Gelb
Kurkuma gehört zum täglichen Brot. Gesund und gelb, wie meine Finger dann auch jedes Mal. Heute ist es eine Kürbissuppe.
Gelb
Kurkuma gehört zum täglichen Brot. Gesund und gelb, wie meine Finger dann auch jedes Mal. Heute ist es eine Kürbissuppe.
Ja, mit Farben kann ich nicht so dienen heute. Diesmal sind mir Steine begegnet. Tatsächlich sogar Grabsteine, denn ich ging auf dem Friedhof spazieren. Der Geschlechterfriedhof in Lunden ist wohl etwas Besonderes und richtig alt! Ich war noch nie da in diesen 10 Jahren. https://de.wikipedia.org/wiki/Geschlechterfriedhof
Wie man sieht, wo doch alle so stolz sind auf ihre Bauernrepublik, gab es auch dort Mächtige, solche die wichtiger und reicher waren als die anderen und aufgrund ihrer Abstammung zusammenhielten.
Ganz anders als im Osten des Landes, wo es die großen Gutshöfe gab und gibt, denen alles Land gehörte und denen sich andere unterordnen mussten.


Ach du meine Güte. Das ist mir auch ziemlich neu…außer, dass ich neulich einen Roman hatte, in dem diese schlimme Zeit der Besetzung von den Deutschen aus französischer Sicht geschildert wurde, und wie schlimm mit den Menschen umgegangen wurde. Genau:“ „Ein Bild von dir“, so hieß das Buch. Von Jojo Moyes, die überhaupt die allerbesten Bücher schreibt, mit ernsthaften Themen.
Ich liebte Frankreich sehr, als ich jung war, und auf den Reisen in Südfrankreich gab es auch Denkmäler in den Dörfern. Da erinnerten sich noch alte Leute, die von Deutschen nichts hielten. Auch in meinem Dorf steht so ein Denkmal für die Kriegstoten aus beiden Kriegen. Also wer waren nun die Bösen….

Aber, auch die Steine sind irgendwann dem Untergang geweiht, der Nutzung als Gehweguntergrund ! und neulich erzählte jemand, es habe einer solche alten Grabsteine in der Wohnung verbaut, was eine weniger schöne Energie zur Folge hatte. Ja die Geister vergessen nicht , manchmal.

Es bleibt: Die herrliche Ruhe auf den Wegen und die Bäume. Das Nachdenken über die Endlichkeit des Lebens, die schönen historischen Gebäude und Anlagen.

Zwei der heute gelesenen Beiträge von wordpress-Autorinnen-Freundinnen- wie nenne ich euch-??-, jedenfalls befassen sie sich mit Träumen. Ich träumte trotz der Vollmond-Mondfinsternisnacht gar nicht. Ich habe es vernachlässigt, die Erinnerung zu trainieren. Ganz recht, ich lernte das auch einmal in einer Therapie und es ist ein wunderbarer Weg, zu Botschaften und schönen Kontakten zu kommen.
Diesmal aber fanden die sich wieder im hiesigen Leben. Es ist komisch. Wir sprachen ganz zufällig, auf dem Flohmarkt, von einer Frau und Kindern, die ich ja nicht habe. Und heute erfuhren wir, dass diese Frau verstorben ist, gerade eben.
Es passiert häufiger, wie eine Ahnung oder kontaktiert dich jemand mit Gedanken, und sicher war es der Sohn dieser Frau, die ich gar nicht kannte, der abends anrief.
Synchronizitäten gibt es wohl immer, doch auch das Wahrzunehmen muss trainiert werden. Die Welten sind ja gar nicht so getrennt. Ich vermute mal, dass sich auf Flohmärkten eine Menge verstorbener Seelen bei ihren alten Sachen herumtreiben, weswegen ja alte Sachen auch oft einen miesen Muff ausstrahlen. Es kann aber auch anders sein, so dass die Wertschätzung ihrer alten Schätze dankbar aufgenommen wird.
Angst habe ich vor diesen Seelen gar nicht mehr, aber in dem Ort gestern fühlte es sich nicht angenehm an und ich kaufte tatsächlich gar nichts! (Es gab keine Bücher). Naja, vielleicht war ich auch einfach viel zu müde.
Schlaflos, Schlaflied, Schlaf, aber nicht schlaff. Naja, oder schon ein komisches Wort. Ich bin heute grummelig, weil es mir an solchem fehlte. Bestimmt muss ich noch einen Mittagsschlaf einlegen. Wir tanzten in einer alten Papierfabrik im Meldorfer Hafen. Die Kulturszene der kleinen Stadt war wohl anwesend.
Die Band kannten wir und da tanzen alle sofort beim ersten Lied bis zur zweiten Zugabe.( Mike Rheese)..Nun, ich war dann erschöpft um 2 Uhr zu Hause und -konnte nicht schlafen.
Was mich gestern ärgerte: Dass ich ein völlig überflüssiges Buch gekauft habe, weil es jemand über den Klee gelobt hat. Es stand nichts drin, was ich nicht schon wusste. (Colin Tipping, Radikale Selbstvergebung). Da halte ich es doch lieber mit den buddhistischen Mönchen, die schon länger mit solchen Themen und auf ganz andere Weise umgehen, tiefer gehend statt mit standartisierten Listen von Emotionen, die man ankreuzt…
Ich habe eh nichts für Ratgeberbücher übrig. Grummel. Aber von den Tibetkrimis von Eliot Pattison habe ich den fünften Band bestellt. Mehr Wert und Inhalt und Weisheit enthalten.
Oh heute ist Vollmond mit Finsternis.
Eine challenge von Amorak
Buchrücken. In diesem Falle zusammen passend und mich an den Regenbogen erinnernd. Leider ist das Phänomen des Prismas von Licht vollkommen vereinnahmt worden von einer dogmatisch wirkenden Diskussion. Für indigene Völker hat der Regenbogen immer eine immense spirituelle Bedeutung gehabt und gar nichts mit „Vielfalt“ usw zu tun.
Viele uralte Überlieferungen haben mit dem Regenbogen zu tun und es gibt auch einen Schamanismus dieses Namens. Aber wer weiß das schon noch, bald geht alles unter in diesem schrägen Zeitgeist. Der bedient sich. An Allem.
Der Lehrer, der diese Bücher hier schrieb, Norbert Muigg, ist keiner von den Zeitgeistautoren. Er hat wirklich Ahnung von einer alten Kultur, in die er eingetaucht ist.
Blau.
Meine liebste Farbe. Wenn es das gibt.

Eliot Pattison, Aufbau Verlag, 2020
Noch einmal Eliot Pattison, diesmal habe ich den neuesten Band der Krimireihe gelesen, die so viel mehr ist als Krimi. Mit China und Tibet treffen zwei total gegensätzliche Extreme aufeinander, wie er meisterhaft darzustellen versteht. Ich lerne, dass der Autor ein Anwalt ist.
Nun passieren im Buch wundersame Dinge, wie man sie sich wünschen würde im Angesicht der Ohnmacht gegenüber totalitären Systemen. Und wer weiß. Tibeter jedenfalls sind fähig, daran zu glauben. Ich bin wieder tief beeindruckt .
Zwar auf englisch, doch bietet die webseite des Autors einiges an Hintergrund und das tun die Romane übrigens auch- ich habe hier viel gelernt, was ich im buddhistischen Kontext nicht unbedingt erfahren habe, so wie er im Westen oft gelebt wird.
Es geht hier um Menschlichkeit. Es geht überhaupt bei allem um Menschlichkeit. Und der Titel des Buches, die vier Toten- nun. Es sind ja so viel mehr als Vier.
Eine challenge von Juzicka-Jesshttps://amorak.wordpress.com/2025/08/28/farben-%f0%9f%92%9c%e2%9d%a4%ef%b8%8f%f0%9f%a7%a1%f0%9f%92%9b%f0%9f%92%9a%f0%9f%92%99%f0%9f%a4%8e/
So eine schöne Idee! Mir wurde etwas Gemüse geschenkt von einer richtig guten Gärtnerin. Bei mir- alles wurde von Schnecken gefressen. Also Rosen, Weidenröschen, Stockrosen, Frauenmantel nicht- sowas mögen die nicht.
Zum Black&White Fotoprojekt von https://www.czoczo.de/2025/08/01/black-white-2025-august/.
Für September. Immerhin hat das Fotografieren im Garten und das Hochladen der Bilder funktioniert! Das sollte selbstverständlich sein- also mit der Kamera geht das schon…
Meine kleine Begleitung ist sehr quirlig, und da ich von Hand scharf stellen muss- jawohl- gab es nur einen richtigen Moment. Bei einer schwarz-weißen Katze sollte man meinen, sie kann sich gut verstecken. Das Gegenteil ist der Fall, man sieht sie immer. Die Grautiger dagegen verschmelzen mit jeder Umgebung. Die Mäuse erkennen sie wohl trotzdem nicht, nach der Anzahl, die sie so hereinbringt. Chilli, mein Augenstern, ist gerade ein Jahr alt geworden.
Eigentlich wollte ich ein SW-Bild auswählen für die challenge von czoczo.de.
Aber ich komme mit dem handy nicht mehr klar. Es will dies nicht und das nicht und sagt mein Speicherplatz ist aufgebraucht. Das ist also meine echte challenge. Weiter mit dem handy fotografieren oder….
Dieses Hafenbild jedenfalls wurde abends in Husum am Hafen gemacht, als wir für ein Blueskonzert anstanden. Es war warm und alle standen noch draußen, der Raum wurde gar nicht voll. Die Jesse Redwing band war klasse. Ein australischer Gast. Wir tanzten, zugegebenerweise mit Ohrstöpseln, denn es war sehr laut. Der Sänger und Bandleader ist noch jung, die meisten Fans von blues sind in unserem fortgeschrittenen Alter. Daher waren wohl Tische aufgereiht vor der Bühne. Doch der Tour manager bat darum, dass sie weggeräumt werden.
Gute Idee! Nun stehen die meisten trotzdem steif herum, wir sind ja in Nordfriesland. Aber da waren Kenner dabei. Man hört das am Applaus, wenn eine ganz und gar eigenwillige Interpretation gelingt. Wenn sie sich CDs signieren lassen. Am Ende trifft der Freund noch einen alten Kumpel, wie immer, und der erzählt angeheitert eine alte Geschichte von damals, als sie mit dem Fahrrad auf dem Dach durchs Moor fuhren und der Hund hieß Monster. Er muss legendär gewesen sein….
Ich bin ja ganz froh, dass mich hier keiner aus meiner Jugend kennt und alles weiß. Weil man will das nicht mehr alles wissen.
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