Ein Versuch

Ich beteilige mich zum ersten Mal an den Etüden von Christiane, ein Versuch.

Pia schreibt jeden Morgen. Sie hat eine Gruppe, die schon auf ihre zynischen Texte lauert, die alles und jeden durch den Kakao ziehen. Dabei ist Kakao eigentlich ein zu schönes Getränk, um das unangenehm zu finden. Immerhin ist er süß. Pia jedoch ist bitter. Vielleicht braucht sie deshalb den Kakao. Die Verbitterung mancher Leute wird immer ausufernder, sozusagen wie ein riesiges Gewohnheitstier, mit dem sie ihre eigene Verfassung rechtfertigen.

Es klingt schon oft so, als würden Politiker und überhaupt jeder, der glaubt Polarlichter seien etwas Natürliches statt von Haarp erzeugt, oder an was auch immer glaubt, dies absichtlich alles erzeugen, um sie zu erzürnen. Erzürnung ist ein Gefühl, das man gegen Jeden einsetzen kann. Es bewahrt sie davor, womöglich ihre Bitterkeit zu erkennen, die sie mit Humor verwechselt.

Aber vielleicht würde eine Kakaozeremonie helfen. Das ist seit einiger Zeit in anderen Kreisen en vogue, in exklusiven spirituell angehauchten Zirkeln. Dort ist der Kakao nämlich bitter, echter Kakao besonders zubereitet, und bekanntlich hilft Gleiches gegen Gleiches im Prinzip des Heilwerdens.

Ich gebe zu, dieser Text ist auch schon leicht erbittert…

Eine trudelnde Feder

Wieder lag ich in dieser Nacht eine Weile wach, und dachte über mein Leben nach. Über das vergangene: diesmal waren die neunziger dran. Ich war wie ein Blatt im Wind, oder eher eine Feder, die sich aufwärts in die Lüfte erhebt? Immer wieder Neuanfänge, Versuche, Verzagen, Träume, neue Begeisterungen.

Man sagt ja, wenn Leute sterben, würde das Leben in Sekunden vor ihrem Auge vorüberziehen. Ich frage mich, wie es das schaffen will. Vielleicht muss man vorher damit anfangen. Oder manche Menschen werden sehr alt, damit das alles Zeit hat, ins Archiv abgelegt zu werden. In der Akasha-Chronik soll s ja eh alles gespeichert sein, das ist beruhigend. Man erfährt dann nach seinem Leben, was man alles bewirkt hat mit seinen Taten – und Gedanken.

Die Träume waren wild. Und dann begab ich mich an den Playa del Ingles, und war wahrhaftig am Strand. Kein Traum. Mein Herz füllte sich mit Freude. Ich hörte die Wellen, sah die Gischt sprühen, wenn das Wasser mit Wucht an die Felsen schlug. Ich spürte den schwarzen feinen Sand an den Zehen, ich begann zu tanzen, ich flog und war mit den Delphinen im Wasser. Eine Visualisierung, die aber von selbst geschah.

Es ist nämlich so, dass ich mittlerweile Angst bekomme vor der langen Reise. Ich bin immer gern geflogen, ich mochte es schon, am Flughafen zu sein, an den Häfen und all die Reisenden zu erleben. und doch ist es ziemlich anstrengend geworden. Ich bin kein Mensch für zwei Wochen Urlaub. Ich bin der Mensch für oneway-Tickets und Abenteuer- gewesen. Brauche ganz viel Zeit.

Ich wollte da bleiben und nicht zurück müssen, denn ich denke schon jeden Tag dann ans zurück müssen, bevor mein Herz sich wagt, dort einzulassen. Und alles ist ein wenig von Trauer gefärbt, über das Vergangensein des intensiven Erlebens, das mal gewesen ist. wie mit der alten Liebe, die man sich nicht mehr hervorholen kann. Da denke ich so manches Mal: ein Glück, dass ich mit dem nicht zusammenblieb.

Dann wäre so vieles Neues nicht geschehen.

Ein Tagoro auf der Insel La Gomera, Kanaren. Sie sagen, ein Dreschplatz der Ureinwohner. Oder vielleicht auch ein heiliger Platz, ein Ort der Versammlung?

Bücher

Immer wenn jemand den Keller ausräumt, dann wird mein Freund zum Entrümpeln bestellt. Und wenn dabei Bücher anfallen, landen die bei mir. Unter anderem…ER liest nicht.

Ich lernte schon früh den Unterschied zwischen Literatur und Trivialliteratur. Unter letztere Kategorie fielen sicher auch die Hanni und Nanni Romane , die ich als Kind verschlang. Und ebenso die „readers digest“- der Name sagt es schon- Bände, die in ordentlicher Reihe im Regal meiner Großeltern standen, die eben eigentlich keine Leser waren. Diese leicht verdaulichen Geschichten las ich dort begeistert, wenn wir zu Besuch waren. Es war in den Sechzigern, und die, die mir gestern auf den Tisch fielen, sind aus den Achzigern. Gelacht habe ich schon heute früh, als ich die „Kurzfassung“ von Romanen entdeckte, dabei Gerald Durrell mit “ Nichts als Tiere im Kopf“. Wie gern ich das vielleicht als Kind gelesen habe? Ich erinnere mich da nur an die Alexandria -Trilogie von Lawrence Durrell, die wiederum bei meinen Eltern stand, die hatten aber eher kein Bertelsmann-Abonnement.

Täglicher Schreibanreiz
Zähle fünf Dinge auf, die du tust, weil sie dir Spaß machen.

Von dem verstand ich nicht viel. Aber sie gefielen mir, so exotisch. Erst durch die Familiengeschichte der Durrells, die ich als Film sah, habe ich gelernt, dass auch Gerald Durrell Bücher geschrieben hat.

Ich bin verwundert, „Neger“ war auch Anfang der Achziger noch ein ganz normales Wort. Ich weiß nicht mehr, über was wir uns damals aufgeregt haben, eher über Atomraketen. Wir hörten punk. Bevor es mich nach Indien verschlug, wo ich dann in Asien für einige Jahre nur noch Madonna und Michael Jackson zu hören bekam.

Das waren die neuen Bücher 1978, wie ich eben lernte. Was mir richtig gefällt, ist Iggy Pop, der immer noch auf der Bühne steht mit fast achzig. https://www.arte.tv/de/videos/127030-000-A/iggy-pop/. Wie die Zeit vergeht.

Ausnahmezustand

Das ist ein ganz vernünftiger Beitrag, wenn man erst einmal verstanden hat, dass diese Phänomene einen Einfluss auf uns alle haben. Das äußere Feld- das innere Feld- ganz getrennt sind sie nicht. Ich fühle mich wacher. Aber nicht unruhig. Unruhig bin ich schon im Normalzustand, aber eher so, dass , sobald ich schlafen gehe, und es ruhig und dunkel ist, im Kopf der Film beginnt. Wach eben. Es kommen mir derzeit so viele Szenen aus meinem Leben in den Sinn, genaue Erinnerung.

Nicht unbedingt wichtige Szenen. Vielleicht ist Ausnahme auch schon normal. Wir haben doch so lange auf diese Zeit gewartet. Am Himmel fällt mir die Venus auf. Hier gab es keine Polarlichter.

Flusslandschaft

Ich bin an einem Fluss aufgewachsen, dem Rhein. Da war zwar eine Landschaft, aber doch am Rande der Großstadt Köln, und auf der anderen Seite von Rodenkirchen ist Wesseling, eine Raffinerie großen Ausmaßes. Damals war der Rhein dreckig. Wir fanden tote Fische am Ufer, wo wir mit dem Fahrrad hinfuhren, und unser Hund liebte es, sich in denen zu wälzen.

Heute ist Rodenkirchen ein schicker Vorort, beliebt bei Ausflüglern, mit dem Restauranthausboot und dem Treppchen. Regelmäßig gibt es Hochwasser.

Heute lebe ich nahe der Eider, ein so viel gemütlicherer Fluss. Tatsächlich erschloss sich mir die Schönheit erst spät…Eider-Treene-Sorge – eine Flusslandschaft, mit Mooren und kleinen Campingplätzen und Bootsfahrten und Badeplätzchen. Da habe ich früher gedacht, da machen auch nur Rentner Urlaub, wo doch das Meer nur eine Stunde entfernt liegt. Nun ja, selbst nun im Rentenalter…Den Nord-Ostsee-Kanal gibt es hier auch, totlangweilig außer für Rentner, die Schiffe gucken. Erstaunlich war das schon, die großen Pötte in dem kleinen Kanal zu sehen. Sie fuhren ja abwechselnd im Konvoi in je eine Richtung. Ich wohnte vorher bei der Ostsee, wo die Eider entspringt, und von dort fließt sie hierhin Richtung Westen, wo sie dann in die Nordsee mündet. Ein Teil wurde zum Kanal. Kleine Fähren überqueren den Kanal und auch die Eider. Regelmäßig fuhr ich bei Schinkel mit dem Fahrrad rüber, um am Flemhuder See entlang zu radeln.

Die Bargener Fähre an der Eider nahe Pahlen fährt nur im Sommer über und transportiert Radfahrer und Fußgänger.

Ich sah einen ganz schönen Kurzfilm, der an einem Fluss in Frankreich spielt.https://www.arte.tv/de/videos/128707-000-A/die-workation/ . Und da fiel mir auch wieder ein: an der Ardeche war ich, an der Rhone….es hat eine Art von Märchenhaftigkeit. Die Flüsse sind die Adern der Erde. Ohne sie hätten Menschen sich bestimmt nicht entwickelt. Heute wurden im Radio die Wasserreserven der Menschheit angesprochen, sie würden knapp. Na also…Flüsse seien erneuerbare Reserven, allerdings verenden sie oft schon, bevor sie das Meer erreichen. Ob das wohl an Staudämmen liegt usw? Ich finde schon die ganze Ausdrucksweise entsetzlich. Alles wird zu einer Sache, die einen messbaren Wert hat. Und die im Grunde erpresst wird. Wie wichtig ist für uns das Lebendige am Fluss! Nicht umsonst haben sie Namen und wurden zu Göttern erhoben.

Geschafft

Es ist gelungen, die Domain zu verlängern. Und ja, es war mein Unverständnis für derartige Vorgänge. Ich lese dann auch die Erklärungen nicht richtig, weil ich schon glaube,…das kann ich nicht. Immer diese leichte Panik! Dabei machen sie es uns ja ziemlich leicht, auf eine Art. Man kann auf dem Hintern sitzen bleiben, muss nicht in den Frost oder Warteschlangen oder…

Mein Auto habe ich diese Woche verliehen und werde zum Einkaufen abgeholt. Ohne das Auto ist es hier ganz schön im Abseits. Welch ein Luxus, normalerweise, für eine Kleinigkeit loszufahren. Und so unzeitgemäß. Wäre es mir möglich gewesen, in Spanien zu leben, so hätte ich weder Heizkosten noch diese anderen Kosten. Allerdings, meine Freunde dort , sie haben auch Autos. Denn der kleine Laden oben am Berg hat zugemacht. Sie könnten die 6 Kilometer steil runter auch mit dem Bus fahren. Aber ich, hier,mit dem Fahrrad. Gestern war ich mal um die Ecke damit. Geht. Leider habe ich dann kurz darauf komische Krämpfe. Ebenso wie wenn ich schwere Einkaufstaschen oder Rucksack vom Bus nach Hause tragen müsste. Insofern ist der Luxus eben doch gesundheitserhaltend .

Buch: Als Medium mit dem Pendel zwischen den Welten

Nicole Bondani, 2025. Band 2 ,Seelen ins Licht führen und Antworten empfangen/ Energieheilung, für Bewusstsein, Ahnenarbeit, Karma und Raumheilung

Dieses Buch ist ein echter Lichtblick, ein vernünftiges Handbuch, von einer erfahrenen Frau geschrieben und besonders ausführlich, wie schon der Titel .

Das Pendel ist seit Jahren mein Begleiter und obwohl auch ich Tabellen zur Raumheilung verwende (Hans Hansen), bin ich doch eher strukturlos unterwegs und berate ja keine Klienten. Diese Struktur ist hier ganz meisterhaft in sehr vielen Tabellen (120) dargelegt, die man sich auch herunterladen kann als Leser.Denn im Buch sind sie sehr klein. Und dazu ist es nur einer von Fünf Bänden.

Ich denke, zum Erlernen und Nachschlagen ist es gleichermaßen geeignet. Wer es nicht ständig nutzt, denkt manchmal nicht an bestimmte Aspekte. Welches Pendel man nutzt, ist dabei wohl egal. Hauptsache, es tut sich was. Ich habe mal wieder ein chinesisches Billigpendel bestellt, von echtem Edelstein ist da nichts zu sehen…Doch sehe ich das so, dass mein geistiger guide durch alles spricht. Ich kann auch ohne Pendel. Es ist nur einfacher im Alltag und gut, es anzufassen.

Immer pendele ich die Menge von Tropfen aus oder globuli, wenn ich meine Medizin benutze. Das geht ja auch alles ohne Tabellen. Ich finde es aber sehr gut, wenn sich für diese Themen zwischen den Welten, auf der Seelenebene , auch ganz praktische Führer finden. Das Buch wurde wohl selbst verlegt, sehr ordentlich gemacht.

Band zwei ist in neun Teile unterteilt, und hat insgesamt 18 Kapitel. Schicksale erdgebundener Seelen und auch von Räumen werden beispielhaft dargestellt und es orientiert sich auch an Familiensystemen wie bei Aufstellungen. Diese Werkzeuge, da beide medial, lassen sich auch gut verbinden. So kann ich auch in einer Aufstellung bei einzelnen Fragen pendeln, zum Beispiel ob noch eine weitere Person dazu muss oder welche. Ich weiß nicht mehr, wie das für Anfänger ist.

Ich habe die Zwischenwelten zuvor ohne Pendel erforscht und bestimmte Bilder und Landkarten gespeichert. Ich denke, das meine guides durch dieses Pendel sich äußern. Aber auch anders, Träume sind immer wichtig, wenn ich auf ein Thema fokussiere.

„Innehalten und Nachspüren“- nach jedem Kapitel gibt es dafür eine Seite. Und das ist besonders gut.

Ein Kapitel befasst sich mit dem Thema Organspende, welches mich auch schon sehr beschäftigt hat. Ich bin dankbar, dazu etwas Neues zu erfahren. Denn ich habe große Abwehr gegen moderne Medizinmethoden. Bisher lag das auch zum Glück jenseits meiner Erfahrungen.

Für die meisten Menschen sind diese Welten nicht sichtbar oder von falschen Vorstellungen durchdrungen. Aber diese Ebenen haben große Auswirkung auf uns. Es ist also sinnvoll, pragmatisch damit umzugehen anstatt geheimnisvoll esoterisch .

Ein Zimmer zuviel

Kann es das geben, ein Zimmer zuviel? Für mich schon. Dieses Zimmer ist deshalb das Kofferzimmer. Da ist alles abgestellt, was zuviel ist, aber vielleicht manchmal gebraucht wird. Was normalerweise im Keller wäre, oder auf dem Dachboden. Das Zimmer hat ein Wandregal aus Holz und eine Holztäfelung, es erinnert mich immer an eine Hütte, so wie ich am liebsten wohnte- in Holzhütten. Allerdings ist es etwas muffig dadurch.

Zum Schlafen zu muffig. Das finden die Katzen allerdings nicht. Denn wenn es sich machen lässt, erobert jede ihr eigenes Zimmer. Innerhalb des Zimmers gibt es dann noch erst-Klasse-Plätze, so wie dieser Sessel. Er ist uralt und seit Generationen im Katzenbesitz. Und wer hat ihn nun? Das ist der sogenannte wilde Kater, also der zuletzt gekommene. Einfach gekommen.

Der nächste Erste-Klasse-Platz ist auf der Fensterbank über der Heizung. Da hat sich Chilli breit gemacht. Sie ist einfach breit, so viel Fell ist unglaublich. Es beeindruckt die anderen ob ihrer schieren Größe. Ja, und da gibt es so viele Fensterbänke mit gemütlichen Plätzen, immerhin lebten hier mal viel mehr Katzen. Es regnet.

Spaziergang war gestern wieder möglich, für mich, aber manche Stellen doch sehr glatt. Besonders am Quellgrund, wo einige Bäche vom Hang herunter auf den Weg fließen. Da bin ich vor zwei Jahren mal aufs Steißbein geknallt. Heute regnet es, was mich der Aufgabe enthebt, die Straße zu harken von all den hingewehten Zweigen und Zapfen. Der Nachbar ist nun auch in Rente, der hat es schon gemacht.

Die anderen gegenüber haben die Weihnachtsdeko abgebaut.

Was sehen wir hier? Das übliche Reviergerangel der Damen. Es genügt sich mit Blicken, Gesten und Knurren. Und im Demolieren meines Teppichs, denn das Kratzen mit den Krallen ist eine Form der Markierung. Martha kam erst letzten Februar zu uns, einfach gekommen . Sehr insistierend vor der Tür gesessen. Sie ist sehr bedacht, ihren Platz zu erhalten.

Und es geht dabei auch um die Nähe zu mir, denn ich werde ebenfalls besessen. Aber nicht bekratzt sondern umschmeichelt. Dies ist das Morgenzimmer mit dem laptop, wo ich immer mit dem ersten Kaffee sitze, hier im Osten, wo es sonst hell ist.

Schöne Fotos habe ich mit der Kamera gemacht, nur habe ich sie nicht hochgeladen. Der Blumenstrauß vom Geburtstag hielt eine Woche, heute entdeckte ich, dass manche Blumen mit einem Draht umwickelt waren, der oben im Köpfchen steckte. Aua, wer macht denn sowas! Den schönen Schein auf Kosten der Grausamkeit herstellen, das ist vermutlich gar nicht so selten. Blumen im Winter sind eben immer mit gemischten Gefühlen zu betrachten. Und Köpfe hängen lassen, das geht ja gar nicht.

Ständig überlege ich, welche Sachen ich denn nicht mehr brauchen würde, wenn ich denn nur ein Zimmer hätte. Oder in eine Hütte ziehen würde, ein Wohnmobil oder so…Geht ja gar nicht. Und es gab mal Zeiten, wo ich nur den einen Koffer besaß.

Webseite erstellt mit WordPress.com.

Nach oben ↑