Buch: Autor

Ich bin durch den summit von Alicia Kusumitra und Robert mal wieder auf einen interessanten Autor gestoßen. Vielmehr finde ich den ziemlich genial, weil er Themen behandelt, die mich schon lange interessieren. https://mayamagik.de/#blog

Christian Köhlert vermag sachlich und analytisch höchst mysteriöse Dinge zu beschreiben und Zusammenhänge darzustellen. Darauf hofft man sonst oft vergeblich…

Damit ist er schon sehr weit im Denken, und ich komme auch nicht überall mit. Es tröstet mich aber doch, dass jemand es tut. Irgendwie fühle ich mich an Ken Wilber erinnert, der Psychologie, Buddhismus und Weltentheorie unter einen Hut brachte. Lange her, dass ich ein schwieriges Buch von ihm las, „Eros und Kosmos“ glaube ich. Ich meine, wir wollen doch verstehen, was da los ist und warum, nur dass das leider nicht so einfach ist, wie allgemein bekannt.

Den meisten fehlen wohl auch die passenden Worte, oder die Unaufgeregtheit, die ich hier sehr sympathisch finde. Er hat auch die Forschungen von Stefan Berndt gut zusammengefasst , dem ich ja schon lange folge. Erst durch gewisse Kontinuität kann man auch etwas begreifen.. Die größte Faszination für mich haben wohl Rätsel, Mysterien und Sinnsuche, ebenso wie schnöde Kriminalromane, von denen es ja auch mehr und weniger kunstvolle gibt.

Ein mir neuer Autor auch hier: Wimmer Wilkenloh, mit “ Eidernebel“, welches erstens auf Eiderstedt spielt, also mir alle Orte bestens bekannt sind, und zweitens einige Themen verknüpft, die gesellschaftlich relevant sind, nämlich Herztransplantationen und die Arbeitsbedingungen in großen Discountern. Zudem wird ein buddhistischer Meister zitiert, des Öfteren, und im Vorwort Bruce Lipton, was in jedem Fall für den Autor spricht! Es geht dabei um die Fähigkeit des Herzens, Erinnerung zu speichern, und das läßt die ganze Praktik, die gut erklärt wird nebenbei, doch in den Raum des Mysteriösen gleiten, es ist wohl wahr und wird von Ärzten allgemein abgestritten.

Davon abgesehen glaube ich ja sogar an Erinnerungen an frühere Leben, die also sicher nicht materiell oder körperlich abgespeichert werden. Spannend und vielschichtig, das Buch.

Was ich bei dem neuesten Tatort aus Stuttgart nicht sagen kann. Die Geschichte war derart konstruiert, völlig unglaubwürdig. Also ich gucke die ja eigentlich nie , gar nicht mehr, ich frage mich warum Millionen sich das sonntags abend antun, um gut schlafen zu können. Ein Szenario angeblich rechter Terroristen, die so an die raf erinnern, dass da alles nicht zusammenpasst. Oder ist das framing? Politisch war das schon, dabei reicht doch das reale Chaos weit aus, um Geschichten zu finden. Und klar, es war deutlich wie schnell sich Leute an Mord anpassen, solange die andern dran sind. Ja, wir haben die raf Zeit schon miterlebt und erinnern uns. Das wissen die jungen Leute natürlich nicht so. Jede Menge haben noch nicht mal was von Holocaust gehört, angeblich. Vermutlich darum bringt arte wieder eine Menge Dokus darüber. Ich erinner mich auch an eine Reihe, vor zwanzig Jahren, wo sie alte Leute interviewt hatten, das war richtig gut. Wahre Geschichten, wie man sie auch von Freunden über ihre Eltern und Großeltern hört.

Nebel

Ich hadere mit dem derzeitigen feuchtkalten Nebelwetter, es tut den Knochen und dem Gemüte so gar nicht gut. Da fällt mir auch wenig zu schreiben ein, obwohl wir sogar auf einem Konzert waren! Eine junge Band namens cosmonauci spielte auf in Husum, und das war schon recht free jazzig. Im spärlichen Publikum fast auch nur junge Menschen. Es war glatt, es war neblig. Ich wäre auch nicht gern als Autofahrer unterwegs gewesen. So weckt es ein wenig die trüben Lebensgeister auf!

Nicht mal die Katzen gehen vor die Tür. Da war mal Sonne gestern, aber eben auch alles eingefroren. Die Freundin schickt Fotos aus Marokko, wohin ich echt noch nie wollte. Aber es wirkt doch interessant im Angesicht des Hiesigen.

Auch ein online-Kongress https://www.zeit-des-wandels.tv/ mit den altbekannten Gesichtern hilft mir ja schon weiter, geht es doch um nicht weniger als die Zukunft der Menschheit, und naja, darum gehts. Da sollte man doch jeden Tag wieder mehr schätzen den man noch hat…Ich hole das alte Buch von der Buchela wieder aus dem Regal, um die Prophezeiungen noch einmal zu lesen. Nachdem Stefan Berndt es noch mal erwähnte. Und so viele Menschen haben Schlimmes durchgemacht, auch dann kann man mit aufrechtem Gang weiterleben. Heute war doch ein Tag, der manches verändern wird. Für Deutschland soll das mit den angeblichen Freunden überm großen Teich aber nicht ganz so günstig werden….glaube oder glaube nicht, sehe oder sehe nicht.

Wir sind noch da, haben lange gewartet, nun müssen wir da durch. Das ist eh das Motto in unserer Gegend. Muss ja. Auf den kleinen Unterschied der Bewusstheit und Sinnhaftigkeit kommt es noch an, der mir manchmal auch verloren geht. Sonst würde ich doch hier was zu sagen haben.

Die Heilkarte

Aus dem Kartendeck von Felix Baritsch zog ich mal wieder eine Heilkarte, die es in sich hat. Also insgesamt haben die alle viel zu sagen, doch “ Innere Autorität “ als Thema, das haut mich doch um. Unerlöster Zustand: Bevormundung, steht da und im erlösten Zustand : Selbstbehauptung. Das ist nicht weniger als mein Lebensthema, mit dem ich immer wieder kämpfe.

Als Homöopath setzte Baritsch diese Themen zu bestimmten Krankheitsgeschehen in Bezug, in diesem Falle eine Kinderkrankheit, die ich auch als Kind hatte, doch das ist lange vergessen. Die missverstandene Selbstbehauptung nicht. Oder ich komme erst jetzt der Sache auf die Spur, auf die Zusammenhänge. Denn was ich immer tat, war abzulehnen, was andere mir sagen wollten, die etwas zu sagen hatten. Und ich hatte natürlich nie etwas zu sagen. Ich konnte mich zwar entziehen, der Fremdbestimmung, aber sie taucht immer wieder auf. Die eigene Kraft war nicht dahinter, so dass ich unsichtbar blieb.

Ein Heilkraftort, so etwas ist das Bild der Karte, mit der man sich auch ein Heilwasser kreieren kann. Ein Bild, der Löwenkopf mit der Federkrone eines indigenen Häuptlings, und im unerlösten Teil so etwas wie Lamas, die Schutzmasken tragen. nein nein, es sind keine Schafe….Das Bild von den Wölfen im Schafpelz oder überhaupt von den dummen Schafen ist mir sowas von über, und das ist es auch nicht. Es tragen ja nicht alle Wölfe Schafpelz und schon gar nicht sind Wölfe schlecht. Innerhalb ihres Rudels kennen sie ihren Platz- es gibt auch eine wunderbare homöopathische Arznei für Menschen, die damit Probleme haben : Lac lupi, die Milch der Wölfin.

Und das ist mein Neuanfang in diesem Jahr: Da sein. Wie der Löwe. Auch Lamas sind ja eigentlich recht stolze Tiere, ebenso wie Schafe gibt es welche in meiner Nachbarschaft. Nur wenn sie krank sind, dann verstecken Tiere sich, damit keiner ihre Schwäche sieht. Vielleicht gewöhnt man sich so etwas an, und auch wenn längst gesund, hat man vergessen, ganz da zu sein.

Ich würde gern an einem Kraftort wohnen, mit tosenden Wellen des Atlantiks, Winden und Sonne. Doch hier muss ich der Kraftort sein. Hier ist Nebel, sind Moore, sind efeuberankte Bäume, ein gänzlich anderes Feld. Gesund bedeutet so viel mehr als das Fehlen von Problemen. Gesund ist der entsprechende Umgang mit Problemen. Den delegiere ich nicht an einen Arzt, der keine Zeit hat und mich nie so gut kennt wie ich selbst.

Und Respekt zu zeigen, das ist ebenfalls gesund, denke ich. Für aufrechte ehrliche Menschen. Ist ein Entwicklungsweg, denn das normale ist es noch nicht. Man tut so, alle möglichen Gutmenschen werden hingestellt als solche, als hELDEN IN EINEM KONSTRUIERTEN dRAMA.

Wir haben auch viel Blödsinn gemacht, als wir jung waren. Darum muss ich mir gewiss nichts sagen lassen von diesen blassen jungen Halbgaren. Mumpf. Mupf.

Stimmt oder nicht

Menschen, die „nicht stimmen“, sind neuerdings ganz schnell wieder weg bei mir. Sie behaupten zwar, dass etwas mit mir nicht stimmt, aber glücklicherweise gibt es doch stimmige Kreise, in denen ich passe, und sie nicht. Oder so. Es ist wohl wie mit dem Instrumente stimmen. Es hat gar nicht so viel damit zu tun,die gleichen Lieder zu singen. Beim Singen geht es, wir tönen nämlich oder singen Mantras, die jeder kann. Es gibt sehr eindrucksvolle Stimmen, die beim Singen überzeugen, doch wenn es um Belehrungen geht und Politik, dann tönen sie schief. Oder sind ganz still. Das ist auch nicht verkehrt! Ich muss keinen mehr überzeugen von irgendwas, aber ich stehe fest und höre sehr genau, ob wo was nicht stimmt.

Manchmal macht so ein gemeinsames Erlebnis von Stille und von Musik gleichermaßen richtig erfüllt und glücklich! So ein Kreis kann auch schützen und hat ja einen eigenen Geist, einen Raum und dafür bin ich so dankbar.

Die andere Musik, die zum Tanzen, wild und progressive, von früher zu Zeiten, als wir dachten, alles sei uns noch möglich, die Freiheit lag vor uns- die macht, dass ich mich jung fühle! Nun war ich damals als ich jung war, keineswegs besonders glücklich, und mit der heutigen Erinnerung daran kann vieles heilen, neu aufgeladen mit der besseren Erfahrung, die Musik reicht in Räume des Unbewussten, Nicht Denkens, und tut dort ihre Wirkung. Ich schätze diese Wege sehr, die ohne Worte Heilung tun.

Jeder Tag

Heute erhält der letzte Tag des Jahres gebührende Aufmerksamkeit und morgen der erste Tag. Mittlerweile finde ich bald jeden Tag etwas Besonderes und versuche ihn dazu zu machen, wenn ich auch tatsächlich vieles vergesse und mich an vorgestern kaum erinnere. Ich traf halt so manche liebe Menschen um mich herum, und das Weihnachtsessen war grandios und hat mich auch recht erschöpft. So dass das Aufschreiben nicht so wichtig war. Nun geht es weiter mit Besuch und Gruppe und Geburtstag und. Ja, auch die Bilder die nicht den Tag sondern auch vielleicht etwas kosmisches abbilden , sind mir jetzt wichtig geworden. Das Eigene.

Oder die Sicht vom Ganzen aus eigener Möglichkeit. Ich beteilige mich auch an den Rauhnächten und komme kaum hinterher, die Themen, diese ganzen Fragen sind nicht mehr meine. Wie lange soll ich mich noch fragen, ist doch besser jeden Tag so gut wie möglich – ich glaube bei Castaneda hieße das: -Makellos- zu begehen. Das ist etwas anderes als perfekt und gestylt, makellos bei den Schamanen bedeutet im aufrechten Sinne, im Sinne der Erde und ihrer Wesen, im Sinne der Verantwortung.Ich machte ein despacho und bat um Segen sowie ich segnete alle Lieben und auch die weniger Lieben.

So wie auch meine Bilder und meine Träume mir nicht immer gefallen und sie doch da sind. Heute hatte ich doch den „klassischen“ Spinnentraum, der in allen Deutungsbüchern steht, noch nie hatte ich den! Vermutlich kitzelte mich die kleine Katze wie jeden Morgen im Gesicht mit ihren Barthaaren, leider immer zu früh, aber im Traum war ich echt panisch weil die große Spinne auf mich fiel, und keiner , keiner half mir und nahm sie weg! Am Ende schüttelte ich sie selber ab und verrückterweise geriet sie dann mit ihrem Netz ins Feuer- das da zufällig brannte- und sie verbrannte. Puh!

Angenehme Träume habe ich zurzeit nicht und ich vergesse sie auch leider sofort, weil ich wie gesagt belagert werde vom Katzenkind.

Ich wünsche auch allen Lesern und Leserinnen ein segensreiches Neues Jahr 2025. Habe schon manchmal das Lied im Ohr: In the year twentyfive twentyfive

https://www.youtube.com/watch?v=Gb7poHQuMWg

…if man is still alive…

Das wissen wir nicht, darum hören wir es jetzt…

Fest

Wir sind hier heute Acht zum Essen, und ich glaube noch nie in meinem Leben habe ich mit so Vielen zu Weihnachten zusammen gesessen. Na vielleicht ganz früher zu WG Zeiten, wo dann alle vorbei kamen in Berlin im Altbau. Ich finde es einfach ganz toll, denn ich habe auch schon manchen Weihnachtsabend ganz allein verbracht, zu meiner Familie mochte ich seit vielen Jahren nicht mehr. Da hat mich auch so manches Buch gerettet, das war in Vor-Internet-Zeiten. Einen Tannenbaum hatte ich nie. Der Garten ist voll davon. 20 Meter hohe. Ich koche.

Gerade bekam ich noch die passenden acht Teller geschenkt, eigentlich neun, aber einer fiel auf die Straße. Stühle hatte ich schon viele, denn die Meditation findet bei uns überwiegend nicht mehr auf Kissen am Boden sitzend statt…Ente, Rotkohl, Raclette, Süßkartoffeln und tausend andere gute Sachen. Wir machen das schon ein paar Jahre so, hier kennen sich so manche Menschen seit 30, 40, 50 Jahren, so etwas habe ich nicht, und freue mich, dass ich einfach welche versammel.

Labyrinth

Da einige hier ihre Bilder der Energie und Bewältigung zeigten, mag ich auch noch mein letztes zeigen. Es ist eine Art Labyrinth geworden, ohne Planung. Daher versuchte ich mit dem Bleistift zu sehen, ob es überhaupt einen Weg zur Mitte gibt. Von außen fand ich ihn nicht! Aber vom Zentrum aus kam ich heraus. Das ist sinnbildlich ganz sinnvoll. Das Gewirr und die vielen toten Enden von richtig erscheinenden Wegen in der derzeitigen Weltlage…

Nach der Colorierung des Bildes erinnert mich die Mitte aber auch an eine Gebärmutter, Geburt, ein geschützter Raum, etwas in Entstehung. Es wird genährt. Das alles sehe ich hinterher, nach dem Zeichnen. Das freie Meer außen herum , es würde wenn ich weiter machte, alle Formen ausfüllen. Von daher ist es eigentlich nicht ganz fertig. Aber das soll so sein.

Ich denke auch, die Entstehung neuer Welten ist noch nicht fertig, ist nie fertig.

Wie schön, dass wir hier im Kleinen – wie oben so unten- das nach und mitgestalten können und wie tief es nach Innen reicht in unseren Innenraum.

Das neue Jahr soll ja manche Wirren mehr bringen, damit Menschen das Wahre erkennen,- eigentlich ein Widerspruch. Ein Feng-Shui Master kann es besser erklären. Sicher wüsste er auch in welche Himmelsrichtung mein Bild am besten passen würde.

Ich suche noch die Einhandrute, mal wieder verlegt, ich verbringe viel Zeit mit Suchen und Finden.

https://youtu.be/6OV3hc7BgTc?feature=shared

Wiki:Labyrinth bezeichnet ein System von Linien oder Wegen, das durch zahlreiche Richtungsänderungen ein Verfolgen oder Abschreiten des Musters zu einem Rätsel macht. Labyrinthe können als Bauwerk, Ornament, Mosaik, Pflanzung (u. a. Maislabyrinth), Zeichnung oder Felsritzung ausgeführt sein. Darüber hinaus wird der Begriff im übertragenen Sinne verwendet, um einen Sachverhalt als unüberschaubar oder schwierig zu kennzeichnen.

Goldener Fluss

Papier ist aus. Doch da stand noch eine Leinwand herum. Es ist schon angenehm, mit diesen Stiften, statt so viel Geschmiere zu veranstalten…Fast schon psychedelisch wie diese Dekorationen auf den Goa-Festivals…die sind aber sehr stereotyp und durch Drogen inspiriert. Damit habe ich nichts am Hut, auch wenn ich die Musik von trance, wenn sie gut ist, sehr zum Tanzen liebe.

https://youtu.be/SF5f8k_JkEU?feature=shared

Eine Wiederentdeckung: Ozric Tentacles aus den Siebzigern. Spielen immer noch! Ich verdanke den Tipp den Experten in Rockradio.de, https://rockradio.de/app/#/, welche Sendung weiß ich jetzt nicht mehr. Ein bisschen verwandt mit Shpongle, die mich mal einen Winter lang in der Küche tanzen machten.

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