In Teufels Küche

Sobald ich mich irgendwo einmische, das heißt, Kommentare abgebe, komme ich gleichsam in Teufels Küche. So könnte man diverse Gruppen auf telegram durchaus nennen. Da brodelts, da wird einiges durcheinander gemischt und gerührt, und es ist auch völlig egal, von woher die vermeintlichen Informationen kommen- sobald man ach man darf man auch nicht sagen,- sobald ich etwas anmerke, in der Richtung das hielte ich für unkorrekt, werde ich abgestraft. Das war schon früher auf facebook so, wo ich mich noch gegen die Oberflächlichkeit wehren wollte. Um anderen die Augen zu öffnen. Nun das wollen diese ganzen Postverbreiter wohl auch. Oft hören sie nicht mal an, was sie weitersenden. Facebook ist schon lange tabu für mich.

Aus politisch motivierten Gruppen halte ich mich raus, das halte ich nicht aus.

Ich rede von esoterischen Gruppen. Von Licht und Liebe Fraktionen, die wie Pilze aus dem Boden schießen und immer Unsinnigeres von sich geben. Daher bin ich ausgesprochen froh über die Initiative von Alicia und Robert, und teile hier mal explizit ihr video ( ja das Sendungsbewusstsein ist noch da, oder ist es eine Verantwortung?) , diese Beiden sind spirituelle Anbieter und sehr aktiv im Sinne einer indigenen Linie der Maya in Guatemala. Dort haben sie gelernt, dort leben sie. Das verfolge ich seit ein paar Jahren. Auch da muss man überprüfen, ob alles authentisch ist. Auch dort gibt es Trittbrettfahrer, vor denen sie auch warnen. Die Naivität so Vieler ist erschreckend. Es gibt in jedem spirituellen System ein Schattenreich, es gibt diese Küche des Teufels, in der man sich so mancher tools bedienen kann. An den Teufel selber muss man sich da nicht wenden.

Vielleicht bin ich ganz froh, hier nur wenige Kommentare zu erhalten, von wohlwollenden, die mich länger „kennen“. Doch, dort wo jemand regelmässig schreibt, kennt man sich, kennt man sie, erfährt viel über sie und ihre Einstellung, ihr Leben. Es macht einfach mehr Sinn.

„In Teufels Küche“ weiterlesen

Homöopathie

Nun, ich hatte das Glück, bei einem homöopathischen Arzt von der Krankenkasse bezahlt, eine Behandlung zu erhalten. Die Medizin selbst ist ja nicht teuer, frei zugänglich zum Teil, doch es ist ein relativ komplexes und kompliziertes System, das ich nicht mehr ausreichend erlernen kann. Man muss dazu voraussetzen, dass man mehr für möglich hält als eine mehr und mehr verdummte Gesellschaftssicht, die durch Wiederholung des Falschen nicht besser wird. Und auch wenn es mich brennend interessiert, meine Krankheitsgeschichte kenne, usw., wäre ich niemals selbst darauf gekommen. Und auch die Hausapotheke im Alltag ist unverzichtbarer Begleiter für eine selbstbestimmte Gesundheit. Für die gibt es genügend Bücher und Foren, wobei die Mittelfindung tatsächlich mit der Person zusammenhängt und nicht für jeden mit dem gleichen Symptom das Gleiche gilt. Bedenklich sind vielleicht die gutgemeinten falschen Ratschläge von unzureichend gebildeten Helfern. Ein gutes Gespür, Neugier, Ausprobieren und Erkenntnisse erlangen- wäre für mich wissenschaftliche Voraussetzung. Also machen wir es. Ky 23

Und wieder die Worte

Es gibt weniger Drama in meinem Leben, doch ärgern kann ich mich schon – wieder- über falsch geschriebene Worte, die mir leider haufenweise begegnen. Menschen erschaffen sogenannte Posts über Gesundheitsthemen, aus denen ich öfter etwas Neues lerne. Besonders in den „alternativen Medien“. Wenn dann das Niveau keine Rolle mehr spielt, melde ich mich ab und an und werde dann als Eine bezeichnet, die anderen Kritik wie einen nassen Waschlappen um die Ohren haut. Halleluja.

Ich wagte zu bemängeln, daß es keine „Weißheitszähne“ sind….das gibt dem Wort doch eine ganz neue Bedeutung, das Wort gibt es aber nicht…Ich bin auch nicht sicher, ob ich alles richtig mache. Ist es ein bisschen oder ein bißchen…Das Gebiss der Biss das Beißen bissig und ein Bieschen von Biese gibt es auch.Das kennen vermutlich nur Schneider. Die Sprache ist doch recht unterhaltsam.

Das Alte

Ich bin ja nun alt. Und ich bin auch oft für das Alte. Ich freue mich über alte Bücher, und wenn ich eines finde von 1970, dann ist das ein Schatz. Eigentlich könnte ich „das Alte“ mit „Werte“ übersetzen. Ich  mag Klassiker, auch die Krautrockmusik von 1970. Es gibt so vieles, was ich damals gar nicht kannte. Da war ich ja auch erst 12.

Ich finde das Buch “ Gespräche mit Seth“ von Jane Roberts, nie gelesen, aber viel davon gehört.Und endlich die Gelegenheit, mich selbst zu überzeugen. Wertvoll ist mir das, weil so viele darauf aufgesprungen sind, auf den Zug, ohne die gleichen ernsthaften Absichten zu haben. Aber ich schätze die Kommunikation mit der geistigen Welt, mit Wesenheiten des Kosmos, um endlich einen Sinn zu entdecken. Um Identität zu erweitern. Und habe reichlich eigene Erfahrungen gemacht, nun, es gibt immer noch nicht mehr Menschen, die was davon verstehen. Zu viele lassen sich über den Tisch ziehen. Aber das gehört dazu, dass man aufmerksam wird, die eigene Fähigkeit entwickelt, ernsthaft. So lernt man auch. Ich werde es nun erst mal lesen, bis dann, Ky.

Bauernland

Heute früh erwachte ich vom Hupen des Treckerkonvois, der unser Dorf durchquerte. Es klang ein wenig wie rollende Panzer. Doch, Bundeswehr gibt es hier auch, die manchmal so zu Übungzwecken Konvois durchs Land rollen lässt. Doch diese Woche sind es die Bauern, die protestieren. Hier ist jeder für die Bauern. Wir leben auf dem Land der Bauern. An jedem Ortsschild hängt ein Paar Gummistiefel, mit etwas Absperrband, welches auch viele Autofahrer ans Auto binden, um ihr Einverständnis zu zeigen. Ich bin auch für die Bauern. Seit ich hier lebe, habe ich viel über ihre Arbeit gelernt, welche harte Anforderungen hat. Da ist nichts mit Vier-Tage-Woche, wie sie jetzt die Handwerker bekommen, damit auch der Nachwuchs bleibt. Ich bin auch für Tierschutz, für Umweltschutz und andere Sachen, die die Bauern nicht gut finden. Es kann sein, dass sie mehr Sachverstand haben und tatsächlich vier Prozent eines jeden Hofes ein Unsinn ist, der gar keinen Umweltschutz hervorbringt. Wir sind am Wattenmeer, hier sind Seevögel und Naturschutz ohnehin ein großes Thema. Hier sind die Fischer mit im Boot, die ebenfalls durch Beschränkungen erdrückt werden. Natürlich sind diese auf dem Papier sinnlos, nicht der Realität entsprechend. Die Umwelt macht schon auch reichlich Probleme. Mal steht alles unter Wasser, oft sogar, und es kann nicht ausgesät werden. Auch der Mais konnte nur geerntet werden, im Herbst, in völlig vernässten Feldern und zurück blieb ein Riesenmatsch.

Ja , dass da über den Dürresommer gelacht wird, verstehe ich. Ich erkenne sehr wohl mancherlei Manipulation in den Medien, Achtung böse Theorie, und verstehe das Misstrauen. Ich bin für die Bauern, weil sie Menschen sind. Ehrliche Menschen, und solche die große Verantwortung tragen.

Ich bin nicht gegen jemanden. Immer für die Tiere. Die Bauern wollen das Alte, sie wollen das Subventionssystem erhalten. Das besteht ja nun aufgrund der billigen Auslandsimporte, nicht wahr, an denen die Bauern keine Schuld tragen. Es beruht auf der Ausbeutung anderer ärmerer Länder, dadurch dass dort wo viele unserer Produkte herkommen, von deutschen Firmen ausgelagert, unter menschenunwürdigen Bedingungen gearbeitet wird, ein Sklavensystem, jawohl, genau das.

Leider sind unsere Bauern auch für Glyphosat, sie haben Verträge für Mengenabnahmen ganzer Ernten und anderes. Es ist nicht so einfach.Aber sie verstehen sich als freie Menschen. Dass in einem Artikel geschrieben wurde, hier gebe es den Spruch: Lieber tot als Sklave- klingtda etwas missverständlich. Auf plattdeutsch gibt es diesen Satz seit ein paar Hundert Jahren und zwar aus einer Zeit, in der die Bauern hier ausgepresst wurden ebenso wie die im Ausland heute. Von den Herren . Heute beschäftigen sie Bulgaren und Polen, weil viele Deutsche diese Arbeit gar nicht können. Aber identitätsbildend ist dieser Satz schon. Wer tagtäglich auf dem weiten Land unterwegs ist, im freien Raum, der denkt anders als jene Herren in den klimatisierten Büros.

Bücher, Hunde, Eis

Carlos Ruiz Zafon: „Der Schatten des Windes“ hat mich zuletzt beeindruckt, ich kannte den Autor schon und der schafft es, einen so in die Geschichte hineinzuziehen, dass man nicht mehr aufhören kann. Zugleich war in meiner kleinen Welt so viel los, ich wurde 66 Jahre alt und wollte das feiern. Dann nahm ein Freund einen verwahrlosten Hund auf, den ich tagsüber betreuen darf. Eine gute Lösung, denn ich will mehr laufen und liebe Hunde. Meine Katzen aber eben nicht so….denen kann ich es nicht mehr zumuten, dass ein Hund ständig ihr Reich bewohnt. Der kleine Kater allerdings soll es lernen, dass er keine Angst haben muss. Ein anderer Hund, der uns oft besucht, hat kleine Kater zuhause, die mit ihm kuscheln. Doch mein Mäxchen spuckt und springt, wenn der Riese sich nähert. Aber Mäxchen wird selbst stetig größer und hat schon die ersten Mäuse gefangen! Er gibt mächtig damit an, wenn er sie herumschleudert, die toten. Fressen tut auch er die Spitzmäuse nicht.

„Bücher, Hunde, Eis“ weiterlesen

Die Glaskugel

In letzter Zeit hörte ich mehrmals, wie Journalisten oder Analysisten in Interviews sagten: Ich habe keine Glaskugel, ich kann das Ergebnis nicht vorhersagen. Das ist doch witzig, wie sich solche Aussagen verbreiten, und hätte je irgendwer die Zukunft aus einer Glaskugel gelesen?

Nun, echte und falsche Wahrsager dürften zumindest eine echte Kristallkugel dafür verwendet haben. Das ist eine vollkommen andere Energie. Auch wenn das Sehen nicht direkt mit der Kugel verbunden ist, es gibt ja unzählige andere Verfahren , die dazu dienen, Bilder an die Hand zu geben, um dem Fragenden das Gesehene zu verdeutlichen. Ob Tarot, remote viewing, channeling, ob wahr oder nicht.

Wahr ist, was wir wahrnehmen. Und Wahrsagen ist eine Wahrnehmung. Ich kann zumindest sagen, dass die Wahrsager, die ich aufsuchte, vor langer Zeit, Recht behielten mit ihren Aussagen, und das kann ich erst aus dem Abstand von Jahrzehnten bestätigen. Einer davon war ein kanadischer Halbindigner, der mir die Karten legte. Der hatte es einfach drauf, von den Karten kam das nicht. Die habe ich mir dann allerdings auch zugelegt und ein Leben lang einfach dabei . Der andere war ein alter Chinese in Hongkong, der mir eine deutliche Warnung zukommen liess. Genutzt hat es nichts, aber so manche Sätze vergisst man einfach nicht. Er wurde von seiner Nichte übersetzt, und las aus meiner Hand. Doch eigentlich las er nicht die Linien oder so, er schaute nach Innen, während er meine Hand hielt.

Und auch Lenny, ein australischer Hühnerfarmer, der uns einst auf einer Tramptour quer durch Australien beherbergte, und dabei seine Geschichte als Kind im KZ erzählte, er hatte noch die Nummer am Arm, der las uns aus den Karten und traf damit auch einiges richtig.

Es sind Begegnungen, die man nie vergisst.

Um den Ausgang von Kriegen vorherzusehen, eignet sich das alles nicht . Kann es einen guten Ausgang von Grausamkeit geben? Bleibt das nicht auch alles Jahrzehnte in Erinnerung und mit Folgen?

Und mit dem Glas und dem Kristall….da gibt es noch die Analogie vom gläsernen Menschen: wie wir alle wissen, ist damit der durchkontrollierte Mensch gemeint, über den man alle Daten hat, angeblich alles zu wissen glaubt. Der Kristallmensch dagegen ist ein kosmisches Wesen, so wie wir uns in die Zukunft entwickeln mit Fähigkeiten und Aufgaben, die weiter gehen als die meisten sehen können. Bei https://kristallmensch.net/bibliothek/das-geistige-lehrerzimmer/ gibt es einige Updates für Menschen , die das interessiert.

So wie mir meine Ahnungen sagen, wird es beide Arten von Menschen geben. Man kann sich entscheiden, ob man von KI gelenkt wird oder sie selber lenkt. Die ganze Technik arbeitet durchaus auch mit Kristallen, Mineralen, ist nicht nur künstlich, denn wie jeder Esoteriker weiss, lassen sich diese mit Information aufladen und Information ist in jedem Falle ein Medium der Zukunft.

Ich habe nur eine leise Ahnung von dem, was möglich wird.

KY 23

Alter

Alter, es muss wohl am Alter liegen. Immer wieder begegnen mir Menschen, die begeistert etwas Neues entdeckt haben, – etwas, was ich schon längst wieder ad acta gelegt habe.

Da geht es um die Ernährung, natürlich, auch ich bin ja begeistert über alles was gesund scheint. Besser, gut sein, das Essen, was dich über andere stellt, die böse sind. Langweilt mich schon. Und angefeindet wird man von den Guten, nicht wenig- also wenn das Vegane die Menschen friedlich und freundlich machen würde, ja dann …aber das scheint gar nicht so zu sein. In jenen Jahren waren meine Nerven extrem empfindlich und man mag das „höherschwingend “ nennen, zuletzt war es einfach nicht geerdet, voller Ängste, eben das Gegenteil von bodenständig. Und dann will man, dass alle anderen Rücksicht nehmen, weil man sie nicht mehr erträgt. Ich kann auch nicht mit unsensiblen Leuten, aber ich muss mit ihnen leben.

Und bei anderen Dingen merke ich, oh was ist das, das haben wir doch in den achziger Jahren schon gemacht, besser geworden ist die Welt seitdem leider ganz und gar nicht. Straßentheater gegen die Gier, anprangern der Bösen, der Elite, ach ja. Da könnte man nostalgisch werden. Wie kommt es denn nur, dass das alles nichts genützt hat. Stattdessen sind die Organisationen, die dagegen sind, selbst millionenschwere player geworden dank ihrer Unterstützer, die sich mit ihren Spenden freikaufen wollen, um zu den Guten zu gehören.

Und dann wird man aufgrund des Alters auch noch für schuldig an der Misere erklärt. Begeistern tut mich überhaupt nur noch wenig. Gestern sah ich einen science fiction von 2002, der „minority report“von Stephen Spielberg, der auf einem Buch von 1956 basiert!

Und man würde sagen, so unrealistisch ist das nicht. Es gab genug Warnungen. Und Programmierungen. Sogar die besonderen Fähigkeiten besonderer Kinder werden ausgenutzt, in Staaten die das Potential erkannt haben. Am Ende ist es im Film dann immer der Chef selbst, der sein eigenes Kontrollsystem umgehen kann und das auch tut!

Gut sein ist ohnehin zeitgeistabhängig. Offenbar von Religionszugehörigkeit abhängig. Interessiert aber die Leute an den Hebeln ganz und gar nicht. Mit Gutsein kommt man da nicht hin. Ich würde eher sagen, annehmen der eigenen abgespaltenen bösen Aspekte macht mehr Sinn, statt diese ständig ins Aussen zu projizieren. Wir leben in der dualen Welt, genug Hölle ist dabei, die wir nicht sehen wollen.

Orgonite

In neuester Zeit bin ich fasziniert von den Orgonitpyramiden, die eine Freundin selbst macht. Der Sinn ist ein Schwingungsfeld, welches schädliche Strahlung neutralisiert. Die Form ist gefüllt mit Metallen und Kristallen in verschiedener Anordnung. Es ist etwas Kleines, welches große Wirkung entfalten kann. Wilhelm Reich hat über Orgon geschrieben, das Buch habe ich auch irgendwo. Die Liste meiner gelesenen Bücher ist unüberschaubar größer geworden, weg von fantasy wieder hin zu Homöopathie und Heilkunde, seit ich den onlinekongress darüber teilweise schauen konnte. Da hätte ich mir am liebsten „Die zwölf Juwelen“ von Peter Tumminello bestellt, das Heilkartendeck von Felix Baritsch, die mir aber unerschwinglich sind. „Das Feld der Ähnlichkeiten“ über Systemaufstellungen und Homöopathie habe ich mir geleistet, sowie „Die Königin des Waldes“ von Johannes Latzel. Es gibt so viel neue Forschung , all diese Sprecher, hatten hunderte von Patienten in den letzten zwei Jahren, mit covid und Impfproblematiken, mit shedding und Folgeschäden, und können interessantes darüber berichten. Wie wir uns schützen und gesund halten.

https://mathiasberner.com/nathanael-schwartz-heilpilze-mitgliederbereich/

Aber immer fasziniert das Feld der Ähnlichkeiten, welches jeder in seinem Umfeld nämlich beobachten kann. Mit was verbinde ich mich? Da sind Orgonpyramiden keine schlechte Wahl, Lichtsäulen, Kraftorte, Sonne und Mond. Einfach etwas, das klein erscheint, aber viel viel größer ist. Ein Anker ist anstelle der kleingeistigen Überzeugungen von Menschen, Narrativen, Zeitgeistern. Auch den globuli, so klein sie sind, angeblich inhaltlos, wohnt so große Kraft inne. Man kann lernen, man muss nicht glauben.

Ky 23

Webseite erstellt mit WordPress.com.

Nach oben ↑