Das Thema der Ahnen scheint in unserem Lande gerade eine große Aufmerksamkeit zu erfahren. Entweder weil etliche coaches es für sich entdeckt haben; nachdem nun alle auf den Narzissmuszug aufgesprungen waren, muss was Neues her. Oder auch weil tatsächlich viele Seelen Verstorbener noch nicht ihren Frieden gefunden haben. Da geht es um das Schuldthema, und viele empfinden, dass das Leid der Bevölkerung nicht gesehen und verdaut wurde. Gerade die aktuellen Kriege holen vielleicht manches wieder hervor, und es ist unfassbar, wie viel neues Leid da erzeugt wird für Generationen.
Es ist nur zu hoffen, dass in der neuen geistig anders wirkenden Wassermannzeit es schneller gehen wird, damit klar zu kommen.Aber leider darf ja vieles immer nicht gesagt werden.
Möglicherweise sind ja gerade Fremdenergien und Besetzungen, alter Unfrieden daran beteiligt, dass wieder so viel Grausamkeit herrscht. Und da vermisse ich bei all den vielen, die wieder Kerzen aufstellen und Bilder ihrer Opas rauskramen, die echte Aufarbeitung, die schon seit Jahrzehnten zB. in Familienaufstellungen stattfindet. Also ich kann nur darüber sehen, die Erfahrungen die ich machte, dass in vielen Familien diese Ahnenlinie unterbrochen war, so dass sich die Kraft der Alten nicht in die neuen Generationen fortsetzen konnte. Und dazu ist so eine Ahnenreihe ganz sinnvoll, um zu gucken und wieder zu verbinden. Manchmal finden die Seelen einfach nicht nach Hause, wenn sie in Gefangenschaft oder anderorts verstarben. Oder sie hängen sich an die Verwandten, wo sie im Grunde mehr Schaden anrichten, weil es den Lebenden behindert, seine Kraft nimmt. Er vielleicht Gedanken wahrnimmt, die nicht seine eigenen sind. Das kann man ändern, wenn man davon weiß, dass es diese Möglichkeiten gibt. Früher…also unsere Ahnen…die wussten schon darüber Bescheid, und hatten ihre Leute dafür, die Schwüre, Flüche oder Gelübde von einem nahmen. Leider natürlich auch jene, die diese aussprachen. Auch das alles wimmelt noch in der Grauzone der erdgebundenen Seelen herum.
Ich las gerade auf Empfehlung des Fantasyblogger https://fantasyblogger.wordpress.com/2024/11/15/waechter-des-wyrdwood-von-rj-barker/ein neues Buch, bestellte mir:
“ Wächter des Wyrdwood“ von R J Barker. Eine grausame, menschlich kalte und von seltsamsten Wesen bevölkerte Welt wird da erzählt, deren Namen und Eigenarten man erst mal verstehen muss. Leider sind die Folgebände noch nicht auf deutsch erschienen. Und da es schon so viele fremde Worte sind, erlasse ich mir die englische Version, und warte. Parallelen zu unserer Welt sind nicht ausgeschlossen, und vielleicht gibt es auch gute Handlungsweisen als Vorbild.
Und ich fand die durchaus nützlichen Büchlein: „Energievampire“ von Maryan Stone, sowie „Clearing“von Bianca Denise Albrecht, als Ratgeber und Therapiewegweiser, so dass diese Thematik und Aufmerksamkeit nicht nur allein der Fantasy-Literatur vorbehalten bleibt. Das sind nämlich die besten Kenner und viele Leser wissen, dass dort eine Menge echte Information versteckt ist.
Zu sagen „daran glaube ich nicht“ hat auch nichts verbessert.


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