mARLANS sTORY

Marlan wandert in einer unbekannten Zeit und sucht ihre Weggefährten. Dabei wendet sie an, was sie im Laufe der Jahre gelernt hat, spirituelle Lehren tauchen auf, werden beleuchtet, doch zum Überleben dient die eigene Wahrnehmung der Natur, das Vertrauen in die innere Fähigkeit des Sehens und Vertrauen in das Geführtwerden durch Situationen der Orientierungslosigkeit hindurch, und den großen Sinn hinter dem Ganzen.

Die gesamte Geschichte mit Fortsetzung findet sich jetzt auch auf https://beingalive.jimdofree.com/


Und

sie ging los, in Richtung Süden. Die Erde hatte sich geschüttelt und nicht viel war an seinem Platz geblieben. So wie die Tiere sich ihr Fell schütteln und die Tröpfchen nach allen Seiten fliegen, hat sie ein paar Winzlinge auf der Oberfläche durcheinander gebracht. Die Frau hatte graues Haar, doch sie fühlte sich jung. Es war, als sei ein neuer Morgen angebrochen, auf den sie lange im Dunkel gewartet hatte.

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Tageskarte

Das Wort kann man auch so verstehen, dass es jeden Tag ein anderes Gericht zu essen gibt, welches auf einer Karte ausgewiesen wird. So ist es auch mit meinen Tageskarten, die ich gerade wieder aus dem Tarot und dem Schamanenorakel ziehe. In Kombination ergibt sich mehr Sinn. Hier scheinen größere Kräfte am Werk zu sein, die wir versuchen können zu zähmen. Oder damit umzugehen, vielmehr. So groß sind meine schamanischen Fertigkeiten nicht, dass ich schon versucht hätte, den Wind zu zähmen.

Nun, ich hätte das auch schon gewusst, als ich die Nachrichten zum Morgentee hörte. Kräfte sind am Werk, die man wirklich nicht verteidigen muss. Sie reichen mit ihren Ausläufern bis hier herüber, an der Tankstelle sieht man es gleich. Ich hoffe, das Heizöl reicht gerade so, bis die Heizung eh ausgestellt wird. Aber das sind ja keine Sorgen, vergleichsweise.

Der Frühling entfaltet sich, trotz des Morgenfrostes, die Krähen haben schon ein Nest in der hohen Tanne. Zwei Störche sah ich schon fliegen. Der Fasan kommt immer noch täglich und kreischt. Warum macht er das bloß, um von den Mädels abzulenken, die fast unsichtbar im Knick herumpicken? Wäre schön, wenn sie Schnecken fräßen. Ich habe schon zu viel gemacht, an allen Ecken wollte ich, und nun bin ich wieder erkältet.

Kein Ort der Welt ist unwichtig. Genau an unserem Ort halten wir das Leben aufrecht.

Gesammelte Kräfte. Oder ihre Symbole. Meine Medizinbündel und Mesas breiten sich überall aus, sind unübersehbar, Mandalas und Kästchen voller Steine, Farben, Tiere. Wie meine Gedanken auch ausufern in verschiedene Zeiten und Menschen. Im Traum hatte ich heute zwei Tote, also Freunde, mit denen ich reden konnte, Liebe fühlen, wobei sie aber tot waren, wie ich den anderen Gästen auf der Party erklärte. Es war da nichts schlimm dran.

Von Partys sind wir aber noch weit entfernt, das geht hier erst im Sommer los. Also solche, wo ich gern hingehe; ich habe es lieber draußen als in verrauchten Kellern. Ich sah mir aber schon ein paar tolle Konzerte an auf arte TV, die haben das Bardentreffen vom letzten Jahr aufgezeichnet, und- da waren lauter Frauen! Eine ganze Balkanband aus Frauen, das war so toll dass mich nichts hielt und ich tanzte barfuss im Wohnzimmer, wobei ich mir ziemlich steif vorkomme.

Schöner Film, road movie.

Über streaming schaute ich schon die ganze Staffel an: How to kill your sister

https://presseportal.zdf.de/pressemappe/how-to-kill-your-sister

Es hat mich gepackt: das Thema, die zwei Schwestern und ein road movie. Der hat es wirklich in sich. Es geht um den Tod. Der Humor ist nicht so ganz meiner, – wenn ich solche Eltern gehabt hätte, wäre ich auch schwer verstört. Aber die sind ja nun tot gewesen (man sieht sie in Rückblicken auf der gleichen Tour) und ihre Asche soll verstreut werden. Viele Überraschungen und Wendungen , während sich in den jungen Frauen ein Prozess vollzieht.

Und da bin ich richtig mitgegangen. Vielleicht, weil ich selbst eine Schwester habe. Weil sie beide unverstanden waren. Weil man ihnen am liebsten helfen wollte…Ich bin ja ein großer Fan von road movies, und solche mit Frauen gibt es nicht so oft. Da fällt mir nur Thelma und Louise ein. Und es stellt sich in diesem Falle heraus, dass sie sich doch sehr gut selbst helfen können.

Und sonst?- Die Sonne scheint, ich muss im Garten vieles tun. Langsam anfangen, alles ist voller Moos! Und darunter unzählige Schnecken! Herrlich draußen zu sein.

Hans Hansen

Hans Hansen ist Geomantielehrer und Hausheiler im Norden. Er war auch mein Lehrer-2006 in seiner ersten Ausbildung. Seither führt er jedes Jahr eine durch, es muss also schon unzählige Geomanten geben. Vor allem aber -geheilte Menschen. Der Umgang mit Besetzungen, mit dunklen Kräften-sicher ist das nicht jedermanns Sache. Aber man kann die Angst verlieren, auch vor der Strahlungsbelastung, denn Hans redet auch mit Technikwesen. Das nun gar nicht mithilfe der KI, sondern mit Telepathie.

Ich verdanke Hans viel. Einmal die Ablösung der ganzen Altlasten, die in seinen Gruppen stattfand. Und eine neue Sichtweise auf das ganze Leben, die mich nie mehr verlassen hat und dem Leben seinen Sinn gibt. Ich machte damals auch einige Reisen mit. Obwohl das Gruppending wirklich nicht meins ist. Wir waren ja immer draußen in der Natur und es wurde viel gelaufen!

Auch wenn ich seine Form der Anrufungen nicht mehr praktiziere, die sich an der Anthroposophie orientiert, habe ich eine Erweiterung und Toleranz daraus erfahren. Ich lernte später mehr schamanische Rituale, die im Prinzip nicht anders sind, nur hat jeder seine eigenen Guides und Helfer und Erfahrungen.

Heute Nacht träumte ich von einem dunkelroten Samtherz, welches sich zwischen Steinen am Strand befand und das war für mich. Natürlich hat sich auch in den Jahren manches verändert. Hans arbeitet weiterhin meist im Raum der Ostsee . Bei der Messe in Eckernförde kann man sich darüber informieren. Oder direkt hier https://www.impulseseminare.de/.

Der Morgen

Es scheint tatsächlich frühlingshaft zu werden. Ich öffne die Hintertür, der Fasan kreischt weiter entfernt in regelmäßigen Abständen. Hähne höre ich noch keine, die sind wohl noch eingesperrt wegen der Geflügelpestgefahr.

Dann bellen die jungen Hunde eines Nachbarn, sie spielen . Als nächstes höre ich wie immer seine Stimme: Schluß jetzt! Ich falle immer vor Lachen fast vom Zaun. Die andere Nachbarin allerdings schreit ihren Hund an, als wäre er taub, sie ist ein Drachen. Ein unermüdlich sich abrackernder Drachen, kräftig und man fühlt sich unweigerlich wie ein fauler Sack, wenn man sie im Garten ackern sieht wie einen Mann. Ihr Mann fiel vom Trecker und kann nun nicht mehr alles machen. Da kommt dann der Schwiegersohn und hilft. Ja, hätte ich auch gern…

Gestern hat ein Freund ein paar Bäumchen umgesägt bei mir, sie wachsen und wachsen…Von wegen Bäume pflanzen. Die pflanzen sich von selbst, massenweise Birken und Weißdorn und Ahorn und Ilex und eigentlich ist das schon eher ein Wald. Die Frist ist nun um, wegen der Vögel. Schafe sind auch noch nicht da. Bestimmt wird es noch mal kalt bis zum wirklichen Frühjahr. Ein anderer Nachbar redet mit den Kaninchen, die er in einem kleinen Stall hält, und ich rede natürlich mit meinen Katzen.

Nach dem Sägen redet man auch mit Menschen, über ihr Rheuma und die Gliederschmerzen, die nicht mehr weggehen wollen. Man macht trotzdem weiter, jammern will man nicht. Muss ja.

Die Vögelchen hingegen sind in heller Aufregung und Freude, das Herumgeflirte ist schon im Gange. Wahrscheinlich sind die Spatzen wieder in der Dachrinne nachher, und die Schwalben wenn sie kommen, begutachten die Garage, aber seit wieder junge Katzen im Haus sind, wird das als ungeeignet verworfen. Das Theater muss ich auch nicht wieder haben.

Das Käuzchen habe ich auch schon gehört abends. Hu hu.

Day By Day

Die Krötenkönigin ist not amused. Tag für Tag hockt sie nun auf diesen Steinen und wartet, dass sie wieder hinaus kann. Ihre Krone hat den Glanz verloren, ganz im Gegensatz zu derjenigen ihres Gatten, des dunklen Unterweltkönigs.

Warum überhaupt achten alle nur auf den Glanz der Krone anstatt auf wahre Weisheit. Nun, immerhin versucht sie, einen gewissen Einfluss auf ihn auszuüben, der in seiner Eitelkeit ein wenig achtlos und unbedarft erscheint. Dabei geht es ihm durchaus um Macht, wollte er nicht gar die Prinzessin ehelichen! Dass er schon eine Frau hatte, kam niemandem in den Sinn.

Haha, doch als sie dieser Prinzessin im Traum den Rat eingab, ihn einfach an die Wand zu schmeißen, da wurde gar – kein Prinz aus ihm! Jedenfalls kein Mensch. Nun gut, Jeder muss seinen Platz kennen und dort am besten wirken.

Auf der Mesa wird ein jedes Wesen geehrt, und deshalb hockt er da. Er ist ein Vertreter der Wasser Wesen, und findet es auch nicht gut, dass immer nur seine Frau als die Weise Alte gilt. Er ist ja auch so alt.

Man kann an dem Brunnen vor dem Tore auch erst mal durch das Tor gehen, vielleicht tun sich neue Welten auf.

Zugelaufene

Davon habe ich schon einige ernährt, erzogen, angefreundet….Katzen und Kater. Sie heißen dann Chico oder Amigo, werden extrem anhänglich und wollen permanent fressen. Die eingeborenen Katzen finden das erst nicht gut, dann gewöhnt man sich aneinander. Und manche lernen sogar, zu spielen!

Martha ist nun ein Jahr hier, sie war schon wohlerzogen, kastriert und sogar gechipt. Dennoch war kein Besitzer zu finden, und weil sie so lieb ist, darf sie bleiben und muss nicht im Tierheim eingesperrt werden. Chico war fast verhungert, damals, und ein sehr hübscher Kartäuser. Er war eine Weile da und starb an Rattengift, das merkte ich leider zu spät, weil ich nicht wagte, ihn zum Tierarzt zu schaffen. Er nahm da die halbe Praxis auseinander vor Panik. Immer mussten sich die Kater retten vor ihren Feindeskatern, verstecken und waren auch krank.

Alter roter Hofkater, sie nannten ihn Arschloch, dabei war er bloß taub von den Milben, mit denen er mein ganzes Rudel ansteckte. Er pinkelte überall hin und lief immer im Kreis. Das war wohl ein Hirntumor. Zuletzt qualvoll, er war ja nicht meiner und dann pupten mich die Besitzer noch an.

Der jetzige Amigo ist gerade beim Tierarzt zur Kastrationsaktion. Ich war ziemlich aufgeregt, ob ich ihn in die Box kriege. Und dann ist das Ganze auch noch schwer zu tragen, er war jedenfalls so überrascht, das er nicht mal im Auto randalierte.

Ich bin gespannt, ob alles gut geht. Danach sind sie erst mal beleidigt, wackelig aber nichts wie raus. Zum Glück ist der Schnee weg, und es mutete fast aprilig an eben, mit Regen und Sonnenschein zugleich. Ach ja, die Mäuse kommen nun auch wieder raus, eine wurde lebend hereingebracht und ist nun unterm Küchenschrank. Toll. Aber zu dritt werden sie sie schon kriegen, fragt sich nur ob ich sie finde, bevor sie stinkt. Fressen tun sie die normalerweise auch. Aber nicht immer.

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