Reblog: Bewusstsein, Magie, Aktivisten und die Welt retten — meinatlantisblog

Viele Menschen fühlen sich in dieser Zeit ihrer Freizeitaktivitäten beraubt. Sie wollen shoppen und in Urlaub fahren und sich auf Grossveranstaltungen tummeln und Eis essen und Kino und Restaurants besuchen etc etc. Sie verfallen in Depressionen und andere seltsame Zustände. Nur wenige erkennen die Chance, die ihnen hier geboten wird: Sich vom Dauerreiz der fünf […]

Bewusstsein, Magie, Aktivisten und die Welt retten — meinatlantisblog

Dogma

Ich habe da mit jemand zu tun,- ein harter Knochen. Ich beiße mir mal wieder, die Zähne aus. Nun ist aber Schluß! Ich habe ja schon mal über Abwehr geschrieben, über Verletzlichkeit und dieser Dinge mehr. Es wäre manchmal nötig, dass das Gegenüber diese seine eigene erkennt, und auch merkt, dass er mit mir eigentlich seinen eigenen verletzten oder verletzlichen Seelenteil ablehnt und weit weg wünscht, er kann mich einfach nicht ertragen.

Und es ist nicht mein Vater, obwohl der auch so ist.

Es herrscht auch so eine Art von Dogma, das nicht ideologisch ist, oder doch?- jedenfalls wird es in der ganzen Gegend so weitergegeben. Glück ist was für Weicheier, oder so ähnlich. Die Identifizierung mit dem harten Leben ist so groß, dass man stolz darauf ist. Die Verletzungen sind dann letztendlich körperlicher Art. Es werden auch andere ordentlich beleidigt, grob beschimpft, herabgewürdigt, vor allem sollten sie sich erlauben, es besser zu haben oder besser zu wollen.

Und die Frauen sind auch so. Sie sind wie Männer. Sanftheit und Anmut, das wäre schon zu viel. Die sollen zu was nütze sein. Und den Mund halten. Und sobald sich jemand wirklich mal hübsch macht, ist das übertrieben, das ist fehl am Platze, sich herauszuputzen, eingebildet und was sonst. Es wird gelästert was das Zeug hält. Das Leben auf dem Lande, von dem so viele träumen in der Stadt, weil man ja angeblich frei ist. Heute ist das! Nicht in den fünfziger Jahren.

Frei ist man auch in einer Großgemeinschaft nicht, einem Wohnprojekt, von dem einige wieder träumen, da wo man ja Gleichgesinnte hätte. Das ist nicht wie im Bilderbuch. Landarbeit, Tiere versorgen, das ist hart.

Vielleicht geh ich doch noch mal weg.

Regenbogen tribe

Es gab einmal eine indianische Prophezeiung, dass sich ein Stamm aus „many colors“ , vielen Farben wie ein Regenbogen bilden würde, um die Erde vor dem Untergang zu retten und zu heilen. oder so ähnlich.

Seit Jahrzehnten gibt es die rainbow gatherings auf der ganzen Welt, in großen Gruppen trafen sich internationale Hippies, musizierten und lebten zusammen für eine Zeitlang, an der Natur, organisierten gemeinschaftliche workshops, Kochgruppen, Rituale. Diese Treffen dürfen nie online bekannt gegeben werden. Derzeit ist das offensichtlich nicht so einfach, sich zu treffen. Auch waren sich die Menschen nicht immer einig und friedlich, die Festivalkultur brachte ein Konsumverhalten hervor. Manche verschmutzten die Natur, oder nahmen zu viele Drogen, oder wie ich es von einem Treffen auf einer kleinen Insel weiss, verteilten sich nach einem solchen Treffen auf privatem Grund 500 Hippies über die Insel, die kein Geld für eine Unterkunft hatten, schissen Ansässigen in die Gärten oder klauten das Obst. Es gab danach endlose Diskussionen, denn die ansässigen Ausländer waren selbst mal Hippies, die in den Höhlen wohnten, aber mussten sich über Jahrzehnte mit einer katholischen Bevölkerung arrangieren, die es nun mal nicht so toll findet, wenn nackte Frauen vor ihrer Kirche tanzen. Und es war ein hartes Leben, nicht einfach so frei und „alles gehört allen“, wie die jungen rainbow people es sich vorstellen. Heilung und Respekt vor der Natur fehlt eigentlich überall. Und ich selbst kann sagen, dass ich aus der Stadt kommend Zeit brauche, um die lebendigen Abläufe einer Landschaft erst zu begreifen und zu erkennen. Bis hin zur eigenen Ernährung ist ein Weg.

Ja, ich wollte mich eigentlich auf die Gruppe von Zeit im Wandel beziehen, wo wir nun auch als „Regenbogenstamm“ ausgerufen wurden. Wir haben hier in einem Kongress und online retreat, sehr fruchtbar, mehrere indianische Lehrer kennengelernt. Die TeilnehmerInnen sind wohl überwiegend Deutsche, so es ja in unserer Sprache stattfindet. Jetzt bin ich nicht wirklich sicher, ob mich gemeinsame Werte mit den anderen verbinden. Es ist doch etwas ganz anderes, wenn man sich in einer echten Gruppe persönlich gegenüber steht. So kann ich aus Erfahrung einer Geomantieausbildung sagen, es war ein ungeheuer heilsamer Prozess, wir alle hatten intensive Erfahrungen, das ist nun 15 Jahre her, und ich bin mit fast niemandem der 15 Teilnehmer mehr in Kontakt. Während des ganzen Jahres war es auch nicht so, dass ich alle gut leiden mochte, aber wir spiegelten uns die Lebensthemen, und die Geomantie gab dafür eine Struktur vor, in der wir alte Wunden fanden, und Orte und uns selbst erlösten von störenden Energien und vieles mehr. Es ist nicht so einfach wie ein Licht und Liebe senden per Mausklick. Es war auch wichtig, den hellsichtigen Lehrer dabeizuhaben!

Ich bin sicher, die TeilnehmerInnen, die sich jetzt gerade bei Alicia in Guatemala befinden, gehen durch ähnlich starke Prozesse. Das sind Initiationen auf dem Weg.

Im Moment scheint viel Chaos stattzufinden, und ich bin dankbar für jede dieser Gruppen, die sich ernsthaft in solche Prozesse begeben. Ich glaube, alle zusammen sind Zweige eines tribes, eines Stammes, an dem einmal neue Früchte wachsen werden. Und die Wurzeln finden wir in uns, in der Landschaft, den Ahnen und den Sternen.

Ky 3/2021

Funktionieren

Das Leben auf ein blosses Funktionieren zu reduzieren wird nicht funktionieren.

Denn dann ist es kein Leben, es ist eine Krankheit der Seele. Ein Abgeschnittensein, an dem Viele, die über uns bestimmen, leider leiden und das als Normalität verstehen.

Eine solche Gesellschaft kann nicht überleben. Die Kranken zerstören es, die Seelenverlustkranken, wer weiss aus welch ferner Zeit sie uns heimsuchen, und wir müssen uns darum kümmern. Kein Kampf wird das richten. Kampf führt zu mehr Verlust.

3/2021

Film: Beforeigners

In der ARD Mediathek gibt es derzeit eine norwegische Serie mit dem Namen „Beforeigners“ zu sehen. Auf englisch würde das sowas wie : fremd sein bedeuten. Doch der norwegische translator sagt: Vorzeichner. Also eher so etwas wie Vorfahren, oder vorherige Herrscher. Doch schon verwandt, die Sprachen.

https://www.ardmediathek.de/ard/sendung/beforeigners-moerderische-zeiten/staffel-1/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2JlZm9yZWlnbmVycw/1/

Nun, in dieser Geschichte entsteht durch das unerklärliche Auftauchen von Menschen aus älteren Kulturepochen eine sogenannte multitemporale Gesellschaft, in der diese Steinzeitler, Wikinger oder christlichen Fundamentalisten aus dem Mittelalter integriert werden sollen in die moderne Lebensweise.

Doch sind sie sich nicht unbedingt gegenseitig gewogen und unerledigte Konflikte aus der Vergangenheit flammen wieder auf. Die Idee des Filmes ist ziemlich genial, finde ich, erinnert zwar einerseits an die multikulturelle Thematik der Gegenwart mit so unterschiedlichen Kulturen, doch hier ist der Fokus eher auf den Norden gerichtet. Auf der anderen Seite denke ich natürlich gleich an die Philosophie der Inkarnationen und das damit verbundene Karma, wie es ja in großen Weltreligionen gelehrt wird. Am Ende der ersten Staffel stellt sich heraus, dass offenbar auch in die andere Richtung- die Vergangenheit -gereist werden kann durch ein ominöses Zeitloch.

Dies alles ist mir nicht so unbekannt, habe ich mich ja schon lange mit new age und schamanischen Reisen befasst, habe eigene frühere Leben und Tode gesehen, Orte an denen ich denke schon gelebt zu haben, und habe auch Jahre in Asien unter Menschen gelebt, für die das alles völlig normal ist. Ich bin offen und halte vieles für möglich. Es gibt das Werkzeug, geistig in die Vergangenheit zu reisen, um etwas zu heilen, oder die Erinnerung zu verändern, um die Gegenwart zu verbessern.

Da kommt mir der Satz von Gor in den Sinn: was nicht erledigt wird, kommt morgen wieder auf den Tisch. Im folgenden video spricht er Klartext wie immer, man muss vielleicht etwas einsteigen in die Denkweise, ich finde ihn einen guten Lehrer, auch wenn er eigene Ausdrücke prägt, was mühsam ist, aber seinen Sinn hat, um alte Dogmen zu vermeiden.

https://www.youtube.com/watch?v=kkRaXoVmj_I

Der Film aus Norwegen ist kompliziert , Spannend, bietet sehr klasse Seherlebnisse, für Alle, die Mittelalter und Steinzeit, vor allem auch wikinger lieben, sowieso! Odin hat auch wieder einige Anhänger im Norden! Bestimmt gibt es noch eine Fortsetzung. So wie für uns alle im Leben…diesem oder den folgenden.

co) Kayute 2021

Landkarten

Wollte jemand eine Art Landkarte der heutigen spirituellen Ideen , Gruppen und Glaubensrichtungen erstellen, er würde wohl schier wahnsinnig. Wir betrachten die Informationen darüber meist in unserer eigenen Sprache, doch das ist nur ein kleiner Ausschnitt. Allein was wir aus Indien innerhalb eines Jahrhunderts nun an Wissen bekommen haben, aufgesplittert und oft oberflächlich verstanden, noch öfter einfach neu interpretiert, dann die ganzen schamanischen Urlehren verschiedenster Völker und Stämme. Und sicher ist es wichtig, dass das erhalten bleibt, dennoch ist es getrennt von der Landschaft, mit der es zusammen gehört. Wir erinnern uns unserer Wurzeln. Manche sind schon durcheinander, wenn die Elemente im Medizinrad unterschiedlich dargestellt werden. Dabei ist es für jeden Stamm und Lebensraum anders, wo das Wasser liegt, nur der Himmel und die Erde sind immer gleich…

Vor zwei Jahrzehnten besuchte der Dalai Lama Deutschland häufiger, er füllte ein ganzes Stadion mit Menschen und gab ihnen Einweihungen. Einige Jahre später erlebte ich Kryon-Channel-Kongresse, mit tausend Menschen. Ich hörte von Kristallgruppen, Kristallmenschen, Reiki und Illhahinur, Arkturianern, von bösen Kabalen und später las ich auch die Originalbücher, auf denen all das basierte. In Amerika unterrichteten viele buddhistische Lehrer, aus Japan, aus Tibet, und manch andere wie Baghwan Sri Raineesh, und Sai Baba. Viele dieser Bücher gehen noch auf die Theosophen Anfang des 19. Jahrhunderts zurück. So manche wurden in den 70iger Jahren in Amerika, new Mexico geschrieben, der Wiege des new age. Ich würde sagen, heute ist es aus dem Ruder gelaufen….

Ich empfehle, sich an die Klassiker zu halten: Yogananda: Autobiografie eines Yogi, Irina Tweedie, Tagebuch, Von Norbert Muigg habe ich drei Bücher über die Maya und ihre Altäre gelesen, und man bekommt bei denen eine Vorstellung davon, was spirituelle Entwicklung ist, im Gegensatz zu Ideen. Das ist nicht das Gleiche.

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Eier

Die Hühner legen wieder. Die ersten Eier von den jungen Zwerghühnchen sind so hübsch! Und man versteht, warum zu Ostern die Eier gefeiert werden.Ich wusste gar nicht, dass den normalen Legehühnern schon das Brüten ihrer Eier quasi ab erzogen wurde, da die ja immer weggenommen werden. Freie Hühner legen auch nicht im Winter. Dazu bekommen sie künstliches Dauerlicht und extra Nahrung.

https://www.youtube.com/watch?v=EDUKtSkgiSw

Gunnar Kaiser TV: Sind wir Tiere im Reservat?https://www.youtube.com/watch?v=EDUKtSkgiSw

Das Erwachen

Immer öfter begegnet mir der Begriff der Erwachten in Zusammenhang mit den gegenwärtigen politischen Umständen, in spirituellen Gruppen, in kritischen Gruppen und sie meinen, glaube ich, damit, dass sie nun aufgewacht seien, weil sie die Lügen durchschauen, das Leid und den Unsinn erkennen, und wahrscheinlich meinen sie auch damit, dass sie die Wahrheit kennen.

Ich schüttel mich innerlich ein wenig, denn „Der Erwachte“ war für mich bisher ein Beiname für den Buddha, DEN Buddha, als er in den Zustand der Erleuchtung übergegangen war. Nun kann ich bei all diesen Leuten keinesfalls eine Art von Erleuchtung erkennen, was auch immer das sei. Es ist gewiss nicht die emotionale Aufregung, mit der sie kotzen möchten angesichts der üblen Machenschaften, Verbrecherische Regierungen oder andere Lügner anklagen wollen, sich als Moralinstanz und grosses göttliches Gericht aufspielen.

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