Die Spannung steigt

Angesichts unterschiedlicher Orte betrachte ich so eine Art Zeitspanne. Manche reden von Zeitlinien, und ja die gibt es. Doch die kann man wechseln, zusammenlegen, es ist persönlich für den Einzelnen. Was aber – ich forsche hier eigentlich so ganz ins Blaue, eher mich von den beherrschenden Esoterik-ansichten zu befreien – denn die sind auch von gestern. Von vorgestern. Allerdings, damit meine ich nicht die Schamanen. Die bleiben nämlich up to date, machen stetig ihre Befragungen und Prophezeiungen. Die sind auch nicht immer für die ganze Welt.

Da ich mich mit einigen Orten, die für mich Kraftorte waren, vor 15 oder vor 10 Jahren, wo ich lernte und intensive Erfahrungen hatte, sehr verbunden fühle, auch in Kontakt bin, und jetzt an einem Ort lebe, der mit richtig viel Schwere überhaupt nicht „mein Ding“ war, und nun erkenne ich plötzlich, dass das in der Zukunft ganz anders sein mag.

Orte haben besondere Eigenarten, immer, was auch mit dem vorherrschenden Element wie Wasser, Wind etc. zusammenhängt. Orte haben unsichtbare Hüter oder den Ortsgeist und andere. Das ist jetzt mal so grob gesagt, ohne kompliziert zu werden. Mit denen, die z.B. in großen Bäumen sind, kann man gut kommunizieren.

In schwierigen spannungsreichen Zeiten kann man sich immer einen Ort suchen, wo man sich geerdet und verankert fühlt. Auch in der Stadt wird es das geben. Gebäude sind ja teils so geplant, dass sie etwas verkörpern. Schamanen verankern sich im Sonnensystem. Da kann nichts schief gehen oder den Blick trüben. Für sie ist das nichts Fernes, wir sind immer Teil davon. Ein wenig kommt im Westen unser inneres Bild dadurch, dass uns Gott als weit weg im Himmel beigebracht wurde. Ich mag das Bild davon, dass wir , im Zentrum des Universums, ein göttlicher Funke sind, jeder von uns.

Aber wie ist es möglich, dass manche Orte nun in einer Zeit von 2008 verblieben sind, während andere vorausfliegen, es scheint mir die Verwirrung auch daher zu kommen. Die unterschiedlichen Verordnungen, Pläne, Verzettelungen. Es liegt an denen, die dort wirken, auch energetisch. Sind sie auf Zukunft ausgerichtet, mit den Füssen im Jetzt, oder leiern sie ihre alten Methoden und Gebete herunter, denn dann könnten sie in einer Blase gefangen sein, einer alten Energie.

Das ist besonders in Gruppen der Fall, wo alle das gleiche glauben. Sie beziehen ihre Identität daraus und es ist nicht leicht, das zu ändern.

Gerade hörte ich einen Bauern sagen, dass sie nach 3 Dürrejahren immer noch nicht wieder aufgeholt haben, was sie an Futter für ihre Tiere ernten hätten müssen. Er hoffe auf ein normales Jahr im nächsten Jahr. Das ist verständlich, doch ich kann da nur mit dem Kopf schütteln…In trockenen heissen Gegenden gibt es im Allgemeinen keine Milchwirtschaft mit vielen Tieren in großen Ställen. Das ist nicht leicht zu sehen, wenn man so in seinem Alltag verankert ist. Aber es muss sich viel mehr verändern! Das sehe ich.

Und wer das nicht erkennt, der wird es dann womöglich schwer haben. Die Expansion der Milchindustrie hat doch absurde Ausmaße angenommen, wie viel von den Produkten wird weggeworfen, weil sie geringe Haltbarkeit haben, Strom zum Kühlen brauchen, das ist doch alles dumm und nicht überlebensfähig, wenn wir in dieser Welt weiter leben wollen.

Das sind alles verschiedene Bereiche von Energie, doch die Spannung steigt in allen Bereichen! Mehr später…

co) Kayute

Buch: Großmutters Haus

von Thomas Sautner, Roman, Picus Verlag Wien 2019

Das Buch ist ein hübsche hardcoverausgabe mit Umschlag und Lesebändchen in grün. Waldgrün. Dies ist keine große Geschichte. Es ist eine kleine Geschichte, in der es um das große Ganze geht. Das eigene Leben, die Literatur, die Wahrheit, – Gott und die Wörter.

Es könnte ein Klischee sein: die alte Dame, die im Wald lebt mit Kräutergarten der besonderen Art. Die moderne Hexe aus dem Bilderbuch. Wenn man nicht so genau wüsste, dass es das gibt. Das Umschlagbild des Bandes wird von Cannabisblättern geziert, so dass man durchaus annehmen könnte, es sei ein humorvoller kluger Anstupser zur Legalisierung von Drogen. Aber nein, so platt ist es nicht wie es ausschaut. Es geht nämlich um den richtigen Umgang, mit allem.

Das Intro ist ein leidenschaftliches Plädoyer für die Welt der Bücher, und welche Bedeutung die für manche haben kann, dem echten Leser spricht es aus dem Herzen. Dennoch, aus Sicht der Enkelin jener alten Dame im Wald erleben wir, wie es ist, sich zu sehr in der Parallelwelt anderer aufzuhalten und das eigene Leben eine Nebensache werden zu lassen.

Das eigene Leben als Wert zu erkennen, darum geht es auch. Auf wunderbare, ja märchenhafte Weise erzählt sind hier zwei Wochen, in denen sich das verändert für die junge Frau. Es ist ein mutmachendes, unaufgeregtes Buch. Und so sagt es uns, dass es auf jedes einzelne Wort ankommt, von uns, von jedem.

Es sagt uns auch, dass es heilsame Entwicklung gibt. Was mir am besten daran gefallen hat: Die Sprache.

Die Einfälle. Das Tal der Dichter. Die Beobachtung des Alltäglichen. Die Nebenfiguren. Die Pflanzennamen. Die Abwesenheit von moralischem Zeigefinger. Die Vielfalt der Welt im kleinsten Raum.

Es ist die Geschichte einer Entfaltung.

Ich habs viel zu schnell gelesen. Noch einmal mit Genuss. Zitat aus dem Buch: „Und weil ich das Leben nicht verstand, möcht ich´s einmal noch beschreiben

co) Kayute

Einweihung

Das Wort hört sich erst mal so ziemlich religiös an. Eine Weihe heisst, etwas heilig zu machen, oder? Und meist bedarf es einer gewissen Vorbereitung und Lehrzeit, bis jemand „eingeweiht“ ist. Das gilt ja auch für die profanen Lehrinstitute, wo dann am Ende der Ausbildung die Ermächtigung steht, einen Beruf auszuüben.

Nun, ich spreche heute von einer schamanischen Einweihung, oder Kraftübertragung. Eine solche habe ich unter dem Namen Munay-Ki erhalten, und da geschieht diese einmal durch Menschen, die in einer Linie stehend eine Kraft mitsamt der damit verbundenen Verantwortung weitergeben, sowie durch die Spirits, welche diese begleiten. Es geht um Heilung und den space, also „heiligen“ Raum, der dafür geschaffen wird. Schamanismus ist keine Religion, das muss ich als erstes sagen. Er ist die älteste Form von Kontakt mit sichtbaren Naturkräften und ebenso unsichtbaren, die Menschen durch Erfahrung und das Erleben unterschiedlicher Bewusstseinsschichten gesammelt und weitergegeben haben. Daraus entsteht der Begriff einer Linie von Wissen und Kraft. Ich denke, wir können da sehr froh sein, dass wir heute die Möglichkeit haben, dass andere Kulturen diese bewahrt haben und erst seit kurzem überhaupt an uns weitergeben dürfen. An uns westliche rationale analytischen Bildungsmenschen, die schon einige Jahrzehnte lang versuchen, eine andere Sichtweise zu begreifen. Eine große Zahl von spirituellen Lehrern standen persönlich und durch ihre Bücher zur Verfügung, und niemals war ich bisher entschlossen, mich einer Richtung zu verpflichten. Auch wenn ich viele Lektionen aus den buddhistischen Schulen lernte, die mir hilfreich durch schwierige Zeiten waren, eine Basis gaben, dann später zu inneren schamanischen Reisen aufbrach und zu äusseren Gruppenerfahrungen im Mantrasingen, Meditieren und der Kraftorterfahrung in der Geomantie, so kam erst in diesem Jahr der Punkt. Alles auf einen Punkt zu bringen.

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Verlorene Seelen

Das haben wir früher mal so gesagt: der ist eine verlorene Seele, oder ich bin eine solche. War ich auch mal. Es wurde für jemanden gesagt, der nirgendwo richtig hingehörte, einsam war oder einfach keinen Zugang zum Leben fand. Unsere Kultur kennt also den Begriff.

In schamanischen Strukturen -(und damit meine ich keine religiösen Komplexe oder Kontexte) -, da gibt es diesen Begriff ebenfalls, und man geht davon aus, dass eine Seele tatsächlich in anderen Schichten des Bewusstseins verloren gegangen ist, in Anderswelten oder sogar gestohlen wurde von Wesenheiten, die sich dort aufhalten.

Uns heute bekannt ist, dass dies im Falle von einem Trauma passieren kann, auch bei Drogenmissbrauch und anderen Abhängigkeiten und vielen anderen Gelegenheiten wie Gewalt und Krieg.

Heute arbeiten Schamanen vermehrt daran, solche verloren gegangenen Seelenanteile für Personen, denen es nicht gut geht, die darunter leiden, aufzuspüren und zurückzurufen. Ein Schamane ist auch eine Art Detektiv. So wie James Bond hat er seine Spezialwerkzeuge, die er allerdings in Traum und in Tranceritualen einsetzen kann, und ja sogar Bilder aus Filmen können hilfreich sein, weil diese immer archetypische Figuren zeigen und Situationen, die uns triggern. Die in uns altes Trauma wiedererleben lassen. Im Film wird es aufgelöst, meist.

Nun gibt es noch andere verlorene Seelen: im Falle dass Menschen schon ihre Körper verlassen haben und gestorben sind. Auch davon finden nicht alle nach Hause oder dahin, wo es ihnen gut ginge. Die sind nicht böse, aber sie sammeln sich oft an bestimmten Orten und das ist für die Lebenden, wie man sich vorstellen kann, nicht angenehm. Denn so manche dieser Seelen wissen gar nicht, dass sie auf der anderen Seite gelandet sind, oder wollen in jedem Falle wieder einen Körper bewohnen.

Nun sind besonders solche verloren wirkenden Lebenden, die nicht so ganz zu Hause in sich sind, sehr interessant für die zweite Art von verlorenen Seelen. Es kann sein, dass diese sich dazu begeben, und mitunter können das ganz schön viele sein. Mit einer solchen Last im Energiefeld wird der noch lebende Mensch sehr schwer und oft richtig krank.

Und einen fähigen Schamanen oder Heiler zu finden ist nicht überall so einfach. Zumal man ja nichts über diese Zusammenhänge weiss in unserer Gesellschaft und ich bin der Meinung, dass das viel bekannter sein sollte.

Es ist nicht nötig, dafür ein fremdes Glaubenssystem zu adaptieren, und man muss jetzt auch keine Angst bekommen.

Es scheint ja im Gegenteil so, dass Menschen geradezu fasziniert sind von düsteren Szenarien. (Man kann sich kaum ausmalen, wie viele solcher Schattenseelen aufgrund der gesamten Weltgeschichte noch im Umlauf sind, und natürlich macht ein Schamane das nicht allein, sondern mit seinen Verbündeten und Spirits)

Mir fiel auf, dass gerade sogenannte lost places in Mode gekommen sind. Alte Fabrikhallen, morbide Industriestrukturen, aber auch kahle Wüsten, verlassene Orte eben. Ich kenne diese Anziehung, die mich in meiner Jugend als Fotografin auch gepackt hatte. Gern werden diese Orte in Filmen genutzt, um düstere Szenen darzustellen. Nun, ich glaube oft ist man da nicht wirklich allein….mit anderen Sinnen nimmt man etwas wahr, wir nennen es das Energiefeld.

Das ist der Grund, warum ich es schlimm finde, dass Schulklassen zu Besuchen in KZ´s gezwungen werden, aber was bedeutet das heute noch. Kinder werden etlichen Gefahren ausgesetzt, sie sind besonders angreifbar. Aber sie haben auch einen Schutz.

Es gibt Gruppen von Geomanten, die versuchen, solchen verstorbenen Seelen in ehemaligen Lagern zu Frieden zu verhelfen. Oder Buddhisten, die an Schlachthöfen meditieren. Oder Heiler, die Seelen befragen, was sie noch brauchen. Ich kann diese Arbeit hoch anerkennen, denn das ist wirklich hart. Denn da die Sprache nicht direkt ist, sondern durch den Körper erfolgt, sieht man die Bilder und spürt auch die Schmerzen und den Tod. Ebenso kann das in Aufstellungen -constellation work- geschehen.

Und ebenso in der Rückholung der abgekapselten Seelenanteile, die einem Menschen verloren gingen. Sie lassen sich wiederfinden, dazu muss der Wissende und Mutige bereit sein, ihnen in die Welten zu folgen, wo sie sich verbergen. Es kann langsam und achtsam geschehen.

Nun habe ich viele Themen angesprochen, die gewiss noch vertieft werden müssen. Doch wie es jeder im Einzelnen macht, ist verschieden und individuell. Habt keine Angst vor Eurer Seele!

Trollblog Juli

Ich habe es doch tatsächlich geschafft, aus einer Gruppe rausgeworfen zu werden. Das heisst, ich bin so etwas wie ein Troll. Oder jemand, der Widersprüche anspricht, aufzwingt, unlösbare Konflikte erzeugt…? Na ganz so wesentlich war es nicht. Es gibt diese tollen Gruppen, in denen sich Leute treffen, die Steine bemalen und diese dann irgendwo auslegen, um anderen eine Freude zu machen. Das ist doch schön, oder. Da sind wirklich schöne Werke dabei. Manche suchen schon richtig nach diesen Steinen.

Einige schreiben dann, dass sie wieder säckeweise Steine von der Küste nach Hause geschleppt haben, um dann anschliessend Disneyfiguren oder Leuchttürme darauf zu malen. Und das finde ich richtig Scheisse und hier sage ich das noch mal laut und deutlich. Ich war nämlich mal ein paar Jahre mit einem Geologen an der Ostsee unterwegs und ich sehe, dass das Steine sind mit einer Geschichte, einer Eigenheit, und überhaupt einer Schönheit für sich selbst, die allen gehören , allen.

Auch wenn es erlaubt ist, diese mitzunehmen….es ist auch erlaubt, sich darüber Gedanken zu machen, oder nicht. Ach dann ist man fehl am Platze, nun ja. Das Malen ist eine wichtige Kunst und es ist gut für uns, etwas selbst zu machen. Aber die Natur ist nur noch eine Deko. Ich war neulich mal wieder in einer Stadt, seit langem. Und da fiel mir das auf, dass Natur nur ein bisschen was zudeckt, so wie Deko vor einer Mauer.

Menschen da kennen gar nicht richtige Natur. Was immer das ist, es ist wild und unberechenbar und der Mensch ist darin ganz klein. Es fühlt sich sehr sehr anders an. Nicht angenehm, aber echt. Voll mit der Kraft, die so viele vermissen, und nicht wissen, wie sie finden. Es macht nämlich Angst, diese Urkraft, die Leben ist und Leben zerstören kann, dabei aber doch immer Leben bleibt.

Steine sind eine solche Kraft. Das bisschen Tünche der Menschen ändert nichts daran, die Steine sind so unvorstellbar alt. Es tut gut, sich mit denen zu verbinden. Es macht mich jedenfalls glücklicher, einen Sinn in dem zu sehen, was ich da male, eine Art Dialog mit den Wesenheiten der Natur und ihren Elementen einzugehen, so wie das die verbundenen Kulturen immer gemacht haben. Es hatte Bedeutung.

 

 

 

Der magische Ort 3

Drei Wochen später. Herr und Frau Mayer sitzen in ihrem kleinen Hotelzimmer und blicken auf das Meer. Vor dem Eingang des Hotels steht ein Polizist. Er versteht kein deutsch. Es ist untersagt, an den Strand zu gehen, nur zum Einkauf von Lebensmitteln darf man nach draußen. Die Flüge für neue Touristen wurden abgesagt.

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Der magische Ort 2

Lara
Eigentlich ist das doch super! Lara steht unter der Dusche in der Pension, das Wasser ist nicht heiß.  Aber egal. Sie ist erledigt, aber viel zu aufgeregt, um sich auszuruhen. Es war so eine Überwindung, allein loszufahren, und nun hat sie zum Glück gleich jemanden gefunden, mit dem sie nicht allein ist. Das sieht doch einfach doof aus, denkt sie, allein rum sitzen oder essen gehen. Auch wenn dieser Typ ihr Papa sein könnte, oder gerade deswegen. Nun, jedenfalls hatte sie solche Befürchtungen und Berechnungen angestellt.
Aber gleich zu einer Party, draußen, und was bitte, soll sie dazu anziehen? Es scheint, in ihrem riesigen Rucksack befindet sich nicht ein einziges Teil, dass sie anziehen könnte. Sie holt sie alle raus. Trekking, das geht ja wohl gar nicht.

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sacred not scared

Was ist der Unterschied zwischen heilig und heilsam? Das erste Wort ist im allgemeinen Sprachgebrauch mit Religion verbunden und nicht mehr so richtig modern. Ausser bei uns Spirituellen, Esoterikern und Verschwörern, denen ihre Ideologien heilig sind. Oder Normalos wie mir, denen ihre morgentliche Tasse Kaffee heilig ist, und so weiter. Da sieht man schon, das Heilige ist profan, wie Mircea Eliade es noch nicht erlebt hat. Er war der Klassiker, der uns erklärt hat, wie sich die Idee von Heiligtum entwickelt hat. Es ist lange her, dass ich es gelesen habe. Ein Kreis, und eine Vertikale in der Mitte, so wie ein Zelt, ein Baum, ..Ganz einfach, die Grundlagen.

Heilsam wird mit Krankheit und Gesundheit in Verbindung gebracht, bei uns heutzutage. Alle möglichen Tätigkeiten, Zustände, Mittel und Musiken werden unter dem label angeboten.  Heilung ist nötig, weil ja so vieles krank ist. Das Heilige selbst, die Urform und der Urzustand werden kaum erlebt, stattdessen in Büchern erklärt, in Flaschen abgefüllt – mit hübschen Bildern drauf,- und damit eigentlich eine Form der Angst bedient. Diese ist an sich das, was zwischen der Heilung und demjenigen steht, der sie sucht. Wir wollen Heilung konsumieren. Das allein wird wohl keinen Heil-Samen säen. Das englische Wort scared für angstvoll, furchtsam ist dem sacred-heilig sehr ähnlich. Scared erinnert mich aber auch an Scar. Das bedeutet Narbe. Und ja, wer schon Narben von früheren Verletzungen davongetragen hat, ist oft furchtvoll, ähnliches wieder zu erleben. Wir alle natürlich. Und damit sind wir in einer Resonanz mit dem Befürchteten.

Einen heiligen Ort aufsuchen ist eine der ältesten Formen von Heilung. Ob man dort singt, in Gemeinschaft ist oder Wasser aus einer Quelle trinkt – woraus später alle möglichen Glauben und sogenannte Aberglauben wurden ( Den Unterschied muss ich auch noch mal beleuchten, gibt es ihn?),- das Wesentliche daran ist die Resonanz mit dem Ort, seiner innewohnenden Natur, den großen Zusammenhang,in dem wir alle eingebettet sind, wieder als sinnhaft zu erleben. Sich geborgen zu fühlen im Leben an sich. Und ich halte es für sinnvoll, sich mit den nicht menschengemachten Orten zu verbinden. Deren Qualität kann völlig unterschiedlich sein und für jeweilige Zustände der inneren Unordnung dienlich oder nicht. Heilsam ist hineingehen und erkennen.

Aufmerksam werden für den Körper, seine Ganzheit, seine Pole, und sein völliges Natur sein. Vielleicht kann man dann auch den Kosmos, die Erde und ihre Orte schätzen lernen.

 

Trance

Trance

Viele Menschen mögen es, in Trancezustände zu tauchen. Sei es durch Alkohol, Drogen, Musik und andere, kollektive Erfahrungen. Diese werden , wie wahrscheinlich zu allen Zeiten, gelenkt mit den Mitteln, die früher Priester und andere Wissende zur Verfügung hatten. So werden Massen gelenkt.
Die Frage ist doch immer, warum und mit welcher Intention gehe ich in eine Trance? Wie tief geht diese überhaupt, will ich eigentlich nur eingelullt werden? Wer lenkt mich wohin? „Trance“ weiterlesen

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