Reisetraum

Ich träumte von einer Reise, und es war wunderbar, nämlich ganz ohne die Anstrengungen einer echten Reise. In welchem Land ich war? Es mag Marrokko oder Pakistan gewesen sein, etwas mit einer steinigen Wüste und armen Leuten, die in Hütten wohnten. Also nicht Karibik unter Palmen. Ich war nie dort , aber in Nepal da gab es solches auch. Im Traum also war ich in einem ruckeligen Kleinbus mit einigen Mitreisenden unterwegs. Wir stiegen aus und sie ließen achtlos ihre Sachen liegen, die sofort geklaut wurden, und ich konnte es auch gar nicht verhindern. Die Leute waren so arm! Die Männer gingen ins Haus und machten Geschäfte und wir durften nicht rein.Ich war auch gleich im nächsten Moment auf einer Schlossbesichtigung und auch schön, so Räume mit Kunstwerken und es gab eine Führung, die einen Raum für mich aufschloss.

Für meinen Rücken ist diese Art Reise sehr viel erträglicher. Ich würde es nicht noch mal in echt wagen. Ich glaube schon, dass mir Träume Botschaften geben. Vielleicht ist dies die Menschheit, nicht diejenigen die sich so wichtig machen und wichtig gemacht werden. Es gibt viele steinige Wüsten auf der Erde, und nur für Bodenschätze werden sie ausfindig gemacht und den Leuten auch noch weggenommen. Wer hier im Überleben besser geübt ist, wird sich wohl zeigen.

Die neue Erde

Die neue Erde ist im Entstehen, während die alten „schlechten“ Strukturen sterben, …so ähnlich sieht das eine große Zahl von spirituellen Menschen. Da werden Ideen und Formen neuer Gemeinschaft diskutiert und vorgetragen. So etwa wie es schon seit Jahrzehnten und auch schon Jahrhunderten gemacht wurde. Diesmal aber mit dem Internet, so dass es auch jeder sieht.

Ja und wie stellen wir uns diese neue Erde denn vor? Wie ein Paradies natürlich, ohne Geld und so weiter. Heile Welt, und das alles mit dem gleichen beschränkten Denken und Sein wie bisher? Das wird nicht ganz klappen…aber wer bin ich, ich streue ja Sand ins Getriebe der Verwirklichung! Hmmm.

Ehrlich gesagt, ich stelle mir eine neue Erde erst vor, wenn alle aller Aura und Lichtkörper sehen können, wenn Energien sichtbar werden, und Telepathie normal ist. So dass keiner mehr lügen kann, denn diese Lüge würde sofort erkannt als solche. Das wäre doch mal ein echter Fortschritt, und ich sehe nicht, wie es ohne den gelingen kann. Gegenseitige Belehrungen wirken ja nicht. Das Interesse am anderen wird immer weniger. Und vor allem das Eingebundensein in alle Prozesse der Natur und des Kosmos deutlich sichtbar ist, fühlbar, und wandelbar. WIR UNSERE wIRKSAMKEIT ERFAHREN.

Lebenslustig

Ich glaube, das bin ich, obwohl schon wieder der nächste Regenschauer niedergeht. Gestern passierte es, als wir gerade auf dem Stadtfest angekommen waren; es war schon voll, weil der Tag war überaus warm und sonnig. Und dann das. Man sammelte sich unter den spärlichen Dächern der Bierbuden, hörte den tapferen Musikern auf den LKw Anhängern zu und irgendwie wandelte sich die Stimmung in nettes Zusammenrücken, gemeinsam dem Leben trotzen, wie es eben ist. Ich war überrascht, wie viele Bekannte ich dort nun habe, denn ich gehe das fünfte Jahr dahin und es findet auch acht Wochen hintereinander statt. Da trifft man sich eben zufällig wieder, oder auch nicht. Alles ist frei, ohne große Verabredung, so habe ich das gern.

Mein Freund ist immer gleich verschwunden, denn er kennt noch viel mehr Leute, alle Musiker und Tontechniker, und so weiter. Anfangs fand ich das doof, weil ich ja keinen kannte.Wir lernten uns dort kennen. Zwischen den fünf Bühnen wandelt man herum, bis es einem gefällt.

Aber nun habe ich endlich das, was ich mir schon so oft erarbeitet hatte und dann wieder fortging. Angekommen sein, mich nicht allein oder verlassen fühlen. Beziehungsfähig unter bestimmten Bedingungen eben. Denn was anderes ist mir aufgefallen: ich hatte diese lockere Verabredung mit jemand, der da noch nie war, und er wich mir den ganzen Abend nicht mehr von der Seite. Also …so beziehungsfähig bin ich dann auch wieder nicht. In solchen Situationen kann ich schroff und unhöflich werden, ich fühle mich bedrängt. Es nimmt mir Freiheit. Ja, einfach bin ich wohl nicht. Aber jedenfalls bin ich nun froh, dass mein Freund nicht so ist.

Wir fuhren dann zu dritt wieder zurück, es dunkelt abends auch wieder , und die Füße taten so weh vom tanzen in Turnschuhen auf dem Kopfsteinpflaster. Früher bin ich gefahren, weil ich ja immer nüchtern bin. Ich trinke seit 36 Jahren nicht mehr, und auch sonst nichts.

Die anderen Mitfahrer sind nun aber auch nüchtern, merken nun auch mal, wie es so ist, …auf einmal ist die Musik zu laut, der Bass stört, und so was.

Wit tun mal so als wäre Sommer. Ab morgen soll es drei Tage schön werden!!!!

Leere

Manchmal, wenn Leute ständig arbeiten oder sich vergnügen und nie zur Ruhe kommen, dann sagt so ein beobachtender Zeitgenosse dazu: Der will seine innere Leere nicht wahrnehmen. Der muss sich mit Ablenkung ausfüllen. Nach der buddhistischen Lehre allerdings tun wir das alle unentwegt mit unseren Gedanken, und die Leere ist ist diesem Fall das Erstrebenswerte, das Ziel zu dem hin man unentwegt Mantras wiederholt…

Ja, was denn nun. Gelegentliche Leere ist toll, solange die Sonne scheint. Alles was mir fehlt, ist die Sonne, denn mit der macht mir alles Spaß, aber ohne nicht. Aus diesem Grunde bin ich schon ausgewandert, wobei mir manchmal auch die Fülle zu voll war, und die Einsamkeit lässt sich auch nicht mit Menschen füllen, die man nicht gut kennt. Innere Leere ist vielleicht gar nicht was der Mensch zu fliehen sucht. Da ist es vielmehr innere Trauer und vieles mehr, was auf dem Weg zur Leere auftaucht und – „aufgearbeitet“ – werden muss. Das bedeutet wahrgenommen und auÅ›gehalten.

Dieses Wort von der Aufarbeitung! – ich hörte es in den Nachrichten. Nun will „man“ also die Corona-Zeit „aufarbeiten“, aber lieber mit Fachleuten und Wissenschaftlern statt mit den Bürgern, ist sich darüber auch nicht einig, und daher wird das Ganze so lange verschoben, bis sich möglichst wenige noch erinnern und die Betroffenen der Misere aufgeben. Sie haben dann die schlimmen Erfahrungen abgespeichert, aber durften sie niemals artikulieren oder gerechte Wahrheit fordern. Das Trauma, und mit Sicherheit ist es eines, wird verschoben. Um das einmal mehr zu sagen: Es sind ungeheuerliche Dinge von uns allen gefordert worden, in jener Zeit, und vielleicht will man das ja auch noch mal wiederholen.

Wirklich schlimm ist es eher für diejenigen, die alles unwidersprochen mitgemacht haben, denke ich. Wie können die sich eigentlich in die Augen sehen? Sie haben gehetzt und unschuldige Menschen verurteilt, diffamiert, Kindern unsägliches Leiden zugefügt und den Alten ebenfalls. Ohne Begründung als ihre Angst und den Glauben an vollkommen unfähige Institutionen.

Ja, das ist jetzt mein Urteil….Für uns hat es nun den Vorteil, dass wir Menschen uns gefunden haben, die anders sind. Wir werden gewiss nicht mehr jedem vertrauen.

Die offiziellen Stellen sind doch gar nicht die, denen die Aufarbeitung zusteht. Es müssen Mediziner Und Fachleute gehört werden, die sich seit Jahren mit dem Thema auseinandergesetzt haben! Hinterher sollte man eigentlich schlauer sein. Oder warum gibt es das Problem offenbar nicht mehr?

Leere Leere, da wo Erklärung, Wahrheit und Einsicht hingehören würden.

Flohmärkte

Was finde ich neuerdings an Flohmärkten so faszinierend?

Nun, es gibt davon eine ganze Menge im Umkreis auf dem Lande, und es ist ein bisschen wie Reisen. Es ersetzt das Reisen sozusagen. Wir sind ja eine Urlaubsregion zwischen den Meeren. Da reist man ja nicht weg im Sommer selber….Doch auf den Flohmärkten gibt es immer etwas erstaunliches zu sehen, und vor allem die Leute, die Leute! Jung und alt, und vor allem sieht man die in den Dörfern nie, es sei denn die machen ihren Bürgersteig und Vorgarten unkrautfrei. Ansonsten sind die Bürgersteige immer leer- mein Dorf hat keine Geschäfte- und außerdem wohne ich in einer Sackgasse, das ist gut aber eben habe ich ein Bedürfnis nach visueller Anregung, offenbar.

Die Mischung aus Gegenständen ist auch eher eine Sammlung von Geschichten als wirklich materieller Anreiz für den Jagdtrieb. Obwohl ich natürlich Jäger-und Sammlergene habe. Auch sind nützliche Dinge, sagen wir mal Schuhlöffel und anderes, einfach teuer geworden und stammen ohnehin nur noch aus China. Ich finde es wirklich sinnvoller, gebrauchte Dinge zu verwenden! Zumal ich schon aufgrund mancher Umzüge und Auswanderung einst gesamte Einrichtungen weggab, ohne mit der Wimper zu zucken. Es gibt alles wieder. Besonders die Küche wird voll, weil man ja zwölfteilige service geschenkt bekommt, die keiner mehr haben will. Und und und. Die ich nie haben wollte.

Macht nichts, eines Tages wird meine Habe auf einem Flohmarkt stehen, wer weiß, obwohl ich habe da keine Nachkommen die das erledigen würden. Ob es dann noch wertvoll ist? Ob es dann noch Bargeld gibt, mit dem man alles für`n Euro bekommt?

Buch: Krimi oder Roman

Natürlich ist auch der Krimi ein Kriminalroman. Und auch, wenn er meisterlich geschrieben ist, was nicht immer der Fall ist, so folgt er einem Rezept. Das Geheimnis ist dann eben die Würzung beziehungsweise die Differenziertheit und, nach meiner Sicht, auch die Verteilung von Gut und Böse in nicht eindeutige Kategorien.

Und das ist meisterlich gelungen im Roman: Die Fotografin, von Anne Chaplet; Verlag Antje Kunstmann. Auf dem Buch steht Roman, und nicht Kriminalroman. Hier wird in einer ganz einfachen verschachtelten Geschichte die Thematik von Opfer und Täter mehrfach auf den Kopf gestellt. Das gefällt mir. Denn das ist etwas, was ich in der Weltgeschichte auch sehe. Die durchaus eine Rolle spielt.

Das Rezept des Üblichen langweilt sowieso. Wer einmal mehrfach an Familienaufstellungen teilgenommen hat, wird erkennen. Diese folgen ebenfalls einem Rezept, Konzept, da wird die Geschichte von allen Seiten beleuchtet, mehr noch: Sie wird erlebt. So ähnlich stelle ich mir das in einem guten Buch auch vor. Ich erkenne jedenfalls, dass Gerechtigkeit an sich ein Konzept ist, welches nicht immer wahr ist. Und dass ich, die ich so unter Ungerechtigkeit litt, oft extrem rechthaberisch wurde, in dem Wahn , gesehen werden zu wollen mit meinem Schmerz. Da vergass ich auch das Vergeben und litt so weiter….

Diese wunderbare Buch war das Einzige, welches ich auf dem Dorfflohmarkt fand, ein Nachbardorf im Norden mit wunderschönen Gärten und Garageneinfahrten, auf denen viel Kinderspielzeug und Babykleidung ausgebreitet lag. Fast passte das Dorf noch in den Roman, der auf einem französischen Dorfe stattfindet, in dem Jeder Jeden kennt.

Hier ist das so, dass man mich nicht kennt, sondern die Vorbesitzer meines Hauses, fast wie im Roman, und dann bin ich auch noch Fotografin….Ich wohne bald 10 Jahre hier, das ist nichts, wenn sich alle aus der Schule kennen. Ich will auch nicht jeden kennen, um Himmels Willen niemals!

Ich kenne ein paar ganz schräge interessante Leute, und die machen Musik und so, von denen kennt man dann die Mütter oder so. Die sich dann auch schon Jahrzehnte kennen, und ich bin froh dass ich daran teilhaben darf.

Krimisucht

Machen Krimis süchtig? Das kommt darauf an, ob sie gut sind…also ich denke, möglich ist das. Ich las in letzter Zeit einige, doch lieber sind sie mir, wenn sie auch lustig sind. Überhaupt liegt das nur an diesem unmöglichen Regen, und all that I want is drei Wochen Sonne hintereinander.

Sonne verändert alles, das gesamte Bewusstsein….wobei ich das den Drogen nicht zugestehe, die ich seit Jahrzehnten nicht mehr nehme, aber ich beobachte das: die angebliche Bewusstseinserweiterung findet da ganz und gar nicht statt. Wenn schon, dann eine Wahrnehmungsverschiebung, das ist ja nicht das gleiche. Ebenso bei vielen spirituellen Angeboten: sie berühren Emotionen. Und wo alles beides geschieht, das ist Musik….für mich oft ein Sprung in andere Zustände, die der Körper erinnert. Und daher bin auch ich durch alte Musik manipulierbar. Gern habe ich das selbst in der Hand und lasse mich nicht den ganzen Tag von Radiosendern bedudeln, die für Oldies wie mich gemacht sind, mit weichgespülter Wohlfühlmusik. Im Moment stehe ich auf Krautrock.

Zum Krimi, den ich gerade genoss: Achtsam morden im Hier und Jetzt, von Karsten Dusse. In einer wahnwitzigen Geschichte wird da eine durchaus ernsthafte spirituelle Suche geschildert, wie sie viele von unseren Zeitgenossen durchlebten. Ich wurde erst viel später dazu inspiriert, denn ich war ja schon süchtig, als die anderen zu solchen Sekten gingen. Wenn man sie so nennt. Zu einer Sekte wäre ich niemals geeignet gewesen. Zu Abhängigkeit sehr wohl.

Ich weiß noch, wie mich eine neue Nachbarin fragte ob ich eine Katzenzucht hätte- ob der Anzahl meiner Haustierchen- und ich verstand jedes Mal: Haben Sie eine Katzensucht? Oh weia, ich wusste keine Antwort…wie peinlich.

Ich bewundere manche Schreiberinnen, wie sie persönliche Umstände zu schildern vermögen und ihr Inneres darlegen, was vielleicht nur durch Anonymität möglich ist. Und dadurch auch etwas geben, denn man erkennt sich durchaus wieder und nimmt Anteil. Ich mag nie so viel aus meinem früheren Leben darlegen, mein jetziges Leben ist ausnahmsweise einmal ausgeglichen und das trotz der fehlenden Sonne. Katzen sind nur noch drei! Bücher umso mehr, und das Lesen an sich macht etwas- es nimmt mich raus aus der alltäglichen Situation, die mich oft überfordert- viele Leute, viel Kommunikation und Eindrücke, die ich nicht verarbeiten kann. Ahnlich wie fotografieren- es schafft genügend Abstand um als Beobachter teilzunehmen. Aber natürlich gehe ich trotzdem zu den Stadtfesten, Konzerten und Partys! Der sogenannte Sommer ist so kurz und vollgepackt mit schönen Gelegenheiten! Draussen! Die Musikantenbörse in Garding ist wieder „on“, „live“, und ich kam in den zweifelhaften Genuss, die sogenannte „Scheisskapelle“ zu erleben, wobei man sich wie nach Mallorca (ohne Sonne) versetzt fühlt, die Massen jubeln, sie formieren sich zur Polonäse und dann hört auch bei mir der Spass auf…

Morgen darf ich wieder ein paar bands miterleben, ein echte Geschenk! Denn die Musiker sind echt, sie spielen aus Leidenschaft. Und ich habe gelernt, das alles ganz nüchtern mitzunehmen und mich von Musik verzaubern zu lassen.

Unbeschreiblich

Das gilt für die wunderschönen Sommerfeste, die ich in den letzten zwei Wochen erleben durfte, den Besuch lieber Freundinnen und für die Musik, die Atmosphäre und den Gemeinschaftsgeist des Kreises. Schwierig darzustellen, ohne die Menschen zu zeigen. Selbst wenn sie auf der Bühne standen, war es doch privat, und eine Uraufführung des musicals findet erst im November statt. Ich war mal in einer anderen Gemeinschaft namens Kaleidoskop, und so viele Facetten finden sich auch hier, sobald man sich im Kreise dreht, sieht man neue Farben…..

Es geht um unsere schöpferische Kraft , unser Aller Schöpfermacht, mit der wir so viel bewirken können. Da erkennen wir durch den anderen, geben und nehmen, halten den Raum und vieles mehr.

Intensivwoche

Soll nur erklären, warum ich nicht zum Schreiben komme. Ich nehme gar nicht teil an den Proben vor der Aufführung, ich singe nicht und nichts. Ich koche und hüte den Hund, ich bekomme Besuch morgen und außerdem scheint ja mal die Sonne und der Garten ruft. Schön alles. Sonnenwende und Vollmond sind auch intensiv, daran nimmt jeder teil.

Buch: Neue Beute

Das Buch heißt nicht so..Die „Beute“ bezieht sich auf meine neuen alten Fundstücke aus der Bücherhütte. Und zwar besonders erfreut hat mich hier der Märchenband mit den wunderbaren Illustrationen. Zwei ähnliche Bände habe ich schon, und ich erinnere mich dass damals die tschechischen Illustratoren als die allerbesten galten. Damals studierte ich selbst Grafik-Design und wurde nie eine solche, seither hat sich viel geändert. Doch auch die Geschichten sind es wert und ich kann wohl nicht anders, ich werde älter und halte es mit Klassikern und traditionellen Werten- aus meiner Jugend. So mit der Musik, wir besuchten ein Wochenende lang ein kleines Bluesfestival mit Gleichgesinnten. Da fühle ich mich wohl.

Mit den Optionen hier bin ich nicht so vertraut, ich kann neuerdings kein Beitragsbild mehr einfügen. Dafür ein Bild des ganzen Stapels, der hier nun zu lesen ist. Die rechte Seite sind solche, die schon lange bei mir, von verehrten spirituellen Lehrern stammt, Tenzin Wangyal Rinpoche und Lama Anagarika Govinda, die entscheidend halfen, mein Weltbild zu stärken.

Links sind die Romane und Skandinavien ist stark vertreten: Yrsa Sigurdardottir: „Das gefrorene Licht“, Island; Jan Costin Wagner: „Eismond“ spielt in Finnland, Ebba Ibbotson: „Die Morgengabe“, in London; und „Zum Licht“ von Dr. med. Melvin Morse und Paul Perry ist überhaupt kein Roman, sondern über die Erforschung von Nähetoderfahrungen von Kindern, und das fand ich ungeheuer spannend, so dass ich es als erstes lese. Es ist allerdings keine leichte Lektüre. Weil- es ist wahr. All diese Kinder gab es. Das Buch ist nicht mehr neu aber so hoffnungsgebend.

Das Leben nach dem Tod betrachte ich als Selbstverständlichkeit, siehe Lehrer auf der rechten Seite, ob mir Gott dann begegnet sei dahingestellt. Bücher überleben ihre Autoren, wenn auch in der Schenkhütte, wo jemand offenbar mal wieder den Nachlass einer Person meiner Generation entsorgt hat.

Als nächstes bestellte ich sogar ein relativ neues Buch, aus gegebenem Anlass, nämlich möchte ich wieder mehr wissen von Sibylle Berg, an deren Namen ich mich wohl erinnere…schrieb sie nicht mal in der „Brigitte“ und ist mir als schräg in Erinnerung, und hochintelligent, (was man von der Zeitschrift weiß Gott nicht sagen kann, so mainstream ist schon peinlich) und mich interessiert, was Frau Berg in den nächsten Jahren aus der Zeit bei der EU in Brüssel machen wird…

Mainstream ist ohnehin langweilig, die wahren Denker leben in Nischen, und abgelegenen Ecken, ich fürchte das ist immer so. Doch gut, wenn es Verlage für sie gibt. Oder wordpress. Oder womöglich Parteien…

Webseite erstellt mit WordPress.com.

Nach oben ↑