Bild zu verbinden, nicht die einzelnen Namen zu wissen. Sich nicht außerhalb von Natur zu sehen, sondern eingewoben. Das sagt sich so, aber – wir sind natürlich. Noch. An unserem Bewusstsein entscheidet sich die Zukunft.

Zwei Welten

Ich mache Blütenessenzen. Apfel, Taubnessel, Löwenzahn. Es gibt solcherlei Essenzen in großen Mengen, ich weiß. Und warum nicht selbst machen? Von jedem Ort sind die Energien anders. Ich rieche Flieder und Diesel. Trotzdem ich in eine Sackgasse wohne, höre ich die Traktoren durch das Dorf donnern.

Nicht nur das Reine und Lichte gehört in die Welt. Soll es Resonanz geben, muss ja auch die andere Seite angesprochen werden. Ich bin eingetaucht in das Buch: An das Wilde glauben. (Nastassja Martin) Dieses in uns selbst zu finden haben Viele verlernt, verlernen sollen. Die Zivilisation clasht hier zusammen mit dem Verständnis einer indigenen Kultur zur schamanischen Initiation.

Die Autorin versteht den Bärenangriff als solche, und ich verstehe das. Es ist eine erschütternde, die Identität ändernde Initiation, die lange integriert werden muss. Bei mir war es ganz anders. Aber um so tief zu tauchen, muss sich erst alles auflösen. Die Stationen sind immer gleich, und es gibt kaum Verständnis dafür in der westlichen Welt. Cambra Skade hat ein neues Buch gemacht, über die wilde Frau. Sie lehrt das. http://cambraskade.blog/2026/05/04/ein-neues-buch/

Schattenkreise auf Linien.

Die Mutter Erde schläft in Blütenträumen. Für mich ist diese Skulptur wie die Erde. Leicht und schwer, Weit und winzig, und träumen konnte ich wieder unglaubliches. Wo passiert das alles?

Ich fand doch noch ein anderes Buch, welches für junge Frauen, ganz junge Frauen, die sich noch in der Schule befinden. „Tödliche Gedanken“ von Linda Metz. Das junge Mädchen hat eine verwirrende Gabe: Sie kann in Abdrücken anderer deren Gedanken wahrnehmen. Ja nein sowas, andere üben verzweifelt um solche Fähigkeiten zu erhalten, und wenn man sie hat und es nicht weiß, kann das ziemlich schlimm sein. Das sollte unbedingt in der Schule gelehrt werden statt in fantasy-Romanen.

Aber klar, wer weiß das schon oder wer glaubt das schon. Eine Frage des Glaubens ist es aber nicht, sondern des Umgangs mit etwas, das so wie ich denke, mehr und mehr unser Aller Realität wird. Ich wusste das auch lange nicht, wie fremdbestimmt ich war. Ich lernte. Zum Glück haben wir Möglichkeiten.Es ist doch egal, was die meisten darüber denken. Wir sind Pioniere. Wir holen uns etwas zurück, was zu uns gehört. Es macht mich glücklich, das mich Verbinden.

Gartentag

Es ist doch eine Schreibetüde geworden, mit den Worten: Intuition-schuldig-rücken

wie in der >Schreibeinladung gefordert

https://365tageasatzaday.wordpress.com/2026/05/03/schreibeinladung-fuer-mai-2026-wortspende-von-werner-kastens/

Nun habe ich die Erklärung: Das Jott-Phänomen: Wenn Gegenstände spurlos verschwinden….(und später wieder auftauchen) Es passiert durch einen Riss in der Realität. https://www.mystikum.at/wp-content/themes/Mystikum-Magazin/ausgaben/Mystikum_Mai_2026.pdf

Und seit der Serien Akte X und Fringe wissen wir das auch : es gab da nichts was es nicht gibt. Nun könnte es sein, dass uns das selber geschieht. Eines Tages. Bisher eine hohe Kunst nur einzelner Schamanen, zwischen den Dimensionen zu reisen, zwischen den Zeiten und Orten, mag es sein, dass wir einfach nur unsichtbar werden dabei für andere.

Ach, für das Märchen vom Froschkönig habe ich auch eine weitere Interpretin entdeckt, eine Edelsteinfachfrau, die sogar hier im Norden workshops gibt, in Steinbergkirche. Fantastisch. https://edelsteinfundament.de/ Edith Helene Dörre.

Sie hat ein Buch zur homöopathischen Verreibung von Edelsteinen geschrieben, und ein Kapitel gibt es als Leseprobe. Und da- ein Märchen zu jedem Stein, hier ist es der Froschkönig zum Amethyst. Ich liebe diese Verbindungen, diese intuitive Herangehensweise und auch die Betrachtung, in der niemand je schuldig ist, sondern alles seinen Sinn findet.

Im Garten wachsen Erdbeeren und Habichtskraut, Zitronenmelisse mit Hohlzahn und alles Wilde mit dem Essbaren durcheinander. Nur die Brombeeren müssen weichen und auch Brennesseln sollen nicht an ihre Stelle rücken. Sie haben einen Platz, aber nicht allen. Ihre Samen ernte ich ebenfalls und röste sie ein wenig an.

Die Natur hat Instinkt, unser Körper auch. Wir wissen, was gut für uns ist. Die Intuition kommt durch den Geist, in der Homöopathie verbinden sich die Dimensionen und wirken auf eine Weise, die nicht erklärbar scheint.

Belladonna- das Mittel der Tollkirsche , es hilft mir. Ich denke dabei „Wilde Frau“ und nicht „Schöne Frau“, wie der Name sagt. Sie hilft mir, zu der mir innewohnenden Natur zurückzufinden, aus der Anspannung hinaus. Eine echte Tollkirsche habe ich wohl noch nie gesehen. Da soll man Respekt vor haben. Sonst geht es Richtung „verrückte Frau“

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