Selbstschutz

Ich bin so erleichtert, dass diese Impfpflicht erst mal vom Tisch ist! Und nicht nur ich. Welch ein Druck sich da in Vielen angestaut hatte! So ein Schlaumeier hat noch vor derAbstimmung gesagt: „Es gibt eine Pflicht zum Selbstschutz!“ Ja, genau….

Es gibt einen Instinkt und einen Willen, zum Selbstschutz. Aus eben diesem Grunde wehre ich mich gegen Fremdeingriffe. Aber eine Pflicht? Moral scheint ja nie zu helfen, sie hält wohl keinen davon ab, seine Gesundheit zu ruinieren. All diese Suchtmittel, an denen der Staat grossartig mitverdient: die nehmen Menschen auch leider häufig aus einem Bedürnis nach Selbstschutz. Wer will richten, was richtig ist? Sie sollen ja funktionieren, das ist ja auch Pflicht. Was hier schon ganz gut funktioniert, das ist die Unterdrückung der eigenen Bedürfnisse, auch der des Körpers. Es wird ja verlangt. Körper aber funktionieren so nicht, weshalb es auch viele Kranke gibt.

Nun hat dieser Schlaumeier wohl noch gesagt, wir könnten nicht verlangen, dass alle ihre Freiheit aufgeben, um einige wenige Gefährdete zu schützen. Wer hat das überhaupt verlangt? Ich nicht. Keiner der Älteren, die ich kenne, hat das verlangt, und sicher auch nicht die Grossmütter, deren Enkel sie im Heim nicht mehr besuchen durften. Ich wehre mich dagegen, dass über 60 bedeutet, man sei gefährdet. Das ist wieder so eine Schublade im Kopf von Moralisten, die offenbar nichts vom Leben wissen.

Viel wahrscheinlicher ist es schon, dass mit dieser ganzen Konstruktion Kontrolle und Lenkbarkeit der Masse verstärkt werden sollten. Hat funktioniert, oder? Seit Tagen darf ich einkaufen ohne Maske vor dem Gesicht, ich freute mich darauf: doch ich bin die einzige Kundin ohne! ich finde das unfassbar.

Angst und Selbstschutz, – Psychiater Bonelli spricht da von einer kollektiven Zwangsneurose. Doch von Verbogenen und Neurotischen werden wir schon immer regiert. Warum denen trauen?

Hier gibt es eine neue Staffel der französischen Therapeutenserie: Und es geht um die Pandemie!

https://www.arte.tv/de/videos/102958-002-A/in-therapie-staffel-2-2-35/

Ky 2022

Ausnahmemenschen

Manchmal denke ich, dass ich mein Leben mit Menschen verbracht habe, die anders sind. Menschen, die sich auch nicht anpassen konnten, was das miteinander auskommen immer schwierig machte. Aber nur diese verstehen doch, was ich meine. Gestern kam eine Freundin vorbei und brachte eine Tasche voller alter Bücher mit, von denen ich mir welche aussuchen sollte.

Und das erste Taschenbüchlein, welches ich herausholte: es war der erste Roman von Anais Nin: Leitern ins Feuer. Wie sehr ich mich darüber freue! Anais Nin war meine erste Seelenverwandte ( abgesehen von Karl May und Huckleberry Finn ), sie fand in meiner Jugendzeit die Worte, die ein Innenleben, ein Seelenleben beschrieben. Worte, die es sonst nicht gab. Tagebücher, geheimnisvoll, empfindungsvoll.

Das ist lange her und noch mehr zu ihrer Zeit, da war auch sie ein Ausnahmemensch. Selten wird man verstanden. Aber es hilft, sich selbst zu verstehen.

Was fand ich noch in der Tasche? Es war Marguerite Duras „Der Liebhaber“, ebenfalls eines dieser Werke, die ich geliebt hatte, und welches später auch verfilmt wurde.

Und „Die Rose von Jericho“, Sergio Bambaren, kenne ich nicht und werde ich vielleicht auch nicht lesen mögen. Oder doch? Es handelt vom Alkoholismus, ein Thema das ich für immer hinter mir gelassen habe, Jahrzehnte. Ich wäre nicht einer dieser hilfreichen Leute, die anderen dabei helfen, daraus auszusteigen. Ich gehe ihnen aus dem Weg. Es schmerzt, Betrunkene zu sehen, zu erleben.

Verachte ich sie, verachte ich auch etwas von mir.

Aber bin ich noch, was ich mal war? Nö. Viele Leben in einem, wie Inkarnationen, die an einem vorüberziehen in einer Rückführung, alten Fotos, wie eine Fremde scheine ich mir da. Ich bin anders.

Ich habe soviel dazugewonnen.

Ky2022

Buch: Der Salzpfad

von Raynor Winn, 2019

Mein Paradies ist die Sonne. Immer wird das so sein. Und auch wenn es draussen eisig ist, so scheint die Sonne und ich lese ein Buch über das Wandern. Eigentlich ist es nicht über das Wandern. Es ist über das Wesentliche im Leben, über das, was wir alle brauchen , am nötigsten brauchen.

Es wundert mich immer wieder, wenn ein solches Buch von der Times gelobt und zum Spiegelbestseller wird, denn die meisten, die darüber lesen, leben ganz anders. Man könnte fast von einem geheimen Leben sprechen, dem, dass sich alle wünschen, aber es nicht tun.

Dieses ältere Paar – es ist eine wahre Geschichte- hat alles verloren und macht sich deshalb auf den Weg, noch dazu bedroht durch eine Kankheit, die den größten Verlust in Aussicht stellt.

Nun, ich kaufte das Buch in einem Drogeriemarkt, wegen des wunderschönen coverbildes. Und weil ich selbst ein winziges Stück dieses Wanderpfades entlang der englischen Küste in Cornwall gelaufen bin. Weil es mich erinnert an die steile Höhe, vor der ich Angst hatte, an die Felsen und rauschenden Wellen, die Wildheit und alles andere dazu. Weil ich Geschichten brauche, die mich erinnern.

Und weil das Leben nicht berechenbar ist, die Liebe so wesentlich, und das Geschichten erzählen. Auch wenn es kein Papier mehr geben sollte für Bücher, müssen Geschichten erzählt werden.

Ky 2022

Heide

Meine Kleinstadt heisst Heide. Es gibt eine große Kirche und daneben einen riesigen Marktplatz. Weil sich dort einst die Bauern trafen, ist diese Stadt entstanden. Um diesen Marktplatz ziehen wir Montags abends als Spaziergänger mit einigen Menschen. Zum ersten Mal, seit wir das tun, ist es um 19.00 Uhr hell. Wir sehen uns. Ansonsten ist die Stadt schon ausgestorben, so gut wie niemand anders sieht uns. Doch darum geht es uns nicht nur. Hier sind Freundschaften entstanden, als man nirgendwo hindurfte. Es sind ein paar alte Hippies eher als sogenannte Rechte hier. Und ganz normale Leute. Menschen mit Ängsten. Es gibt angeregte Gespräche. Einmal waren wir etwa 400, nun nicht mal mehr 100 Leute, selbst die Antifa, die immer an der Ecke stand, hat aufgegeben, uns für wichtig zu halten, und die Polizeibegleitung war immer nett, doch auch nicht mehr (nie) notwendig.

Nach etwa einer Stunde im eisigen Wind stehen alle um den Kandelaber in der Mitte des Platzes, dort singt die Singgruppe noch ein Lied. Sie tragen T-Shirts mit einem umgedrehten Peacezeichen. Dieses ja auch eine aufstrebende Rune ist. Das hat eine tiefere Bedeutung. Es wird vom Peacezeichen gesagt, es sei schon verkehrt worden und somit ins negative gedreht. Wir sind im Norden, es passt. Ansonsten gibt es keine Plakate, keine Pfeifen oder Fahnen.

Vor der Kirche steht dieser Brunnen mit einer Statue des heiligen Georg, der den Drachen tötet. Kunst ist hier noch regional. Einfach. Er stößt den Speer in den Rachen des Drachen. Ich hörte vor kurzem den schönen Spruch: „Wo Drachenmord, kein Liebesort“. (Andreas Krüger). Da könnte was dran sein!

Als Geomantin beachte ich so etwas und beobachte es.

Diesen Montag also kam die kleine Prozession der Spaziergänger an dem Drachenmord vorüber, wie immer im Kreis, und oben auf dem Brunnen standen zwei sehr kleine Kinder, ein Mädchen und ein Junge, die waren bis oben geklettert, während sich die Familie im nahe gelegenen Imbiss befand. Sie winkten uns fröhlich zu und riefen: Das haben wir ganz alleine geschafft! Wir winkten zurück, ohne Masken auf den Gesichtern. Ich habe so eine Tarotkarte: die Sonne. Da stehn genauso zwei Kinder und winken.

Es gibt Hoffnung im Leben, finde ich. 3/2022

Uhrwerk

Ja, komisch, dass man sagt: Die Zeit wird umgestellt. Denn die Zeit kann man nicht umstellen, sie ist unendlich. Seit wir die Zeit messen, sollten wir sagen Uhrwerk Sonne, und an deren Zeit ändert sich ganz natürlich etwas, wie schön im Frühling! Ich sah so eine spannende Sendung von Terra X, über Forschungen am Meer, und da hiess eine Expedition Uhrwerk Ozean. So stand es groß auf dem Forschungszeppelin.

Natürlich ging es um das natürliche Ineinandergreifen der Vorgänge in Meer und Himmel, schier unbegreiflich in der Perfektion. Der Mensch guckt sich das nur an, lernt und versucht es oft zu ändern.

Selbst einer der Forscher sagte, er hat Angst, daß das, was er herausfindet über den Regen, nachher zum Regenmachen in Situationen missbraucht wird, die man im großen Ganzen nicht einschätzen kann. Ich fürchte, so wird es sein, denn es wird ja schon längst mit so vielem gemacht! Und hilflos ist der Mensch, wenn schon ein kleiner Schiffsbohrwurm ganze Holzschiffe zerstören kann.

Uhrwerke hat der Mensch erfunden, und damit das Denken und das Gefühl aller verändert. Man stellt die Zeit um…das Uhrwerk im Kopf. Ich habe einmal Jahre mit einer Stechuhr am Arbeitsplatz gearbeitet, und weiss, wie es wirkt.

Es fiel mir auch nicht leicht in Kulturen zu sein, wo man nicht pünklich ist, aber man kann das auch lernen!

Aber der Ozean, meine Güte- das ist nun wirklich der Urgrund unseres Lebens, ein Urwerk vielmehr. Wie abstrakt und entfremdet kann man denn noch werden, und die Sprache macht das. Es gibt aber auch ein neues Lieblingswort der Heilslehrer: Flow. IM Flow sein ist sozusagen nichts anderes als alles Denken und Begrenzen sein zu lassen, auch die Bewertung, und nee, nix da, Leute dazu muss man ein Buch lesen und einen Wochenendworkshop mitmachen. So, oder lange genug am Ozean sitzen, vielleicht?

Ky 2022

Film: La Gomera

Es gibt Filme, über die man länger nachdenkt. Zumal sich erst einmal nicht wirklich erschliesst, warum dieser Krimi von Corneliu Porumboius , 2018, so heisst. Doch im Kern hat es da etwas, etwas Nostalgisches und Essentielles, welches den ganzen Film durchwebt. Das ist Melancholie, Sprachlosigkeit in der Form, dass Gesagtes gelogen ist, oder abgehört wird, und daher die Pfeifsprache, die es auf dieser Insel gibt, Symbol ist für so viel, was nicht anders gesagt werden kann. Und die Musik ebenso. Wunderbare Musik.

https://www.arte.tv/de/videos/082157-000-A/la-gomera/

Ich denke an alte Filme, nicht zuletzt weil da einiges aus der Filmgeschichte zitiert wird, was nur vielleicht der echte Kenner auslesen kann, doch an irgendwelche französischen Gaunerfilme, in denen man den Gaunern wünscht, dass sie damit wegkommen, – damals hiessen die nicht Gangster, – und ich denke an Fassbinders „Berlin Alexanderplatz“, warum auch immer. Weil ich vor langer Zeit mit einem Haufen Film-und Bühnenbildstudenten in einer WG Küche in West-Berlin sass, und das dort auf einem winzigen Fernseher mit ihnen ansah, wenn die wöchentliche Folge ausgestrahlt wurde.

Es kommen in diesem Film aber auch keine Personen vor, die besonders sympathisch wären.

Man weiss auch nicht immer, wo man nun ist- auf La Gomera oder in Rumänien. Im Rückblick oder in der Gegenwart. Das ist wie in meinen Gedanken, die wandern.

Das Beste, in der Tat, für den wahren Insel-Liebenden, war die Eingangsszene, in der die Fähre auf die Insel zufährt, man diesen klobigen schroffen Felsen mitten im Atlantik auf sich zukommen sieht, und die ganze Aufregung, die ich empfinde, wenn ich sie sehe, treibt mir die Tränen in die Augen.

Die letzte Szene ist der Gegensatz dazu.

Es scheint wie eine Zukunft, total anders, aber das Bedrückende ist weg. Dieser Fimemacher lässt sich Zeit, die Bilder wirken zu lassen, und ganz sicher, es ist ein Kunstwerk, eine Kunst.

Prophezeiungen

Ist an den Prophezeiungen mancher Seher vielleicht doch etwas wahres dran…?

Ich komme langsam zu dem Schluss. Vor etwa 5 Jahren habe ich mich eingehend mit denen beschäftigt und das eine vom anderen unterschieden, was da so auf youtube alles zu sehen war. Mittlerweile ist vieles davon verschwunden. Anderes bekommt sogar eine wissenschaftliche Gegendarstellung, auch der Polsprung wird nur noch wissenschaftlich erklärt, als sei alles ganz harmlos. Nun gut, ich bin auch nicht für diese Panikmacherei und absurde Szenarien….aber die Rose Stern, die mich damals zu meiner Geschichte „Marlans story“ inspiriert hat, sie hatte bisher nicht ganz unrecht, wenn man die Zeichen aus heutiger Sicht interpretiert. Sie ist mittlerweile verstorben, auch ihr wichtigstes Interview ist nicht mehr online. In dem noch vorhandenen kommt sie so unpopulär rüber,…immerhin hat sie ja Nostradamus interpretiert, und den wollten schon viele verstanden haben. Sie hat vor Jahren gesagt, es käme nach der „gelben Wolke“ von der sie selbst nicht wusste, was das sei…ein kurzer Krieg, der würde bald beendet durch etwas viel grösseres, und ihrer Meinung nach wäre das so etwas wie ein Polsprung. Was dann so passiert, keine Ahnung. Man kann ja dazu die Wissenschaftler anhören.

Heutige SeherInnen gibt es auch. Die halten sich zurück mit dem Äussern dessen,, was sie sehen. In Peru allerdings ist es noch üblich, bei den alten Stämmen in ihrer Abgeschiedenheit.

Flagge

Es ist ja gerade so IN, Flagge zu zeigen. Und man weiß es ja, nicht wahr? In Tibet findet der Völkermord schon so lange statt. Auch wenn heute am 10. März, zum Gedenktag des tibetischen Volksaufstandes von 1959 hier bei uns diese Flagge gezeigt werden darf, so würde das im Lande selbst eine mehrjährige Haftstrafe bedeuten. Die Kontrolle durch China ist übermächtig, die Sprache verboten, die Religion nur eine touristische Veranstaltung. Eine große Anzahl Tibeter lebt im Exil, und versucht, die Kultur zu bewahren. Wir verdanken ihnen religiöse Lehrer, über die ganze Welt verstreut, die uns auch etwas gegeben haben. Ich habe in diesen Lehren weit mehr als ein religiöses Dogma gefunden. Der Buddhismus ist per se nicht tibetisch, diese Form jedoch speziell und eng mit der Landschaft des Himalaya verbunden. Sie enthält tiefe Weisheit und Hingabe, Güte, Mitgefühl. Eigenschaften, an denen es bei uns im Lande sehr wohl zu mangeln scheint, bzw. an deren Wertschätzung.

Mit uns verändert sich diese Lehre, und es gibt ernsthafte Studien, auch die Lehrer verändern sich. Die Struktur aber hält die ältesten Wissenshochkulturen der Welt aufrecht, und in bin dankbar, dass wir in unserer Sprache Zugang dazu haben, Schulen, sowie Gemeinschaften. Mir gaben sie einmal eine Basis, einen Sinn und ein Verständnis, welches ich Jahrzehnte lang nicht erfuhr. Enges Dogma liegt mir nicht, aber als Grundlage für ein erfülltes Leben ist sie unverzichtbar.

Buch: zum Frauentag

Ich bin froh damit, eine Frau zu sein. Und dies hier ist ein wichtiges Buch, das beste was ich seit „die Wolfsfrau“ von Clarissa Pinkola Estes entdecken konnte.

Weibliches Manifest

von Maitreyi D. Piontek

Allinci Verlag Schweiz

Dada is the answer

Zitat

Aus wikipedia

Dadaismus oder auch Dada war eine künstlerische und literarische Bewegung, die 1916 von Hugo Ball, Emmy Hennings, Tristan Tzara, Richard Huelsenbeck, Marcel Janco und Hans Arp in Zürich begründet wurde und sich durch Ablehnung „konventioneller“ Kunst und Kunstformen – die oft parodiert wurden – und bürgerlicher Ideale auszeichnet. Vom Dada gingen erhebliche Impulse auf die Kunst der Moderne bis hin zur zeitgenössischen Kunst aus…….Im Wesentlichen war es eine Revolte gegen die Kunst von Seiten der Künstler selbst, die die Gesellschaft ihrer Zeit und deren Wertesystem ablehnten. Traditionelle Kunstformen wurden deshalb satirisch und übertrieben verwendet…..

…Der Begriff Dada(ismus) steht im Sinne der Künstler für totalen Zweifel an allem, absoluten Individualismus und die Zerstörung von gefestigten Idealen und Normen….

…Im Laufe des Ersten Weltkriegs breitete sich der Dadaismus in ganz Europa aus. Überall protestierten Künstler durch gezielte Provokationen und vermeintliche Unlogik gegen den Krieg und das obrigkeitsstaatliche Bürger- und Künstlertum. Gegen den Nationalismus und die Kriegsbegeisterung vertraten sie Positionen des Pazifismus und stellten sarkastisch die bisherigen absurd gewordenen Werte in Frage…..“

Zitat Ende

Durch reinen ZUfall bekam ich das oben gezeigte Künstlerbüchlein von Karl-Friedrich Hacker in die Hände. Der Begriff Dada ist mir schon bekannt, doch als etwas aus der Vergangenheit. Das Buch heisst aber „cèst ma dodo“. Eigentlich gibt es heute ja nichts, was es nicht gibt und sich gegen Werte zu stellen, ist auch schon ganz normal. Oder. (im Übrigen ist dies eine wunderschön gebundene Miniausgabe mit 60 Linolschnittabdrucken, 1. Auflage 20 Exemplare, 2012,) etwas sehr klassisches, wertvolles und somit zeugt es auch von Werten. Davon spricht natürlich auch der Inhalt.

Das bringt mich irgendwie zu dem gestrig gezeigten Tatort, eine Ikone der Krimi-film-welt Deutschlands. https://www.ardmediathek.de/video/tatort/propheteus-oder-team-muenster/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3RhdG9ydC8zYTEyODIxZC01YmU3LTRhMDktOGFmNS1kYWI4ZGYyMWI3ZjY

Wo ja in vielerlei Form Probleme auf dem Tisch serviert werden, die auf falsche Weise gelöst werden. Im Tatort Münster spielen diesmal chaotische Umstände zwischen Aluhutträgern und ausserirdischen Verfassungsschützern eine schon recht satirische Rolle, in die der Professor Boerne verwickelt wird, weil er die logische Existenz Ausserirdischer nicht leugnen will und das ganze erforscht…

Nicht ganz zufällig denke ich dabei an die unschöne Verunglimpfung des Schauspielers Jan-Josef Liefers, als er – im Echtleben- in einer satirischen Kritik an herrschenden Massnahmen auftrat.

Jede Satire hat ihr Körnchen Wahrheit, an der sie sich entzündet, und die Wahrheit selbst auszusprechen ist offensichtlich keine gute Idee…. Nun sah ich also im Film die allerersten Aluhutträger meines Lebens, das Chaos war wunderbar, und ich kann überhaupt nur Verwirrung entdecken, doch da wir die Figuren bereits kennen, wollen wir auch, dass es gut ausgeht…

Die Ausserirdischen (?) bzw. der Verfassungsschutz als der sie sich ausgeben (?) hehehehe…werden von der Staatsanwältin eingeschüchtert und müssen das Feld räumen.

Oder ich hab das Ganze nicht verstanden. Werden wir verschaukelt, und von wem?

Das ist auch kein Wunder,da man ja nichts mehr glauben kann und Dada ist my way…

Bild aus „cést ma dodo“ von Karl-Friedrich Hacker, Itzehoe

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