Ich habe es doch tatsächlich geschafft, aus einer Gruppe rausgeworfen zu werden. Das heisst, ich bin so etwas wie ein Troll. Oder jemand, der Widersprüche anspricht, aufzwingt, unlösbare Konflikte erzeugt…? Na ganz so wesentlich war es nicht. Es gibt diese tollen Gruppen, in denen sich Leute treffen, die Steine bemalen und diese dann irgendwo auslegen, um anderen eine Freude zu machen. Das ist doch schön, oder. Da sind wirklich schöne Werke dabei. Manche suchen schon richtig nach diesen Steinen.
Einige schreiben dann, dass sie wieder säckeweise Steine von der Küste nach Hause geschleppt haben, um dann anschliessend Disneyfiguren oder Leuchttürme darauf zu malen. Und das finde ich richtig Scheisse und hier sage ich das noch mal laut und deutlich. Ich war nämlich mal ein paar Jahre mit einem Geologen an der Ostsee unterwegs und ich sehe, dass das Steine sind mit einer Geschichte, einer Eigenheit, und überhaupt einer Schönheit für sich selbst, die allen gehören , allen.
Auch wenn es erlaubt ist, diese mitzunehmen….es ist auch erlaubt, sich darüber Gedanken zu machen, oder nicht. Ach dann ist man fehl am Platze, nun ja. Das Malen ist eine wichtige Kunst und es ist gut für uns, etwas selbst zu machen. Aber die Natur ist nur noch eine Deko. Ich war neulich mal wieder in einer Stadt, seit langem. Und da fiel mir das auf, dass Natur nur ein bisschen was zudeckt, so wie Deko vor einer Mauer.
Menschen da kennen gar nicht richtige Natur. Was immer das ist, es ist wild und unberechenbar und der Mensch ist darin ganz klein. Es fühlt sich sehr sehr anders an. Nicht angenehm, aber echt. Voll mit der Kraft, die so viele vermissen, und nicht wissen, wie sie finden. Es macht nämlich Angst, diese Urkraft, die Leben ist und Leben zerstören kann, dabei aber doch immer Leben bleibt.
Steine sind eine solche Kraft. Das bisschen Tünche der Menschen ändert nichts daran, die Steine sind so unvorstellbar alt. Es tut gut, sich mit denen zu verbinden. Es macht mich jedenfalls glücklicher, einen Sinn in dem zu sehen, was ich da male, eine Art Dialog mit den Wesenheiten der Natur und ihren Elementen einzugehen, so wie das die verbundenen Kulturen immer gemacht haben. Es hatte Bedeutung.

I think I call it „atlantic ocean“. These birds live along the coast, they live with the sea, the wind, the wide open space. I think that is something essential for me as well. This ocean and the sky and the birds is, what connects me to the continents, because one place is not enaugh to know.
Weltenwanderer, ich vergesse niemals meine Freunde. Ich mag sie lange nicht gesehen haben, ich wandere, sie wandern, manche auf der anderen Seite, doch Verbundensein bleibt. Werden sie wissen. Auch wenn ich mal woanders hingeh, wo ich wieder neue Freunde finde. Ich wusste das früher nicht und hatte Angst vor Verlusten und vor dem Alleinsein, und doch ging ich immer weg. Es trauerte mich, doch heute weiss ich alles war richtig und ich finde sie wieder. Nur die alte Trauer muss ich fortgeben, um mich wieder zu freuen. 




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