Außenseiter

Ich hatte mir vorgenommen, mal wieder in normale Medien und Kultur hineinzuhören. Da dachte ich, die Literaturtipps auf Deutschlandfunk Kultur sind doch genau das Richtige. Aber irgendwie auf sehr subtile Weise wird da eben eine Auswahl angeboten, ….wie soll ich sagen? Ist es nicht ein wenig abstrakt, intellektuell überheblich, wie die Gesellschaft da vorkommt? Ich höre die Vorstellung des Buches: „Dahinter, dazwischen, daneben“ von Jonas Engelmann, eine Art Kulturgeschichte über Außenseiter.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/dahinter-dazwischen-daneben-von-aussenseitern-und-sonderlingen-dlf-kultur-6cd454db-100.html

Nun habe ich mich Zeit meines Lebens als Außenseiterin empfunden, oder auch so gelebt, und in diesem Buch werden immerhin einige erfolgreiche Außenseiterkünstler genannt, die das eben durch diesen Status wurden. Aber die meisten werden doch eben nicht erfolgreich, vielmehr abgelehnt oder abgeschoben.

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Das Recht auf Erdenheimat

Dieser schöne Ausdruck stammt nicht von mir, sondern von Heike Antons, die seit vielen Jahren mit Andreas Hösl zusammen ein Geomantie-Team bildet . So stelle ich nun zuerst einmal ihr neues video ein, damit man sich selbst ein Bild machen kann.

Ich kenne diese Menschen gar nicht persönlich, doch seit Jahren sind wir auf eine ganz ähnliche Weise an der Wandlung der Erde mitbeteiligt, auch wenn es sich oft bei mir „nur“ um ein Beobachten handelt. Etwas, dass allerdings viel zu wenige Menschen tun.

Diese Ansicht und Aussicht gibt mir Hoffnung und Halt, was man dringend braucht in diesen Zeiten. Um eine Sichtweise von der Erde als lebendigem Ort-ganismus zu entwickeln, braucht es auch Anleitung, es ist eine alte Kunst, die in Vergessenheit geriet und von wenigen Aufrechten erhalten wird. Wenig spirituelle Richtungen haben diesen Erdenbezug, und ich danke es Lehrern wie Marco Pogagnik , Hans Hansen oder Ilse Rendtorff, die lange vor der digitalen Medienzeit Gruppen an Orte führten und sie unterrichteten. Diese Verbundenheit hat mich immer geschützt und weitergetragen, denn die Erde als Heimat zu betrachten fiel mir gar nicht leicht. Ich hatte eher die Tendenz, ihr entfliehen zu wollen, in jedem Fall der Art von Realität, in die ich als solche integriert werden sollte. Das hat nie funktioniert, und auch heute werde ich nicht in der Lage sein, eine Fremdsteuerung durch ahnungslose Bestimmer zu akzeptieren, die meinem Körper betrifft. Ich fühle mich glücklicherweise in guter Gesellschaft.

Der rote Koffer

Ich war selten allein dieser Tage, und dankbar dafür, Nur zum Schreiben komme ich nicht, zum Denken auch nicht, es hat mich erwischt. Die Glieder schmerzen. Es fiebert.

In der Ecke steht der rote Koffer, eigentlich eine Schultasche, die man auf Rollen fahren kann. Die stand bei meinen Nachbarn auf dem Sperrmüll, und nun ist sie mein Notfallkoffer. Also, einer davon…

So etwa wie das rote Telefon,…mit dem Reisepass, den ich ansonsten immer verlegt hatte und nach einem Jahr nicht wiederfand. Diesmal hatte ich Glück, dass ich ihn noch bekam, denn es herrscht 3 G im Amt – wir müssen draussen bleiben- hatte ich aber das Glück, dass ein junger geimpfter Verwandter mit meiner Vollmacht den Pass abholen durfte. Und wollte. Der rote Koffer bedeutet, dass ich noch etwas vorhabe, irgendwann. Immerhin in den nächsten 10 Jahren, hoffe ich. Es gibt noch einen Notfallrucksack mit Medis und homöopathischen Mitteln, einen Koffer mit Sommerkleidung, einen mit meinen Bildern und einige Kisten mit Essensvorräten, und ehrlich gesagt würde ich nichts davon wirklich tragen können. Selbst die Steinzeitausrüstung ist mir zu schwer. Ein Pelzmantel für den Notfall im Notfall…Im Ernstfall interessiert sich kein Schwein für all die Sachen.

Aber ich bin ja froh über mein Bett und den Ofen, und ich will auch gerade nicht weg….wir isolieren uns immer mehr, immer unmerklich mehr. Friedliche familiäre Tage. Ja, wir gehen Montags spazieren, in unserer Kleinstadt mehr als 200 Leute, und das tat gut zu erleben. Es war bloss so furchtbar kalt. Und ab morgen glaube ich, dürfen sich nur noch 10 Menschen draussen treffen. Was ja auch geht. Man wird sehen.

Das wichtigste ist ein Mensch, oder zwei….

Buch: Toröffnungen

Da gibt es nichts zu reden. Dieses Buch ist ein Segen und eine Offenbarung für die aktuelle Zeit. Mehr mag ich nicht sagen, denn man kann sich dieses auf der Seite des kristallmensch-Verein anschauen, und vieles mehr.

Vision Board

Eine Freundin aus England fragt in ihrem chat, wie wir uns Deutschland vorstellen, wenn es so wäre wie wir es haben möchten. Also es sollte quasi eine vision sein, die eine positive Miterschaffung der Zukunft wäre. Die Frage brachte mich ordentlich ins Grübeln. Erst einmal konnte ich mir Deutschland kaum getrennt von allem anderen vorstellen. Dann stelle ich mir normalerweise etwas persönliches und bergrenztes vor, aber viel häufiger sehe ich was kommt, und das hat so gar nichts mit meinen Wünschen zu tun. Es kommt was kommen muss. Ich kann in meinem geschützten Rahmen und mit meinen Gedanken und Handlungen kreieren. Das Bild was ich sah: Apfelbäume. Das ist einmal der Wunsch nach Natur und einfacher Lebensweise. Ich will nicht Anteil einer Nation sein, die sich mit Rüstung und Gift ihren Wohlstand absahnt auf Kosten aller.

Doch ich dachte an Forschung und Wissen, an Tagebuch-Archive und Literatur, an einiges was durchaus wert wäre, hier einen Ort des Lernens zu erschaffen, allerdings ganz anders als bisher. Ich hatte früher schon mal Visionen von Kristallstädten in denen wahre Meister wandeln. Also nicht die Art Naturwissenschaftler, die heute so wichtig scheinen, jene die alles nur auseinandernehmen. Geisteswissenschaft, Sprache, Bilder und das Lernen von den ganz Alten- von den Sternen, den Völkern da draussen im Weltenraum, – der Körper als Heiligtum, das ist meine Vision die nicht ganz klar von mir mit Inhalten gefüllt werden kann. Dafür können die Apfelbäume auch stehen- als Bild der Erkenntnisse in Hülle und Fülle…oder etwa für Avalon, die Apfelbauminsel? So ist es mit den Visionen. Man kann sie interpretieren. Ich lerne meist so, dass mir zufällt, was ich als Botschaft bekomme. Vielseitig. Spontan. Durch das Leben.

Ich erinnere mich nun daran, ein vision board für das nächste Jahr zu schaffen, eine collage mit Bildern, Worten, und dem was ich mir vorstellen kann. Denn erstaunlicherweise hat sich jenes, welches ich zu Anfang diesen Jahres machte, recht gut erfüllt mit Leben! Und danach sah es erst so gar nicht aus! Es ist wohl das Geheimnis, die Magie: Dass man selbst dieses Bild immer wieder anschaut, mit Liebe, Energie und Kraft erfüllt, und Wege findet, sie zu verwirklichen.

Darum geht es auch in dieser Frage.

Film: Foundation

Die science-fiction- Reihe dieses Namens fand ich auf einem telegram-Kanal . Ich fand es bemerkenswert, dass diese 1. Staffel 2021 herauskam, und auf einem Buch von Isaak Asimov beruht, welches weitaus früher geschrieben wurde, jedoch sicher nicht unbegründet jetzt als Film erscheint.

In den 10 Folgen geht es um die Auflösung eines stagnierenden Imperiums, sowohl von aussen als auch durch inneren Zerfall. Die amtierenden Herrscher sind alle Klone des ersten Cleons, nur in unterschiedlichen Lebensaltern. Sie sollten seelenlos sein, doch ein Fehler schlich sich ein. Eine Rolle spielt auch die Mathematik, welche eine Ära des Chaos vorhersagt, und damit dieses überhaupt ins Rollen bringt. Die ganze Geschichte ist zwar wirr und wirklich über Jahrhunderte überbrückt, in denen die Hauptpersonen in einer Raumkapsel umherfliegen und nicht älter werden, während sie selbst nicht wissen wie ihnen geschieht.

Zeitgemäss sind diese wichtigen Personen alle junge Frauen, und zwar ethnisch vielfältig , ebenso die Planetenbewohner mit ihren verschiedene Kulturen und Religionen.

Ob es im Fernsehn lief, das weiss ich nicht. Foundation bedeutet Stiftung, ist hier eine Forschungseinrichtung, und auch das weiss ich nicht, ob es einen Bezug zu aktuell agierenden foundations der heutigen Zeit gibt. Einen Bezug zur Gesellschaft gibt es ganz sicher. Nur wie konnte Asimov das vorhersehen?

Oh my God

Ich reklamiere nun mal langsam Religionsfreiheit für meinen Glauben. Ich habe schlechte Laune, das sag ich gleich. Keiner muss mit Zahlen belegen, dass Adam und Eva im Paradies seine Realität sind. Das ist natürlich kein Geschwurbel, – wie ich dieses Wort hasse, – es kann nur aus einem Dialekt stammen, den ich nicht kenne. Seit Jahrzehnten glaube ich. An Wiedergeburt, an channelings und Schamanen, ich glaube manches, was nicht zum Allgemeinwissen gehört und es hat mich nicht die Bohne interessiert, ob Hinz und Kunz das für richtig erachten. Denn es war meine Privatsache. Es ist aus dem Innern und aus Erfahrung gewachsen, was ich glaube, woran ich glaube, niemand kann das beurteilen.

Plötzlich darf mir jeder Hinz und Kunz sagen , was Realität, ist der sich nicht mal ansatzweise mit dem Begriff auseinandergesetzt hat. Gestern las ich den schönen Satz:

“ Es gibt drei Welten:

Die Realität, die Vorstellungswelt, und die andere. „

Für die meisten Menschen gibt es leider nur eine Vorstellungswelt, die von anderen vorgestanzt ist. Und ich muss mir sogar sagen lassen, dass diese und jene Zahlen stimmen, aber was in der Zeitung steht würde nicht stimmen. So dass ich wirklich nicht glauben kann, dass irgend jemand hier Bescheid weiss.

Viel eher kann ich glauben, dass dies oder jenes Jemandem gut in den Kram passt und es deshalb so vermittelt wird. Wie war das noch mit den Dämonen und dem bösen Teufel, glaubt da heute noch ein westlicher Mensch dran , ausser Amerikaner natürlich.

Es ist aber das Prinzip, das immer weiter getragen wird, die Angst und das Schuldbewusstsein, dessetwegen man nicht ausgestossen werden möchte. Ja, Fernanda Fragnich hat dieses Wort benutzt; nicht im Traum fühlte ich mich als Opfer, welches ausgestossen wird. Ich bin Entscheider. Und darum bin ich so sauer. Franziska Freiheit redet von kranken Fantasien, in Bezug auf das aktuelle Geschehen, und ich kann nur sagen, so krank hätte ich mir das nie vorstellen können wie es jetzt ist. Die kranken Fantasien anderer haben vorher niemanden interessiert, schon gar nicht die der Mächtigen, nur in diversen Filmen sind sie sehr wohl vorhanden und prägen aller Vorstellungswelten.

Halten wir durch, es kann nicht so bleiben!

Für Menschen wie Un.s

Ich definiere mich natürlich nicht als Un…, den wir sind ja alle viel mehr als das. Wie man eine derart differenzierte individuelle Gemeinschaft so einfach in zwei Gruppen teilen kann, das geht einfach nicht.

Ich habe hier eine Kunstgruppe entdckt, die sich nun zu Aktionen zusammenschliesst, und möchte das gern mitteilen. Vielmehr sind schon vier Gruppen daraus geworden, ein chat, eine Galerie usw., so dass es auch für mich etwas schwierig wird. Dennoch toll und teilenswert!

https://t.me/KunstattackeChat

https://t.me/kunstattacke

Das wars erst mal für heute. Zusammen und nicht allein.

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