Buch: Als Medium mit dem Pendel zwischen den Welten

Nicole Bondani, 2025. Band 2 ,Seelen ins Licht führen und Antworten empfangen/ Energieheilung, für Bewusstsein, Ahnenarbeit, Karma und Raumheilung

Dieses Buch ist ein echter Lichtblick, ein vernünftiges Handbuch, von einer erfahrenen Frau geschrieben und besonders ausführlich, wie schon der Titel .

Das Pendel ist seit Jahren mein Begleiter und obwohl auch ich Tabellen zur Raumheilung verwende (Hans Hansen), bin ich doch eher strukturlos unterwegs und berate ja keine Klienten. Diese Struktur ist hier ganz meisterhaft in sehr vielen Tabellen (120) dargelegt, die man sich auch herunterladen kann als Leser.Denn im Buch sind sie sehr klein. Und dazu ist es nur einer von Fünf Bänden.

Ich denke, zum Erlernen und Nachschlagen ist es gleichermaßen geeignet. Wer es nicht ständig nutzt, denkt manchmal nicht an bestimmte Aspekte. Welches Pendel man nutzt, ist dabei wohl egal. Hauptsache, es tut sich was. Ich habe mal wieder ein chinesisches Billigpendel bestellt, von echtem Edelstein ist da nichts zu sehen…Doch sehe ich das so, dass mein geistiger guide durch alles spricht. Ich kann auch ohne Pendel. Es ist nur einfacher im Alltag und gut, es anzufassen.

Immer pendele ich die Menge von Tropfen aus oder globuli, wenn ich meine Medizin benutze. Das geht ja auch alles ohne Tabellen. Ich finde es aber sehr gut, wenn sich für diese Themen zwischen den Welten, auf der Seelenebene , auch ganz praktische Führer finden. Das Buch wurde wohl selbst verlegt, sehr ordentlich gemacht.

Band zwei ist in neun Teile unterteilt, und hat insgesamt 18 Kapitel. Schicksale erdgebundener Seelen und auch von Räumen werden beispielhaft dargestellt und es orientiert sich auch an Familiensystemen wie bei Aufstellungen. Diese Werkzeuge, da beide medial, lassen sich auch gut verbinden. So kann ich auch in einer Aufstellung bei einzelnen Fragen pendeln, zum Beispiel ob noch eine weitere Person dazu muss oder welche. Ich weiß nicht mehr, wie das für Anfänger ist.

Ich habe die Zwischenwelten zuvor ohne Pendel erforscht und bestimmte Bilder und Landkarten gespeichert. Ich denke, das meine guides durch dieses Pendel sich äußern. Aber auch anders, Träume sind immer wichtig, wenn ich auf ein Thema fokussiere.

„Innehalten und Nachspüren“- nach jedem Kapitel gibt es dafür eine Seite. Und das ist besonders gut.

Ein Kapitel befasst sich mit dem Thema Organspende, welches mich auch schon sehr beschäftigt hat. Ich bin dankbar, dazu etwas Neues zu erfahren. Denn ich habe große Abwehr gegen moderne Medizinmethoden. Bisher lag das auch zum Glück jenseits meiner Erfahrungen.

Für die meisten Menschen sind diese Welten nicht sichtbar oder von falschen Vorstellungen durchdrungen. Aber diese Ebenen haben große Auswirkung auf uns. Es ist also sinnvoll, pragmatisch damit umzugehen anstatt geheimnisvoll esoterisch .

Trommeln

Es gibt immer wieder workshops zum Trommelbauen. Finde ich schön. Ich mache es nicht selbst, ich habe sie aber bemalt. Das soll eine Flussseeschwalbe sein, die aber eher wie ein Geistvogel in die andere Welt für mich aussieht. In Erfde gibt es Trommelreisen auf dem Hof Sinnvoll, lese ich. Das ist hier nicht so häufig, und oft muss man weit fahren. Es interessiert mich. Zugezogene kaufen einen Riesenhof und machen ein Seminarhaus daraus. Meistens scheitern sie am fehlenden Interesse.

In letzter Zeit nehme ich die Trommelreisen aus youtube, und ich schlafe regelmäßig dabei ein. Von wegen Reisen. Ich kannte das mit Bildern wie in einem Film, und auch meine Träume waren immer lebhaft. Es gab Zeiten, in denen ich jeden Traum, vier in der Nacht, genau aufschrieb. Das ist länger her. Ich weiß, dass ich tolle Träume habe, ich erlebe immer so viel, mit Menschen, fantastisch- aber erinnern kann ich mich nicht mehr! Ich erwache von kleinsten Geräuschen hier, ein schnaufender Kater kommt rein, der Nachbar geht zur Arbeit, eine Katze frisst Trockenfutter und es knackt leise dabei…

…Und weg ist der Traum. Die ganzen Hefte, wo ich es mal aufschrieb, habe ich auch nicht mehr. Ich habe die der letzten sechs Jahre, und wären es mehr, würden sie ein ganzes Zimmer füllen. Weg, vorbei. Irgendwo im geistigen Raum wird ja alles aufbewahrt. Man nennt es Akasha-Chronik, und wer weiß, vielleicht sind meine Träume auch ein Lesen in dieser Chronik, in der Menschengeschichte und anderen Inkarnationen, auf jeden Fall aber in einer solchen Fülle, dass der kleine Verstand das niemals erfassen kann. Selbst aus wordpress kann ich nur einen kleinen Teil der Geschichten und Ideen mitnehmen. Und – wir gucken Fernsehn. Das habe ich früher nie gemacht, aber ich liebe gute Bilder. Gute Filme gibt es auch. Viele Leute sind daran beteiligt, sie umzusetzen.

Im nächsten Jahr versuche ich es mal mit echten Menschen, nehme ich mir vor.

Mond

Der Vollmond schien nachts in mein Gesicht, durch eine Spalte im Vorhang. Er trifft genau auf mein Kopfkissen. Das genieße ich jedes Mal. Ich wache auf, aber nur so halb. Und habe einen Heilungstraum. Draußen ist natürlich auch alles hell beleuchtet, wenn der Mond so hoch steht und der Garten, die Bäume wie verzaubert. Alle Katzen sind unterwegs, zu spannend sind diese Nächte.

Getrommelt hatte ich zuvor am Ofen, und meine Gebete gesprochen, oder Anrufungen oder wie es heißen mag. Da ich es auf spanisch sage, heißt es Invocation. Da rufe ich die vier Winde, und ihre Hüter. Pachamama und Inti taitai, und bevor ich den heiligen Raum wieder schließe, füge ich eigene Lieder und Worte hinzu. Es sind schöne Worte.

Im Traum war ich dann in einer Gruppe, unbekannt, aber ich wurde sehr nah berührt und war nicht sicher, ob ich Heilung wollte, die mich wieder nahbar und verletzlich macht….

Aha. Aber die Knochen, sie schmerzen. Wie oft sind wir im Widerspruch zu uns selbst, …Habe mir nun Globuli besorgt, dass ich erst mal diesen inneren Zwiespalt lösen kann, auch zwischen Sicherheitsbedürfnis und Abenteuerlust. Obs das Richtige ist, wer weiß. Ich bin kein Homöopath aber gewisse Aberteuerlust hilft mir weiter- und mein Pendel. Ich las auch alles mögliche darüber, carbo vegetabilis, eine Fallstudie im „Spektrum der Homöopathie“, mit dem Thema der Autoimmunkrankheiten. Ich hörte mir Andreas Krüger an. Wenn ich denke, es passt, vergesse ich später das meiste wieder und würde nie wagen, andere zu behandeln, außer die Katzen.

Dem wilden Kater habe ich was verordnet gegen seinen Schnupfen, er schnauft so sehr. Aber Tierarzt? So lebensmüde bin ich nicht, lach. Das Tierheim hat mittlerweile 208 Katzen. Eingesperrt.

Der Mond gibt ein Fenster in die magischen Räume frei, auch zu Neumond beachte ich den Zeitpunkt. Was andere über Portaltage schreiben, interessiert mich nicht die Bohne, es ist einfach nichts Wahres daran. Man kann damit etwas erzeugen, wenn viele Menschen das gleiche glauben. Aber wenn alle Astrologen bestimmte Superhypes aussprechen, mag schon stimmen. Wir müssen uns dem Kosmos öffnen, Abenteuerlust, statt im Gefangensein zu verharren. Nur nicht in die Fallen gehen…

Fundbücher

Ein interessanter Fund in der Bücherecke, zwischen all den entsorgten Kochbüchern und eher alten christlichen Ratgebern: Florinda Donner-Grau? Auch das ist nicht neu, das ist mir klar. Offenbar ist sie schon in den Neunzigern verschwunden, nach Carlos Castenedas angeblichem Tode.

Ich habe immer versucht, ihn zu lesen, aber gestehe, dass mich das nur verwirrt hat. Mit ihr ist es ähnlich, obwohl die Sprache mir sehr viel verständlicher ist. es geht ja um das Gleiche, nur eben bei den Frauen. Geht es um Schamanismus? So einfach kann ich das nicht beantworten. Jedenfalls nicht um das, was uns heutzutage angeboten wird, mit Krafttiersuche und Trommelgruppe. Da handelt es sich eher um Kindergarten.

Aber was diese Tolteken da machten,- es bleibt ein Rätsel,- es ist für Eingeweihte, solche, die sich komplett in die Traumwelt hineinbegeben, weil sie die Fähigkeit dazu besitzen. Es lässt sich schwer beschreiben, und andauernd weiß sie nicht, ob sie träumt oder wach ist oder vielleicht ist sie auch auf Peyotetrip. Wer weiß das denn. Im Grunde ist es nicht wirklich interessant, wenn man das Geheimnis nicht lüftet. Da die Lehrer dieser Kunst sich teleportieren können, auf höchster Stufe von Transformation arbeiten, ist das auch nicht primitiver Schamanismus, was Leute sich so vorstellen.

Manches kann man sich auch wie eine Psychose vorstellen. Eine vollkommen anders erlebte Wirklichkeit. Ist nicht schön, wenn man da nicht mehr herauskommt. Also wenn Leute da unvorbereitet und ohne Begleitung und unter Zuhilfenahme von Drogen hineingeraten, kann das böse enden.

Gestern noch hörte ich einen Vortrag von Gabriel Cousens, der deutlich machte, dass sich dabei das Gehirn verändert und Besetzungen möglich werden von Entitäten, also Fremdseelen oder Wesen, die den Ungeschützten benutzen. Ich finde es sehr gut, dass solches in Betracht gezogen wird von Heilern und in diesem Falle ist das sicher ein selbst Eingeweihter, der über die vielen Fallen Bescheid weiß. https://frankfurter-ring.de/referenten/cousens-gabriel/

Erstaunlicherweise scheint er in der Schweiz zu praktizieren. Hätte ich ihn nicht in der MathiasBerner Akademie entdeckt, hätte ich Zweifel. Aber so bringt mir das erheblich mehr als die alten Castanedabücher. Man kann aber tatsächlich Einweihungen bekommen, die man gar nicht als solche erkennt, wenn man verwirrt ist und in seiner Kultur auf nichts vorbereitet wird. Das sage ich aus eigener Erfahrung. Dann dauert es Jahrzehnte, um das zu integrieren und ein paar Lehrer sind hilfreich. Klare Lehrer.

Lehrersammlung

Diese Lehrer, denen ich seit Jahren vertraue, vereint, dass sie schamanisch und heilerisch auf hohem Niveau arbeiten, unterrichten und mit vollem Einsatz. Ich bin nicht bei allem dabei, aber die Grundsatzgedanken dieser sind für mich enorm wichtig, um das Geschehen in der heutigen Welt einzuordnen . Lars Köhne müsste eigentlich bekannt sein, der mittlerweile zurückgezogen auf der Alm lebt

Die Matthias Berner Academy veranstaltet wieder einen Heilerkongress, von dem man die Beiträge zeitlich eingegrenzt kostenlos anhören kann. Das Hauptthema ist die Homöopathie, sowie weitgefasst neue und alternative Heilungsansätze, Methoden, Erfahrungen, die in das Geistige hineinreichen. Es ist einfach unglaublich detailliertes Wissen, was hier gesammelt wird, und nicht mehr ganz so sehr nur die klassische Homöopathie. Namhafte Lehrer stellen sich vor, seit Jahrzehnten im Einsatz.

Und nun jemand mit einem klaren Weltbild, und klaren Worten! Gor Rassadin hat eine Schule für den Geist aufgebaut mit seiner Ausrichtung, der man nicht folgen muss, aber davon lernen kann man allemal. Es gibt unzählige Interviews für Anfänger und Fortgeschrittene, kostenlose videos sowie komplexe Lehrgebäude auf seiner Seite. Ist das noch schamanisch- nun, auf eine moderne Art und Weise mehr als das.

Ja, und das hat auch Sabine Wolf getan, die nicht mehr unter uns ist, aber von unserem Verein Kristallmensch wird ihr Wissen, ihre unglaublich vielen videos und komplexe Verständnissysteme zusammengetragen und weiter zugänglich gemacht. Auch da gibt es kostenfreies Anhörungsmaterial und ein Handbuch, in dem dieses erklärt wird.

Aber nun kann ich ja Alicia Kusumitra und Robert Beins nicht einfach weglassen-auch sie erlebe ich von Anfang an in ihrem Kreis, der sich dem echten alten Schamanismus der Maya verschrieben hat und von diesen Ältesten lernt. Sie lehren authentisch und ehrlich.https://youtu.be/y4xmQWiPaeU?si=ATjN8nTr36VGL-rH

Licht und Schatten

Auf meinen Frühstückstisch fällt von hinten her ein schmaler Sonnenstreifen und macht morgens einen sehr langen Schatten von allem, was dort liegt. Der Schatten ist völlig immateriell und beweglich. Das Licht natürlich auch. Er erscheint nur zeitweise größer als das Objekt…

Einige Gedanken noch, die auch mit dieser Messe zusammenhängen, die Immaterielles verkauft. Vielleicht geht es auch um das Zeigen an sich, das Darstellen, und zwar von heilenden Methoden und Konzepten, die in die Stille und nach Innen führen, hier aber innerhalb eines überfüllten Großraumes mit dicht gedrängten Ständen und einem unglaublichen Stimmengewirr präsentiert werden jährlich. https://www.weite-horizonte.de/messe/

Ein gewisser Widerspruch, vor allem auch recht anstrengend für Alle, und ein Konsumtempel, denn die Standgebühren sind ja nicht gering und jeder muss etwas verdienen. Mein lieber Kristallmenschverein https://kristallmensch.net/kristallmensch-verein/ hatte auch manches zu verschenken, Unmengen von Handbüchern, damit das Angebot auch verständlich wird. Sabine Wolfs Konzepte sind sehr umfassend und erfordern tieferes Interesse, wenn man sich entwickeln will.

Ich selbst entdeckte ein paar Klassiker wieder, die mir schon einst Freude machten und brauche keine neuen Konzepte. Warum nicht mal wieder Tom Kenyon hören, einfach genial. https://youtu.be/U3AoEWRSPHU?feature=shared. Man sollte eine gute Musikanlage dafür nehmen.

Das Buch: Manuskript der Magdalena, von ihm und seiner Frau Judi Sion ist lesenswert und sehr persönlich. Ich kannte es schon. Es geht um ihre Schwierigkeiten im Leben, die nicht klein waren und wie geistige Führung half, sie zu meistern.

Ein Buch von Carlos Castaneda: Die Kraft der Stille, nahm ich auch mit, nur um mal wieder reinzuschauen. Es sind Geschichten aus dem Leben. Ich bin der Meinung, das kann man sich nicht einfach ausdenken, vielleicht aber im Innen erlebt haben. Das ist ganz egal, denn innere Reisen sind genauso real und hilfreich wie äussere Ereignisse. So ganz verstehen kann ich ihn aber nicht.

Einen krassen Wälzer von David Wilcock: Mysterien des Aufstiegs, Kopp Verlag, fand ich noch, – ob ich das weiterlese weiß ich noch nicht. Dann eine Reisebeschreibung zu einem nepalesischen Schamanen , der ihr in einem Traum erschien: Susanne Krämer, „Am Saum des Himmels“. Sie ist eine ernsthafte Schamanin und mir auch von früher bekannt.

„Die Stimme der Göttin“ Hrsg. Renate Schilling. Liegt auf dem Stapel….In keinem der Bücher geht es nur um Licht. Es geht um ganz viel Schatten, der durchlaufen wird und eine neue Haltung, die anschließend entsteht. Ich finde nach jeder Herausforderung immer zu Dankbarkeit, wenn sie überstanden ist. Das können ganz kleine Dinge sein, die mir aber übermäßig schwer erscheinen.

Aber es finden sich realiv schnell Lösungen mittlerweile. Bei mir geht es um Gesundheit, Schmerz, und ein Haus, für das man alles mögliche tun muss, Heizregelungen und so weiter. Das wollte ich nie, ich war eine Nomadin ohne Verpflichtung. Und nun dieser Klotz. Andrerseits- Zuhause. Das was eben fehlte zuvor und vor allem -tja, das ist die Frage der Fremdbestimmung.

Jemand sagte mir, sie sei nirgendwo zuhause. So ging es mir auch. Aber jetzt, vielleicht bin ich an mehreren Orten zuhause. Zuhause, Zu Hause? Ja genau. Ein Haus ist auch ein lebendiges Etwas. Da wo Andere das bestimmen, bin ich eher nicht zu Hause. In Büchern, Worten, im Geiste, beweglich und immateriell .

Farben im September (21)

Eine challenge von AMORAK

Alles so schön bunt hier- auf der Messe „Weite Horizonte“ in Eckernförde sammelte ich einiges von den Bergen von Material, das die Aussteller dort präsentieren. Auch gab es einen Bücherflohmarkt der spirituellen Inhalte. Das findet man hier in unserem Landesteil nur spärlich.

Doch die Bandbreite der Inhalte ist schon reichlich. Im Grunde hat ja jeder von uns seinen eigenen Zugang, zum Göttlichen, zur Erde, zu einem Werkzeug und einer Methode, mit etwas Hilfe. Und wirklich, mir gefielen die farbigen Kartensets, Energiebilder, Energiekleidung, Klangschalen und Gesänge. Es gab sogar ein Paar, das free hugs anbot- Umarmungen. Das wäre mir energetisch vielleicht zu wahllos und ich weiß nicht recht, – ich finde es so schon schwierig, mich von so einem Tag des Bombardements zu erholen. Da muss ich erst mal in die Natur.

Was im übrigen mein allerbester Zugang ist, channeln eingeschlossen.

Plattform

Ich bin hier auf einer Plattform, das ist mir bewusst. Irgend jemand hat die aufgebaut und stellt die Mittel zur Verfügung. Und das sogar umsonst- naja. Ohne Werbung geht das nicht. Und ohne unser Aller Inhalte geht es auch nicht, so klein unsere einzelnen Beiträge auch scheinen mögen.

Mir wurde gerade eine neue Plattform vorgestellt von Bekannten, sie nennt sich Tribe und soll spirituell sein. Oder werden. Das Vorstellungsvideo ist für mich abschreckend genug um hier darüber zu meckern…Erst mal sind es drei Männer, wieder nur Männer, und es geht um business. Das Wort Freiheit ist zwar groß geschrieben, aber letztendlich….https://tribe.de/free/about . Seht selbst.

Das video ist mit großkotziger Musik hinterlegt, vollkommen hektisch und auch die gezeigten Gebäude- ich glaube sie bauen die- scheinen mir nur Betonklötze zu sein.Ich mag das nicht mal angucken! Wir Spirituellen sollen uns nun beteiligen und unsere Gaben da reingeben, während uns noch mitgeteilt wird, wie viele Millionen die da investiert haben!!

Ich erinnere mich an eine andere Plattform namens Momanda, wo es das schon einmal gab. 2011 eröffnet, ist das heute nur noch für bekannte professionelle Autoren und Seminarleiter offen, die Verträge abschließen müssen, die die Massen anziehen.

Wir waren damals ein bunter Haufen tolle interessante Leute, so einige davon kenne ich noch, es ist ja nicht so lange her. Wir diskutierten im Forum,, boten unsere Gaben an, informierten, es gab ALLE spirituellen Wege, echte und falsche. Mit Lile an Eden machten wir sogar ein Buch zusammen, das der freien Energie helfen sollte! Das alles fiel in sich zusammen. Es geht um business, und das scheint mir doch bei den Jüngeren nur noch digital zu existieren.

Viel Fingerspitzengefühl fehlt mir da. Ich glaube, das Neue wird von Frauen erschaffen, auch sie erlernen die Mittel für Erfolg- zum Beispiel den workshop von Madita Böer zur souljourney https://mesa-schule.de/würde ich empfehlen, ebenso Sonja Emilia rainbow, https://www.schamanismus.net/Das sind Frauen, die den schamanischen Weg über lange Jahre von indigenen tribes erlernt haben.

Das nämlich regt mich wirklich auf: so eine Plattform „Tribe“ zu nennen. Die alte Form von Stammeskultur ist nicht wirklich für die neue Welt geeignet! Und doch ist es die Form, die den größten Zusammenhalt bietet und die größte Verbindung zu den Ahnen. Es ist gelebte Welt und nicht digital. Computerspiele imitieren all das und etliche Filme.

Aber Stammeskulturen haben auch seltsame Formen hervorgebracht: Immer die Abgrenzung zu anderen, grausame Rituale und Tabus, Abwertung andersartiger Mitglieder bis zur Tötung, das ist bekannt aus Büchern und Erfahrungen von Forschenden.

Meine Empfehlung dazu ist „Der letzte Schamane“ von Juri Rytcheu ( aus Sibirien) , ein Roman über die Zerstörung von Stammeskultur. Denn das ist das Seltsame: Die echten Stämme werden nicht geschätzt oder unterstützt. Ganz im Gegenteil, gelten sie in ihren Heimatländern immer noch als rückständig, werden überhaupt nicht gehört oder verstanden, und es ist zu befürchten, dass sie jetzt auch in Bolivien keine Stimme mehr erhalten, wo sich der erste indigene Präsident des Landes mittlerweile im Dschungel vor seinen Gegnern verschanzt. Aber man will alles von ihnen haben: Ihr Land, ihre Farben und Ideen und ihr Wissen, ihre Pflanzen und Drogen und Geschichten.

Kunst ist in all diesen ursprünglichen Stämmen eine wichtige Form für Ritual, Zeremonie, Kleidung und so weiter. Ich finde das Fehlen von Gefühl für Schönheit und natürliche Ästhetik ein Manko, ein Fehlen von Verbindung. Nana Nauwald ist ebenfalls eine Künstlerin, die mit dem Indigenen lebt und daraus schöpft auf vorbildliche Weise. Ich denke ja nicht, dass Männer das nicht können.

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