
Er knabbert gern Äste an voller Übermut und ist der Schnellste, wenn ihn die bösen Kater um die Ecke jagen. Dann schläft er im Baum.

In einem Baum, wo man ihn nicht sehen kann.

Er knabbert gern Äste an voller Übermut und ist der Schnellste, wenn ihn die bösen Kater um die Ecke jagen. Dann schläft er im Baum.

In einem Baum, wo man ihn nicht sehen kann.
Heute machte ich eine Runde und entdeckte allerlei. Zuerst die Gänsefamilie mit 10 kleinen hellen Gänschen, kaum sahen sie mich, verschwanden sie im Grün und der Vater plusterte sich vor mir auf, um mich abzulenken. Kein Foto, wo sie zu erkennen wären….
Ich peilte meine Bank an, die für mich so etwas wie Freiheit illustriert

Dort ist niemand, nie. Dahinter die Buschwindröschen. Es gab doch etwas Wind und ich musste mich anstrengen. Dabei entdeckte ich die Linien , die, wie immer, entstanden durch ein seitliches Absinken der Wege und Straßen in die Moore. Als sie die Hochspannungsmasten errichteten, wurde Granit aus Schottland angekarrt, mit Schwerlastern, die die Straßen kaputt fuhren,. aber sie brachten den Untergrund für schwere Masten. Und diese Wege in die Felder wurden anschließend wieder abgebaut! Bauern standen an mit ihren Treckern, um diesen überflüssigen schottischen Granit für ihre Auffahrten zu holen. Dies ist keiner.



Es ist warm gewesen heute, die Magnolie blüht auf, ich tat dies und das. Die Lektüre über Edgar Cayce lässt mich staunen und erinnern. Es gibt so viel, was ich Gutes für den Körper und die Seele tun kann. Ich sammelte Salat aus Löwenzahn, Brennessel, Giersch, Gundermann und Bärlauch. Die Knoblauchrauke kommt auch schon.
Und noch ein interessantes Gespräch fand ich soeben, das höre ich nun an.
https://youtu.be/5XC20zWAvMA?si=B_7ZFY8JiS6lwgts
Schön, dass sich Lars Köhne mitsamt seinem spirituellen Wissen nun wieder seine Fähigkeiten als Journalist diesem Wissen zur Verfügung stellt. Ich gehe heute ganz erfüllt vom Leben zu Bett.


https://draussennurkaennchen.blogspot.com/ Hier findet man alle Beiträge zum Thema
Am 12ten des Monats werden 12 Fotos des Tages gezeigt. Soweit habe ich es verstanden. Ich mache das zum ersten Mal. Der heutige Flohmarkt-Sonntag hat es mir leicht gemacht.Ich sah so viel!
Auf der Hinfahrt- ein Mann versuchte eine Kuh am Strick zum Aufstehen zu bewegen. Was war wohl mit ihr? ich werde es nie erfahren, es sei denn ich sehe sie noch mal mit einem Kälbchen. Das habe ich nicht fotografiert. Neubauten, wieso ist da auf einmal ein Haus- es geht rasend schnell.

Ein Traktor, der pflügt oder sät…und in einer langen Reihe die Möwen dahinter, weiß auf dem dunklen Ackerboden.
Bild 2: Die Frühlingsfee auf dem Wesselburener Flohmarkt. All die Farben! Und man glaubt es kaum, der Souvenirladen vom Sauerkrautmuseum hat Froschkönige im Angebot!
Bild drei:

Die Generation Z der Froschkönige, sozusagen und noch mehr Bild 4



Bild 5 und 6: Das grüne Kohlgeschirr soll allerdings aus Portugal stammen. Schweinchen und Füchse gab es noch, Glitzerzeug und alterwürdige Traditionsgeschirre.

Gerade gestern lernte ich etwas über die Schlottenhof Arzberg Porzellanmanufaktur- aber die goldbemalten Teller, die ich in den Brennesseln fand, haben doch kein echtes Gold dran…Dafür gab es noch mexikanische Vögel


Und noch etwas zu den Außengefilden der ehemaligen Sauerkrautfabrik



sowie den neuen alten Hut, und schon sind wir durch mit den 12. Da gibt es noch zwei Bücher, Postkarten von Chagall, und die Sahnetorten -nur zum Angucken. Und wo soll ich den Sonnenuntergang nachher unterbringen?
Ein traumhafter Sonntag, gestern haben wir das erste Mal gegrillt und da war es noch recht windig.
Auf dem Acker kann man gerade noch laufen. Es wird aber schon gepflügt. Ist auch mühsam am Rande, , da liegen so viele Eicheln. Dire Eichenalleen sind wirklich besonders. Ganz früher gab es hier den Isarnho, den Eichenwald. Und noch etwas findet sich auf dem Acker: Steine. Viel Flint und anderes. Einmal fand ich sogar einen versteinerten Seeigelrest auf einem Acker. Hier in der Gegend von Fedderingen waren auch schon die Menschen in der Steinzeit.

Und was gibt es noch? Naja- Hasen natürlich. Das Interessanteste für Shiva, die alte Dame. Hier ist immer Mais angebaut, jedes Jahr. Der wird auch nicht gefressen, sondern ging in die Biogasanlage, um Häuser zu heizen. Doch irgendwie ändert sich das gerade, das Kozept muss neu gemacht werden. Es war ja auch nicht wirklich gut. Zwar subventioniert, deshalb machen es alle- aber Nahrungsmittel zu verwursten, und dann stattdessen Soja zu importieren? Wir leben nicht von Strom….Es wird wohl umgedacht, angesichts der Kriege und Abhängigkeiten. Aber ich glaube noch nicht ganz daran.
Im Bioladen habe ich Gerstenmehl und Buchweizenflocken von Demeter entdeckt. Das sind robuste heimische Pflanzen- gewesen. ich werde das jetzt zum Frühstück essen.

Da sind die Windmühlen, die im letzten Beitrag schon erwähnt wurden. Auch die Landwirtschaft ist eine Industrie, und sie erfordert Wissen, Erfahrung, einen großen Maschinenpark. Einen kleinen Traktor hat jeder, der seine Heuballen zum Pferd bringt. Die großen Zugmaschinen befördern Güllebehälter und Dünger, Ernten und Erntegeräte, im Moment dann Pflanzkolonnen. In Wesselburen gibt es eine Ansiedlung von Roma, die für die Bauern arbeiten. Große Familien. Der Kohl ist ja das Wahrzeichen der Dithmarscher Bauern. Er ist schwer, so ein Kohlkopf.
Der Ort hat sich verändert, und Roma passen sich nicht so gut an. Es hat einen schlechten Ruf. Sonntag werde ich dann vom Kohlosseum berichten. Das Kohlmuseum, wo auch ein Flohmarkt stattfindet.


Ach und der Igel ist aufgewacht.
Die verbringe ich gern in meinem geliebten Steinzeitdorf. (Albersdorf, Dithmarschen) Obwohl auch heute noch richtiger Wind weht, ist es gut besucht von Familien, die am Osterquizspiel mitmachen. Man kann auch heutigen Kaffee trinken, Bogenschießen und sich manches erklären lassen von Teilzeit-Steinzeitmenschen. Vieles , von dem ich leider vergessen habe und immer wieder nachlesen muss.



Draußen gibt es die Jäger-und die Bauernsteinzeit, sowie einen Bronzehügel und echte alte Großsteingräber.Drinnen ist eine Sonderausstellung zu den Neanderthalern und Fundstellen in der Gegend, sowie die Dauerausstellung von Fundstücken der Epochen.



Und auf der Zeiteninsel sitzt der Wikinger Sven.


Sowohl bei ihm als auch in der Hütte am Wasser brennt ein Feuerchen.



Die farbigen Pigmente sind bereit gestellt, um sich eine Bemalung zuzulegen. Das wurde auch schon in body painting Tagen während des sommerlichen Steinzeittreffens ausgiebig gemacht. Das findet jedes Jahr statt und da wird experimentell steinzeitliches Gemeinschaftsleben geprobt, mit Arbeiten rund ums Handwerk und mitten im Publikumsverkehr. Immer wieder toll zu sehen, welche selbstgemachten Gewänder getragen werden.



Auf dem Flohmarkt, dem ersten dieses Jahres in Friedrichstadt, war ordentlich was los heute. Gute Laune und nette Leute, ich erstand schon wieder einen Keramikfrosch. Ich hätte doch gern eine Vorgartenfigur- auf gar keinen Fall einen Buddha. Das ist ja schon inflationär, diese Buddhaköpfe aus der Serie, und keiner der einen hat, ist auch Buddhist. Dann würde da ja ein Altar davor sein mit den Opfergaben, nicht wahr.
Ich finde immer nur Frösche!

Bei dem alten Herrn mit den vielen Kisten, wo alles nur 1 Euro kostet. Knöpfe gab es auch, Bücher nichts für mich, viel zu sehen.




Bilder von der Stadt gibt es morgen, das passt nicht immer zusammen. Ich muss da noch mal hin. Strahlender Sonnenschein soll nur heute sein, viele Eisesser, viele Hunde jeder Art und Größe, und nur ein Paar paddelte mit dem Kanu durch die Kanäle. Es gibt mittlerweile etwa sieben Cafes in der gleichen Straße. Und die sagten, sie waren mittags schon mit Torte ausverkauft gestern. Das Krähenkrächzen immer im Hintergrund, man merkt es gar nicht mehr.





Was es alles gibt. Dieses Gefährt hatte ich noch nie gesehen. Eine trampelt, zwei gucken aufs handy. Wir machen doch sowieso alles nur noch, um zu bloggen. Besser als gar kein Antrieb, oder. Zu sagen hab ich ja gar nichts. Ach doch, aber das erzählte ich alles der Freundin, die ich traf, und es blieb im echten Leben. Einen Fotografen traf ich auch, der mit einer Mittelformatkamera unterwegs war und Rollfilm einlegte. Etwas, dass ich schon vergessen habe, wie es geht. Aber ich war mal gut darin, musste ich die Dinger doch im Dunkeln auf die Spulen fummeln und dann in die Dose. Das hieß Fotolabor, und beim kleinsten Lichtstrahl war der Film hinüber.
Gestern fuhr ich mit zum Abbau auf einem Campingplatz nahe der Nordsee, der verkauft werden soll. Nun müssen alle Camper runter. Der Platz ist etwas in die Jahre gekommen, aber das macht auch einen gewissen Charme aus. Nun, ich konnte nicht viel tun und ging mit dem Hund einen Deichspaziergang.



Stinteck kannte ich vorher gar nicht. Es war noch völlig leer, was sich wohl während der Ostertage ändern wird. ich vermeide Touristen. Die Leute im Imbiß waren sehr nett. Jeder grüßt, wie hier üblich.


Einen Immobilienaushang gab es auch…ansonsten finde ich es am Deich eher langweilig , bis auf das glitzernde Wasser im Sonnenschein, die Schafe mit ihren neuen Lämmchen, irgendwas findet sich immer zu gucken. Aber Strände in Dänemark gefallen mir besser, da können wir aber mit diesem Hund nicht hin. Es ist auch zu weit, und wir haben selbst keinen Wohnwagen, der fährt. Jede Menge, die nur noch stehen können.



Der ehemalige Campingplatz heißt Nordseeburg, den Preis dafür weiß ich nicht…auf dem Weg zurück durch den Wesselburenerkoog sah ich noch viele Lämmchen, und einige andere Häuser, ein kleiner road movie wie ich es mag.




Aber eins verstehe ich gut- dass die Leute ans Wasser wollen. Ich versuchte mal zwischendurch, bei Hannover zu wohnen, aber ohne das Meer und so,…das geht auf Dauer nicht. Nur fahre ich relativ selten hin ans Meer. Es war lebenslang der Traumort, der Gegensatz zum Alltag, der mit freier Zeit verbunden war. Hat man Alltag, hat man auch eine Struktur, und sorgt für Haus und Garten. Und 10 Euro zum Parken am Strand, das sehe ich auch nicht ein. Hier wohnen ja gar nicht so reiche Leute. Das sieht man auch.
Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie sich künstlich Erschaffenes wieder in natürliche Strukturen verwandelt, wenn man es denn lange genug lässt. An manchen Orten passiert das einfach von selbst.

Im Grunde ist es ein großes Forschungslabor, die Erde. Ich bin sicher, so wird die Zivilisation enden, unter riesigen Pflanzen und Pilzen und von unzähligen Spezies benutzt für ihre Zwecke.



Jetzt habe ich natürlich die schönen Ecken des Hässlichen ausgewählt…Liebhaber von Lost Places machen das ja gern. Dies ist aber keiner, er ist bewohnt von Menschen, Hunden, Katzen und Hühnern. Ständig in Veränderung und doch in Zeitlosigkeit begriffen. Man kann sicher sein, dass Dinge nach Jahren noch da sind und sieht Prozesse, die einem sonst entgehen würden. Ich liebe es, zu stöbern. Nicht zu wohnen.
Heide gestern früh im Nebel. Der sog. Frühlingsmarkt wird aufgebaut, eine Kirmes mit ihrer ganz eigenen Ästhetik…Mittags kam dann die Sonne und alles Neblige war wie weggeblasen, als wir aus dem Reisebüro traten. Der Termin steht.




Delve Schwienehusen




Hollingstedt

Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.