Buch: Hilfe, ich liebe einen Narzissten

Überlebensstrategien für alle Betroffenen

Von Umberta Telfener, Goldmann 2017

Dieses Buch hat mir die Augen geöffnet. Mich wundert eigentlich nur, warum ich sie immer wieder verschlossen habe. Weil ich es so wollte….Und auch das wird hier ziemlich gut erklärt.

Ich mache hier jetzt keine Buchbesprechung. Ich will einfach nur darstellen, wie erleichtert ich bin, endlich zu verstehen was unerklärbar schien. Insofern ist dieses Buch sicher sinnvoller für mich als das letzte, in dem es um Seelenzwillinge ging….,

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Buch: Die drei Lieben deines Lebens

Zwillingsflamme, Seelenpartner und karmische Liebe

von Kate Rose, Ansata Verlag, 2021

Dieses Buch ist ein Ratgeber, und es ist nicht so esoterisch, wie es scheint. Tatsächlich geistern diese Begriffe seit geraumer Zeit in der Liebeswelt herum, und auch ich fragte mich natürlich, was das wohl sein könnte. Denn jeder benutzt sie anders. Die Autorin fasst es in sehr amerikanischer Weise, sie ist Beraterin priviligierter Frauen, so scheint es, denen nur eins im Leben Probleme macht: der Partner. Das Buch richtet sich explizit an Frauen.

Doch sie bringt es auf den Punkt: Viele richten sich lange nach den Erwartungen anderer, nach der klassischen romantischen Vorstellung einer Gesellschaft, und gehen an sich selbst vorbei.

Darum geht es: Der eine bringt das Schlechteste in uns hervor, der andere das Beste. Ja, die Selbstoptimierung ist hier aber nicht gemeint. Die Autorin ist Kunsttherapeutin, und sie weiss sicherlich, was solche Ideale anrichten. Dennoch haben wir sie alle irgendwie.

Gewiss, ich hatte mehr als drei Lieben, und eine Rückschau ist nicht verkehrt. Besonders das, was karmische Liebe genannt wird- wobei es hier eine sehr praktische Sicht ist, die Karma nicht als Schicksal im religiösen Sinne betrachtet, – hat auch mich im Leben an meine Grenzen gebracht, viel wurde aufgelöst, manches hat sich wiederholt und ich möchte das gern in eine Erklärungsstruktur bringen, die sich nicht im psychologischen einengt.

Nun kann man die auch noch verwechseln, die falsche Zwillingsflamme gibt es auch, und ich glaube das ist so einigen Frauen passiert, die ich kenne. Solchen, die sich bereits länger auf dem spirituellen Wege befinden, oder es glauben zu sein , und das sind viel mehr als es Männer gibt, es sei denn sie sind aus indigenen Kulturen. Ich weiss nicht, ob die sich solche Fragen stellen…

Mir geht es immer um das, was kann ich und was muss ich noch lernen. Es hat mir geholfen, davon zu lesen, dass sie alle ihren Sinn haben, auch die schwierigen Zeiten.

Ich empfehle das Buch, auch wenn Schubladen nicht immer gut sind.

Ja, ich bin unsicher, ob es diese Zwillingsflamme gibt, und vor allem nicht auszudenken, wenn das dieser schreckliche Typ wäre…wer weiss, er hat schon Seiten in mir hervorgebracht, die ich bisher nicht kannte. Schreckliche Seiten, aber auch die Bereitschaft zu Vergebung. Und was genau ist Liebe, war das alles Liebe, ist das Liebe…im Dickicht der Prägungen.

Was wirklich zählt: die grosse Seelenfamilie.

Parallelwelten

Mir scheint, dass ich in einer anderen Welt lebe als andere. Das war zwar schon früher so, doch seit ich kaum noch Radio höre, und fernsehe schon gar nicht (außer gute Spielfilme, und archäologische Dokumentationen), ist es als würde da eine Maschine ihre Rädchen drehen ohne mich. Ich bin schon nicht mehr im Erwerbsleben, ich habe keine Kinder, ich lebe in einem Luftschloss. Doch war ich immer vielseitig interessiert und hörte Beiträge über Kultur, über internationale Vorgänge. Nun schalte ich das Radio nur noch für Musik an. Und heute, (NDR Info) ich lerne dass der Autor des Kinderbuches „Die Raupe Nimmersatt“ verstorben ist. Das ist eine ungewöhnliche Meldung, für die stündlichen Nachrichten, wo es doch weit ernstere Themen gibt. Man könnte da gewisse Parallelen ziehen, wie es doch in Parallelwelten so üblich ist. Die Raupe ist jedenfalls nicht mit ihm verstorben, und sie wälzt sich weiter durchs Unterholz.

Ob sie wohl je ein Schmetterling wird? Sie scheint es zu hoffen.

In der Serie „Fringe“ gab es einige Folgen, in der die Personen in eine Parallelwelt -durch einen irren Wissenschaftler ausgelöst, natürlich, die Filme sind voll von ihnen- katapultiert wurden, in der ihnen vertraute Personen leben, die aber nur so aussehen. Sie sind anders, sie sind böse, und sie wollen, soweit ich mich erinnern kann, von den Doppelgängern, dass sie dort bleiben als Ersatz.

Viel science fiction wurde schon Realität. Ausser die Helden, die es dort immer gibt. Die das Schlimmste verhindern.

Ich betrachte das Impfen von kINDERN unnötigerweise und mit unbekanntem Ausgang als ein Verbrechen! Ich sehe, dass diese ihr Leben wieder leben wollen, müssen, doch durch diese als Lösung angepriesene Falle zu sehr beeinflusst sind, um eine gute Entscheidung zu treffen.

Für die möglichen Folgen ist dann nachher niemand verantwortlich zu machen, man wird es sehen. Im Film kann ein Held nur etwas erreichen, wenn die Katastrophe bereits eingetreten ist, das ist ein Nachteil.

In unserer Welt, oder äh, also deren Welt werden Helden verhaftet, gefoltert, umgebracht.

Und da gibt es noch die geistige Welt, die Anderswelt, in der sich jahrzehntelang geschulte Menschen bewegen können, um Zukunft zu erschaffen. Doch können sie es nicht für alle tun, sondern alle müssten es tun. Bewusst anstatt unbewusst ihre Ängste zu Wirklichkeit zu machen.

Leider ist das, obwohl in unzähligen Kinderbüchern beschrieben, nicht gelernt worden.

Ky, 2021

Rapunzel

Eine Märchenaufstellung mit schamanischer Sicht

Das Beziehungsthema und der Zwiespalt, schon einige Male habe ich es mir beleuchtet…

Es begann diesmal mit dieser obigen spontanen Zeichnung, bzw. dem Satz in mir: Rapunzel, lass dein Haar herunter!

Danach musste ich erstmal das Märchen bzw die Versionen davon nachlesen. Da geht es um das Mädchen, welches der Zauberin versprochen wurde und von ihr im Turm eingeschlossen. Ein Prinz hört ihren Gesang und klettert heimlich am Haar empor, um sie zu besuchen. Als die Zauberin das entdeckt, schneidet sie ihr das Haar und verbannt das Mädchen in die Wüstenei. Der Prinz fällt vor Schreck vom Turm, erblindet durch die Dornen, irrt umher und als er das Mädchen aufgrund ihres Gesanges wiederfindet, wird er durch ihre Tränen wieder sehend.

Nun wird ein Mädchen der Zauberin gegeben, um von ihr ausgebildet zu werden und ihre Kraft übertragen zu bekommen, das war der alte Weg. Der Prinz hatte nicht die Kraft, um sie da herauszuholen.

Ich sehe in den weiblichen Figuren meinen inneren Zwiespalt, ich bin beide und handle auch als beide. Der Prinz will nun aber die Hexe nicht haben….er sucht sich wieder eine „Unschuldige“, Harmlose ohne Kraft….

Das Mädchen ersehnt ihn

Die Hexe verhöhnt ihn

Und tatsächlich wurde ich vom Hof(e) verbannt. Sitze in meiner Sackgasse, dem Elfenbeinturm.

Dann muss ich ja erstmal den Zwiespalt in mir versöhnen! Der bestand ja auch schon vor Beginn dieser Liebe.

Mal bin ich die Hexe, mal sehe ich sie im Aussen. Aufstellung:

1 die Zauberin

2 der Zauberstab

3 Rapunzel

4 der Prinz

5 Der göttliche Wächter

Ich stelle ein Feld auf mit vier Wächtern und dem Kristall, der immer in jeder Aufstellung „die göttliche Übersicht, Liebe, Gnade“ repräsentiert. Seine Sicht ist oft sehr wertvoll.

Bild 1 Der Zauberstab soll übergeben werden an das Mädchen. Sie will beides: den Zauberstab (mit Kristall) und den Prinzen. Er sagt, er hat auch einen Zauberstab. Das stimmt. Aber er will nicht an ihrer Seite sein, er ist zu feige, um sie zu befreien. Wenn er da stehen soll, dreht er sich um und schaut : auf die Welt. Die ist so schön bunt. (ist zu blind, um die göttliche Seite zu sehen)

Bild 2 Rapunzel befreit sich aus dem Turm und sie nimmt den Zauberstab von der Alten, weil sie es versteht. Sie ist nun mit ihrer Kraft und dem kleinen Kristall mit dem großen Kristall verbunden.

Bild 3 Nun teilt sie mit ihm den Zauberstab, (die Macht), der zunächst zwischen ihnen steht. Beide erkennen das Göttliche und die leuchtende Welt und sehen, es gehört zusammen. Das ist IHR Weg aus dem Turm, dem Abgeschlossensein . Zuletzt steht der Stab nicht zwischen ihnen, sondern vor beiden, als gemeinsame Kraft und Werkzeug, um zu erschaffen und zu gestalten. Da ist er schon der weise Narr und nicht mehr der Prinz. Die alte Zauberin, die Meisterin, steht an der Seite des Göttlichen.

Es kann so kommen.

Es erfordert Mut.

Kayute Mai 2021

Selbst-Verachtung

https://youtu.be/XT84A280wVo

Dieses video von Dami Charf befasst sich mit dem Thema „Selbsthass- Der große Irrtum der Psyche“

hier der dazugehörige Artikel: https://traumaheilung.de/selbsthass-der-grosse-irrtum-der-psyche/

Und es hat mir gestern die Antwort auf eine Frage gegeben, die seit Wochen in mir die Antwort suchte, tatsächlich aber hätte ich die schon viel eher suchen können.

Die Strategie, sich selbst zu boykottieren, um möglichen Schmerz zu vermeiden, kann nicht zu Glück und Frieden führen. Ich fand eine absurde Form von Beziehung, in der der andere ebenso ist, und somit man sich weh tut.

Es kann auch zu Selbstzerstörung führen, zu der man sich des Anderen bedient.

Das ist wohl häufig mit den sogenannten toxischen Beziehungen gemeint. Aber tatsächlich tragen wir dies in uns selbst, und wurde durch unsere Erziehung verinnerlicht- so dass wir uns selbst für falsch, wertlos und schuldig wahrnehmen, oft versteckt, denn im Aussen suchen wir sowohl Andere, die uns dies gegenüber ausdrücken, als auch ständige Rechtfertigung, den Kampf darum, endlich anerkannt zu sein.

Und – ist das nicht das ganze gesellschaftliche Malheur? Gerade jetzt zeigt es sich doch deutlich, wie verzweifelt so mancher um seine Identität ringt.

Die meisten von uns wissen es ja nicht einmal. Wir kämpfen tapfer und verzweifelt um Anerkennung von Aussen, beschimpfen uns selbst, wenn wir irgendetwas nicht schaffen, nicht können, nicht sind.

Das Verhalten wird in der Erziehung gegründet, und erst internalisiert, später dann auch auf andere angewendet, die uns verachtenswert erscheinen. Das tritt nicht zufällig hervor, im letzten Jahr, in dem das ganze Land gegängelt und erzogen werden soll, für schuldig erklärt, und viele sich zu Erfüllungsgehilfen machen, während andere es einfach nicht noch ertragen können.

Ist es nicht an der Zeit, das Nicht-Ertragen ernst zu nehmen und ihm die Notwendigkeit zuzugestehen, die anderen Leiden und Leidenden zuerkannt wird?

Es ist doch offensichtlich, wenn auf ein Fass voller Demütigung, auch Selbstsabotage, noch von oben gedrückt wird, dann fällt nachher alles auseinander. Gewalt entsteht nur so.

Das eskaliert, in jeder Beziehung, und zieht Kreise. Fühlt man sich nur noch gut, wenn man andere verachten kann, weil man sich unerkannt selber verachtet? Und wie schafft man aus dem Erkennen eine Veränderung?

Simulation

In den letzten Wochen habe ich so einiges an „Ahnenarbeit“ gemacht, unter anderem mit einem aufgezeichneten Seminar von Sabine Wolf mit dem Namen „Magie des Herzens“ (kristallmensch TV). Diese wollte ich schon lange lange vorstellen, doch fehlen mir die richtigen Worte bei der großen Fülle an Material, das der neu gegründete kristallmensch e.V. Verein nun nach ihrem Tode zur Verfügung für Viele aufbereitet. https://kristallmensch.net/kristallmensch-verein/

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