Fundbücher

Ein interessanter Fund in der Bücherecke, zwischen all den entsorgten Kochbüchern und eher alten christlichen Ratgebern: Florinda Donner-Grau? Auch das ist nicht neu, das ist mir klar. Offenbar ist sie schon in den Neunzigern verschwunden, nach Carlos Castenedas angeblichem Tode.

Ich habe immer versucht, ihn zu lesen, aber gestehe, dass mich das nur verwirrt hat. Mit ihr ist es ähnlich, obwohl die Sprache mir sehr viel verständlicher ist. es geht ja um das Gleiche, nur eben bei den Frauen. Geht es um Schamanismus? So einfach kann ich das nicht beantworten. Jedenfalls nicht um das, was uns heutzutage angeboten wird, mit Krafttiersuche und Trommelgruppe. Da handelt es sich eher um Kindergarten.

Aber was diese Tolteken da machten,- es bleibt ein Rätsel,- es ist für Eingeweihte, solche, die sich komplett in die Traumwelt hineinbegeben, weil sie die Fähigkeit dazu besitzen. Es lässt sich schwer beschreiben, und andauernd weiß sie nicht, ob sie träumt oder wach ist oder vielleicht ist sie auch auf Peyotetrip. Wer weiß das denn. Im Grunde ist es nicht wirklich interessant, wenn man das Geheimnis nicht lüftet. Da die Lehrer dieser Kunst sich teleportieren können, auf höchster Stufe von Transformation arbeiten, ist das auch nicht primitiver Schamanismus, was Leute sich so vorstellen.

Manches kann man sich auch wie eine Psychose vorstellen. Eine vollkommen anders erlebte Wirklichkeit. Ist nicht schön, wenn man da nicht mehr herauskommt. Also wenn Leute da unvorbereitet und ohne Begleitung und unter Zuhilfenahme von Drogen hineingeraten, kann das böse enden.

Gestern noch hörte ich einen Vortrag von Gabriel Cousens, der deutlich machte, dass sich dabei das Gehirn verändert und Besetzungen möglich werden von Entitäten, also Fremdseelen oder Wesen, die den Ungeschützten benutzen. Ich finde es sehr gut, dass solches in Betracht gezogen wird von Heilern und in diesem Falle ist das sicher ein selbst Eingeweihter, der über die vielen Fallen Bescheid weiß. https://frankfurter-ring.de/referenten/cousens-gabriel/

Erstaunlicherweise scheint er in der Schweiz zu praktizieren. Hätte ich ihn nicht in der MathiasBerner Akademie entdeckt, hätte ich Zweifel. Aber so bringt mir das erheblich mehr als die alten Castanedabücher. Man kann aber tatsächlich Einweihungen bekommen, die man gar nicht als solche erkennt, wenn man verwirrt ist und in seiner Kultur auf nichts vorbereitet wird. Das sage ich aus eigener Erfahrung. Dann dauert es Jahrzehnte, um das zu integrieren und ein paar Lehrer sind hilfreich. Klare Lehrer.

Lehrersammlung

Diese Lehrer, denen ich seit Jahren vertraue, vereint, dass sie schamanisch und heilerisch auf hohem Niveau arbeiten, unterrichten und mit vollem Einsatz. Ich bin nicht bei allem dabei, aber die Grundsatzgedanken dieser sind für mich enorm wichtig, um das Geschehen in der heutigen Welt einzuordnen . Lars Köhne müsste eigentlich bekannt sein, der mittlerweile zurückgezogen auf der Alm lebt

Die Matthias Berner Academy veranstaltet wieder einen Heilerkongress, von dem man die Beiträge zeitlich eingegrenzt kostenlos anhören kann. Das Hauptthema ist die Homöopathie, sowie weitgefasst neue und alternative Heilungsansätze, Methoden, Erfahrungen, die in das Geistige hineinreichen. Es ist einfach unglaublich detailliertes Wissen, was hier gesammelt wird, und nicht mehr ganz so sehr nur die klassische Homöopathie. Namhafte Lehrer stellen sich vor, seit Jahrzehnten im Einsatz.

Und nun jemand mit einem klaren Weltbild, und klaren Worten! Gor Rassadin hat eine Schule für den Geist aufgebaut mit seiner Ausrichtung, der man nicht folgen muss, aber davon lernen kann man allemal. Es gibt unzählige Interviews für Anfänger und Fortgeschrittene, kostenlose videos sowie komplexe Lehrgebäude auf seiner Seite. Ist das noch schamanisch- nun, auf eine moderne Art und Weise mehr als das.

Ja, und das hat auch Sabine Wolf getan, die nicht mehr unter uns ist, aber von unserem Verein Kristallmensch wird ihr Wissen, ihre unglaublich vielen videos und komplexe Verständnissysteme zusammengetragen und weiter zugänglich gemacht. Auch da gibt es kostenfreies Anhörungsmaterial und ein Handbuch, in dem dieses erklärt wird.

Aber nun kann ich ja Alicia Kusumitra und Robert Beins nicht einfach weglassen-auch sie erlebe ich von Anfang an in ihrem Kreis, der sich dem echten alten Schamanismus der Maya verschrieben hat und von diesen Ältesten lernt. Sie lehren authentisch und ehrlich.https://youtu.be/y4xmQWiPaeU?si=ATjN8nTr36VGL-rH

Licht und Schatten

Auf meinen Frühstückstisch fällt von hinten her ein schmaler Sonnenstreifen und macht morgens einen sehr langen Schatten von allem, was dort liegt. Der Schatten ist völlig immateriell und beweglich. Das Licht natürlich auch. Er erscheint nur zeitweise größer als das Objekt…

Einige Gedanken noch, die auch mit dieser Messe zusammenhängen, die Immaterielles verkauft. Vielleicht geht es auch um das Zeigen an sich, das Darstellen, und zwar von heilenden Methoden und Konzepten, die in die Stille und nach Innen führen, hier aber innerhalb eines überfüllten Großraumes mit dicht gedrängten Ständen und einem unglaublichen Stimmengewirr präsentiert werden jährlich. https://www.weite-horizonte.de/messe/

Ein gewisser Widerspruch, vor allem auch recht anstrengend für Alle, und ein Konsumtempel, denn die Standgebühren sind ja nicht gering und jeder muss etwas verdienen. Mein lieber Kristallmenschverein https://kristallmensch.net/kristallmensch-verein/ hatte auch manches zu verschenken, Unmengen von Handbüchern, damit das Angebot auch verständlich wird. Sabine Wolfs Konzepte sind sehr umfassend und erfordern tieferes Interesse, wenn man sich entwickeln will.

Ich selbst entdeckte ein paar Klassiker wieder, die mir schon einst Freude machten und brauche keine neuen Konzepte. Warum nicht mal wieder Tom Kenyon hören, einfach genial. https://youtu.be/U3AoEWRSPHU?feature=shared. Man sollte eine gute Musikanlage dafür nehmen.

Das Buch: Manuskript der Magdalena, von ihm und seiner Frau Judi Sion ist lesenswert und sehr persönlich. Ich kannte es schon. Es geht um ihre Schwierigkeiten im Leben, die nicht klein waren und wie geistige Führung half, sie zu meistern.

Ein Buch von Carlos Castaneda: Die Kraft der Stille, nahm ich auch mit, nur um mal wieder reinzuschauen. Es sind Geschichten aus dem Leben. Ich bin der Meinung, das kann man sich nicht einfach ausdenken, vielleicht aber im Innen erlebt haben. Das ist ganz egal, denn innere Reisen sind genauso real und hilfreich wie äussere Ereignisse. So ganz verstehen kann ich ihn aber nicht.

Einen krassen Wälzer von David Wilcock: Mysterien des Aufstiegs, Kopp Verlag, fand ich noch, – ob ich das weiterlese weiß ich noch nicht. Dann eine Reisebeschreibung zu einem nepalesischen Schamanen , der ihr in einem Traum erschien: Susanne Krämer, „Am Saum des Himmels“. Sie ist eine ernsthafte Schamanin und mir auch von früher bekannt.

„Die Stimme der Göttin“ Hrsg. Renate Schilling. Liegt auf dem Stapel….In keinem der Bücher geht es nur um Licht. Es geht um ganz viel Schatten, der durchlaufen wird und eine neue Haltung, die anschließend entsteht. Ich finde nach jeder Herausforderung immer zu Dankbarkeit, wenn sie überstanden ist. Das können ganz kleine Dinge sein, die mir aber übermäßig schwer erscheinen.

Aber es finden sich realiv schnell Lösungen mittlerweile. Bei mir geht es um Gesundheit, Schmerz, und ein Haus, für das man alles mögliche tun muss, Heizregelungen und so weiter. Das wollte ich nie, ich war eine Nomadin ohne Verpflichtung. Und nun dieser Klotz. Andrerseits- Zuhause. Das was eben fehlte zuvor und vor allem -tja, das ist die Frage der Fremdbestimmung.

Jemand sagte mir, sie sei nirgendwo zuhause. So ging es mir auch. Aber jetzt, vielleicht bin ich an mehreren Orten zuhause. Zuhause, Zu Hause? Ja genau. Ein Haus ist auch ein lebendiges Etwas. Da wo Andere das bestimmen, bin ich eher nicht zu Hause. In Büchern, Worten, im Geiste, beweglich und immateriell .

Farben im September (21)

Eine challenge von AMORAK

Alles so schön bunt hier- auf der Messe „Weite Horizonte“ in Eckernförde sammelte ich einiges von den Bergen von Material, das die Aussteller dort präsentieren. Auch gab es einen Bücherflohmarkt der spirituellen Inhalte. Das findet man hier in unserem Landesteil nur spärlich.

Doch die Bandbreite der Inhalte ist schon reichlich. Im Grunde hat ja jeder von uns seinen eigenen Zugang, zum Göttlichen, zur Erde, zu einem Werkzeug und einer Methode, mit etwas Hilfe. Und wirklich, mir gefielen die farbigen Kartensets, Energiebilder, Energiekleidung, Klangschalen und Gesänge. Es gab sogar ein Paar, das free hugs anbot- Umarmungen. Das wäre mir energetisch vielleicht zu wahllos und ich weiß nicht recht, – ich finde es so schon schwierig, mich von so einem Tag des Bombardements zu erholen. Da muss ich erst mal in die Natur.

Was im übrigen mein allerbester Zugang ist, channeln eingeschlossen.

Plattform

Ich bin hier auf einer Plattform, das ist mir bewusst. Irgend jemand hat die aufgebaut und stellt die Mittel zur Verfügung. Und das sogar umsonst- naja. Ohne Werbung geht das nicht. Und ohne unser Aller Inhalte geht es auch nicht, so klein unsere einzelnen Beiträge auch scheinen mögen.

Mir wurde gerade eine neue Plattform vorgestellt von Bekannten, sie nennt sich Tribe und soll spirituell sein. Oder werden. Das Vorstellungsvideo ist für mich abschreckend genug um hier darüber zu meckern…Erst mal sind es drei Männer, wieder nur Männer, und es geht um business. Das Wort Freiheit ist zwar groß geschrieben, aber letztendlich….https://tribe.de/free/about . Seht selbst.

Das video ist mit großkotziger Musik hinterlegt, vollkommen hektisch und auch die gezeigten Gebäude- ich glaube sie bauen die- scheinen mir nur Betonklötze zu sein.Ich mag das nicht mal angucken! Wir Spirituellen sollen uns nun beteiligen und unsere Gaben da reingeben, während uns noch mitgeteilt wird, wie viele Millionen die da investiert haben!!

Ich erinnere mich an eine andere Plattform namens Momanda, wo es das schon einmal gab. 2011 eröffnet, ist das heute nur noch für bekannte professionelle Autoren und Seminarleiter offen, die Verträge abschließen müssen, die die Massen anziehen.

Wir waren damals ein bunter Haufen tolle interessante Leute, so einige davon kenne ich noch, es ist ja nicht so lange her. Wir diskutierten im Forum,, boten unsere Gaben an, informierten, es gab ALLE spirituellen Wege, echte und falsche. Mit Lile an Eden machten wir sogar ein Buch zusammen, das der freien Energie helfen sollte! Das alles fiel in sich zusammen. Es geht um business, und das scheint mir doch bei den Jüngeren nur noch digital zu existieren.

Viel Fingerspitzengefühl fehlt mir da. Ich glaube, das Neue wird von Frauen erschaffen, auch sie erlernen die Mittel für Erfolg- zum Beispiel den workshop von Madita Böer zur souljourney https://mesa-schule.de/würde ich empfehlen, ebenso Sonja Emilia rainbow, https://www.schamanismus.net/Das sind Frauen, die den schamanischen Weg über lange Jahre von indigenen tribes erlernt haben.

Das nämlich regt mich wirklich auf: so eine Plattform „Tribe“ zu nennen. Die alte Form von Stammeskultur ist nicht wirklich für die neue Welt geeignet! Und doch ist es die Form, die den größten Zusammenhalt bietet und die größte Verbindung zu den Ahnen. Es ist gelebte Welt und nicht digital. Computerspiele imitieren all das und etliche Filme.

Aber Stammeskulturen haben auch seltsame Formen hervorgebracht: Immer die Abgrenzung zu anderen, grausame Rituale und Tabus, Abwertung andersartiger Mitglieder bis zur Tötung, das ist bekannt aus Büchern und Erfahrungen von Forschenden.

Meine Empfehlung dazu ist „Der letzte Schamane“ von Juri Rytcheu ( aus Sibirien) , ein Roman über die Zerstörung von Stammeskultur. Denn das ist das Seltsame: Die echten Stämme werden nicht geschätzt oder unterstützt. Ganz im Gegenteil, gelten sie in ihren Heimatländern immer noch als rückständig, werden überhaupt nicht gehört oder verstanden, und es ist zu befürchten, dass sie jetzt auch in Bolivien keine Stimme mehr erhalten, wo sich der erste indigene Präsident des Landes mittlerweile im Dschungel vor seinen Gegnern verschanzt. Aber man will alles von ihnen haben: Ihr Land, ihre Farben und Ideen und ihr Wissen, ihre Pflanzen und Drogen und Geschichten.

Kunst ist in all diesen ursprünglichen Stämmen eine wichtige Form für Ritual, Zeremonie, Kleidung und so weiter. Ich finde das Fehlen von Gefühl für Schönheit und natürliche Ästhetik ein Manko, ein Fehlen von Verbindung. Nana Nauwald ist ebenfalls eine Künstlerin, die mit dem Indigenen lebt und daraus schöpft auf vorbildliche Weise. Ich denke ja nicht, dass Männer das nicht können.

Farben im September (7)

Eine challenge von Amorak

Buchrücken. In diesem Falle zusammen passend und mich an den Regenbogen erinnernd. Leider ist das Phänomen des Prismas von Licht vollkommen vereinnahmt worden von einer dogmatisch wirkenden Diskussion. Für indigene Völker hat der Regenbogen immer eine immense spirituelle Bedeutung gehabt und gar nichts mit „Vielfalt“ usw zu tun.

Viele uralte Überlieferungen haben mit dem Regenbogen zu tun und es gibt auch einen Schamanismus dieses Namens. Aber wer weiß das schon noch, bald geht alles unter in diesem schrägen Zeitgeist. Der bedient sich. An Allem.

Der Lehrer, der diese Bücher hier schrieb, Norbert Muigg, ist keiner von den Zeitgeistautoren. Er hat wirklich Ahnung von einer alten Kultur, in die er eingetaucht ist.

Buch: Die vier Toten von Tibet

Eliot Pattison, Aufbau Verlag, 2020

Noch einmal Eliot Pattison, diesmal habe ich den neuesten Band der Krimireihe gelesen, die so viel mehr ist als Krimi. Mit China und Tibet treffen zwei total gegensätzliche Extreme aufeinander, wie er meisterhaft darzustellen versteht. Ich lerne, dass der Autor ein Anwalt ist.

Nun passieren im Buch wundersame Dinge, wie man sie sich wünschen würde im Angesicht der Ohnmacht gegenüber totalitären Systemen. Und wer weiß. Tibeter jedenfalls sind fähig, daran zu glauben. Ich bin wieder tief beeindruckt .

Zwar auf englisch, doch bietet die webseite des Autors einiges an Hintergrund und das tun die Romane übrigens auch- ich habe hier viel gelernt, was ich im buddhistischen Kontext nicht unbedingt erfahren habe, so wie er im Westen oft gelebt wird.

Es geht hier um Menschlichkeit. Es geht überhaupt bei allem um Menschlichkeit. Und der Titel des Buches, die vier Toten- nun. Es sind ja so viel mehr als Vier.

Spiegel

Das Sonnengesicht – es ist auf einem Khuya eingeritzt, ein heiliger Stein aus einer peruanischen Tradition, der nun auf meiner Mesa liegt. Mit anderen Steinen. Das Gesicht spricht mich natürlich besonders an. Es macht ihn persönlich. Andere mit ihren Gesichtern und Geschichten spiegeln meine Empfindungen, und durch deren Worte finde ich manchmal zu meinen eigenen. Ich lese einige Frauen, die durch schwierige Lebensbedingungen gehen, und das sind nicht die von Hunger, Durst, Kälte. Es sind innere Brüche, die bei einem Aufruf von Konflikt wieder auftauchen, alter Schmerz, der einen plötzlich überfällt. Also es ist kein Wunder, wenn man Angst vor seinen Gefühlen bekommt.

Ich kenne schon Menschen, die für alles ihre Umwelt verantwortlich machen und Rücksicht erwarten für ihren speziellen Zustand. Das lässt sich nicht realisieren. Ich war einmal so, und auch heute wähle ich sorgsam, in welche Felder ich mich begebe. Ich werde da dennoch manchmal besonders an das erinnert, was ich früher nicht so richtig gemacht habe.

Vor allem bin ich schnell verwirrt, wie denn etwas gemeint ist. Ernst oder Spaß? Für mich ist das ganz und gar nicht lustig. Denn das Gefühl ist schneller als die Frage. Solche „Späße“ können mich einen ganzen Tag aus dem Gleichgewicht bringen. Genau aus dieser Angst heraus habe ich überzogen reagiert, habe ich abgewehrt und versucht, zu kontrollieren, weil ich weiß, was mit mir passiert.

Ich bin ganz dankbar für Worte, die das beschreiben mit Ohnmachtsgefühl.

Was mir hinterher hilft: Diese kleinen ganz einfachen Rituale, die schamanische Tradition überall auf der Welt bereit hält. Manchen hilft Religion, Beten und das ist nicht ganz mein Weg. Das erfordert meist eine Anpassung an Dogmen und Verhalten, das nicht zu mir gehört. Macht wird auch da von Menschen ausgeübt.

Ich möchte im Austausch mit stärkenden Kräften sein, das sind nicht Menschen. Ehrlich, in Menschen finde ich so wenig Halt. Da bin ich wohl nicht die Einzige, deshalb gibt es wohl Wege, die zahllosen Wege, die Menschen gesucht haben, um eine andere Perspektive zu bekommen.

Es gibt Übungen, sich mit der Sonne zu verbinden und vieles mehr. Kunst, Singen, Natur. Ohne den Ehrgeiz, etwas gut zu machen, oder es für andere zu machen. Ich bin ein Sonnenkind.

Artificial

https://imeldaalmqvist.substack.com/

Imelda Almquist ist eine ernst zu nehmende schamanische Lehrerin, und seit Jahren lese ich von ihr.

Hier eine interessante Zusammenschau über AI, artifial intelligence- die KI.Und die Dimension dessen, dass immer mehr Leute glauben, hinter ihr stecken oder äußern sich fühlende Wesen. Ich selbst glaube nicht, dass man das Intelligenz nennen kann, was in der Maschine programmiert ist. Aber wie dem auch sei. Wir selbst müssen besser werden, wahr von falsch zu unterscheiden. Und in dieser Menschen welt, die das offensichtlich nicht kann und nicht will, nicht verrückt zu werden.

Wie dem auch sei, ich habe Besuch von Menschen, den ganzen Tag echte Gespräche, es ist auch anstrengend, und es lässt mir wenig Zeit für die künstlichen Wesen.

http://fassadenkratzer.de/2025/08/06/wird-ki-unsere-zukunftige-regierung-sein/http://fassadenkratzer.de/2025/08/06/wird-ki-unsere-zukunftige-regierung-sein/

Das Glück

Die Zeitschrift happinez bietet uns eine Schreib-challenge an. Teile dein Glück. Und zwar das Glück, das durch die Zeitschrift ausgelöst wurde, glaube ich. Es ist eine hochwertige, schön gestaltete Zeitschrift mit teils interessanten Beiträgen, in denen es mehr oder weniger um Spiritualität und Selbstfindung geht. Das ist ja nicht das Gleiche.

Na jedenfalls versuchte ich über Glück zu schreiben- das ist eine echte challenge. Ich könnte tagelang über Unglück schreiben, wie so Viele. Das scheint auch zu helfen. Aber Glück – es hört sich so klischeehaft an…wie so manches in dieser Zeitschrift, ach in allen vermutlich.

Ich hatte Glück, immer wieder.

Aber das tolle Glückgefühl, das ich erinnere, war auf dem Schiff nach Teneriffa, 2010, als zwei Hippies auf ihren Gitarren spielten, das Schiff war voller Portugiesen, die nach Madeira fuhren, wir waren auf dem Weg und fast angekommen.

Das Glück war die Freiheit.

Die Hippies betrunken.

Der Schlaf wenig.

Danach dann Nervenzusammenbruch- der Katzensitter hatte monatelang weder den Garten begossen noch die Katzen gefüttert, überall lag dreckiges Geschirr herum, und gleich nach unserer Ankunft brachte die Katze drei Babies im Wandschrank unter.

Die Rückfahrt ein halbes Jahr später mit dem gleichen Schiff war nicht glücklich.

Unsere Katzen kletterten verzweifelt in den Käfigen umher, in die sie auf dem Fahrzeugdeck mussten, ich weiß nicht wie Tierschützer die Transporte aushalten. Völlig voller Schrecken war das Alles. Und lange kein Glück, nur Freude, viel Angst. Natürlich war das Finden einer Wohnung an sich ein Glück. Aber glücklich war ich damit nicht.

Nun kann das auch nicht sein, wenn nur das Dazwischen, die Freiheit das wahre Glück ist. Das ist eben genau wie im Spirituellen- nicht ganz in dieser Welt, sondern mit dem Blick in andere, mit Aussicht auf höhere schönere und wärmere Welten, mit einem Bein im Paradies, dass uns nach wie vor versprochen wird. Und man kann einen Hauch davon erhaschen.

Jetzt steh ich aber mit beiden Beinen hier rum, unter sogenannten bodenständigen Leuten, und bin ganz froh. Ich koche Apfelmus. Die Katzen von damals sind alle schon im Paradies, in den ewigen Jagdgründen und ich hoffe, dass sie dort wieder Zähne haben.

Diese Sehnsucht nach paradieshaften Zuständen kann einen weit von sich weg bringen. Das habe ich erlebt, das ist gut und richtig. Das müssen nicht alle. Wer hat’s gesagt: Einer von den bekannten Lehrern, Alberto Villoldo: Jeder Traum verwandelt sich irgendwann in einen Albtraum.

Richtig. Eine Vision ist etwas anders.

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