Reisewege in Kalifornien – Coyote calls. Auf den Spuren von „seltsam, komisch, schräg“. Vieles ist nicht so wie es scheint. Viele Schichten einer Geschichte blättern sich auf. Viele Spiegelungen. Vieles gefunden, manches verloren. Orte im Niemandsland, Junction und die Energie von Kreuzungen. Tankstellen und andere eigenartige Begegnungesstätten – Stranger than Paradise. Wie im Film. Und […]
Scrolls, Seherin der Nacht
Scrolls – Seherin der Nacht, 3 Akbal
Ein Traum
Das Konzert. Zwei Männer spielen Musik auf ihren Instrumenten. Sie haben ihr Hüte an die Seite der kleinen Bühne gelegt, doch diese Hüte sind übermenschlich groß. Ich selbst spiele ab und zu einen Ton auf dem Bass dazu, mehr kann ich noch nicht, ich kenne diese Musik noch nicht.
Und ich schaue auf die Wiese und den riesigen weiten Himmel hinaus, in dem sich die Wolken bewegen. Da reissen die Wolken auf und geben den Blick frei auf kleine Löcher, in denen Lichter tanzen! Oben sind zwei, die sehen aus wie Augen, wie Gottes Augen im Hintergrund und da bewegen sich die vielen Sterne und tanzen.
Wir rufen dem Häuflein Zuhörer auf der Wiese zu: Schaut! Dreht euch mal um. Sie schauen.
Und nun sehe ich diese Menschen genauso wie die anderen Gebilde: Sie sind voller Sterne, eine hohle Form, in der die Sterne tanzen. Ich begreife, dass wir nicht getrennt sind, dass sie hier und wir dort sind. Es ist so befreiend. Die Goldenen, die Leuchtenden, wir sind sie. Jeder Ton spielt seinen Part.
Dann gehen wir hinüber zu einer anderen Bühne, es ist eine Art Festival mit mehreren bands. Da singt ein melancholischer Liedermacher mit schiefem Mund,und hier leuchtet keiner. Wir wollen ihnen den Himmel zeigen, doch
wir hören erst mal zu, aus Respekt. Ich halte die Gitarre im Arm.
Scrolls – Schriftrollen

Erste Schriftrolle – Boxes oder Schubladen, 2 Ik
Zugehörigkeit unklar, schon immer. Die Hochsensiblen grenzen sich von den aspies ab, weil die angeblich keine Empathie haben. Für mich ist das alles unnötig. Ich bin eine von denen mit Extrem-Empathie, also ich fühle mich in alles mögliche hineinversetzt, nehme dessen Gefühle wahr, was ich leider lange Zeit meines Lebens nicht wusste. Es hat mich endlos verwirrt. Berührung konnte ich so aushalten, weil ich ja eigentlich der Andere war, nicht wahr? Interessant. Denn ich halte mich irgendwie für anders. Ich fand einen Weg.
Ich konnte diese Fähigkeit positiv belegen als medial! Was soviel wie übersinnlich bedeutet und das stimmt ja auch, über den normalen Sinnen. Nur dass die Normalen das dann auch alle sein wollen und dafür Regeln aufstellen, wie das sein darf. Regeln, die die Fähigkeit wieder eingrenzen, und auch für solch übersinnliche Menschen einfach nicht zu befolgen sind. Und ich konnte lernen, dass sich im geistigen Raum so manches durch mich hindurch bewegen kann, ich bewusst damit umgehen oder es auch einfach zulassen. Solange ich mich überwiegend in der Natur ausgleichen kann. Vieles mache ich im Traum. Da treffe ich eine Menge Leute, ohne dass es mich anstrengt!
Vielleicht eine Box für Geistarbeiter? Nein, nicht die Intellektuellen. Ich meine, anstatt Lichtarbeiter oder Schamanen, die sich beide genauso abgrenzen. Ich bin beides, und bleibe daher bei der Kunst. Eine sehr große Box mit endlosen Inhalten.
2018
Boxes – latest Art project
Cat food comes in wonderful boxes. Old pictures that I was not quite happy with will go a recycling way from now. Better than before!
Filmvorstellung
Ein Fotograph und Filmemacher, Phil Borges, der jahrzehntelang die Kultur indigener Völker erforscht und fotografiert hat, hat einen Film über psychotische Erfahrungsweisen gedreht und nennt ihn »CRAZYWISE«: Ihn interessiert die Frage, ob das, was in unserer westlichen Gesellschaft als eine »erste psychotische Episode« pathologisiert wird, nicht in Wirklichkeit mit dem Phänomen einer »schamanischen Initiation« in […]
über Verrückt oder weise? – Filmvorstellung — Was mich bewegt …
Lehreinheit
Die Anfragen Ratsuchender in schamanischen Gruppen sind für mich durchaus eine Lehre. Besonders darauf angemessen zu antworten stellt die Prüfung dar. Nun hat man meist sehr wenig Information zu dem Fall, um den es geht, und am Ende einer langen Reihe gut gemeinter Ratschläge, die ich oft als oberflächlich empfinde, die aber beruhigen sollen, gibt es dann plötzlich eine neue Information, die alles ändert.
Also die Frage einer Praktizierenden war, wie sich ein Sänger davor schützen kann, dass andere in seinen Körper sozusagen energetisch eindringen. Es war erst spät davon die Rede, dass es sich um sogenannte death-metal-Musik handelte.
Ich würde also möglicherweise einem selbst Manipulierenden dabei helfen, sich vor den anderen „Bösen“ zu schützen. Oder vor den Geistern, die er selbst gerufen hat…Ich musste schon beinah lachen. Nun ja, ich empfinde manche Musik als Angriff per se, auch wenn ich früher mal selbst punk und anderes hören konnte.
Jetzt also mal meine wertfrei gestaltete Antwort, so hoffe ich. Für facebook natürlich zu lang und unangemessen.
Solche Konzerte stellen eine Möglichkeit für viele Wesen, eine Schwingung zu erfahren. Ich mag die Einteilung in hoch und niedrig nicht so sehr, denn offenbar gibt es Notwendigkeiten für alle. Es geht irgendwie einher mit der Gewalt an Tieren in unserer Gesellschaft, an Erd- und Elementarwesen, dem Töten und dem Besinnungslosen. „Der Tod“ zeigt sich in symbolischer Form. Es mögen Wesenheiten sein, die aus solch tiefer Schwingung kommen oder dazu gemacht wurden. Besonders Betrunkene werden gern von diversen Wesenheiten aufgesucht, sie bilden ja ein Tor.
Alles in Allem geht es wohl mehr um das Unterbewusste, als um Bewusstsein. Und das muss ja seine Plattform haben, dafür gibt es einiges in dieser Welt. Das Unterbewusste wurde von Menschen geprägt. Von ihren Traumata, Erfahrungen, Ängsten, Scham und Schamlosigkeiten, Grenzüberschreitungen, Gedankenformen. Diese Unterwelten können schon ein sehr hässliches Gesicht haben. Vielmehr wurde uns das Hässliche als Bild für Unangenehmes angeboten. Künstler aller Zeiten haben da ihre Hand im Spiel.
Das Unbewusste – davon zu unterscheiden- ist unsere Teilnahme an den tierischen, pflanzlichen, mineralischen, elementaren Prozessen der vitalenergetischen Ebenen.
Der Mensch als Kollektiv wirkt mit seinem Unterbewussten zerstörerisch, manipulativ auf elementare Ebenen ein. Man kann auch sagen, er nimmt damit „Wesensformen“ aus Elementarbereichen gefangen, verformt sie, was sich aber nicht nur in „Umwelt“deutlich zeigt, sondern in den Körpern und allen Prozessen, so dass diese disfunktional werden.
Der Mensch als Kollektiv schafft seine Wirklichkeit. Da kann man nun von Anderswelt, nicht-alltäglicher Wirklichkeit sprechen, doch tatsächlich wirken unsere Handlungen dort auf diese Wirklichkeit ein.
Ein frommer Wunsch, zu heilen.
Doch wie sieht es aus mit dem eigenen Unterbewussten? Haben wir uns das schon mal genau angesehen, bevor wir so viel Licht in die Welt senden wollen, dass sie heil wird? Genau das ist der Grund, warum viel Disziplin, Übung und Prüfung von spirituellen Schülern immer gefordert wurde.
Je mehr wir kämpfen und bewerten, umso mehr verstricken wir uns. Doch ignorieren ist auch nicht der Weg, er führt in Illusionen. Wenn ich so pauschale Aussagen sehe wie: „Schamanen heilen“, dann ist das eine weichgespülte Version der Wahrheit.
Doch auch ich kenne nicht die vollständige Wahrheit. Bin lernend, staunend und auch voller Neugier und Freude auf diesem Weg. „Wacken“ ist ein Phänomen, dass mich schon vorher interessierte. Massenkult, alte Götter hier im Norden….Aspekte für Forschungen!
Kayute 2018
Ein Anis-Kollege, schreibt toll.
Mein scherzhaft ehrlicher Aufsatz über den Scham-Anis-Mus, also den Brei der Scham aus Anis, war Ergebnis und Auslöser meiner Entscheidung, für meine eigenen Dienstleistungen auf den Begriff „Schamanisch“ zu verzichten. Es fällt mir noch schwierig, mich sprachlich auszudrücken, ohne ab und zu Worte wie Schamane oder schamanisch, oder zumindest schamagisch oder schamanistisch fallen zu lassen. […]
Krieger des Herzens
Mein Kater ist gestorben. Einer der Kater, ein Oberkater. Sieben Jahre war er bei mir, ein treuer Begleiter, auch bei uns geboren worden. Krieger des Herzens ist die Bedeutung des heutigen Tages im Tzolkin, Aaj, Ben 6, und ein solcher war Mauzer gewiss! So war es auch der richtige Tag, ihn im Garten zu begraben, nachdem das wegen des Schneesturmes gestern gar nicht möglich war. Er war ein grosser Lehrer für mich. In seinem ersten Lebensjahr wohnten wir auf einem Hof, denn er hatte noch eine Menge Geschwister. Und da gab es einen Rottweiler, eine ganz ruhige. Als die Nachbarin im Holzschuppen Wäsche aufhing, mit ihrem Rottweiler, geriet Mauzer in das große Maul und hatte zwei gebrochene Hinterbeinchen. Von da an kämpfte er mit dem Leben und ich mit ihm. Und er schaffte es. Monatelang konnte er nur robben, und er wollte immer dabei sein! Er wurde gefürchtet bei seinen Mitkatzen, denn seine Kinnhaken mit den kräftigen Vorderpfoten hauten jeden um. Und nachdem die Ärzte ihn aufgaben, wurde er gesund. Er ist die letzten sechs Jahre seines Lebens gelaufen, auf vier Beinen und lernte wieder springen. Er liebte es am meisten, draussen zu sein, kam im Sommer nur zum Fressen. Und wir liebten uns auch. Sobald er kam, meldete er sich lautstark und bekam sofort seine Mahlzeit. Und er konnte den Frühling gar nicht erwarten, voller Übermut! Nun wurde ihm ein Auto zum Verhängnis. Er hat mir gezeigt, dass aufgeben keine Option ist. Dass man immer was draus machen kann, auch wenn es schlecht aussieht. Schwierige Zeiten lassen uns ganz nah werden. Leben ist wichtig.
Kayute 3/2018
Casa Gato
Das Haus der Katzen. Manchmal glaube ich selbst eine zu sein, da sie mich so behandeln. Ich äussere mich in Lauten und Gesten. Meine Handlungen werden ständig beobachtet und auch gelenkt. Ich finde es anstrengend, mit Menschen zu reden. Es gibt so viele Sprachen Worte und Bilder, die der andere anders sieht. In Gedanken kann ich ihnen Bilder senden und vielleicht können die Menschen es irgendwann auch begreifen, dass es so geht. Bisher sind sie noch nicht die intelligenteste Spezies. Die 10 Gatos gatitos und gatitas, die mit mir leben, sind spanisch und alle eine Familie.



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