Blätter fegen

Auch mein Nachbar mit 85 tut es noch…das allherbstliche Laubfegen, aber nein, er hat einen dieser unsäglichen Laubpuster, die mit Gedöns alles in eine Ecke wirbeln. Wir haben einige große Eichenbäume nebenan, mit großen Eichenblättern, die so gut wie nie verrotten. Noch im Frühjahr hängen sie zwischen den Rosen und im Zaun fest, und so wirklich „schier“, wie er sagt, sieht es bei mir nie aus. Die Esche steht auf der anderen Seite. Birkenblätter fege ich nicht. Ich bin so froh über die schönen Bäume, über die noch immer sonnigen Tage, die Farben!.

Und noch etwas anderes tut sich: Wir haben eine Meditationsgruppe gegründet, nachdem andere dieser Art hier schon wieder eingeschlafen waren. Ich habe den Raum, ein Freund hat die Anleitung, und so nimmt das stille Sitzen seinen Lauf. Wir haben beide bereits in buddhistischen Meditationsgruppen gesessen -es ist lange her, muss ich sagen, – und hier gab es auch nichts in der Art.

Das dachten sich wohl auch die 14 Teilnehmerinnen, die nun Interesse zeigen! Es ist an der Zeit, etwas zu tun, und es geht dabei nicht nur um das eigene Wohlergehen, sondern ein Feld zu schaffen. Ein Bewusstseinsfeld, das dringend nötig ist in dieser Welt. Wir sind ja nicht die Einzigen, denen das am Herzen liegt und es gibt sehr große Gruppen, die ein Feld für Frieden schaffen und damit Einfluß ausüben. Üben muss man, um still zu werden, Verbindung aufzunehmen, und das Herz zu weiten.

Wie die Astrologin Silke Schäfer viele Menschen mobilisiert, online und auch mit live events, ist sagenhaft. Wieso sie „om mani padme hum“ als Friedensmatra singen, verstehe ich nicht….es ist für mich immer noch ein tibetisches buddhistisches Mantra,das sich auf den Buddha bezieht. Habe nichts dagegen, aber…Solche events sprechen meist die emotionale Seite an in den Menschen, immer diese „Berührtheit“, ich kenne es , ja. Massen beeinflussen sich gegenseitig. Darüber bin ich irgendwie nicht mehr erreichbar. Spirituell ist für mich etwas anderes, das Strahlen zu sehen, die Welt wie sie ist, dankbar sein und das Einfache schätzen. Zu einem teuren Vortrag muss ich nicht mehr gehen.

Das Miteinander im kleinen Kreis ist Gold wert. Und das Blätter fegen.

Viel Input

Der Kopf füllt sich mit interessanten Inhalten und ich kann abends nicht mehr einschlafen. Das kommt durch den stattfindenden Homöopathie-Kongress online, sowie allerlei andere , und dem Vollmond sicherlich auch. Mir ist aufgefallen, dass an diesem Kongress

https://summit.mathiasberner.de/hdh24-online/?vgo_ee=52NIotShXaFcdIeKN9JEL4vK1QWRrsMP9Q9iaNE40AMuR2aT5dt9vL4%3D%3A3X5y6cmCPJ6nuTbCygvNfuRhnh9CobHl

mich besonders die Sprecher beeindrucken, die eine Art von Pionier-und Forschergeist zeigen. Da gibt es Nathaniel Schwartz oder Roger Dale , die für Medizin der Pilze auf weite Reisen gehen, und die Möglichkeiten austesten, oder Eileen Naumann, eine ganz ungewöhnliche erfahrene Frau, die aus einer Wüstenpflanze erstaunliches herausholt, auch ein anderer , nämlich Paul Theriault aus Kanada, hat sich mit einer Wüstenpflanze aus der Namib beschäftigt. Es ist absolut faszinierend, welche Verbindung sich zwischen solchen Pflanzenwesen und dem Menschen und seinen vielfältigen Ungleichgewichten zeigt. Es ist vielleicht schwer zu glauben für den normalen nicht bewusst Weitergebildeten, doch welche Welten man dabei verpassen kann! Ich bin überzeugt, hier in der geistigen Dimension liegt die Zukunft,

Auch ein Austausch bei Kristallmensch,https://kristallmensch.net/ , dem Verein, dem ich seit Jahren angehöre, bringt mich weiter ins Verständnis. Wie einfach geradezu manchmal, wenn man die richtigen Leute hat. Und die muss man echt suchen, denn um die Ecke sind sie nicht meistens. Doch auch dort gibt es bald eine Versammlung, und ich werde meine Scheu vor großen Runden vergessen und mich aufmachen, dort teilzunehmen. Denn dafür ist es die Zeit, sich zusammentun, lernen, weitergeben.

Heilwasser

Ich bin schon seit zwei, drei Tagen dabei, mit dem neuen online Kongress Schritt zu halten und wende bereits das erste tool an. Das Heilkartenset von Felix Baritsch habe ich bereits und nun noch einmal ein schönes Interview mit Maria von Blumencron gesehen, in dem sie die Anwendung erklärt, mit der sie Heilwasser für sich und ihre jeweiligen Heilprozesse damit herstellt. Es macht sehr viel Sinn und orientiert sich am homöopathischen Prinzip, bei der sich die höheren Potenzen im geistigen Bereich bewegen und somit auch geistiges Heilen zu diesem Prinzip zählt. Sie hat die wunderschönen Bilder entwickelt. https://summit.mathiasberner.de/interview/maria-blumencron/

Zum Kongress kann man sich anmelden und erhält tägliche emails mit den neuen Sprechern, die 48 Stunden kostenfrei zu hören sind. Natürlich unmöglich, alle anzuhören!

https://summit.mathiasberner.de/

Ich freue mich auch sehr, dass ich nun mit einem Freund zusammen die Idee umsetze, einen Meditationsabend anzubieten, da der Raum oben ohnehin leer steht und wir etwas von unserem Erlernten und Erfahrenen weitergeben wollen. In einer Gruppe zu sein und die Struktur zu etablieren macht auch Sinn, und es darf ein Raum für undogmatische vielfältige tools und Wege sein, wenn wir auch beide eine buddhistische Basis haben, der rote Faden.

Ich spreche auch zu den vier Winden, zu pachamama und Vater Sonne. Das ist kein Widerspruch. Nach Vorstellung der Bön -Schule, die älteste buddhistische Schule, sind sie 20 000 Jahre alt und einstmals waren sie und die Andenbewohner möglicherweise die Überlebenden des gleichen Volkes. Es gibt Kontakte der spirituellen Führer. Wir lernen von allen, soweit sie dies für uns öffnen. Und ja, ich habe eine Einweihung erhalten,

Eigene Erfahrung ist das, was wichtig ist, und sie zeigen uns Wege auf.

Die Sprecher in diesem Kongress sind ebenfalls schon lange Wege gegangen auf der Heilreise,

versierte internationale vernetzte Homöopathen und andere.

Zappenduster

Zappenduster wird es hier gerade, vormittags um elf, und der angekündigte Sturm scheint sich zu nähern. Doch bisher kein Windhauch! Nur nass. Das Wort kommt vielleicht vom Zapfenstreich, den es früher um Mitternacht einst gab? Ich kenne es von meiner Mutter. Das wurde auch schon mal als „Drohung“ ausgesprochen: So, jetzt wirds gleich zappenduster….

Jedoch prompt, nachdem ich über das ganz Hiersein geschrieben hatte, träumte ich einen lebhaften Traum, in dem ich auf Mallorca weilte. Nicht etwa, dass ich danach Sehnsucht hätte, nein wirklich nicht. Der Traum war eine komplexe Geschichte, wo ich so viel Sand in den Sandalen hatte, dass ich nicht dazu kam, am Strand zu laufen….dann wurde ich angesprochen und zum Billiardspiel eingeladen. Hu, das machte ich schon etwa 25 Jahre nicht mehr. Allerdings hatte ich abends an ein ziemlich besonderes Billiardspiel gedacht, lange her, in Italien.

Da war ich in Umbrien am Lago Trasimeno, und war auf den Berg gestiegen, auf dem Franz von Assisi mit dem Wolf sprach, lange her, viel länger her. Das war schon ein kreisförmiger Aufstieg gewesen, einzig deshalb gemacht, weil ich Angst hatte, in die komische Seilbahn zu steigen, die einen auch hinaufbefördert hätte. Und danach im Cafe sah mir der Kellner tief in die Augen. Plötzlich war es, als wenn sich alle Chakren öffnen und ich weiß gar nicht, ich war nicht spirituell bewandert damals. Jedenfalls spielte ich mit meinem Freund Frank Pool Billiard und es geschah, dass ich alle Kugeln treffsicher einlochte und gewann. Klar, ich war nicht schlecht gewesen in dem Spiel, aber das…man sieht das manchmal im Film.

Ein Film. Den ich sehr gut erinnere. In dem sich mein Herz komplett geöffnet hatte und ich damit so überfordert war, denn da kam unglaublich viel Schmerz hoch. Ein paar Wochen später lag ich für kurz im Krankenhaus und das war, als Lady Diana starb und zwei Tage später Mutter Teresa, oder umgekehrt? Das vergißt man nicht.

Seither jedenfalls bin ich Franz von Assisi verbunden, wegen der Tiere sowieso. In der Stadt selber war ich gar nicht. Ich habe noch eine Assoziation zu zappenduster: Leuchttürme. Bildlich gesprochen, denn das sind wir selber, man sagte auch Lichtarbeiter zu uns, oder so.

Die gute Susanne Lohrey hat das Thema aufgegriffen in ihrem neuen video.

Sie ist ein Medium, und mehr noch Psychologin, die immer klar und deutlich war. Lässt sich nicht von den falschen Leuten vereinnahmen oder ins Bockshorn jagen.

Bestimmt war Franz von Assisi das auch, und dann benutzte man ihn, baute eine riesige Kathedrale über seine Hütte. War bestimmt auch ein Kraftort! Nach meiner Reise, irgendwann. da stürzte ein Teil der Kathedrale in Assisi ein. Echt wahr.

Das höchste Gut

Da könnte ich natürlich edle Werte nennen, die aber meistgebraucht zu Schlagworten verkommen sind. Einen hohen Wert bemesse ich der Zeit. Meiner Zeit, unbemessener Zeit. Im Prinzip hat jeder die gleichen 24 Stunden am Tag, doch erst seit ich diese zu meiner freien Verfügung, erlaubterweise, und Einteilung „besitze“, bin ich glücklich und zufrieden. Auch das ist eine Kunst, eigene Struktur zu schaffen und sich nicht der Fremdbestimmung zu unterwerfen. Diese Fremdbestimmung hat mich oft gequält , denn sie zwang mich, nur halb da zu sein. Aber den Großteil meines Lebens habe ich es geschafft, viel Zeit zu „haben“, einfach weil es nicht anders ging. Das aber ist in jüngeren Jahren nicht immer erlaubt, sozusagen gestohlene Zeit, wobei man sich jetzt andersherum fragen kann, welche Zeit wird uns gestohlen. Nein, wir bekommen sie ja bezahlt. Man tauscht sie also ein.

„Wenn sie träumt, ist sie woanders“ so ging der schöne alte Song im Radio heute früh, und in der Tat war das so, dass wenn ich irgendwo vor Langeweile fast umkam, träumte und wahrhaftig mehr woanders war. Eine trance. Das fiel mir leicht, das war überlebenswichtig. Leider ist man dann nicht in der Kraft, seine Umstände besser und freier zu machen, wenn man nur träumt. Der Wert, den man wahren 5 Minuten Da Sein gibt, macht diese wertvoll, und derzeit schätze ich das einfache Da sein, Tee kochen, Landschaft sehen, Leben gestalten mehr und mehr über die erträumte Zeit anderswo. Es mag nicht wichtig sein, was ich tue. Wer entscheidet das?

Für meine kleinen Katzen, die mich seit 13 Jahren seit ihrer Geburt begleiten, ist es natürlich wichtig. Sie kennen jede Bewegung, jeden Laut, und ebenso ist es umgekehrt. Mit keinem Menschen lebte ich so lange! Sie halfen mir, Hier zu sein. Und zwar erlaubterweise, so wie sie auch.

Gestern begleitete ich eine Freundin zum Jobcenter. Sie bemaß immer ihren Wert nach ihrer Leistung und den Sinn danach, für andere da zu sein. Das gibt ja auch Anerkennung. Wenn man an nichts glaubt, dann ist man fette Beute für diese Art von Sinn. Mein Sinn bestand darin, zu lernen, immer neues, immer mehr und anderes und tatsächlich habe ich in diesem Leben viel Wissen angehäuft; dass ich nun langsam vergesslich werde, ist lustig. Das Wissen hatte seinen Sinn. Zum Glück glaube ich, an mehrere Leben, oder auch Leben anderswo, in anderen Dimensionen und Lebensformen, was sonst macht Sinn? Zeit ist unendlich, wenn sie nicht eingeteilt ist.

Komische Käfer

Die sind vom Dorfflohmarkt im übernächsten Dorf. Manche sind etwas gruselig, aber andere wunderschön. Mich haben Käfer schon als Kind fasziniert. Und außerdem fand ich Reggaemusik auf CD, ein afrikanisches Metallarmband, lauter faszinierende Geschichten. Es waren Horden von Leuten unterwegs und die Hauptstraße zugeparkt, an jedem dritten Stand gab es Bratwurst und Kaffee. Dann traf ich auch endlich meine Freundin, die einen Hippie zu Gast hat, der gar nicht so alt ist, aber so aussieht, und er muss über Winter bei ihr bleiben, weil sein Bus, mit dem er sonst in Spanien weilt, kaputt ist. Es wird hier langsam kalt, und ich weiß genau, wie das ist, wenn man im Süden lebte. Man gewöhnt sich wieder, aber es erscheint nie normal. Andrerseits wird man auch selbst zum komischen Käfer, wenn man immer unterwegs ist und nie in einen Ort eingebunden. Es fällt zusehends schwerer, sich anzupassen. Uhrzeiten etwa. Ich kann es nicht mehr ab, wenn ich warten soll, bis irgendwer -„ich ruf dann an, wenn wir soweit sind“- mich in Wartehaft nimmt, so fühlt sich das nämlich an. Ich mache ja das Meiste allein, und das ist mir auch ganz lieb…Aber wie unglaublich nett die Leute auf dem Dorf sein können, mit ihren Kleinodien auf dem Tapetentisch vor sich, und so blauen Augen, und die würde ich sonst eigentlich nie sehen. Endlich weiß ich, welche Familie -dicke Frau, rothaariges Kleinkind,-in dem Hof wohnt, wo immer so viel Zeug vor der Tür steht…

Das Dorf hatte früher ein jährliches, großes Mittelalterspektekel, bei dem ich schon dabei war, und das gibts nicht mehr, weil man sich über Geld zerstritten hat. Schade. Ich hatte auf Mittelalterkleider gehofft, aber das sah eher nach Dirndl aus, not my style.

In meinem Dorf wurden in der corona-Zeit die letzten Häuser an Hamburger verkauft, schick gemacht.,und die nie da sind. Auch junge Familien gibt es wieder. Nun sieht man, dass die alten Höfe zum Verkauf stehen, wer wird sich für ne halbe Million so ein unheizbares Monstrum zulegen…wer weiß. Für junge WGś wäre viel Platz…

Im Grunde bin ich auch eher mit zugezogenen Hamburgerinnen befreundet, die sich assimiliert haben. Pferde, Ponys, Hunde…Frau braucht dann Reetdachdecker oder Zimmermann. Wer hier nicht alles selber macht, ist nicht normal.

Buch: Die Spuren meiner Mutter

von Jodi Picoult, Bertelsmann 2016

Das ist das schönste Buch, welches ich in diesem Jahr gelesen habe. Und ich habe viele gelesen! Vielleicht ist auch gerade mein Herz so offen, dass eine Geschichte über Trauer tief ankommt und ich sie annehmen kann. Über Trauer? Nun ja, über Elefanten und Mütter, Elefantenmütter, die mich so berührt haben, und eine Elefantenforscherin, die deren Trauer erforscht, wenn eins ihrer Kinder stirbt.

Man kann es gar nicht so einfach sagen…Die Sicht verschiedener Personen wird in den Kapiteln erzählt, mehr und mehr entrollt sich die Wahrheit, über der ein dichter Schleier liegt. Man beginnt, sie ins Herz zu schließen, und wünscht sich die bestmögliche Lösung, und auch dass die Hellseherin, die ihre Gabe verlor, wieder sehen kann….Und dass es den Elefanten gut geht….man erfährt da wirklich sehr viel Wahres über diese Riesen, nicht nur schönes über ihr Leben unter den Menschen.

Und auch über Verstorbene, die nicht wissen, dass sie tot sind. Davon gibt es einige, davon gehe ich aus und finde es ein wunderbares MIttel, welches in diesem Roman genutzt wird, auch erklärt wird, wie die Kommunikation in solchem Falle aussehen kann.

Das hört sich merkwürdig an? Nun, merkwürdig, lesenswert, bedenkenswert und zu Tränen gerührt mochte ich das Buch gar nicht beenden. Doch- im Original heißt es „Leaving Time“, und das sagt es viel besser. Wenn eine Elefantenmutter tagelang über ihrem Jungen getrauert hat, kommt die Herde, um sie wieder zum Leben zu bewegen und zu unterstützen. Wenn es genug ist, dann ist die Leaving Time, dann wendet sie sich wieder der Gemeinschaft zu. Vergessen wird sie nie.

Mich hat es tief beeindruckt, dass die Elefantenfamilie an den Knochen erkennt, wer von ihnen der Gestorbene war und diesen sowie auch fremden Elefantenknochen die Ehre erweisen und diese mit dem Rüssel streicheln.

Halleluhja

Es gibt ein paar schöne Filme über Leonard Cohen. https://www.arte.tv/de/videos/113063-001-A/leonard-cohen-hydra-das-paradies-in-griechenland/ Dies ist eine kleine Doku über die Insel, wo er lebte. Leider war ich nie in Griechenland, und dann noch in einem Künstlerort!

Seine Lieder haben mein Leben begleitet. Und hier kommt nun die Geschichte seines Lebens, als Serie und erklärt uns wer Marianne ist, die er so lange besungen hat.

Die Zärtlichkeit, die Traurigkeit, das alles ist so besonders und ich bin sowieso gerade nah am Wasser gebaut…wie man sagt, wenn sofort die Tränen fließen. Tränenfließen ist schön und heilsam. Auch ganz ohne Grund, wie man denkt. Wer weiß, welch alter Kummer da auftaucht mit der Musik und wegfließen darf.

https://www.ardmediathek.de/serie/so-long-marianne-leonard-cohen-serie/staffel-1/Y3JpZDovL25kci5kZS81MDI0/1

Tangoszene https://youtu.be/6lAKlYTQVKY?feature=shared Dance me to the end of love

Tiefgründig

Tausend Sonnen, Tausend Gedanken

Tatsächlich bin ich noch in Gedanken versunken, um die Botschaften herauszufinden, die etwas bedeuten und die vielen Eindrücke zu sortieren. Dabei war ich NUR in Eckernförde zu einer Messe, die sich nannte “ Weite Horizonte“, wellness, Gesundheit und Spiritualität. Es war voll. Vor allem mit Ausstellern. Das Gebäude ist eine besondere ökologische Konstruktion, das TÖZ hat einen überglasten Innenhof, in dem Palmen und Bananenbäume wachsen. Dennoch hat es diese Atmosphäre einer in sich geschlossenen Blase, und so war es auch mit dieser Spiritualität. Es gab vieles was mich nicht interessiert, doch einige Menschen, die ich schon kannte, sind mir wert, sie zu sehen.

Da war Hans Hansen, mein alter Geomantielehrer, Uli der immer fröhliche Organisator, Dörte und dann die Kristallmenschen, die ebenfalls strahlend und fröhlich ihre Frau standen, um die Botschaften von Sabine Wolf in die Welt zu bringen. Die Sonne durchflutete die Halle. Alle zwei Meter wurde ich angelächelt und in ein Gespräch gezogen, es gab schöne Kleider, Düfte und Karten aller Art. Neue Heilmethoden, deren Namen ich mir nicht merken muss. Doch, ernsthafte überzeugte Menschen, die daran arbeiten, ihre Vision unter die Leute zu bringen, um Gutes zu tun. https://www.weite-horizonte.de/

Und natürlich viel zu viel für mich. Zwischendurch fuhr ich noch mit meinem Begleiter zum Strand hinunter, und da war es noch voller! 23 Grad und Sonntag- normalerweise meide ich die Stadt dann ja auch, ich kenne sie zu allen Zeiten weil ich hier lebte, und mag sie auch eher ohne Touristen.

Nun ja, was ist die Essenz? Akzeptanz, Liebe, Dankbarkeit.

Es gab einen gut gemachten Vortrag von einem anderen Geomanten, Frank Hubert Rahdes, ebenfalls in Angeln ansässig, ein Lehrer der Wahrnehmung mit absoluter Wahrhaftigkeit. Wir sind Viele, die an unserer Vision arbeiten, und diese Arbeit ist nicht immer lächeln und Sonne.

Die meisten Heiler müssen durch schwere Zeiten gehen, um zu heilen. Mir fiel wieder ein altes Buch in die Hände, Castaneda: Die Kunst des Pirschens. Da wird ein solcher Weg beschrieben. Der ist nicht rational begreifbar. Und dann hat man schon ein Problem hierzulande. Wie reden wir zu Leuten, die solche Erfahrungen nicht hatten?

Diese Beiden machen das gut, finde ich, aber ihr Weg ist nicht einer, den Viele gehen. Sie waren diesen Sommer in Deutschland, um Kraftorte aufzusuchen, und dort Zeremonien durchzuführen, nach Art der alten Maya, die sie auch mitbrachten aus ihrer Wahlheimat in Guatemala. Sehr beeindruckend und ehrlich. Da muss jemand mit einem Blick von Außen kommen , um zu sehen.

Ein andere Beispiel dafür, wie wichtig diese Ahnenarbeit und Schattenarbeit ist, und dass sie jetzt richtig in Fahrt kommt. Hier geht es um die Gefallenen der Kriege, und es ist nicht so, dass Geomanten und Hellsichtige erst seit heute damit zu tun haben. Aber heute haben alle damit zu tun, denn wir haben sie in unseren Familien. Und es gilt sie zu würdigen und zu befreien, die Seelen.

Ich träume davon immer mal wieder, dann weiß ich, dass ich jemandem helfen kann, auf seinen Weg zu gehen, weil er sich gezeigt hat. Dass das überwältigen würde, wenn es mit hunderten geschieht, kann ich mir vorstellen. An manchen Orten ist es aber so. Ich hatte schon eine dunkle Zeit an einem Ort, wo es um die Zwangsarbeiter aus dem Krieg ging, und ich hatte eine Resonanz dazu und wirkte.

Da reden wir nicht mal von den aktuellen Kriegen, in denen das alles fortgesetzt wieder geschieht und einfach weh tut, der Erde und der Menschheit. Den Nachkommen, dem Land, und nicht vorstellbar ist, warum es nicht anders gelöst werden kann. Nun, Dazu habe ich auch noch einen link….https://wordpress.com/read/feeds/157791906/posts/5393036482 . Wobei ich nicht wirklich ein Interview von Tucker Carlsson ansehen möchte, aber anscheinend reden ja die wichtigen Leute mit ihm.

Wir beobachten, erfahren Botschaften aus allerlei Quellen und zwischen den Zeilen, und dabei bin ich immer mit der Erde verbunden, mit der Sonne, als unsere Lebensquellen, unsere wichtigsten Ratgeber, in dieser verwirrenden Zeit mit all den falschen Ansagen und Aussagen.

Da gehe zu zu einem Baum und ans Meer, und du brauchst all diese vielen Menschen nicht dafür. Lerne zu lauschen. Dies wird leichter als dem Gedankengewusel der Menschen zu folgen, dass nicht immer führt. Oder Wohin? führt.

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