Künstlertreffen

Welch ein Segen für die Seele, auf verwandte Seelenfelder zu treffen. So eine Freude, dass hier auf einem Dorf zu einer Gesprächskultur eingeladen wurde und ein Raum erschaffen für freies sich darin bewegen und austauschen.

Uns bewegt die Welt, wir sind interessiert an der Welt auf ganz eigenartige Weise, das macht uns aus. Hingucken. Kunst ist so viel mehr als Bildermalen, sagte eine. Doch, aber vieles was ich sehe, empfinde ich nicht als Kunst. Aber es ist interessant. Anders als das ewig zweckgebundene Sehen, dieses wofür nützt es, was kann es. Wir sehen nur frei, wenn wir davon wegkommen. Und waren es nicht die Künstler, die den Weg bereiteten für etwas, was ihrer Zeit weit voraus lag?

Das Möglichkeitszimmer

Aufgrund diverser Umbauten und eines Einzugs habe ich nun ein vollgestopftes Zimmer. Vorher war es leer und bot alle Möglichkeiten. Das brauche ich auch immer, das Gefühl es könnte alles werden und nichts ist festgelegt. Schon mit Verträgen jeglicher Art beginnt das Unbehagen.

Ich erspare euch den Anblick. Ist es eine Rumpelkammer, ein Atelier voller unentdeckter Kunst, alte Schätze und Koffer voller Reisemöglichkeiten? Auch das Ungeordnete ist voller Möglichkeiten, hier allerdings vielleicht der vergangenen. Da finden sich die Jahre des Umherreisens, der untergestellten Bilder, was machen eigentlich Künstler mit diesen vielen Sachen? Wohin mit der ganzen Wolle, aus der noch nichts entstand? Steinzeitkörbe. Felle. Federn.

Besser als ein leeres Haus jedenfalls, in dem ich allein darauf warte, dass noch jemand kommen könnte. Nun hat sich eine der unendlichen Ideen verwirklicht und bietet- neue Sachen, Wege, eine volle Garage auch noch, und ziemlich angenehme Gesellschaft!

Arme Würstchen

Ich habe mich gerade mit einer – vermutlich jungen- Veganerin gefetzt. Dabei wollte ich von meiner Erfahrung mit einigen fleischlosen Jahren berichten und warum ich das wieder ändern musste. Es war nicht so sonderlich gut für mein Nervensystem….Ich kenne mehrere junge Männer, die am Rande der Unterernährung stehen, weil sie gute Menschen sein wollen. Pillendöschen mit Ergänzungsmitteln im Schrank, und moralische Überlegenheit über alle anderen, na toll.

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Das neue Mäntelchen

Der ganze hype um die neue Technologie, um CO 2 Fußabdrücke und das beschworene Ende der Welt- ich glaube nicht daran. Wer mir sagen will, was wahr ist, der muss aber früh aufstehn. Indem den Menschen alles vorgerechnet wird, in Zahlen-und abstrakte Geldwerte wird ihnen der Sinn für Wert aberzogen.

Keiner soll mehr ein natürliches Empfinden haben, die Natur ist Ressource, und unsere innere Natur soll ebenfalls unterworfen werden. Nun ja, an unsere sog. Buddha-natur kommen sie nicht heran…. der innerste Kern, der unveränderlich das reine Sein darstellt.

Das was sie uns als Zeitenwende verkaufen, ist das neue Mäntelchen der alten Kräfte, die am Machtwillen und der totalen Kontrolle festhalten, Doch es wird nicht so funktionieren, weil Leben sehr viel mehr ist als funktionieren. Der Begriff der Zeitenwende wurde auch aus der Esoterik entlehnt, als new age belächelt oder einst als Gefahr beschworen. Im Ernst, es ist ja auch wesentlich und wesentlich mehr als Elektrofahrräder, und anderes, das seltene Mineralien braucht, deren Abbau in keinster Weise umweltfreundlich ist. Dieses Benutzen von Umwelt als Bedrohung…Das Klima als der böse neue Gott eingesetzt, demzuliebe wir nun unser Handeln unterwerfen. Toller Trick, und so einfach, denn das Prinzip ist immer das gleiche, wir sind schon konditioniert.

Und sog. Klimaschützer, die als Aktivisten gegen Flüge sind, dann als Privatperson aber fliegen …das ist doch der reine Hohn, die muss ich doch nicht ernst nehmen. Von Aktivisten erwarte ich, dass sie hinter ihrer Überzeugung stehen, auch wenn das hohler Aktivismus für die Presse ist.

Kinder, diese Erde mitsamt ihrem ganzen Sonnensystem weiß schon, was sie tut.

Das ist größer als eure Schlagworte, und alle Berechnungen.

Diesen interessanten Artikel möchte ich gern teilen. Er sagt viel viel mehr, als ich könnte.

Eine weitere Entdeckung von mir ist Ingrid Raßelenberg, die spannende Vorträge über Ontologische Mathematik hält. Da geht es auch um Zahlen, doch ganz anders. Und ich sage nicht, dass ich das schon verstehe.

https://www.youtube.com/watch?v=dLdFucH84QI

Manche Astrologen jubeln über die neuen Technologien…ich bin mir nicht so sicher, ob sie das schon sind, unsere zukünftigen KIs. Die Kontrolleure austricksen, das müssen wir lernen.

Ins Innerste , in die geheimen Kammern, das schaffen sie nicht. Ich beobachte.

Alte Filme

Alte Filme von Meistern, vielmehr, sind es wert, gesehen zu werden.

Von Jim Jarmusch läuft auf arte mediathek „Ghost Dog“, ein Leckerbissen für Bilderliebhaber. Und mehr als das. Auch hier geht es um Werte, bedingungslose Regeln,…alte Werte aus alten Kulturen.

https://www.arte.tv/de/videos/024940-000-A/ghost-dog-der-weg-des-samurai/

Und ein anderes Kunstwerk sah ich, nun weiss ich den Namen nicht mehr. Ach ja- „The Zero Theorem“, auch der von der Bildwelt her phantastisch und ganz anders als übliche sci-fi Inszenierungen. Bei mir ist viel im aussen los. Neue Mitbewohner, Eindrücke, Renovierung,Gewohnheiten abgeben, Austausch , notwendiger Austausch.

Neue Möglichkeiten. Der pc ist allerdings im Ableben begriffen, er speichert nichts mehr. Sehr symbolisch. So muss ich jeden Tag neu einloggen. Das Schreiben ist was für Geduldige, daher lasse ich es meist. Heute scheint die Sonne, also gut, time to go.

Meisterinnen

„Meisterin der Runen“, so heißt der Roman von Julia Kröhn, und dieser ist auch ein meisterhaftes Buch über historische Zeiten, in dem ich einiges über die Normandie gelernt habe. „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“ von Abbi Waxman, auch ganz nett, um sich einen Tag mit kaltem Wetter zu vertreiben. Ich gebe zu, länger als einen Tag brauche ich nicht für solch ein Buch, solange die Augen das noch mögen. Filme gehen schneller. Da hatten wir immerhin „Wir können nicht anders“, der natürlich so gar nicht nett war, aber durchaus -mir fehlen da die Worte – krass. Worum es geht, sagt der Vortext, jedoch finde ich das so gar nicht, dass es darum geht.

Es ist gar nicht so ungewöhnlich, solche eigenartigen normalen Menschen auf dem Lande zu finden. Jo, nach dem Film findet man Dithmarschen richtig heimelig. Wo doch wieder all die Weihnachtsfeiern in jedem Dorfe stattfinden, Kaffee und Kuchen und Plätzchen aufgetischt, so langsam finde selbst ich Gefallen, außer an den Liedern allerdings. Wir hören auch nostalgisch, aber eben die guten alten Siebziger, im offenen Kanal Westküste, von Jens-Peter Grimm an jedem Donnerstag Abend meisterhaft ausgesucht – da kennt sich ein alter Hase richtig gut aus.

Und morgen ist Büchertreff! Noch mehr Geschichten….und Geschichten sind laut einer Studie über die Steinzeit der Beginn von Religionen, der Beginn vielleicht von dem ganzen was uns Menschen so ausmacht, oder? Wobei jetzt meine Katzen offenbar auch ganz vieles erinnern….

Die Buchtrilogie „Silber“, von Kerstin Gier, von der ich erst zwei Bände las, ist für Jugendliche geschrieben, und hat eine ziemlich gute Thematik! Es geht um luzides Träumen, und darin ein Meister zu werden, eine Meisterin. Oder aus welchen Gründen man dieses betreibt. Da finde ich sehr viel Wahres, welches von tibetischen Mönchen, die diese einst geheime Praxis lehren reicht,bis hin zu schwarzen Ritualen, die Angst machen und manipulieren sollen. Von da ist der Weg nicht weit zu Mobbing und Ausspionieren über das Internet, meisterhaft verknüpft diese Parallelen, in den parallelen Welten. Wir müssen uns immer fragen, ob unser Zweck und Ziel angemessen ist.

Den Begriff Schlafyoga hatte ich noch nie gehört, obwohl ich vor vielen Jahren dem Buch von Tenzin Wangyal Rinpoche folgte und mich an viele viele meiner Träume erinnern konnte. Er hat dieses Wort selber nicht verwendet. Wir erschaffen Welten, von denen wir nicht mal wissen….

Ky 12/22

Das Feuerfestival

Das Feuerfestival, von Matthias White lightfire initiiert, bringt ganz schön was in Bewegung! Das ist wirklich etwas Besonderes, und zwar weil authentisch, ehrlich, frei zugänglich, und weil wir Teilnehmer auch aktiv beitragen zu dem Kreis des heiligen Feuers, welches hier und überall nun für 11 Tage gehütet wird. Es sind wunderbare Stammesälteste dabei, deren Enkelinnen mit ihnen vor dem Internet sitzen und übersetzen, es sind junge Menschen, die ihre Lieder beitragen, die die Herzen öffnen. Es sind Weisheitslehrer aus vielen Ländern und irgendwie entsteht etwas ganz neues. Der Kreis, von dem ich schon träumte.

https://lightfire.de/

Der Prozess für Menschen, die als Feuerhüter teilnehmen, jeweils für einige Stunden oder auch länger, von den Alpen bis hin nach Kolumbien und Peru, in indischer Tradition und Homafeuer auch viele dabei, begann mit den acht Vorbereitungsfeuern, und er wird immer intensiver. Insgesamt geht es hier um einen Transformationsprozess, der nicht nur persönlicher Natur ist. Das ist wichtig, denn es geht um alle – Menschen und weitere Lebewesen, Lichtwesen und Sternenwesen.

Eine solche Kraft ist interdimensional.

Ich dachte zuerst, ich sei der Interviews mit bekannten spirituellen Lehrern schon etwas müde, ich bin schliesslich schon etwas länger auf dem Pfade und auch hüte ich schon das ein oder andere Feuer, seit ich selbst einen Platz dafür geschaffen bekam.

Doch es gab Überraschungen! Valruna und Norbert Muigg, das sind angenehm zurückhaltende Weise, die ich sehr ehre. Sie zeigen mir, dass das weitergehen in die Tiefe eine ganz eigene Dimension ist, die vielleicht noch nicht so Viele teilen. Ich lege allen, die das wollen, die Bücher von Norbert Muigg ans Herz!

https://youtu.be/thKZPCiDdr4

Auch hier in diesen Beiträgen von ihm kann man sich ein Bild machen. Und es geht dabei ums ganze Menschsein, nicht nur um einen einzigen Weg eines alten Volkes. Ich wünsche Norbert Muigg, der noch nicht live dabeisein konnte, alles Gute. Jeden Abend gibt es ein zoom Zusammentreffen, geleitet aus Nicaragua, wo Matthias lightfire mit seiner Familie das Feuer eröffnet hat, im strömenden Regen, gegen alle Widerstände und alle Fäden zusammenhält.

Ich danke für alle, die dies möglich machen! Aho.

Ky 22

Buch: Die Sonnendiebe

von Cara St. Louis-Farrelly, Roman, 2012,Hesper-Verlag

Ich habe es noch nicht gelesen! Doch, ich schaue in den Himmel, seit einigen Jahren und ich glaube, dass wir dieses Buch nun 2022 mit anderen Augen lesen werden.

Weiterlesen: Buch: Die Sonnendiebe

Diese Himmelsfotos sind in den letzten Tagen bei Sonnenaufgang von meinem Fenster gemacht. Schön, dass man nun endlich darüber reden kann, wenn es Geo-engeneering genannt wird und sogar in Dokus bei öffentlichen Sendern ein Thema ist. Komisch, dass trotzdem so viele das ignorieren und lieber glauben wollen, dass sie in irgendwelchen guten alten Zeiten leben. Die es auch nicht gab. Es handelt sich um den Vorgang der Mystifizierung innerhalb einer Pseudo-Gemeinschaft, die eine gestörte Familie und ähnliches zusammenhalten soll. Das wurde erforscht von Gregory Bateson und anderen 1969, und sicherlich wird es in verschiedene Richtungen verwendet. Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, nee. Das waren Wissenschaftler, die uns doch als Experten heilig sind.

Sicherer ist es, Romane zu schreiben, die meist, wenn sie gut sind, gut recherchiert sind. Dann wird auch dem Leser das Verrücktwerden erspart, zu dem das fortwährende Lügengebilde führt. Zum Bild paralleler Realitäten wird es auf jeden Fall.

Ky 22

Test und Fest

Mein letzter blog ist zweimal verschwunden!! Das muss ich nun mal austesten.

Es ging um Cassandra Clare und die „Chroniken der Unterwelt“, na kein Wunder, da sind sie wohl gelandet, meine Worte. Neee, nicht noch mal!

Ich möchte hinweisen auf etwas Besonderes, ein Feuer-Festival, von Schamanen angeleitet, bei dem man sich auch als Hüter des Feuers beteiligen kann.

Erst mal

Das sagt man hier so, wenn die kurze Unterhaltung endet. Also eigentlich immer. Ich bin erst mal weg, muss was tun. Ich habe doch bei dieser netten Bekannten mindestens 30 Bücher geschenkt bekommen, weil sie umziehen muss. Also in den Kisten habe ich mir die herausgesucht und es ist klar, dass ich nun beschäftigt bin. Ich bin begeistert.

Ausserdem haben die Katzen gekotzt, gern auf Teppich und so, dann haben wir Äpfel gesammelt, einen Wäschekorb voll, alte Sorten. Die Farben draussen sind so schön, die Feuchtigkeit weniger.

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