Solche Menschen sind auch mir unterwegs begegnet, ein Schatz an Erfahrungen und Lebenswegen, der spirituellen Reisen , der Mutigen die sich auf den Weg machten. Ernesto hat auch ein Buch geschrieben, auf deutsch, wenn ich es bekomme, kann ich was darüber sagen. Aros ist Schwede und spricht deutsch im Interview.
Und auf die Delphine bin ich nun auch gespannt, ob sie mir bald selbst begegnen, ich taste mich einmal vor mit den inneren Fühlern…
Nach dem plötzlichen Sommerausbruch- alle sagten Hitzewelle dazu- kam viel Wind auf und der Himmel ist wieder von Wolken bedeckt. Eigentlich ist es eine endlose Wolke. Vielleicht kann man nicht mehr stur auf Sommer und Winter bestehen, sondern erfindet allerlei Jahreszeiten dazu. Oder ist das Wetter künstlich gemacht? ich fürchte, die Kontrolle steht dem Menschen nicht zu und ist aus dem Ruder gelaufen.
Die Rosenbüsche strecken wieder lange Arme aus, wie oft habe ich sie schon abgeschnitten? Es gibt fette Schnecken, aber sie halten sich zurück. Erstaunlich viel Salbei und Katzenminze und auch Koriander ziert die Töpfe.
Die Beerenernte muss ich sortieren nach reif und unreif. Stachelbeeren sind noch hart und sauer. Sauerkirschen werden rot, sie hängen nun so hoch und sind den Vögeln vorbehalten. Das gibt ein Fest.
Für mich ein Leckerbissen ist der Fantasy-Roman von David und Leigh Eddings. Es macht mir immer Mut zu lesen, dass der Autor schon über fünfzig war, als er sein erstes Buch veröffentlichte….
Althalus ist ein so gehaltvoller, ideenreicher und – weiser – Roman. Das Alter des Autoren und die Zusammenarbeit mit seiner Frau trägt reife Früchte. Die starre Ordnung von Gut und Böse wird aufgebrochen, denn Althalus ist zunächst ein Dieb, und das ist sein Beruf. Dann wird ihm eine Aufgabe zugeteilt und Gefährten…ein road movie durch viele Länder und zum Rand der Welt. Es geht um ein geheimnisvolles Buch von Gott, Deiwos, das sein Widersacher Daeva in die Hände bekommen will. Ach, und eine Hauptfigur, die Schwester des Gottes, kann sich in eine sprechende Katze verwandeln.
Ich glaube, mein inneres Kind – – meine Hauptfigur – ist sehr davon angesprochen.
Der „rote Coyote“ auf dem Foto ist mein Logo. Er steht für den Trickster-Betrüger aus vielen Geschichten , dem manches aus dem Ruder läuft. Das ist der Stoff, aus dem Geschichten gewebt werden. Oh schon Juli!
Heute muss ich eine Pause machen, also eine Tagespause. Während jeden Tages mache ich viele Pausen, wie es mir passt und kann wohl gar nicht mehr mit anderen zusammen etwas tun, was Stunden dauert. Dabei bin ich so früh unterwegs gewesen, dass ich ganz allein an der Badestelle war! Endlich konnte ich mich mal bewegen.
Am Sonntag konnte man das nicht mehr…
Von den Krimis mache ich eine Pause, es gibt so viele davon, und absurde Geschichten. Echte Morde, wie heute in den Nachrichten, lassen einen sprachlos zurück. Mehrere meiner Bekannten arbeiten in Einrichtungen für das Jugendamt. Sie haben es nicht leicht.
In Wahrheit muss man die Mörder nicht immer suchen, und wir lesen die Geschichten eher wegen der Rätsel und des Ambientes, wenn sie denn in Italien spielen.
Vor kurzem schaute ich einen Donna Leon ( verfilmte Krimireihe die in Venedig spielt) der ersten Stunde, mit Joachim Krol, der ja eigentlich ein sehr guter Schauspieler ist. Aber ich finde deutsche Schauspieler, die Italiener darstellen wollen, einfach nur peinlich. Da gucke ich wirklich lieber echte Italiener, wie den Kommissar in den Alpen. Oder Ripley, die Serie ist so englisch wie nur geht. Und auch menschlich melancholisch, es geht hier um mehr Gefühl als um tote Körper, die von Pathologen im Film wie Dinge behandelt werden.
Die Fundbücher von heute dagegen- Fantasy und Komödie, -sind eine willkommene Abwechslung. Atlantis von Marion Zimmer-Bradley ist natürlich ein Klassiker, den ich schon gelesen haben muss, irgendwann. Manchmal kann ich mich auch nicht erinnern, denn ich hatte Jahre, dreißig Jahre her, zB, da las ich ebenso viel wie heute .Da fand ich Bücher in der Bücherei. Die in vielen Büchern verborgene Weisheit hat mir viel gegeben.
Manches ist eben auch wahr….Willst du eine Botschaft vermitteln, schreibe lieber einen Roman. Aber die Verlage geben ja wohl ihrerseits die Aufträge heraus mit den Themen, die angesagt sind. Viel Geschichtliches und Regionales.
„Die Mittsommerlüge“ von Katrine Norregaard ist eine Ausnahme, aus dem Dänischen, ist eine besondere Familiengeschichte, die Tabus anspricht, von einer ganz jungen Frau geschrieben , die die best novel competition einer Zeitung 2016 gewann, menschlich so gut, wie ich mit zwanzig sicher nicht beobachten konnte. Damals hatte ich gar keine Worte.
Irgendwann beginnt auch der Sommer, nur nicht jetzt. Sturmartige Windböen fegen durchs Land. Ich friere. Ich heize den Ofen an. Und irgendwie scheint mir, dass ich das jedes Jahr im Juni denke. Wenn dann im August mal drei Wochen am Stück Sommer gewesen sein wird, hoffentlich, dann bin ich zufrieden, aber dann ist er auch schon zuende.
Ich lebe dann jede Minute so als sei sie ganz lang. Das bringt mich zum Wort der „Unzeit“ Zur Unzeit kam mein Kater mitten in der Nacht von einer tagelangen Tour zurück. Er hustet und war voller Zecken. Eine Neumondnacht, das ist Unzeit weil die Stunden nicht gemessen werden im Schlaf.
Das UN ist eine Verneinung. Manchmal aber auch eine Verstärkung, was sich widerspricht. Eine Untiefe ist keine Nicht-Tiefe, sondern eine noch tiefere dunklere unbekannte Tiefe. Ein Untier ist ein gefährlicheres Tier, kaum noch Tier, ebenso wie ein Unmensch kein Mensch mehr sein soll. Vielleicht von UN-ten und Unterwelt.
Das IR ist auch eine Verneinung. Irreal, irrelevant, irre. Irrlicht.
Sowas denke ich in der Nacht zur Unzeit, wenn ich nicht wieder einschlafen kann.
Die Zecke ist ein Untier. In Massen.
Der Tag brachte eine wunderschöne Frauenrunde in einer kuscheligen Jurte. Da fegte der Wind noch lauter draußen herum. Und das Sommerfest wird vorbereitet. Zu Tränen gerührt von einer stillenden jungen Mutter und dem kleinen Murkel. Gibt kaum ein besseres Urbild für das Leben und die Weiblichkeit, um das zu unterstützen trafen wir uns. Denn die Mütter fühlen sich auch alleingelassen. Die Seele zu nähren, dabei würde die Sonne helfen, doch auch die menschliche Wärme. Die menschliche Tiefe, die im Alltag so oft fehlt.
Was sind das da, schon wieder neue Bücher? Tatsächlich guckte ich nur kurz in die nächste Bücherhütte, und fand wieder vier. Wann ich das alles lesen will? Gerade nicht. Diese Antwort kann man bei der Frage nach updates anklicken, und das tue ich somit. Man kann lesen, bis es einem zu den Ohren rausquillt. Dann macht es keine Freude mehr. Das Buch muss passen zum Moment, und eher ist es auch mal dran, in sich hineinzusehen….
Der Tag beginnt gesund mit Obst zum Frühstück, Haferbrei, Magen-und Darmtee.
Heute wird ein Nesthockertag, nicht viel zu berichten. Der Himmel ist weißlich und dicht, kalt ist es und daher beschließe ich einen kleinen Abstecher in ein Nachbardorf, Delve. Das ist viel größer als meines, und hat einen kleinen Laden in der Alten Schule, wo man sich an Büchertauschregalen bedienen darf. Mal finde ich nichts, mal ist es so toll wie heute. Sechs Bücher, die mich interessieren
Außerdem ein update zu den aufkommenden Veranstaltungen. Ich fahre noch ums Eck zur Eider, wo man die kleine Fähre gegenüber sieht, die Anlass für die Musikzug und Sportevents gibt. Ein bisschen Kult hat jedes Dorf. Dieses hat sogar einen Campingplatz und ist fast ein Geheimtipp, angesichts der vollen Strände im Sommer ist es hier regional gemütlich an der Badestelle. Aber nicht heute. ich fahre gern Auto. Ich hatte das nicht immer, und dachte darüber nach, wie sehr unsere Sprache davon geprägt ist, „einen Gang runter zu schalten“ oder „ordentlich Gas zu geben“ und so weiter. Wie werden die elektrischen Sprüche, wenn das gar keiner mehr versteht?
Next Imbiss mit selbstgemachtem Ghee auf dem glutenfreien Brötchen.
Und die Zeitung , da ist noch der Artikel über das Chemiewerk in Brunsbüttel, eines der größten Deutschlands. Ich gebe zu, ich wußte gar nichts davon. Ein bisschen ekelig, die Jubiläumssprüche. Gerade sind wir an einer Batteriefabrik vorbeigeschrammt; nachdem viele Hektar Ackerland bereits betoniert wurden, ging die Betreiberfirma pleite. Seither beherrscht das Northvoltthema diese Zeitung, die Politiker werfen sich gegeseitig Fehler vor, und die Heider waren wieder die Dummen, die sich rein legen ließen in ihrer Gier nach Geld und Arbeitsplätzen…
Man sieht zu, wie aus einer landwirtschaftlich dominierten Landschaft etwas Industrielles wird. Leer, tot, unangenehm. Nein, mein Fortschritt ist das nicht, dazu müsste es mehr Bewusstsein geben, wie wesentlich die Vögel, das saubere Wasser , die Freiheit sind.
Nelkenwurz, lerne ich heute, breitet sich zwischen den Erdbeeren aus und ist aber auch ein gutes Heilkraut, so dass ich davon einen Tee mache.
Nun aber zu den Büchern, von denen ich gleich drei auf einmal beginne und mich über Schüsslersalze informiere, und dann weiterschmökere in einer historischen Zeit- in der ich selber jung war. Krass, „Damals“ Wir sind Geschichte….Für mich ist Damals die Zeit von der Gräfin Dönhoff, über die ich auch gern lese. Wie viele der Eltern meine Freunde und die Familie meiner Mutter ist sie aus Ostpreussen geflüchtet, sehr bekannt da sie darüber geschrieben hat in der ZEIT, die ich früher mal las. Früher.
Mein Versuch draußen zu sitzen, war zum Scheitern verurteilt. Immer wieder Regen.
Ob es jemals möglich ist, den Strandkorb zu reparieren, wir werden sehen. Es ist ein schweres Ding, ich kann es nicht. Artha Martha hätte noch unter die Plane gepasst, aber…
Für heute Abend bleibt mir das Radio, im Retrodesign manches, und morgen ein Besuch im Steinzeitdorf, wo das Bogenschützenturnier der Zeitreisenden stattfindet.Wikinger, Mittelalter, Modern times, Steinzeitjäger (alle im passenden outfit) Sonntag ein Flohmarkt, Montag ein Frauenkreis. Da komme ich genug unter Leute. Aber ich habe nur ein Steinzeitoberteil umgenäht.
Mein eigener früherer Beitrag wurde mir als content-Zeitkapsel vorgeschlagen. Von 2018. Anscheinend hatte ich da noch ein ernsthaftes Projekt, zu den Tagen des Maya-Kalenders zu zeichnen. Ich schaffte aber nie alle dreizehn. Wie so oft, halbfertig und dann wieder was anderes….
Heute ist 13 Oc im echten Mayakalender, also dem der Maya.
Eine echte Zeitkapsel aber ist das Buch, welches heute im Briefkasten war:
NICO- Im Schatten der Mondgöttin, von Lutz Graf-Ulbrich, genannt Lüül, ein Musiker, der über seine Erinnerungen an die wilden siebziger Jahre mit der Sängerin schreibt. Da wir seine früheren bands öfter mal hören, Agitation free oder Amon Düül, finde ich das interessant. Ich war zwar ab 1977 auch in Berlin, wusste damals aber nichts von diesen Leuten. Vielleicht standen sie in der Kneipe mal neben mir…
Wen haben wir denn da getroffen? Ein Froschkönig auf dem Silbertablett des Außerirdischen! Ach ist das schön, dass es noch ein paar versprengte alte Hippies gibt. Ja ich weiß, in Indien schon. Aber das ist mir nun doch zu weit.
Ein Trommeltreffen, das Wahnsinnswetter, gute Gespräche.
Und als ich dieses Buch „walkaway„( Cory Doctotow) weiterlas, war ich immer mehr enttäuscht. Eine Utopie? Ich glaube nicht, aber ich gehöre ja nicht zu der Generation. Da geht es zwar um ein Abwenden von der Kultur, die wenigen Reichen die Macht gibt. Aber es wird von fortwährender Zerstörung begleitet. Die “ ersten Schritte einer besseren Welt“ lassen natürlich irgendwie an die „Last Generation “ denken. Sie wollen nun die Ersten sein. Wie die „First Nations“ der Ureinwohner in Kanada, wo das Ganze spielt, die auch noch da sind. Das ganze neue System ist hochtechnisiert, hat keine Bosse, aber das Computerwissen ist alles. In Kanada gibt es genug Platz, immer wieder weiter weg zu gehen.
Dabei müssen unbedingt die server, die clouds etc gerettet werden. Roboter, Drohnen und Zeppeline machen das möglich. Mir kommt das nicht erstrebenswert vor….last not least wird erfunden, das Bewusstsein von Toten oder Lebenden auf den PC hochzuladen und so zu erhalten. Erstaunlicherweise sind auch die Gefühle dabei, und das ohne Körper, was ich wirklich nicht ganz erfassen kann. Von einer Seele wird hier nie geredet. Es gibt endlose Diskussionen, aber das ist der Weg des Überlebens? In ferner Zukunft können sie Körper erschaffen und laden sich wieder herunter. Dabei sind auch alle queer, trans und bisexuell. Ohne das wäre es genau der Traum von Elon Musk, schätze ich. Aber davon hält er ja nichts, er hat seinen Sohn deswegen verstoßen. Und Boss muss sein.
Anyway gibt es kaum einen aktuellen Roman oder Film in den öffentlichen Sendern, wo noch Mann-Frau-Beziehungen existieren. Nur über 60. Man hört nun auch im Leben von vielen jungen Leuten, die nicht sein wollen, was sie sind.
Ich wundere mich aber viel mehr noch über das Verständnis von Bewusstsein, welches ohne KI und PC-netzwerk nicht mehr existieren soll. Wo sind all die spirituellen Lehren, das Wissen, die Übungen geblieben?
Viele Bewusstseine ohne Körper wurden doch schon erfunden, gefunden, erlebt, wo wir doch gerade Pfingsten mit dem Heiligen Geist hatten, –
Ich lese außerdem “ Die unsichtbare Ordnung des Lebens“ von Jens Oertel, ein praktischer Ratgeber über energetische und geomantische Wirkungen. Fern von Aberglauben wird hier alles logisch erklärt, und endlich habe ich die Lahkovski-Spule verstanden. https://youtu.be/cY9cntfNduQ?si=g6F3Vs3btFGuwNR0
Ein hochinteressantes Buch, dabei nicht einmal neu. Aber die Ideen! Es geht um die Alternative zur bestehenden Gesellschaft, die in diesem science fiction nur geringfügig „weiter“ ist als die unsere, abgesehen von der noch fortgeschritteneren Überwachung und Kontrolle. Um diesem System zu entgehen, entfernen sich junge Leute und bauen etwas eigenes auf. Auch dieses ist hochtechnisiert, gut organisiert und dennoch ein Experiment.
Ich erinnere mich an bestehende Versuche, Ökodörfer und Gemeinschaftsbildung, für die ich nie geeignet war. Aber ich weiß in etwa, wie sie funktionieren und wie nicht. Tamera ist interessant. Die Idee also weitergesponnen….ich bin erst auf Seite 190 von 736. Klar, ich bin zu alt, um da wirklich mitzukommen. Der Autor ist berühmt. https://diezukunft.de/taxonomy/term/5166
Die Maiglöckchen sind da, unter dem hohen Giersch verborgen! Wild? Wäre es wild, würde alles nur Brombeere sein. Tatsächlich ist es Arbeit, hochsensibel, auf all die Blütenpflänzchen zu achten , statt nur Grün zu sehen. Ich glaube, einen guten Gärtner macht die Erfahrung.
Ich bin wirklich begeistert vom Buch, das man nicht einfach nur lesen kann, sondern man muss nachdenken über die Entwürfe und Philosophien. Das ist die spannende Frage, wie die Zukunft aussieht und wie wirken wir daran mit.
Das Internet ist mein Winternet, im Sommer betrachte ich lieber Lämmer. Endlich Sonne!
Die schweren Rosenbüsche kippen schon wieder bedenklich auf Wege und Improvisation ist alles, immer und forever. Es ist sehr grün, sehr. Leben in Echt.
Algen im Wasser, ich wollte doch einmal Wasserschnecken besorgen. Stattdessen schon wieder zwei Bücher, im Vorübergehen. Das Eine ist ein Wälzer, es heißt „Walkaway“ und scheint mir die Vision ganz vieler Menschen zu sein, die ich kenne. https://www.deutschlandfunkkultur.de/cory-doctorow-walkaway-technologie-gegen-die-angst-vor-dem-100.html Eine Zukunftsvision, die keine Dystopie ist, auch keine Utopie wie jene, die ideale Gemeinschaften bauen. Ein Weg, einfach, vielleicht nannte man das mal Aussteigen. Aber auch was heute als Aussteiger gilt, ist selten ganz draußen. Seit das Fernsehen Leute fürs Aussteigen bezahlt…ein Geschäftsmodell. Auch scheitern ja so viele und wollen wieder zurück, auch weil die Illusion , woanders wäre es besser, nicht stimmt.
Ich bin gespannt. Der jährliche Aussteigerbesuch hat sich angemeldet für August, weg von der Arbeit im Aussteigerparadies, da wird es heiß. Da kommt man doch mal in die alte Heimat. Ich freue mich.
In der Stadt Heide konnte man nun draußen sitzen, ungeachtet der gelegentlichen Schauer. Und das war ein Gewusel. Vor lauter Kinderwagen und Familienpulks kam man gar nicht vorwärts, und doch schaffte ich es, drei noch nie gesehene Bücher zu ergattern, eines von Doris Dörrie- ganz wunderbar anrührend, wie immer. (Was machen wir jetzt? Roman, Diogenes, 1999) Zeitlos, über die midlife crisis eines Mannes, und die Begegnung mit einer buddhistischen Gemeinschaft und noch viel mehr…
Der Stapel noch zu lesender Bücher wird größer!
Sogar E.T. war da.
Der Sommer scheint noch weit entfernt, auch wenn die BILD Zeitung uns heute zwei krasse Hitzesommer ankündigt. Na denn. Abends kam ein Freund, der die Tage verwechselt hatte, das passiert uns allen schon mal.
Und vorher wird noch geomantisiert, worauf ich selber gespannt bin. Jedes Mal ist anders.
Die Jungspatzen sind flügge und mit den Eltern probieren sie die Löwenzahnsamen. Bin ich froh, dass die Katzen so viel pennen. Die Schwalben haben wohl hoffentlich etwas Besseres gefunden, ich musste die Garage nun ja zumachen beim Regen. Erdbeeren. Ich esse sie dreimal am Tag.
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