Quellen

Ingrid Raßelenberg

Diese Frau ist wirklich erstaunlich. Für mich neue Ideen, so klug vorgetragen.

Zitat: „Worte als Trägerinnen der Schöpfungs-Intelligenz“

Leider verpasse ich ihre Sonntags-Stammtische auf zoom, weil meine alten laptops den neuen zoom Update nicht installieren wollen, aber dies ist wieder so ein Leckerbissen der Sprache, an dem wir teilhaben können.

Vor allem, wenn in der Realwelt so viel Verwirrung vorgetragen wird, mit vollster Überzeugung, sowas wie „Naturgesetze sind Anarchie“, und ich an mich halten muß, nicht mehr zu antworten, weil es nur Energie abzieht. Von diesen Leuten habe ich genug. Im doppelten Wortsinn. Sie verstehen mich grundsätzlich falsch, nehmen alles persönlich und besonders meine Weigerung, zu diskutieren. Dabei sind die Voraussetzungen einfach nicht gegeben, denn wenn ich sage, der Buddha hat das auch schon gewollt, mit der Freiheit, – dann ist das für mich klar, dass es um eine ganz andere Ebene geht. Manche fühlen sich von so einem Satz nur verarscht.

Nun gespannt auf die Quellen!

Buch: Freiheitsgeld

von Andreas Eschbach, 2022 Lübbe

Das Buch ist ein science fiction Roman, da er in der Zukunft von 2064 spielt. Er zeigt eine durchtechnisierte und überwachte Gesellschaft, in der das bedingungslose Grundeinkommen zum sog. Freiheitsgeld umbenannt wurde, und vielen Leuten der Sinn abhanden gekommen ist. Es handelt sich um eine sehr wahrscheinliche Zukunft, meiner Meinung nach. Die Handlung findet in Deutschland statt, und entgegen den amerikanischen narratives gibt es hier keinen Helden, der alle vor dem bösen System rettet. Es ist zu spät! Für uns könnte das ein deutlicher Hinweis sein, denn die Anzeichen gehen bereits in diese Richtung.

Bargeld wurde abgeschafft, die Autos fahren selbstständig-oder auch nicht, – und eine Arbeit zu finden ist ein Privileg, für das man einen hohen Preis zu zahlen bereit ist. Nun, ganz glaube ich nicht, dass solche Perfektion erreicht wird, und auch in jener Gesellschaft gibt es Wege, die Technik zu umgehen. Also der echte Freiheitswille der Menschen findet immer einen Weg, auch wenn es wohl nicht so viele Menschen sind, die es durchschauen und auch noch den Mut haben, sich gegen die, die angeblich es gut mit uns meinen, aufzulehnen. Ein bisschen Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Und der Roman ist spannend sowie kurzweilig zu lesen, hier schreibt ein Autor und nicht ein Sendungsbewusster .

Aufräumen

Gestern habe ich einen Aufräum-Ratgeber durchgeblättert. Magic Cleaning von Marie Kondo. Nun ja, sie ist Japanerin und sie hat vermutlich auch eine Zwangsneurose. Sie machte einen Beruf daraus. Doch ich erinnere mich sehr gut, in Japan geht man achtsam mit den Dingen um, und es ist üblich, schöne Dinge sparsam und kostbar zu verwenden. Mein Traum. Ich folgte ihrem Rat nicht, mit der Kleidung zu beginnen…aber ich sortierte drei Kisten Bücher aus. Wie komme ich zu 200 Büchern? Ich bin zu lange nicht mehr umgezogen. Dabei gebe ich die meisten eh schon weiter, in die Tauschhütten, zu Freunden. Leider gehe ich auch gern auf Flohmärkte, aber nicht zum Verkaufen. In Japan trägt man keine gebrauchte Kleidung, das hat mit dem Glauben zu tun, den Ehren der Verstorbenen. Darum ist die Ratgeberin so besessen vom Wegwerfen. Wenn man Platz hat, also solange man Platz hat, findet sich für all das erst mal eine Ecke. Das ist der Fehler. Und gebrauchte Kleidung ist so billig, dass sogar ich mir viel davon leisten kann.

Ich kenne ein paar echte messies, viel schlimmer als ich. Aber den Sammeltrieb habe ich auch. Wie meine Eltern. Besondere Steine, besondere Hölzer, Kristalle, Pyramiden, Kartendecks, eigentlich ist die ganze Wohnung ein Altar. Aber man verstopft sein Leben…mit Erinnerungen. Das Interessante ist, dass mein Gedächnis nicht besser wird, ganz im Gegenteil. Es ist gar nicht mehr so wichtig, mich an alles zu erinnern. Es war nämlich zu viel.

Und ja, bei Dingen wie Schmuck und anderen, da ist schon Energie der Vorbesitzer drin, auch in den Häusern selbst, das ist ja eine der Aufgaben von Geomanten, die unschönen Seelenabdrücke und ähnliches abzulösen. Im feng shui-die chinesische Geomantie – ist auch für alles eine bestimmte Himmelsrichtung vorgesehen und nach Elementen sortiert. Es ist kompliziert, finde ich. Aber die Grundidee habe ich im Seminar von Sabine Wolf- Die dritte Haut- gelernt.

Verflixte Idee

Ich habe keine Idee, worüber ich schreiben will. Ich habe keine Idee, wenn die Sonne nicht scheint. Dabei erschaffen wir doch die Realität mit unseren Ideen. So sollte es sein. Sitze am Ofen und gucke ins Feuer. Ab und zu einen Scheit nachlegen. Das Radio läuft mit irgendwelchen Hits von damals. Es ist immer noch zu kalt. Da kommt keine Frühjahrsstimmung auf, bei 6 Grad mit Ostwind. War letztes Jahr genauso, Ostern eisig.

Da war ich aber auf einer Reise gewesen, wo es richtig schön warm gewesen. Ging aber alles so schnell vorüber wie ein Traum. Die Fotos sehe ich jeden Tag an seither, und träume weiter.

Das wird dann wohl auf meiner Visitenkarte stehen,die ich demnächst machen muß, wenn ich meine Bilder ausstelle auf so einer Veranstaltung der Stadt. Was für eine verflixte Idee. Wie stelle ich mich dar, was bin ich? Zwar im sachlichen ist Fotografin und Geomantin richtig. Aber in Wahrheit bin ich Träumerin. In anderen Kulturen ist das ja auch ein echter Beruf, ich horche und durch Wahrnehmung aller möglichen Realitäten kommen sie ins Leben. Die, die sonst keiner sieht. Dafür bin ich da, und manchmal finden sie auf mein Zeichenpapier.

Andere Menschen nennen sich Visionäre, Erschaffer und Co-Creatoren, und setzen Projekte um. Ich habe da viele nicht beendete, nicht zu Ende gelebte Ideen, und bin ganz froh, dass ich nicht bei einer hängenblieb. Ich hatte immer viel Lust auf neues, um die nächste Ecke gucken. Da guckte ich dann so lange, bis ich es erfaßt hatte, und dann weiter. So wird man natürlich nicht erfolgreich. Wer will das schon….

Jetzt habe ich so viel angehäuft, dass ich nicht mehr leichtfüßig davon schweben kann. Katzen, Holz und Geräte, mehr als notwendiges, die nächste Ecke habe ich schon tausendmal gesehen, Ich bleibe hängen, ohne dass es eine Idee gibt! Jeden Tag Katzenklo und fegen. Das wäre woanders genauso…

Flagge zeigen

Und das ist für mich die Flagge von Tibet.

https://www.arte.tv/de/videos/111739-000-A/tibet-china-das-stille-verschwinden/?utm_source=pocket-newtab-de-de

Eine gute Geschichtsdoku über das, was mit Tibet passiert ist. Eine ungeheure Tragödie, die kein Ende findet.

Dazu der Roman von Federica De Cesco: „Die Tochter der Tibeterin“, ausgesprochen realistisch, von 2004. Den ersten Band „Die Tibeterin“ las ich vor langer Zeit. Ich folgte tibetischen Lehrern des Buddhismus. Die Geschichte von Gewalt und Exil, von unbeirrbarem Glauben und Widerstand eines Volkes berührt mich tief, die Landschaft unvergleichlich. Als ich in den achzigern in Asien weilte, war es zum ersten Male möglich, nach Tibet zu reisen. Ich tat es nicht. Wer weiß. warum das besser war. Doch ich hörte die Geschichten von anderen Reisenden im Hostel in Hongkong, wenn diese zurückkehrten. Die Ersten. Ich las viele andere Bücher.

Buddhistin war ich erst später, ich glaube aber sicher schon in früheren Leben. Ich fand zu dem Karmapa, zu Zen und der Bön-Tradition. Ich las über versteckte Schatztexte, und den Ursprung von Zhangzhung vor 20000 Jahren. Der sehr schamanistische Ursprung. Auch einem tibetischen Arzt begegnete ich. Seit 2001 hängt die grüne Tara über meinem Bett.

Wasser

Wir haben uns einen Wasservortrag angehört. Da ging es vor allem um die Leitfähigkeit des Wassers, die außer bei Quellwasser und Regenwasser nicht sonderlich gut ist. Und daher auch nicht für die Zellen als Trinkwasser gut verfügbar. Und auch mein Wasserfilter hat daran nichts geändert, obwohl er schon einiges herausfiltert aus dem Leitungswasser.

Natürlich war es ein Verkaufsvortrag für eine außerordentliche und teure Filteranlage, die ich mir ohnehin nie leisten würde. Gegen Ende hin wurde ich etwas störrisch, weil ich mich beeinflusst fühlte. Das kann ich nie ertragen. Aber ich darf jetzt das Wunderwasser eine Woche lang ausprobieren. Und mindestens zwei Liter am Tag, reines Wasser. Natürlich ist dieses Wasser ja nicht, es ist dem natürlichen nachgebaut durch komplizierte Technik. ( Truu) Es stellt sich allerdings die Frage, wo wir denn noch „natürliches“ Wasser haben.

Ein Privileg ist sauberes Wasser auf jeden Fall, frei von schädlichen Stoffen ist es in nie, auch je nach Alter der Rohre im Haus. Wie viele Menschen aber haben gar kein Trinkwasser zur Verfügung, oder solches, welches verseucht ist. Es erscheint mir elitär, sich um die eigene Gesundheit dermaßen zu sorgen. Und zudem glaube ich an die Kraft des Geistes. Wasser lässt sich informieren,und darauf hat man selbst Einfluss. Und ich meine jetzt nicht die Untersetzer mit der Blume des Lebens drauf. Weiß überhaupt jemand, was die ausrichtet? Nach meiner Ahnung ist es ein Siegel der Beschränkung.

Echtes Quellwasser ist ein Schatz, Quellen sind von Nymphen gehütet und eine Menge alte Legenden ranken sich darum. In meiner Nachbarschaft sind auch welche. Da stehen allerdings Tiere auf der Weide.

Und wer kann, sollte unbedingt auf Plastikflaschen verzichten.

Heute

Das Wochenende war sonnig und so war ich einfach unterwegs. Ich besuchte einen Flohmarkt, kam mit neuen Kleidern nach Hause, die ich noch nicht tragen kann, zu kalt. Dazu gleich vier Bücher von Federica DeCesco, deren erstes ich vor langer Zeit las und ich finde sie wieder großartig. „Die Silbermuschel“ gibt diesen wunderbaren Einblick in die japanische Kultur, wenngleich von 1996, und zugleich ist es thematisch das Schattenthema sexueller Missbrauch und seine Folgen. Und seine mögliche Heilung.

Zeitgleich läuft wieder ein onlinekongress über den Äther, einer von vielen, normalerweise finde ich dieses Format der Interviews ermüdend, zumal man sich vier davon täglich anhören müsste, wenn man nicht bezahlen will. Dann darf man 24 Stunden kostenlos hören. Es geht um weibliche Kraft und Musik, und das ein oder andere Neue gibt es doch kennenzulernen. Ilan Stephani muss frau einfach einmal hören, so direkt sie über die Verzerrungen der Sexualität in unserer Gesellschaft spricht, und zugleich niemals wertend. Ein channelmedium Andrea Stümpel fand ich auch spannend. Und dann sprach sie auch noch von meiner Herzensinsel La Gomera!

Im Garten war ich natürlich .

Fledermaus

Und noch ein Tier für mein Haus….dieses wunderbare Mosaik-Kunstwerk vom Nachbar-Künstler bekam ich zum Geburtstag geschenkt, und es wurde heute angebracht. Es war eine seiner seltenen Auftragsarbeiten und wurde nicht abgeholt. Nun, da er sonst nur Schmetterlinge und Engel macht, womit sein Haus übersät ist, kann er die Fledermaus auch nicht wirklich gebrauchen. Ist nun auch nicht gerade mein Krafttier, aber es gibt hier tatsächlich Fledermäuse, zwei die im Sommer in der Abenddämmerung über dem Garten kreisen. Nun , es wird schon einen Sinn machen und fühlt sich gut an, neben der Eingangstür. Eine neue Mieterin für oben gibt es ja immer noch nicht.

Das Besondere ist auch, dass Rainer jedes Kunstwerk auf der Rückseite mit einem Bibelspruch versieht, das ist ihm sehr ernst. Nun habe ich also auch das , und zwar heisst der: Eure Traurigkeit wird zu Freude werden. Den Zusammenhang und die Textstelle haben wir nicht mehr nachgesehen. Ich kenne die Bibel so gar nicht.

Der Satz ist doch sehr gut für mich! Ich hoffe, er bezieht sich nicht erst auf das Erscheinen des Messias.

Heute abend wollten wir auf das erste Strandkorbkonzert des Jahres- aber es wurde abgesagt wegen Krankheit. Die erste Grillparty kommt bestimmt bald. Letztes Jahr war sie im April bei 6 Grad und irgendwie war ich krank danach, weil ich von La Gomera mit 27 Grad bei Kalima gekommen war. Es fuhr mir in den Rücken….

Musik aber höre ich, der Krautrockexperte hatte die Chris Braun band von 1971 vorgestellt, und alle LPs kann man bei youtube anhören. Die andre band hiess lucifers friend, war auch gut! Leider sind einige seiner Sendungen Nachrufe, da nun ein Musiker von damals nach dem anderen das Zeitliche segnet.

Schöner Ausdruck: Sie gehen ins Zeitlose, und das auch durch ihre Musik, die erhalten bleibt. Solange die nächsten oldies wie wir sie noch hören.

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