Buch : Honey

von Victor Lodato, 2024

Dieses Buch hat mich wirklich gepackt. Und zwar nicht aufgrund der Beschreibungen darüber, denn die haben das für mich Wesentliche weggelassen. Die Hauptperson ist eine alte Dame, die ihre traumatischen Erlebnisse Revue passieren lässt und sich vor ihrem Tode damit arrangiert.

Das Dame sein schützt nicht vor Gewalt, Gewalt von Männern und solcher, die sie geprägt hat, in einer italienischstämmigen Familie, „der“ Familie, die ihre Regeln auch in Amerika nicht groß verändern.

Am Ende stellt sich die Frage,, ob dazugehören unausweichlich ist, ob es sogar schützen kann. All ihre Zweifel, ihr Bestreben um Würde und ihr Eintreten für Andere, um besser zu sein- es hat mich quasi verlieben lassen in diese Figur. Ich bangte mit ihr mit, wenn die Schwächen des Alters sie einholten. Und dann ist da ein Weg, Würde zu bewahren. Unabhängigkeit um jeden Preis, der mir auch bekannt vorkommt. Wo man lieber nicht zuviel Nähe zulässt.

Das Buch – ich muss meine Schwester fragen, an welcher Stelle sie wohl aufgehört hat, es weiter zu lesen. Das hätte ich nicht gekonnt, ich will immer wissen, wie es ausgeht.

Überraschungen

Ostereier suche ich ja nicht mehr, aber ich war wieder auf einer Büchertour. Diesmal führte sie mich ins „Bunte Haus“ in Heide, das einer sozialen Einrichtung zugehört, und wo man gegen Spende Bücher mitnehmen kann. Ein hübscher kleiner Laden in der Fußgängerzone, und gut sortierte Regale.

Ich traf auf nette Frauen, wir empfahlen uns Lektüre und ich fand auch immerhin etwas, das ich noch nicht kenne. Das nenne ich Überraschung.

Dazu kommen dann die anderen, die defekten Benzinleitungen am Trecker, geplatzte Reifen und Einkäufe mit Mitbewohnern, die mein Leben tangieren. Das Lesen ist die Beruhigungsphase, die ich auch benötige. Im Moment besonders, da ein Knie sich nicht gern beugen lässt. Autofahren geht, nur das Einsteigen ist mühsam.

Ich kochte ein Huhn und kaufte die ersten Erdbeeren, weil heruntergesetzt. Daraus machte ich Geflügelsalat, und die Knochen stellte ich für die Katzen auf den Boden. Letztes Mal hat es versehentlich der Hund erwischt, zum Glück ist nichts passiert. Es ist ein großer Hund. Aber diesmal- alle Knochen verschwunden! Das können meine nicht gewesen sein, die knabbern langsam alles ab. Dann war also Schwarznase und oder Hermano in der Nacht da.

Das Verrückte ist, dass ich Schwarznase auf einem Suchplakat entdeckt habe, er ist aber schon seit August letzten Jahres wild. Sagte die Frau, die ich anrief. Sie will ihn nicht wiederhaben. Und schlecht ernährt sieht er nicht aus, er ist ziemlich rabiat, sagte jemand anders aus dem Dorf. Vielmehr sagte er, das sei ein Monster, das auf seine Wiese kackt und andere Katzen verprügelt.

Ja, ob man sie haben will oder nicht, die Frage stellt sich nicht. Man hat, was man hat und muss damit klar kommen. Ein Kampfhund, um den sich der Besitzer nicht kümmert, ist schlimmer. Gibt es auch noch im Angebot, die Tierheime sind schon voll davon. Aber dieser ist noch nett.

Ich will auch nie wieder eine Katze mit Zahnproblemen, aber leider. Das scheint sehr häufig zu sein, die Operationen und zahnlose Katzen nehmen zu und sind unbezahlbar. Auch las man in der Zeitung über verwahrloste Tiere, es ist kein Wunder, und ich bin sicher dass diese ganze Futterindustrie prima verdient an ihren Abfällen, die die Tiere krank machen. Vor allem hatte ich sechs Mal solche Operationen beim Tierarzt machen lassen und nur einer Katze ging es überhaupt besser danach. Entzündetes Zahnfleisch blieb, Schmerzen, Zahnlosigkeit, es ist ein richtiges Elend und fressen mochten die gar nichts mehr.

Das überrascht mich also gar nicht mehr. Nur warum Futter mit hohem Getreideanteil überhaupt als katzengerecht verkauft werden darf! Es ist nur eine der vielen Unverständlichkeiten, und ich befürchte, dass die Gier nach Geld hinter jeder Sauerei steckt. Ich bin froh, dass ich nicht Tierärztin bin. Ich würde mein Tun als sinnlos empfinden, dabei war das doch mein allererster Berufswunsch, als ich noch klein war. Amigo war gerade zwei Wochen gesund, solange die Antibiotika wirkten. Nun ist er wieder krank. Ein altes, abgekämpftes Monster, das mir nicht mehr von der Seite weicht. Er stinkt.

Ungemütliche Gedanken

Heute wachte ich davon auf, dass ein Kater auf den Teppich kotzte, es war sechs Uhr. Ich schmiss den Teppich aus dem Fenster. Im Traum hatte ich gerade Geschirr sortiert, in einer WG, und einem Leben, das mir ganz unbekannt war. Ich wusste aber wohl, wo das Geschirr hingehört, das sich da schon in großen Mengen stapelte.

Von Friedrichstadt gibt es noch einige Bilder, die weniger bunt sind als die Touristenmeile. Die Stadt besteht ja nicht nur aus Geschichte und schönen Kanälen. Ich war gestern noch mal da, als der Buchladen geöffnet hatte und stand lange vor den Regalen. Über einige der neuen Bücher hatte ich schon gehört, und hatte auch keine Lust auf die „Buchladenromane“- es ist wie eine Inflation. Kaum ist Evie Woods bekannt, haut sie jedes Jahr ein buntes Buch raus. Und ähnliche. Romantik für Frauen, mal Bäcker, mal Antiquariat, dann ein alter Schuhmacher und die gleiche Nostalgie wie bei den Mittelalterromanen. Ich nahm dann “ Going Zero“ von Anthony McCarten, und der hat es in sich.

Bin mittendrin nun. Es geht um die totale Überwachung ganz normaler Leute und was alles möglich ist. Im Roman will der Technikmilliardär -(sehr klar wird seine Persönlichkeit dargestellt)…dem CIA sein Programm verkaufen und zwar solche Mittel, die jenseits aller erlaubten Gesetze agieren. Er initiiert ein Experiment mit 10 normalen Menschen, die sich 30 Tage lang unter dem Radar bewegen sollen- unsichtbar werden, unauffindbar. Und nun wird es sehr interessant.

Mir wird da schon fast schlecht, wenn ich bedenke, was wir hier alles über uns preisgeben, und wie genau ein Algorhythmus über jede meiner Gewohnheiten Bescheid weiß. Und wenn es dann noch jemand nicht ertragen kann, keine Kontrolle zu haben, dann wird es gefährlich. Man hat derlei schon in manchen Filmen gesehen, wenn die Jagd losgeht, auch da auf Unschuldige.

Witzig ist natürlich, dass es eine ältliche Bibliothekarin ist, die die Drohnenjäger austrickst und ich bin sofort auf ihrer Seite. Die anderen Testpeople sind nicht so schlau und man kann sich merken, was alles nicht funktioniert, wenns mal gebraucht wird. Am besten nämlich- immer offline gewesen zu sein. Dann existiert man quasi nicht.

Das gelingt mir jetzt nicht mehr, nach so vielen blogs. Es gibt Themen, die ich niemals öffentlich berühre. Aber trotzdem weiß jeder, wann ich wo gewesen bin. Das Buch ist sehr spannend. Ein bisschen denkt man an T.C. Boyle, aber es ist nicht zynisch.

Der jüdische Friedhof wurde übrigens verlegt. Warum, ist mir nicht bekannt. Er ist leer.

Auch in dieser Stadt, die für Religionsfreiheit bekannt war, vorher, passierte das Gleiche wie im ganzen Land. Man soll es auch nicht vergessen.

Wobei mir ein Satz aus dem Buch hängen blieb-„hier in unserem Land können wir das nicht machen- im Ausland allerdings schon.“

https://youtu.be/YDiSxIQeCVk?si=sw59eD8s83tRl-Ny

Manchen wird in unserem Land gekündigt, im Ausland dürfen sie aber sehr wohl arbeiten. Ich fand es gut, von Ulrike Guerot die Infos über die Wahlen in Frankreich zu hören. Sie hat auch wieder eine Anstellung an einer Uni- in Frankreich. Manches ist richtig bedenklich und ungemütlich, wenn man parallel zu diesem Buch sieht, wie Leute verfolgt und verleumdet werden können, das ist keine Zukunftsmusik.

Und es ist selbstverständlich so, dass sich Viele nicht mehr aus dem Fenster lehnen wollen mit ihrer Meinung. „Meinung“ . Was immer das ist, ein Gemisch aus wahren und falschen Annahmen, meistens. Ich bin schon wieder sehr genervt von solchen Diskussionen, bei denen alle bereits manipuliert sind und ein Glück, dass wir hier nur noch über Kunst und uns selbst reden. Dieses Mittendrin stehen, Dazwischen, das zehrt an meinen Nerven. Ich kann Streit oder was sich so anhört, einfach nicht mehr aushalten.

Das Zwischen den Zeilen lesen verstehen wir ja auch, im Gegensatz zu anderen. Und man soll nicht unterschätzen, wie freudig andere klammheimlich Verbotenes tun . So als sei das der wahre Antrieb, oder erlittenes Unrecht anderswo weiterzugeben. Unbewusst, zu vieles. Unerkannt, zu vieles. Ausgenutzt für Macht und Kontrollstreben.

Buch: Gruselig

Das Lied der Kämpferin„- schöner Titel. Gabs im Supermarkt als Mängelexemplar. Es ist eine Science- fiction-Story – von einer Frau, Thema eine Frau, mehrere. Scifi ist nur für die Harten, sagte ich noch zu jemandem. Aber das übertrifft was ich so kannte….Klar ist es Literatur. Sprachlich excellent. Wenn man die genauen Beschreibungen von Grausamkeiten mag, von perversen Umwandlungen, in einer Welt, die keine mehr ist. Ich versuche es zu vergessen, aber das geht leider nicht, wenn man es einmal im Kopf hat.

Die Erde ist da wie immer schon zerstört und einige haben sich vor Jahrzehnten in eine Raumstation gerettet, die wie ein Gefängnis ist. Das Leben dort verändert ihre Körper und sie werden weniger menschlich. Älter als 50 darf auch keiner werden, und es gibt keine Kinder.

Die Rückblicke drehen sich um eine besondere Frau, die magische Kräfte hatte und zwar geht es mehr oder weniger immer um Leben erschaffen. Das alles ist ebenfalls düster und erinnert an Horror, Vampirfilme oder solches Genre, das ich mir nie nie nie angucke. Die Autorin ist aber so gut- sie hat magische Kräfte, dass sie Bilder erschafft, die man nicht vergisst. Man sei also gewarnt, das ist nicht komisch. https://www.wikiwand.com/en/Lidia_Yuknavitch

Auf deutsch finde ich diese biografischen Hinweise nicht, jedoch versteht man nun bei dieser Kindheit, warum die Autorin Lidia Yuknavitch solche Dinge schreiben kann. Sie sind nicht erfunden.

Man mag an T.C. Boyle denken, der auch dazu fähig ist, groteske boshafte Dinge zu erfinden, die aber nie ganz ohne Komik sind. Sarkasmus und etwas Menschenfeindlichkeit dazu. Die spielen immer in unserer Welt und zwar recht gegenwartsnah.

Der Genesis-Plan von James Rollins ist dagegen ein klassischer Spionage-Roman, in dem nichts fehlt…alte Nazis, moderne Agenten, mutierte Tiere. Von Kopenhagen bis in den Himalaya bis Südafrika geht die Jagd, bei der man kaum zu Atem kommt. Ja manchmal weiß man nicht mehr genau, wer wer ist. Und hier werden Experimente mit Menschen gemacht, die auf den Naziplänen basieren, einen besseren Übermenschen zu erschaffen. Also im Grunde der umgekehrte Fall, bevor es nicht mehr zurück geht zum „normalen“ Menschen, was sich nämlich hinterher alle sehnlichst wünschen, wenn es zu spät ist.

Ich finde durchaus in Romanen, dass kluge Menschen sich über dieses unser Menschsein Gedanken machen, nur an entscheidender Stelle scheinen diese Klugen nicht zu existieren. Der Optimierungswahn ist immer noch im Rennen, der Wettbewerb ist grausam und es ist nur zu hoffen, dass junge Generationen dem nichts mehr abgewinnen können. Es ist nur schade, wenn sie einfach dabei so scheitern, dass sie Schaden nehmen.

Aber wer liest schon Romane….

Buch: Donnerstags im Cafe unter den Kirschbäumen

von Michiko Aoyama,Roman, rororo, 2025

Ein leises kleines Buch, der Bestseller-Aufkleber stört mich mehr und mehr, der auf sämtliche Bücher unterschiedslos aufgeklebt wird. Was sagt er schon?

Es ist ein Buch, in dem es um junge Frauen geht. Es geht um die Aufmerksamkeit, mit der sie kleine Dinge tun, alles tun, und währenddessen eine Wendung in ihrem Leben zu mehr Mut und Erfüllung herbeiführen. Die Kapitel sind nach Farben benannt. Und in den Geschichten, die von einer Person zur nächsten führen, geht es auch um jeweils eine Farbe. Ich habe es gern gelesen.

In Japan ist das Leben junger Frauen immer noch sehr angepasst, so scheint es. Und ein Blick ins Ausland verändert sie. Die Verpflichtung des Korrektseins besteht immer noch, und doch gibt es Wege, freier und selbstbestimmter zu sein.

Heute morgen sah ich das folgende video bei https://daoweg.wordpress.com/

https://www.youtube.com/@mono_Japan

Ich habe nur die Oberfläche erkannt, als ich vor 50 Jahren in Japan war. Doch seither bewundere ich die Kultur, die Eigenart und ebenfalls die Religionen des Shinto und Buddhismus. Die Erzählweise, die auf einfache Art all das unterbringt, ist eben auch eine Kunst.

Buch: Das Lied meines Vaters

Von Andreas Hauffe, 2014,Roman, UNIVERSO

Das bescheiden wirkende Büchlein hat es in sich. Die Superpreisleistung besteht in einem hochkarätigen Inhalt. Die Geschichte beginnt mit dem Sohn, der seinen Vater nicht kennt, und erzählt dann parallel die Geschichte des Vaters, bis sich die beiden dann begegnen.

Das wird von kapriolenhaften „Zufällen“ begleitet wie ein choreografierter Tanz. Und richtig spannend! Mir ging sie nahe, diese Geschichte. Sie spielt in Köln, meiner Heimatstadt, und zwar in den Siebzigern, als der Vater Musiker in einer band war. „The dark side of luck“ heißt das Lied, welches er komponiert hat und das so erfolgreich wurde. Nur war ihm das nachher ganz egal, denn die Liebe spielt ein komplizierteres Lied, und so weiß zunächst der Sohn gar nichts von alledem. Erst als er selbst mit achtzehn Vater wird, macht er sich auf die Suche.

Das Buch reiht sich ein in die Erzählungen, von anderen über die Hippiezeit, es geht aber eher um Musik. Und zugleich werden politische Ereignisse der damaligen Zeit am Rande sichtbar, wodurch einem klar wird: Damals gingen die Berufsverbote gegen die Linken- einen Kunstlehrer von mir traf es auch- , es gab Terrorismus und Proteste und wilde Zeiten!

Uns wird im Laufe des Lesens immer mehr Verständnis für die Personen gegeben, ebenso wie sie dieses füreinander entwickeln. Das ist ein Prozess, und auch der Titel des Liedes könnte fast der Buchtitel sein. „Luck“ ist nicht das gleiche wie „happiness“, auch wenn beides mit Glück übersetzt wird.

Oder ist „luck“ das Schicksal, der glückliche Zufall, der eben auch Tragisches in Gang setzen kann. Kein Leben kommt vermutlich ganz ohne beides aus. Immerhin beschert der Erfolg des Liedes einen gewissen Geldsegen.

Ha, es gibt noch mehr Bücher dieses Autors! Schwupp, habe ich mir wieder eines bestellt…gebraucht, alt, egal. Superpreisleistung. Und Kinderbücher hat er auch geschrieben-. Der entsprechende leise vielleicht auch ganz leicht dunkle Humor stellt sich einfach im Roman viel eher ein als im echten Leben…

Ein altes Buch

Ich hatte nichts zu lesen! Ach wie furchtbar. Da waren doch noch Bücher, die schon länger herumlagen? Genau, ich blickte in dieses Buch von 1973 und bin restlos begeistert. Geschrieben wurden die Aufsätze schon hundert Jahre früher, und ich lachte mich scheckig über die humorvollen Beschreibungen der damaligen „Esoterikszene“ Hier haben wir die Quelle von allem, was heute durch die Geister geistert. Gustav Meyrinck war ein echter Mystiker und er kannte sich gut aus, im Gegensatz zu den meisten modernen Menschen. Er machte Experimente mit Haschisch. ohaueha- er konnte Hellsehen! -ich glaube er konnte das auch ohne Haschisch, denn noch habe ich keinen Heutigen getroffen, dem das dazu verholfen hätte. Ganz im Gegenteil, von Erweiterung nichts zu spüren.

Die Aufsätze heißen etwa: „Hochstapler der Mystik“, „Dämonenfang in Tibet“, oder „An der Grenze zum Jenseits.“ Meyrinck war Mitglied in der theosophischen Gesellschaft und hat alles genau beobachtet. Er zitiert indische Gurus- zur Jahrhundertwende . Damals war der Buddhismus in Deutschland angekommen und fand schon Interessierte.

Solche Überlegungen finde ich als Grundlage ziemlich wichtig. Gerade da sich heute wieder allerlei influencer mit „Dark enlightenment “ befassen, und um zu erkennen, auf welcher Seite man steht. Oder ob man darüber hinaus sehen kann. Ganz interessant in dem Zusammenhang, ein Auszug aus Wiki:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Meyrink

Ich finde es bemerkenswert, hierüber eine Quelle dieser Weltverschwörungstheorie gefunden zu haben, denn in letzter Zeit tauchte die Idee immer wieder mal auf und wurde erbittert verfochten von Menschen, die ich persönlich kenne. Es ist ein Graus. Sie lesen das irgendwo, keine Ahnung woher es kommt und man kann mit ihnen nicht vernünftig reden! Die influencer sind nicht zu unterschätzen!

Ich werde das noch sehr genau lesen. Es scheint mir eine gewisse Wiederholung da zu sein. Es gibt die vielleicht kluge Ansicht, dass zur Nazizeit der Okkultismus einen großen Einfluss im Hintergrund hatte. Und ich erinnere mich an ein Buch der mother, der Gefährtin Sri Aurobindus, die ebenfalls zu jener Zeit lebten und jeglicher Schwarzmagie entgegentraten. Das Buch habe ich leider nicht mehr, ich glaube 2001 war ich dort in Auroville zu Gast. Auch sie haben noch heute großen Einfluss auf mehreren Ebenen-in weltlicher Seite haben sie eine Gemeinschaft aufgebaut, einen goldenen Tempel und spirituelle Schulung.

Kann sein, dass ich hier mal wieder manches durcheinander geworfen habe, aber so kommt es mir in den Sinn. Vor Allem denke ich, ich weiß viel zu wenig!

Bücher

Immer wenn jemand den Keller ausräumt, dann wird mein Freund zum Entrümpeln bestellt. Und wenn dabei Bücher anfallen, landen die bei mir. Unter anderem…ER liest nicht.

Ich lernte schon früh den Unterschied zwischen Literatur und Trivialliteratur. Unter letztere Kategorie fielen sicher auch die Hanni und Nanni Romane , die ich als Kind verschlang. Und ebenso die „readers digest“- der Name sagt es schon- Bände, die in ordentlicher Reihe im Regal meiner Großeltern standen, die eben eigentlich keine Leser waren. Diese leicht verdaulichen Geschichten las ich dort begeistert, wenn wir zu Besuch waren. Es war in den Sechzigern, und die, die mir gestern auf den Tisch fielen, sind aus den Achzigern. Gelacht habe ich schon heute früh, als ich die „Kurzfassung“ von Romanen entdeckte, dabei Gerald Durrell mit “ Nichts als Tiere im Kopf“. Wie gern ich das vielleicht als Kind gelesen habe? Ich erinnere mich da nur an die Alexandria -Trilogie von Lawrence Durrell, die wiederum bei meinen Eltern stand, die hatten aber eher kein Bertelsmann-Abonnement.

Täglicher Schreibanreiz
Zähle fünf Dinge auf, die du tust, weil sie dir Spaß machen.

Von dem verstand ich nicht viel. Aber sie gefielen mir, so exotisch. Erst durch die Familiengeschichte der Durrells, die ich als Film sah, habe ich gelernt, dass auch Gerald Durrell Bücher geschrieben hat.

Ich bin verwundert, „Neger“ war auch Anfang der Achziger noch ein ganz normales Wort. Ich weiß nicht mehr, über was wir uns damals aufgeregt haben, eher über Atomraketen. Wir hörten punk. Bevor es mich nach Indien verschlug, wo ich dann in Asien für einige Jahre nur noch Madonna und Michael Jackson zu hören bekam.

Das waren die neuen Bücher 1978, wie ich eben lernte. Was mir richtig gefällt, ist Iggy Pop, der immer noch auf der Bühne steht mit fast achzig. https://www.arte.tv/de/videos/127030-000-A/iggy-pop/. Wie die Zeit vergeht.

Buch: Als Medium mit dem Pendel zwischen den Welten

Nicole Bondani, 2025. Band 2 ,Seelen ins Licht führen und Antworten empfangen/ Energieheilung, für Bewusstsein, Ahnenarbeit, Karma und Raumheilung

Dieses Buch ist ein echter Lichtblick, ein vernünftiges Handbuch, von einer erfahrenen Frau geschrieben und besonders ausführlich, wie schon der Titel .

Das Pendel ist seit Jahren mein Begleiter und obwohl auch ich Tabellen zur Raumheilung verwende (Hans Hansen), bin ich doch eher strukturlos unterwegs und berate ja keine Klienten. Diese Struktur ist hier ganz meisterhaft in sehr vielen Tabellen (120) dargelegt, die man sich auch herunterladen kann als Leser.Denn im Buch sind sie sehr klein. Und dazu ist es nur einer von Fünf Bänden.

Ich denke, zum Erlernen und Nachschlagen ist es gleichermaßen geeignet. Wer es nicht ständig nutzt, denkt manchmal nicht an bestimmte Aspekte. Welches Pendel man nutzt, ist dabei wohl egal. Hauptsache, es tut sich was. Ich habe mal wieder ein chinesisches Billigpendel bestellt, von echtem Edelstein ist da nichts zu sehen…Doch sehe ich das so, dass mein geistiger guide durch alles spricht. Ich kann auch ohne Pendel. Es ist nur einfacher im Alltag und gut, es anzufassen.

Immer pendele ich die Menge von Tropfen aus oder globuli, wenn ich meine Medizin benutze. Das geht ja auch alles ohne Tabellen. Ich finde es aber sehr gut, wenn sich für diese Themen zwischen den Welten, auf der Seelenebene , auch ganz praktische Führer finden. Das Buch wurde wohl selbst verlegt, sehr ordentlich gemacht.

Band zwei ist in neun Teile unterteilt, und hat insgesamt 18 Kapitel. Schicksale erdgebundener Seelen und auch von Räumen werden beispielhaft dargestellt und es orientiert sich auch an Familiensystemen wie bei Aufstellungen. Diese Werkzeuge, da beide medial, lassen sich auch gut verbinden. So kann ich auch in einer Aufstellung bei einzelnen Fragen pendeln, zum Beispiel ob noch eine weitere Person dazu muss oder welche. Ich weiß nicht mehr, wie das für Anfänger ist.

Ich habe die Zwischenwelten zuvor ohne Pendel erforscht und bestimmte Bilder und Landkarten gespeichert. Ich denke, das meine guides durch dieses Pendel sich äußern. Aber auch anders, Träume sind immer wichtig, wenn ich auf ein Thema fokussiere.

„Innehalten und Nachspüren“- nach jedem Kapitel gibt es dafür eine Seite. Und das ist besonders gut.

Ein Kapitel befasst sich mit dem Thema Organspende, welches mich auch schon sehr beschäftigt hat. Ich bin dankbar, dazu etwas Neues zu erfahren. Denn ich habe große Abwehr gegen moderne Medizinmethoden. Bisher lag das auch zum Glück jenseits meiner Erfahrungen.

Für die meisten Menschen sind diese Welten nicht sichtbar oder von falschen Vorstellungen durchdrungen. Aber diese Ebenen haben große Auswirkung auf uns. Es ist also sinnvoll, pragmatisch damit umzugehen anstatt geheimnisvoll esoterisch .

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