Isarnho

Entlang des Weges auf dem sogenannten Knick, einem Wall, der die Wiesen begrenzt, steht eine Reihe dieser kraftvollen Eichen. Sie sind die Nachfahren des Eisenwaldes, die ganze Gegend war einst dicht bewachsen mit den Eichen, dem Eisenwald Isarnho.

Ich spรผre einen starken Kraftstrom durch den Stamm fliessen. Ich danke den Bรคumen, die unseren Ahnen die Balken fรผr ihre Hรคuser gaben, fรผr unsere Hรคuser. Ich danke fรผr die Masten der Segelschiffe, und fรผr die Scheite, die ihre Feuer wรคrmten. Ich danke fรผr alle, die vielleicht vergassen, danke zu sagen.

Und vor der Zeit des Waldes gab es eine Zeit ohne Wald. Da war die Zeit der Rentierjรคger, eine Tundra, und sie zogen mit den Herden gegen Norden, als hier mit dem Wald, dem wรคrmeren Klima eine andere Besiedlung begann.

wir kรถnnten auch von ihnen lernen.

Eine blaue Stunde

Und dann fuhr ich ans Meer.

Es war windstill gestern, heute auch, Morgenfrost. Mir war gar nicht kalt, das Wasser spiegelglatt, die ripples im Sand mit langen Schatten, und dann ging auch schon die Sonne unter, um 16.00 Uhr nachmittags, und gegenรผber der Mond auf. Der Leuchtturm blinkte. Der berรผhmte Leuchtturm von Westerhever, ich war weit weg, und er ist kaum zu sehen.

Das war pures Glรผck. So was Schรถnes zu sehen, so viel Raum um mich herum, also so was von schรถn! Nur zwei, drei Leute mit Hunden waren da. Die Cafes zugesperrt, keine Touristen erlaubt, – wir sind im lockdown.

Und die, die ich sah, lรคchelten, und waren froh, draussen zu sein. Vogelschwรคrme. Eine Schar Kibitze, glaube ich, flog รผber mich hinweg. Die ganze Zeit hรถrte ich die Wildgรคnse, aber sie waren auf der anderen Seite des Deichs. Tausende Nonnengรคnse sind da, und sie unterhalten sich gern. Das Wasser floss langsam ab und enthรผllte den Wattboden mit einem Spiel von Pfรผtzen, Rinnsalen und Himmelsspiegelungen. Das Licht wurde blauer.

Als ich zurรผckfuhr, wurde der Mond deutlicher sichbar, und bei der Brรผcke von Tรถnning blickte ich auf die Eider bei Ebbe: auch hier das wunderbare letzte Licht auf dem Wasser, und ein zerfurchter, glรคnzender Sandboden freigelegt, doch nun war es mir zu kalt um noch mal auf die Brรผcke zurรผckzulaufen. Rechts die Sonne, links von mir der Mond.

Wรคhrend ich noch im Supermarkt etwas einkaufte, grelle Laternen und Maskenpflicht auf dem Parkplatz, Freitag abend, wurde es dunkel. Das letzte Wegstรผck legte ich auf einer schnurgeraden StraรŸe zurรผck, den Mond direkt vor mir, und zu allen Seiten dichter Nebel – die Lundener Niederung, ein Feuchtgebiet mit Vogelschutz.

Geomantisches Nรคhkรคstchen

So habe ich meine videos genannt, die ich ab und zu auf dieser playlist einstelle. Ich muss sagen, in meinem Nรคhkรคstchen sieht es echt bunt und wild aus, und so geht es mir auch, wenn ich anfange etwas zu erzรคhlen. Ich muss mich schon zusammenreissen, ruhig zu sitzen..was war mein Thema?? Aber ich habe selbst gemerkt: da ich viel Zeit habe, freue ich mich auf die wenigen Kanรคle, die ich mir regelmรคssig anschaue, und wenn die da erzรคhlen, wie es ihnen in ihrer Lebenssituation geht. Ich freue mich auch, wenn Kรผnstler ihre Arbeiten teilen, etwas vorlesen, und zeigen, wie man Kรผrbis einmacht. Also ich will keinen damit langweilen, was ich zum Frรผhstรผck esse. Immer wenn ich jemanden sah, der sowas macht, dachte ich: wieso erzรคhle ich nicht etwas, was ich gelernt habe, und was fรผr die Erde ein bisschen was bringen kรถnnte….

Denn Egokram gibt es schon reichlich. Und ich habe es ja nun bis ins GroรŸmutteralter gebracht. Da darf frau ja eigentlich alles. Ob es nรผtzlich ist, sinnvoll, das muss ich gar nicht beurteilen. Danke an DW fรผr diese Einsicht. Manchmal ist ein Satz eine Inspiration.

Leider bin ich nicht fรคhig, Filme ordentlich zu schneiden, Fotos reinzusetzen etc. Es ist schwer fรผr mich, das zu lernen. Es gibt da so Bretter vorm Kopf. Dabei macht man es uns schon so leicht hier.

Was ich sagen wollte, ich habe zwar eine Geomantieausbildung, aber seither habe ich vieles erlebt, und auch wenn ich traditionelle schamanische Rituale sehe, so muss ich die nicht genauso gestalten. Es gibt fรผr jeden einen eigenen Weg, mit Eckpunkten, die wirklich essentiell sind.

mARLANS sTORY

Marlan wandert in einer unbekannten Zeit und sucht ihre Weggefรคhrten. Dabei wendet sie an, was sie im Laufe der Jahre gelernt hat, spirituelle Lehren tauchen auf, werden beleuchtet, doch zum รœberleben dient die eigene Wahrnehmung der Natur, das Vertrauen in die innere Fรคhigkeit des Sehens und Vertrauen in das Gefรผhrtwerden durch Situationen der Orientierungslosigkeit hindurch, und den groรŸen Sinn hinter dem Ganzen.

Die gesamte Geschichte mit Fortsetzung findet sich jetzt auch auf https://beingalive.jimdofree.com/


Und

sie ging los, in Richtung Sรผden. Die Erde hatte sich geschรผttelt und nicht viel war an seinem Platz geblieben. So wie die Tiere sich ihr Fell schรผtteln und die Trรถpfchen nach allen Seiten fliegen, hat sie ein paar Winzlinge auf der Oberflรคche durcheinander gebracht. Die Frau hatte graues Haar, doch sie fรผhlte sich jung. Es war, als sei ein neuer Morgen angebrochen, auf den sie lange im Dunkel gewartet hatte.

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Feuerritual

Gestern habe ich zum ersten Mal eine richtige Yanantin-Despacho gemacht, soweit das nach meiner Anleitung und den Zutaten so ging. Das Anrufen von Spirits mache ich ja schon viel lรคnger.

Es dauerte eine Zeit, bis ich genau wusste, was ich denn wรผnsche. Denn es handelt sich um eine Wunsch- oder eine Dankeszeremonie. Und man รผberlegt besser zweimal, um den Wunsch nicht allzu sehr einzugrenzen. Doch die Absicht ist hier nicht, eine Art Bestellung abzugeben, wie es in manchen Bรผchern heisst. Die Absicht ist das Eingebundensein im Universum, eine Kommunikation mit allen Elementen, mit Natur in ihren Formen und Namen. Eine Wรผrdigung. Bei diesem despacho werden Blรคtter verwendet, in diesem Fall einfach aus dem Garten. Da liegen eben gerade so viele herum…es ist November. Am Ende wird alles zu einem Bรผndel geschnรผrt, und heute frรผh habe ich es in der kleinen Feuerhรผtte verbrannt. Auch das dauert. Erst qualmt es und ich muss raus aus der engen Hรผtte. Die Nachbarn nebenan bauen an einem carport, da wars etwas laut.

Sehen konnten sie mich nicht. Auf die Idee wรคren die nie gekommen, was das wohl soll…Ich mache da รถfter mal Feuerchen an, auch um steinzeitliche Tรถpferversuche zu brennen, im offenen Feldbrand, wie es heisst. Da braucht man besseres Holz, als die paar ร„ste, die ich eingesammelt hatte.

Am Feuer ist immer so ein gutes Gefรผhl, es wird mal richtig heiรŸ und die Flammen tanzen so lebendig. Die schrillen Sรคgen, das Baustellenradio, das entlockte mir nur ein Lรคcheln. Wir sind ja nicht allein auf der Welt. Obwohl ich schon fast am Ende davon lebe.

Mittendrin im Leben.

Fuchs

Wann sieht man schon mal einen echten lebendigen Fuchs aus der Nรคhe? Ich hatte heute das Glรผck, denn dieser Fuchs wurde offenbar mit einem Hund aufgezogen und saรŸ an der Leine mit Frauchen vor der Tรผr meines Tierarztes. Das ist รผbrigens ein toller Dorftierarzt, aber Fรผchse sind nicht so oft dort zu Gast.

Und weil es ja keinen Zufall gibt, las ich gestern doch dieses Buch, von Cornelia Funke, „Reckless“, (Steinernes Fleisch) Nach den Mรคrchen der Gebrรผder Grimm, und Grimm hiess auch , glaube ich, die danach konzipierte Fernsehserie, an die ich mir noch schwach erinnerte. Es gab da viele Wesen, Gestaltwandler und eine Frau, die sich in einen Fuchs verwandelte.

Das Buch, eine Ausgabe von 2010, hatte diese Tierfrau Fuchs als eine der Hauptpersonen und ich fand die Geschichte sehr groรŸartig, spannend und aus Sicht einzelner Figuren vielschichtig erzรคhlt. Der Fuchs ist in unserer Kultur ein wichtiges Wesen gewesen und davon ist leider nicht mehr viel vorhanden. Ganz im Gegenteil, ist die Jรคgerschaft schon viel zu lange dabei, das Tier zu eliminieren. Dieses Buch รผbrigens erzรคhlt die Anderswelt, in die Jacob und Will durch einen Spiegel gelangen, so ganz und gar nicht nett wie in den bereinigten Kindermรคrchen. Es ist eine gefรคhrliche und bรถse Welt und ohne so manches Zaubermittel wรคre auch Jacob, der sich schon besser auskennt, verloren. Die Fuchsfrau ist seine Gefรคhrtin. Das hat nichts mit der Krafttier-romantik zu tun, die heute in manch esoterisch angehauchten Stuben รผblich ist. Ich denke, dies ist dem Schamanismus, dem Wilden und Authentischen sehr viel nรคher. Ach ja, und Schneewittchen wurde gar nicht gefunden…die liegt da noch verwelkt in ihrem glรคsernen Sarg….

Fuchs weiss nicht recht, ob sie lieber um der Liebe willen ein Mensch oder doch der Sicherheit wegen ein Fuchs bleiben mรถchte. Sie muss sich nicht entscheiden, das ist der Vorteil. Denn Fuchssein bietet Vorteile in einer wilden Welt. Und noch etwas hat mich an dem Buch sehr fasziniert: Es gab eine Spezies aus der Inneren Erde, die Goyl, deren Haut aus Stein bestand und sie konnten Menschen in solche verwandeln. Die Metapher allein ist sehr klar, doch auch die Bilder von Jaspis und Jadegesichtern, von Onyx und anderen edlen Gesteinen machte lebendig, dass es sich bei der Mineralwelt ebenfalls um Leben handelt. Intelligentes Leben. Ich muss sagen, am Ende des Buches wรคre auch ich mit dem einen Bruder in der Anderswelt geblieben, statt in die normale Menschenwelt zurรผckzukehren. Denn beide zugleich scheinen da nicht zu existieren. Fรผr mich jedoch ist beides real, vorgestellte Welten sind existent. Mein innerer Film aber sieht ganz anders aus, als der realisierte im Fernsehn. Deshalb sind mir Bรผcher so viel lieber, solche Bรผcher, die Bilder hervorrufen kรถnnen. Die Illustrationen der Autorin sind ganz nebenbei eine Freude. Natรผrlich, sie ist eine weltbekannte Bestsellerautorin. Aber doch so wie …eine Verwandte irgendwie. Und dann war da heute dieser Fuchs, so als seien die Welten wohl doch ganz nah dran…

co) Kayute 2020

Sonne, Mond und Sterne

Ich setze voraus, dass ich weder naiv noch leichtglรคubig bin.

Doch in letzter Zeit befasse ich mich mit der Astrologie und versuche, die Prinzipien zu verstehen. Systeme haben mich schon immer begeistert. Hier aber geht es eher darum, die รผbergeordneten langfristigen Krรคfte zu erkennen, denn das gibt mir einen Sinn fรผr Hoffnung oder wenn nicht das, so Geduld. Mit dem, was so im menschlichen Kollektiven nicht zu erkennen ist. Es ist kein Zufall, dass sich Menschen in schwierigen Zeiten solchen Mitteln und Methoden zuwenden. Oder auch verschiedenen Glaubensrichtungen. Irgendetwas muss uns doch Halt geben. Allerdings waren es frรผher, also ganz frรผher einmal, man meint es sei im Mรคrchen gewesen,- die Herrscher selbst, die ihre Astrologen zu Rate zogen, und zwar, um gรผnstige Stellungen zu nutzen.

Die Bauern, Hirten und Jรคger taten das wohl auch, ganz einfach weil sie wussten, dass Sonne und Mond einen erheblichen Einfluss haben auf das was wรคchst,auf das Meer, auf Geburten, das Verhalten von Tieren und vieles mehr. Daraus haben sich รผberhaupt Religionen entwickelt! Wir sehen die Himmelskรถrper, die uns Leben geben, als das, was wir nicht beeinflussen kรถnnen. Dem heutigen Menschen ist das unangenehm, dass es so etwas gibt. Er will sich mรคchtig fรผhlen, รผber alles. Dabei brรคuchte er doch nur dem natรผrlichen FluรŸ zu folgen, dann wรผrde sich eine Art von sicherem Gespรผr wieder entwickeln kรถnnen. Der HimmelsfluรŸ.

Natรผrlich werden Konstellationen, die sich in Zyklen bewegen, als der Tierkreis betrachtet, eine sehr alte Weise, von der Erde aus betrachtet. Die Sichtweise ist aus dem Weltraum heraus ganz anders. Doch das spricht nicht gegen sie. Es handelt sich um eine Ordnung, in anderen Bereichen gibt es auch verschiedene Blickwinkel, die fรผr verschiedene Zwecke gebraucht werden. Auch Astrologen verwenden unterschiedliche Methoden. Manche sind sogar der Ansicht, dass ihr Volk von einem der fernen Sterne abstammt und warum sollte das nicht so sein? Man muss seinen Geist mal etwas weiter bewegen, wenn man alte Zeiten und neue Zeiten begreifen will. Da hier alles im Kreis geordnet ist, hat man doch schon eine sichere Warte. Alles ganz einfach, oder?

Roman

Ich lese gerade „Die Heilerin von San Marco“, von Marina Fiorato. 2012.

Ein historischer Venedig-Roman, wie so viele.

Nur, dass es hier gleich darum geht, wie die Pest absichtlich in die verfeindete Stadt gebracht wird, nun das ist ja eine abscheuliche Verschwรถrung des Sultans ,…selbstverstรคndlich gibt es die nur in der Fantasie, im Roman, keinesfalls kann es das in der Geschichte gegeben haben, nicht wahr. Oder warum sind solche Ideen heutzutage als absurde Theorien verfemt….dennoch ist die Geschichte tatsรคchlich voll von Intrigen, Lรผgengebilden,Kriegslisten, ja selbst das trojanische Pferd soll es doch gegeben haben und es wurde auch viel darรผber geschrieben und in der Schule gelernt, damit, ja, die Menschen irgendwas draus lernen?

Buch: Drachenmeer

von Nancy Farmer, Weltbild 2004, Originaltitel: The Sea of Trolls

Dieses ist ein Jugendbuch, was ich aber erst ziemlich spรคt gemerkt habe. So dicht und spannend war es gleich, dass ich sofort in die Geschichte hineingezogen wurde. Man erfรคhrt viel รผber die Nordmรคnner und wie deftig es bei ihnen zuging. Die Mystik der islรคndischen Welt wird grossartig eingewoben. Oder umgekehrt , ein Weg des Erwachsenwerdens wird eingewoben, indem wir am Leben und der Sicht von Jack teilhaben, der von einem alten Barden zum Lehrling ausgewรคhlt wurde und nun mehr schlecht als recht in ein Abenteuer geworfen wird, das seine Kenntnisse weit รผbersteigt. Dennoch, sind wir mit ihm am Ende sehr viel klรผger und mutiger und wissen, worauf es wirklich ankommt.

Das erstaunt mich immer wieder an den Jugendbรผchern: Dass so viel echte Weisheit darin verborgen ist. Es geht ja nicht nur um Unterhaltung, ein solches Buch zu schreiben ist viel schwieriger und die Autoren machen sich die Mรผhe, mit Archetypen, die als Vorbilder gelten kรถnnen. Zum Vergleich kann ich heranziehen: Drachenromane von Markus Heitz, auch grossartig und bunt, bedient sich auch alter Quellen, alle Geschichten sind im Grunde alte Mythen. Dennoch folgt Heitz nicht dem Weg des Helden, wie er z.B. im Tarot bildlich wieder gegeben wird. Alle alten Archetypen kommen auch dort vor. Sie beginnen mit dem Erwerb von Werkzeugen, dem Hineingeworfenwerden in eine Aufgabe, fremde Welt, das Durchqueren des Tunnels, der Unterwelt und der Hilfe รผberirdischer Krรคfte, wenn man denn den Zugang zu ihnen findet. Dann wird der erfolgreiche Held oder die Heldin am Ende nach Hause zurรผckkehren und dort mit Respekt aufgenommen.

Allerlei gruselige Wesen sรคumen diesen Weg von Jack. Wir erleben seine Zweifel und ร„ngste mit, und wie seine Mitstreiterin von einem traumatisierten Kind ohne Freunde und Familie zu einer geheilten Persรถnlichkeit wird. Und das, indem jeder mit den Werten der andersartigen Gesellschaft ins Reine findet. Denn die noch andersartigere Welt von Jรถtunheim, dem Land der Trolle, macht es nรถtig.

Sehr gut gefallen hat mir die Beschreibung der Erdmagie, die dort ganz im Norden sehr stark ist, und mit der Jack umzugehen lernt, wobei es klar wird, dass zuviel davon fรผr Menschen auch schรคdlich sein kann. Dieser Beruf, mit der Erdmagie als Barde oder Skalde dem eigenen Dorf oder Volkzu dienen, wird realistisch dargestellt, das kann ich aus einer eigenen Ausbildung zur Geomantin so sagen.

Im Grunde ist diese Geschichte selbst so eine Art von Ausbildung darin, aber es wird natรผrlich in der Reihe: „Phantastische Welten“ gefรผhrt, so dass bloss niemand auf die Idee komme, da sei was Wahres dran!

Wir mรผssen solche Bรผcher haben!

co Kayute)

Ich fรผhle, also bin ich.

Aber wer bin ich. Ein Wesen ein Mensch ein etwer in einem Kรถrper. Ein Wunder. Jeder alles.

Nicht alle Gefรผhle sind sonderlich angenehm und erwรผnscht, aber es ist doch lebendig ein Zeichen von Leben sie zu spรผren. Wenn wir sie abspalten aufgrund von Schreck, Schock und Trauma, Unglรผck, nicht-sehen-wollen, dann ist auch nur ein bisschen von uns da.

Leider wissen viele das aber gar nicht, sie erwarten gar, dass wir gefรผhllos sind wie sie oder so werden, damit wir nicht so „empfindlich“ sind. Wie aber kann die Welt eine bessere werden mit empfindungslosen Halbmenschen? Kann sie nicht. Wie aber kรถnnen diese Menschen รผberhaupt wollen, dass sie fรผhlen? Dann kรคmen ja alle die schmerzhaften traurigen Gefรผhle an, und das alles auf einmal, was wirklich heftig ist. Schnell betรคuben, ist ihre Lรถsung. Sie wollen es meist erst, wenn gar nichts mehr funktioniert. Die Frau rennt weg, wieder mal. Aber auch dann, ist sie ja selber schuld. Empfindlich.

co Kayute

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