Über fantasy

Ich habe ja keine Ahnung, über die Regeln und Muster, denen eine Literaturgattung zu folgen hat. Trilogien sind beliebt, bei der fantasy, junge Leute auf der Heldinnenreise. Diese folgt tatsächlich einem Weg, nämlich zumeist dem in die Unterwelt, dem Kampf und dem anschliessenden sehr knappen nie vollständigen Sieg über das Böse. Dieses allerdings wird in allen Formen ausgeschmückt , gruseliger gehts nicht mehr, und es scheint eine eigenartige Faszination zu haben.

Was mir bereits als Kind in Geschichten gefiel, war die Magie, und ich fand es äusserst ungerecht, dass ich dieser nicht mächtig war. Dabei hilft ja das Lesen allein nicht. Das Schreiben aber- das ist ein schöpferischer Akt und könnte ein Weg der Magie des Wortes sein.

Zuletzt fand ich irgendwo einen Band von Jo Schneider, er nannte sich „Den Knochen der Abgrund“ ein magischer Titel. Es war der zweite Band einer Trilogie, ich kaufte noch den dritten hinterher. Eine reichlich verwirrende Handlung, der ich aufgrund der ständig neuen Wesenheiten kaum noch folgen konnte. Das bewirkte, dass ich es nicht in zwei Tagen schaffte, wie sonst.

Ich finde es natürlich genial, wie man sich so viel ausdenken kann, und wieviel doch alle Elemente mit der schamanischen Reise gemeinsam haben, wobei ich nicht davon ausgehe, dass eine so junge Autorin eine solche Ausbildung erhalten hat. Nicht in diesem Leben. Überhaupt ist ja wohl die fantasy das heutige Märchen und bildet Kinder und Jugendliche im Wissen um Magie, Parallelwelten und Scheinwelten aus. Ich weiß nicht, ob Autoren das so sehen, eine von der ich es wußte, ist Barabara Wood.

Die schamanische Reise, für Anfänger zumeist zur Krafttiersuche angeboten, öffnet Tore, und es ist angesagt, eine/n Lehrerin dafür zu haben. Die sollte man sich gut aussuchen. Denn nicht nur Schönes begegnet dir im eigenen mit dem inneren Auge sichtbaren Raum. Reale Ereignisse hinterlassen Spuren und es braucht das Erlernen von Werkzeugen. Es klingt zwar nett, wenn man gegen alles einen bunten Energiewirbel schleudern kann, doch wie im Buch hört der Kampf da niemals wirklich auf. Je mehr du kannst, umso mehr Herausforderung wartet. Und das wahre Ziel…ich sehe es nicht im Siegen gegen etwas Böses, welches die Verkörperung und Resonanz mit dir sucht, weil du ihm die Tore öffnest. Ziel ist für mich immer Verstehen , das Veränderung hervorruft. Da hat Jo Schneider eine Menge von. Ein Lebensziel ist das lernen.

Was lese ich parallel: die Prophezeiungen des Nostradamus, frühe fantasy oder Wahrheit, Die beschädigte Göttin, von Hans Bemman, einem ganz frühen Vertreter (Stein und Flöte) .

Ky 23

Ole Schriewerie

„Die alte Schreiberei“ auf Norddeutsch- so steht es am Haus der Volkshochschule, in einem Dorf.

Hier nahm ich nun an einer echten Schreibwerkstatt teil, es ware ein wunderbare Erfahrung. Wir befanden uns im Ortskern, nebenan eine wirklich alte Kirche, die Katharinenkirche in Nordhastedt, und wir hatten die Aufgabe, unsere Eindrücke und Farben einzusammeln…

Später entstand ein Gedicht und alles war so liebevoll, spielerisch und wertschätzend gestaltet, das gegenseitige Zuhören macht Vertrautsein, auch wenn frau sich nie zuvor gesehen hatte. Ein bisschen war es auch wie früher , sehr lange her, in der Schule. Ich hatte diese nur in schlechter Erinnerung, doch dies hat mich wie in die erste Klasse zurückkatapultiert und da war etwas sehr Schönes: Das Wahrgenommensein und die Anerkennung für mich, die ich bin.

Zugleich waren die Themen ernst und heiter.

Dieses Ehrenmal vor der Kirche regte mich an, die Worte“die treuen Toten“ warfen einige Fragen auf…

Die treuen Toten

blicken in das blaue Glasfenster

Rennradfahrer überholen

die treuen Toten,

und die Lindenbäume

die treuen Toten

blicken in das blaue Glasfenster.

Da geht es um Zeitlosigkeit und Eile…und zurück bleibt der Stein, das uralte Element inmitten der neuen Zeit…

Briefe

Es gab einmal eine Zeit, in der Menschen noch richtige Briefe schrieben, auf Papier.

Ich habe noch so eine kleine Schatzkiste, in der ich Briefe eines Künstlers aufbewahre, die er mir zehn Jahre lang schrieb. Sie sind einmalige Dokumente. Etwa 40 Jahre alt nun. Diese Briefe sind weitgereist, ebenso wie ich damals. Doch besonders erstaunt war ich doch, als ich plötzlich Briefe von mir selbst entdeckte, die ich vor 40 Jahren an meine Mutter schrieb! Sie kamen auf Umwegen aus dem Nachlass, lagen schon 25 Jahre seit ihrem Tode irgendwo aufbewahrt und was ich da las, war ja mein eigenes Leben, dass mittlerweile zu einer Art Mythos in meiner Erinnerung wurde. Also wie ich selbst damals war, das kann ich nicht mehr nachfühlen. Die Wahrheit war es jedenfalls nicht, die ich schrieb. Es gab diese faltbaren hellblauen Luftpostbriefe aus besonders dünnem Papier, auf den Phillippinen. Fotos aus jener Zeit gibt es auch kaum, denn nicht einmal mit Kamera bin ich gereist.

Am liebsten war es mir, dass meine liebe Mama weit weg war. Vielleicht bin ich jetzt ein alter Drachen geworden, und sollte mich erinnern, dass ich auch nicht immer so klug gehandelt hatte, bevor ich andere jüngere Menschen beurteile . Man kann sie nicht vor ihren Fehlern bewahren, wenn diese überhaupt solche sein sollten. Es könnte sich um wichtige Erfahrungen handeln, die einen an den Rand der Verzweiflung bringen, in den Abgrund schauen lassen, die Welt erkennen und schön war das nicht. Gar nicht schön. In meiner Erinnerung bleiben die Landschaften, die schönsten der Welt, und dass ich da nie glücklich war.

Warum bin ich bloss so intolerant. Ich habe ja nicht einmal Kinder, an denen ich herumkritisieren kann. Ein Freund formulierte es so: nun sind wir alt genug, dass wir keinem mehr gefallen müssen! Es will aber auch keiner mehr wissen, was ich denke….dafür gibtś ein Tagebuch, wo immer das nachher aufbewahrt wird. Und wieder zum Vorschein kommt. Es mag ja in 40 Jahren jemanden interessieren.

Film: Sonnenstürme

https://www.arte.tv/de/videos/086943-000-A/sonnenstuerme-die-raetselhafte-gefahr/

Das ist eigentlich viel wichtiger als all die kleinlichen Themen, die uns ständig beschäftigen. Könnte es uns nicht eine gewisse Gelassenheit geben, dass diese Zivilisation von einem zum anderen Tag plötzlich in ihre Teile zerfallen könnte? Ich gebe zu, dass ich mir das schon gewünscht habe. Ohne die Folgen mir auszumalen , es ist doch ganz logisch, dass die Naturkräfte so viel mehr Macht haben, und nicht nach unseren Regeln sich richten, was der normale Mensch offenbar vergessen hat oder vergessen sollte.

Schon zwei Wochen in Spanien machen einem gewisse Grenzen klar. Dennoch liegen die Erdbeeren aus verwüstenden Gegenden in unserem Supermarkt, – sind die überhaupt echt? Sie sehen nicht so aus.

Den folgenden Film sah ich, interessant und seltsam.

https://www.arte.tv/de/videos/086878-000-A/der-masseur/

Hier geht es ein wenig in das Übernatürliche, welches ja leider auch immer vergessen wird. Auch das gibt es. Meiner Meinung nach der einzige Weg, mit dem Natürlichen in angemessenen Kontakt zu treten. Diese Menschen in ihrer unnatürlichen Umgebung suchen nach einer Anknüpfung und finden sie in einem Heiler, der sich nicht als solcher darstellt, der mit seiner eigenen Urwunde aus der Kindheit kämpft. Wie so viele von uns. Es ist ein wunderbar sensibler bildschöner Film. Wie aus einer anderen Welt, früher.

Im Früher finden wir vielleicht diese Anknüpfung wieder, bevor die standartisierte Industrie uns einsortierte und mit künstlichen Bildern von einer heilen Welt einnebelte. Das ist Programm, nicht vergessen. Die eine Hypnose- wie im Film- bewirkt Gutes, die andere für die Massen gedachte leider nicht.

Initiationszeit

Der Eindruck auf dem geistigen Wege ist, als würde diese Initiationszeit niemals enden. Es kommen doch immer wieder neue Täler und auch Lehrzeiten. Soeben gehe ich auf den Körper ein, mithilfe des Vermächtnisses einer Lehrerin, Sabine Wolf, welche uns im Verein Kristallmensch ein „Organtraining“ in audio- und videoform hinterlassen hat.

https://www.kristallmensch.tv/

Sie begleitet mich schon ca 15 Jahre, ohne dass ich sie zu ihren Lebzeiten persönlich getroffen hätte. Doch wir haben ja alle unseren eigenen Moment, in dem wir für etwas bereit sind und deshalb ist dies so ideal. Und eben ging es um die Zeitabschnitte des Lebens, wo ich tatsächlich an einem Übergang stehe zur 66, und begreife, dass diese ganzen 15 Jahre eine Initiationszeit waren.

Irgendetwas ist gerade so anders. Ich weiss meinen Weg. Welche Gelegenheit, im Mai ist es mir möglich die Mitarbeiterinnen des Vereines zu treffen, auf einer Messe in Wedel, welche Buddha und Balance heisst. Normalerweise gehe ich zu keinen Esoterikmessen und auch nicht, wenn sie wellness heißen. Aber da es nicht so weit weg ist, und ausserdem die liebe Shola Seelengepinsel dort einen Stand hat, die ich schon persönlich kenne, bin ich sehr gespannt, was sich daraus ergibt.

https://www.buddha-and-balance.de

In die Arbeit von Sabine kann man auf youtube reinschnuppern, der von Shola übrigens auch. In einem kristallmensch telegramkanal gibt es regen Austausch und Einladungen zu den gelegentlichen zoomtreffen. Das ist alles kostenlos und falls man dem Verein beitritt, auch viele der Inhalte . Zur Messe kommt nun ein Handbuch heraus, zum Glück, das die unglaubliche Anzahl der webinare und Arbeiten von Sabine sortiert. Hier geht es um viel mehr als die Selbstentwicklung, geistiges Handeln ist kollektiver Dienst , und darauf müssen wir uns vorbereiten. Miteinander geht das viel besser.

https://www.sholas-seelengepinsel.de/

Ky 23

Hochfahren

Ich könnte mich mal wieder über die Sprache ärgern, die uns im ganz normalen Journalismus um die Ohren gehauen wird. Es ist eine subtile Richtung, das Denken zu beeinflußen , doch im Grunde sind wir schon davon infiltriert: die Technisierung des Menschlichen.

Der Sportler „fährt seinen Körper nochmal hoch“.

Das Klima „repariert sich nicht von selbst“

Nur zwei Aussagen bei NDR Info, von wem jetzt spielt ja keine Rolle. Wie kommt man überhaupt auf die Idee, das Klima müsse „repariert“ werden, und wir würden das auch noch können, sollen, müssen? Ist es eine Maschine, die kaputt ist? Es reicht mir schon, dass der Mensch als solche gesehen wird, sämtliche sozialen, menschlichen und energetischen Anteile, ganz zu schweigen vom Geist, werden einfach komplett ausgeblendet!

Es macht mich betroffen, dass so viele Menschen derzeit schwer krank sind, auch gerade jene, die uns in den letzten Jahren aufrecht gehalten haben wie Gunnar Kaiser, Götz Wittneben und auch solche im persönlichen Umkreis, die schwer unter Ausgrenzung und Angst gelitten haben. Es scheint mir, dass die ganze Atmosphäre mit ihrer Vergiftung nun auch Folgen hat, die „natürlich“ keiner vorhersehen konnte….In meiner Familie spreche ich manche Themen schon gar nicht mehr an, beim Ostertreffen sagt dann einer vorsichtig: „ich sehe das ja anders“ und zwei andere sagen leise, ja ich auch. Aber man will ja nicht die Atmossphäre vergiften. Man ist ja eingeladen.

Das führt schon zu einem reduzierten Kontakt, nicht unehrlich aber auch nicht vollständig oder gar entspannt. So etwa wie in der Politik. Ich muss mich schon wundern, ich lese DW, eine interessante Seite , und lese dass „wir“ da als die freie Welt bezeichnet werden….Im Gegensatz zu China etc. , gut, sind wir daher schon eine freie Welt? Wer ist wir?

Buch: Die Sonnendiebe

von Cara St. Louis-Farrelly, Roman, 2012,Hesper-Verlag

Ich habe es noch nicht gelesen! Doch, ich schaue in den Himmel, seit einigen Jahren und ich glaube, dass wir dieses Buch nun 2022 mit anderen Augen lesen werden.

Weiterlesen: Buch: Die Sonnendiebe

Diese Himmelsfotos sind in den letzten Tagen bei Sonnenaufgang von meinem Fenster gemacht. Schön, dass man nun endlich darüber reden kann, wenn es Geo-engeneering genannt wird und sogar in Dokus bei öffentlichen Sendern ein Thema ist. Komisch, dass trotzdem so viele das ignorieren und lieber glauben wollen, dass sie in irgendwelchen guten alten Zeiten leben. Die es auch nicht gab. Es handelt sich um den Vorgang der Mystifizierung innerhalb einer Pseudo-Gemeinschaft, die eine gestörte Familie und ähnliches zusammenhalten soll. Das wurde erforscht von Gregory Bateson und anderen 1969, und sicherlich wird es in verschiedene Richtungen verwendet. Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, nee. Das waren Wissenschaftler, die uns doch als Experten heilig sind.

Sicherer ist es, Romane zu schreiben, die meist, wenn sie gut sind, gut recherchiert sind. Dann wird auch dem Leser das Verrücktwerden erspart, zu dem das fortwährende Lügengebilde führt. Zum Bild paralleler Realitäten wird es auf jeden Fall.

Ky 22

Der Traum von

Der Traum von Freiheit, für mich ist das weite Landschaft, und ein Kreis um ein Feuer. Darin ist die Geborgenheit auch enthalten. Ich sitze am Feuer, hüte es damit es nicht ausgeht oder auch nicht zu groß wird. Ich rufe die Winde an, um mich zu erinnern, an die Größe und Weite.

In dieser schwedischen Serie https://www.arte.tv/de/videos/050712-007-A/real-humans-echte-menschen-staffel-2-7-10/ging es um die Befreiung von Hubots, menschlichen Robotern, die wie Sklaven auf ihre Rolle programmiert wurden. Oder auch umgeändert zu anderen Zwecken, sowie um Klone echter Menschen, deren Bewusstsein in solche Technikwesen umgeleitet wurden. Das ist schon recht komplex und chaotisch dargestellt, und zwar solcher Art, dass man sich viele Gedanken macht, was den Menschen ausmacht. Es wirkt manchmal sehr komisch, und es kommt in mir die Frage auf, wie sehr sind die meisten Menschen auf ihre Rolle programmiert, und wollen auch gar nichts anderes. Ich habe so manche auch ausprobiert und stellte immer fest, das bin ich nicht. Diese Erkenntnis löst wohl erst einmal Unruhe aus.

In diesem Traum von Freiheit geht es auch um das Echte. Man könnte meinen, das was in unserer Zivilisation so abläuft, wäre auch nicht mehr so echt wie ein Kreis Menschen, der um ein Feuer sitzt. Dies ist ein sehr altes Erbe aus der Zeit, in der „die Menschheit“, wie es so oft genannt wird, sehr lange frei war.

Ich finde die ganzen Konflikte um das Thema sind bedenkenswert! Man sollte sich nicht von den Thrillereinlagen abschrecken lassen, die zu schwedischen Filmen wohl erwartet werden. Wie so viele science fiction wird das nicht zufällig ausgestrahlt….man könnte auch diverse Theorien einsetzen, wie z.B. dass Menschen mit einer bestimmten gentechnik-verändernden Behandlung nicht mehr echte Menschen seien und ähnliches. Das bringt uns sehr schnell in die Gegenwart.

Zum Glück gibt es noch andere viel ältere Vorstellungen von Bewusstsein und davon, wer wir sind. Da war es schon bekannt, dass der Mensch nicht nur sein Körper ist, dass er sein Bewusstsein ausweiten und gestalten kann. Da gibt es Wege und Landkarten unbekannter Bereiche, Welten, und es ist nicht klar, wie groß die Menschheit ist, wer da so alles dazugehört, und Bewusstseine von Lichtwesen, die einmal Menschen waren, sich in menschliche Körper inkarnieren und daraus lernen.

Ist ja gar nichts Neues. Wenn es in Religionssysteme eingeordnet und gehütet wurde, dieses Wissen, war auch das nicht grundlos. Es wurde sorgfältig an Eingeweihte weitergegeben. Der Großteil der Menschen dieser Erde lebt noch in diesen Strukturen. Wenn nun Wissen geteilt wird, welches merkwürdig erscheint, so liegt das vielleicht an der fehlenden Vorbereitung.

Man man science fiction durchaus als Lehrfilme betrachten.

Ich möchte aber auch auf andere Lehrer verweisen…In meinem Kanal sammle ich solche Beiträge, über die man sich informieren kann.

spiritwissen bei telegram

Ky 22 https://t.me/+0I0y0JNv1h85NjQy

Schweigen

Ich bin etwas stumm geworden, oder schreib-unlustig. Dafür war ich wieder unter Menschen unterwegs, alles was geht….Doch auch da ist es nicht mehr so, dass Empörung, Kritik, die Weltlage oder wichtiges angesprochen werden kann. Ganz im Gegenteil, es herrscht Schweigen über das, was vorher war. Man macht irgendwie weiter, es ist wieder geöffnet und keiner hat was davon mitbekommen, dass wir – also ein Teil der Bevölkerung- da vorher nicht mitmachen durften. Doch wir vergessen das nicht. Wir haben uns in dieser Zeit anderweitig orientiert, mit anderen Menschen, die diese Berührungsangst nicht mitgemacht haben. Und ich bin gekränkt, schweige, denke mir mein Teil.

Aber ja, so mancher ist zur Zeit krank, wir haben viele Touristen im Land, Besucher im Museum, das ist auch gut so. Die Events sind übervoll, alle sind ausgehungert nach Erleben. Auch ich, denn ich höre gern Musik und tanze. Da freue ich mich über Strassenfest und Konzerte.

Aber ich vergesse nicht, dass uns schon wieder eingetrichtert werden soll- „das Leben ist gefährlich. Man muss alles wieder beschränken….“ Ich kann dazu nur sagen: das Leben in reiner Sicherheit ist ein Knast, es ist nicht lebenswert. Es existiert nicht., Hierzulande scheint eine Zwangsneurose vorzuherrschen, solch eine Furcht wenn etwas nicht kontrollierbar ist. Aber wir alle müssen lernen, mehr im flow zu sein! Wir müssen! In Ländern mit mehr unbeherrbarer Natur fällt das leichter. manchmal auch, wenn es einen Glauben gibt…

Ich habe sehr viel Mitgefühl mit allen, die so große Angst haben, Panik, denn ich weiss wie sich das anfühlt. Derzeit mit meinem Vater, der kurz vor dem 90igsten Geburtstag im Krankenhaus liegt, und Angst vor dem Tod hat. Er glaubt an nichts als die Wissenschaft. Und wenn doch Religion nur den Sinn hätte, dass sie diese Angst nehmen kann, wäre das doch ein Sinn, denke ich. Natürlich nicht in der Form, dass sie wieder neue Kontrollsysteme und Ängste und Strafen hervorbringt…

Mein Vertrauen basiert nicht auf solchen Systemen.

Man kann sich ein Leben lang kontrollieren, beschäftigen, verdrängen, und auch das bringt eine gewisse Starrheit hervor, die irgendwann zum Hindernis selbst wird. Denn es macht den Körper krank, letztendlich.

Ich las wieder ein schönes Buch: Die Mondspielerin, von Nina George. Einfach ein Roman, über eine Frau mit 60 Jahren. Dank an die Schriftsteller-Innern.

Es erinnert daran, wie wir unsere Realität selbst mit erschaffen.

Ky 7/22

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