Tauwetter

Noch ist es weiß draussen und der Schnee hat für ein Anhalten gesorgt, bei manchen auch drastisch, wenn sie es nicht von selbst einsahen. Aber es war doch so viel los, dass ich zum Schreiben nicht kam. Zweien meiner Katzen ging es so schlecht, dass sie erlöst werden mussten. Dann wurden Bäume gefällt. Auch das musste sein, die Fichten sterben ab und sie sind hoch. Es ist viel loszulassen, zuzulassen, erinnern, und man ändert sich mit dem. Klar, auf dem Flohmarkt erstand ich riesige Koffer, denn der Gedanke: ich will einfach nur weg- erleichtert erst mal. Oder man könnte es auf dem Dachboden unterstellen, das ganze Leben was war. Was will ich überhaupt noch. Währenddessen spielt der neue Kater wild um mich herum und erfreut sich am ersten Schnee seines Lebens, alles zum ersten Mal. Dann erzählt jemand, der anderswo im Paradies wohnt, er will einfach nur weg…dies und jenes unerträglich, also das Paradies ist auch nicht mehr, was er mal schien. Und die nächste hat Heimweh. Wer weiss, wär doch blöd, wenn der ganze Aufwand am Ende sinnlos ist. Am Ende sind wir aber noch nicht. Es taut ja gerade. Vielleicht finden wir eine Lösung.

Natürliche Ordnung

Ob es die bei uns Menschen gibt, oder viele davon, kann ich nicht sagen. Bei den Tieren jedenfalls ist eine Notwendigkeit der Rangordnung zu beobachten. Der neu gekommene kleine Kater behauptet sich bei den vier alten Katzendamen sehr geschickt, der alte Kater ist krank und macht gar nichts mehr. Das Foto ist von 2011, als alle seine Brüder und Cousins ebenso winzig waren. Und glücklich bei ihren Mamas aufwuchsen.

Noch wird der Kleine unters Sofa gejagt, weil die Jüngste der Alten eifersüchtig ist auf jedes Spielzeug und jeden Stuhl, den er benutzt. Sie wissen ja nicht, dass er noch größer wird…aber manchmal bleibt auch dann das gelernte Muster erhalten, und der ehemals Kleine kuscht weiter. Es gab aber auch schon mal den zugelaufenen Chico, der sich vom fast verhungerten unterwürfigen zum anhänglichsten verfressensten Oberkater aufschwang, innerhalb von Jahren, bis er dann leider dem Rattengift irgendwelcher Nachbarn zum Opfer fiel. Ja, das Sterben ist nicht leicht mitanzuschauen. Es ist kein langes Leben, bei den Katern.

Gerade wird im Bekanntenkreis ein Platz für einen Bernhardiner gesucht, verzweifelte Familie weil die Hunde sich fetzen. Ähm, ja. Das wäre dann wohl hier der Supergau…das Ende der Ruhe und Gemütlichkeit. Ich liebe Hunde sehr, aber als Rudelführer bin ich nicht so gut. Und wenn die Katzen jetzt schon auf den Teppich pinkeln, na dann…aus Gewohnheit leben wir mit Wegwerfmöbeln, die schon vorher alt waren. Ich sagte dass ich Leute ohne Tiere gar nicht verstehe, da wäre es doch so unlebendig. Aber was ich gar nicht verstehe, ist wenn der alte Nachbar stirbt, und sich keiner des hinterlassenen Katers annimmt. Die Tierheime haben Aufnahmestopp.

Eigentlich brauchen wir nicht noch solche, mit denen in rumänischen Hundesheltern gute Geschäfte gemacht werden. und die dann als überängstliche Hunde hier vermittelt werden. Einen Bernhardiner kann sich ja auch keiner mehr leisten.

Das Vergessen

Ich werde immer vergeßlicher. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich zu viele Sachen habe oder wenn ich unterwegs bin, so ziemlich alles dabei habe, was im Falle eines Falles wie Regen usw. benötigt werden könnte.

Jedenfalls – ich bin nicht die Einzige- werden nach einem workshop-Wochenende Unmengen von Dingen gepostet, die liegen geblieben sind. Diesmal brauchte ich vier Wochen, um zu merken, dass das tatsächlich mein Rucksack war, der da liegenblieb…Und wie es so ist; weil ich diesen abholte, machte ich einen Abstecher in meinen Lieblings-Steinzeitpark, und weil ich zu früh dran war, bog ich noch einmal zur Büchertauschhütte ab.

Es war bestimmt eine höhere Fügung, die mich genau an diesem Tag dorthin führte. Jedes Dorf hat andere Leser. Und hier standen die alten Bücher, vor allem immer Konsalik, den früher irgendwie jeder las, und heute nicht mehr. Henry Miller nahm ich mit, denn ich las den mal, als ich in den Augen meiner Mutter viel zu jung dafür war. Ja, ich kann es nachvollziehen. Aber ich war ja schon immer neugierig.

Das Buch, welches ich dann fand, machte mich sprachlos: Es war „Ich aber sage Euch“ von der Buchela, ein Buch welches ich einst las und nie vergaß. Ich suchte es, es war nicht mehr zu kriegen. Ich schrieb schon mal über die Buchela. Sie war eine bekannte Seherin und hat uns nicht nur Ratschläge für die Zukunft hinterlassen, sondern eine bewegende Lebensgeschichte.

Und diese lohnt es sich zu lesen, sie hilft sehr gut gegen das Vergessen.

Das Suchen, Verlieren, Vergessen. Alles folgt einem Pfad, auch die Umwege sind sinnvoll.

Dann gab es noch die kleine Ausstellung über frühe Archäologinnen in Schleswig-Holstein, auch dies zum Erinnern. Denn diese mussten über eine Menge Durchsetzungskraft verfügen, hatten aber offenbar fast nur durch Familienbande und Ehemänner einen Fuß in das Metier gesetzt.

So, das Eine hat nun mit dem Anderen so gar nichts zu tun, wie so oft bei mir…

Ky 23

Das geistige Lehrerzimmer

Heute erfuhr ich , das Gunnar Kaiser verstorben ist. ER war wirklich Lehrer, einer der mit Herz und Seele die Wahrheit lehren wollte und wir haben ihm viel zu danken!

Der Begriff mit dem geistigen Lehrerzimmer stammt von Sabine Wolf, sie ist auch schon in anderen Gefilden und hat uns ebenso viel hinterlassen, so eben die kristallmenschbibliothek, in der wir von diesen Lehren lernen können.https://kristallmensch.net/bibliothek/das-geistige-lehrerzimmer/

Eingefallen ist mir dies erst, weil eine andere Lehrende -Silke Schäfer- in einem video von unserem jeweiligen „geistigen Team“ spricht. Das ist ein guter Impuls,um sich mit diesem zu verbinden, wenn auch mir der Ausdruck nicht so gut behagt. https://youtu.be/sQ72bz-AfL8?feature=shared

Sie gibt den Rat sich morgens für 3 Minuten mit diesem geistigen Team zu verbinden. Nun mache ich das eher abends, und das führt manchmal dazu, dass sie mir im Traum begegnen und ich äusserst interessante Dinge erlebe. In dieser Nacht jedenfalls ist mir dazu ausgerechnet eben jene Sabine Wolf und ein ganzer Raum voller anderer Lernender auf einem workshop begegnet! Das ist toll, es zeigt mir wo ich verbunden bin. Ich musste dorthin auf einem schmalen Pfad durchs Gestrüpp klettern, über Zäune steigen und das Gebäude, welches ich erreichte, war wie eine große Schule für geistig beeinträchtigte Menschen. Vor der Tür lagen drei erschossene Rehe und ein kleines lief herum, welches ich zu mir nahm.

Und das war wichtig. Ich musste mich darum kümmern, weil einer der Beeinträchtigten das Tier wegen seines Fells töten wollte. Nun also wurde ich weitergelassen zu dem workshop. Zu lernen ist ein Geschenk für mich .

Silke Schäfer bin ich auch oft dankbar, denn sie möchte Viele mobilisieren. Das muss jemand machen! Ob über den Weg der Astrologie oder anders. Das Einzige, was mich stört, ist ihre Begeisterung über neue Technologien die es geben wird, und auch KI. Das passt nicht in meine Bild von Zukunft, in der wir uns geistig verbinden und ohne die ganze Technik zu brauchen. Wir entwickeln uns, mehr zu spüren, geistige Wesenheiten wahrzunehmen und vieles mehr. Wo da die KI hinpasst, ist doch fraglich. Sie kann das nicht.

Am Ende ist es wie in den Science fiction, wo der Mensch nur dank seiner (über-) natürlichen Fähigkeiten gegen die mächtigen KI eine Chance hat und gegen sie kämpfen muss…Das gilt ja auch jetzt schon, um gegen mächtige Organisationen zu bestehen . Da ist so ein geistiges Team- ich sage lieber Familie- doch ganz hilfreich. Man muss immer sehr aufpassen, in welche Richtung Lehrer einen lenken wollen.

Denn lenken wollen sie einen immer.

Ky 23

Buch: Im Hexenhaus

von Alice Hoffmann,Roman,deutsch 1996 Goldmann

Symbole und Energie

Ky 23

Neuer Mitbewohner

Nun ist es also doch passiert- ein kleiner Kater ist eingezogen.

Er wurde am Dorfrand gefunden und konnte von der Finderin nicht behalten werden. Er kam mitsamt Katzenklo, Monsterkratzbaum, Futter und Spielzeug. Und meine alten Damen sind überhaupt nicht begeistert. Sobald er näher ran kommt- er flitzt durch die Gegend – gibt es Gefauche. Dafür folgt er mir bei jedem Schritt. Ach ich hatte ganz vergessen, was für ein Gewusel das ist!

Über fantasy

Ich habe ja keine Ahnung, über die Regeln und Muster, denen eine Literaturgattung zu folgen hat. Trilogien sind beliebt, bei der fantasy, junge Leute auf der Heldinnenreise. Diese folgt tatsächlich einem Weg, nämlich zumeist dem in die Unterwelt, dem Kampf und dem anschliessenden sehr knappen nie vollständigen Sieg über das Böse. Dieses allerdings wird in allen Formen ausgeschmückt , gruseliger gehts nicht mehr, und es scheint eine eigenartige Faszination zu haben.

Was mir bereits als Kind in Geschichten gefiel, war die Magie, und ich fand es äusserst ungerecht, dass ich dieser nicht mächtig war. Dabei hilft ja das Lesen allein nicht. Das Schreiben aber- das ist ein schöpferischer Akt und könnte ein Weg der Magie des Wortes sein.

Zuletzt fand ich irgendwo einen Band von Jo Schneider, er nannte sich „Den Knochen der Abgrund“ ein magischer Titel. Es war der zweite Band einer Trilogie, ich kaufte noch den dritten hinterher. Eine reichlich verwirrende Handlung, der ich aufgrund der ständig neuen Wesenheiten kaum noch folgen konnte. Das bewirkte, dass ich es nicht in zwei Tagen schaffte, wie sonst.

Ich finde es natürlich genial, wie man sich so viel ausdenken kann, und wieviel doch alle Elemente mit der schamanischen Reise gemeinsam haben, wobei ich nicht davon ausgehe, dass eine so junge Autorin eine solche Ausbildung erhalten hat. Nicht in diesem Leben. Überhaupt ist ja wohl die fantasy das heutige Märchen und bildet Kinder und Jugendliche im Wissen um Magie, Parallelwelten und Scheinwelten aus. Ich weiß nicht, ob Autoren das so sehen, eine von der ich es wußte, ist Barabara Wood.

Die schamanische Reise, für Anfänger zumeist zur Krafttiersuche angeboten, öffnet Tore, und es ist angesagt, eine/n Lehrerin dafür zu haben. Die sollte man sich gut aussuchen. Denn nicht nur Schönes begegnet dir im eigenen mit dem inneren Auge sichtbaren Raum. Reale Ereignisse hinterlassen Spuren und es braucht das Erlernen von Werkzeugen. Es klingt zwar nett, wenn man gegen alles einen bunten Energiewirbel schleudern kann, doch wie im Buch hört der Kampf da niemals wirklich auf. Je mehr du kannst, umso mehr Herausforderung wartet. Und das wahre Ziel…ich sehe es nicht im Siegen gegen etwas Böses, welches die Verkörperung und Resonanz mit dir sucht, weil du ihm die Tore öffnest. Ziel ist für mich immer Verstehen , das Veränderung hervorruft. Da hat Jo Schneider eine Menge von. Ein Lebensziel ist das lernen.

Was lese ich parallel: die Prophezeiungen des Nostradamus, frühe fantasy oder Wahrheit, Die beschädigte Göttin, von Hans Bemman, einem ganz frühen Vertreter (Stein und Flöte) .

Ky 23

Flow

Flow

Ich mache gern alles im flow, das heißt es gibt keine Vorausplanung. Zwar denke ich vorher auch, so und dann werde ich jenes tun…doch mittlerweile mache ich es doch von den Bedingungen abhängig. So wie in der Natur natürliches Sein funktioniert.

Heute scheint die Sonne, ich habe keine Schmerzen und kann aufs Fahrrad steigen. Der Wind kommt woher-davon hängt die Länge der Fahrt ab. Und dann entdecke ich wunderbare Brombeeren hinter der Mühle!

Und all das auch, weil mein Internet nicht funktioniert….

Der router gab den Geist auf, wenn er einen hatte…natürlich hatte er. Alles ist aus Geist erstanden.

Ich mache diese Woche an einem wundervollen Projekt eines Vereines mit, mit anderen gemeinsam erschaffen wir jede Lichtsäulen, die dann in öffentliche Gebäude positioniert werden, um den kollektiven Menschen-Geist zu unterstützen, ins Positive zu kommen, während Vergangenes transformiert wird. Denn auch dieses hat Kraft, die gebunden ist, und die Freisetzung kann so viel neue Energie bereitstellen!

Es ist auch eine Form von Geomantie, geistiges Wirken.

Das Visualisieren bedarf vielleicht der Übung, mancher kann es einfach schon.

Es hat auch leider die andere Seite: dass man sich Schlimmes vorstellen kann, und oft auch tut, und genau das Kreisen um jenes ruft Gefühle auf, die einen auf Dauer schwächen.

Darum bin ich dankbar für diese Impulse aus unserer Mitte, es ist ja in uns selbst eine Veränderung, die ausstrahlt. Wir sehen uns nicht als Opfer. Und anders als wenn man Energie jemandem schickt, der das vielleicht nicht will, ist hier etwas vorhanden, von dem man mitnehmen kann, was man jeweils braucht. Ohne Absicht.

https://www.kristallmensch.tv/ https://www.kristallmensch.tv/ Dort findet man den Verein und die Anleitungen in vielfältiger Weise.

T.C.Boyle

T.C. Boyle

Vielleicht schrieb ich schon einmal über ihn? Ich bin lange ein Fan dieses Schriftstellers gewesen, er ist aus meiner Zeit sozusagen. Nun bekam ich das neue Buch: „Blue Skies“, der Titel wurde nicht ins Deutsche übersetzt. Und ich mochte dieses Buch überhaupt nicht leiden!

Im Grunde war es nichts Neues, ich erinnere ähnlich grandiose Beschreibungen von Katastrophen aus früheren seiner Bücher, in denen sie mich wirklich mitrissen. Dem Prozess einer Frau, die zur Alkoholikerin wird, mochte ich aus persönlichen Gründen nicht nahe kommen. Er mochte sie aber wohl auch selbst nicht wirklich. Ein bisschen boshaft und bösartig geht er ja mit ihnen um, seinen Figuren, die so realistisch sind.

Und das ist glaube ich der Punkt; früher schien so ein Szenario hyperrealistisch, und übertrieben.

Heute ist es real.

Die Realität dieser Amerikaner ist nicht die meine, aber was auf der Welt los ist, ist so viel schlimmer und unvorstellbar Gewesenes nimmt Gestalt an…ich finde, er hat sich da irgendwie drum herum gedrückt. Oder sind die Leute wirklich so ….Es gibt keine Lösung, richtig.

Vor dem Lesen sah ich noch die ausführliche Dokumentation auf arte über T.C.Boyle, wirklich interessant! Ist schon ein eigenwilliger Kauz.

Und er ist aber auch ein Star der Literatur, der sich nicht mehr anstrengen muss.

Spiegel-Bestseller, in letzter Zeit lese ich ständig solche, und wenn so viele Leute so Aufgeklärtes lesen, warum bleibt die Welt dann trotzdem so? Weil die meisten gar nicht lesen?

T.C. Boyle schreibt, um zu schreiben. Das glaube ich ihm, dass er das braucht,und daher ist es unerheblich, ob ich das Buch mag. Für Viele ist das Buch vermutlich wichtig, weil die die anderen seiner Wälzer nicht kennen, und hier vielleicht in angenehm aufbereiteter Form das äußerst Unangenehme unserer Realität – serviert bekommen.

Warum denke ich immer an Schlammlawinen, und Dummheit, ich werde manche Szenen nie vergessen, obwohl ich die Titel gar nicht mehr weiß.

Blaue Himmel übrigens…haben sie die in Kalifornien und Florida,….hier sehe ich die eher selten.

2023.

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