Base Camp

Gestern las ich in einem blog von Atelier Ananda den schönen Ausdruck vom base camp des Bewusstseins. Das hat mir gefallen, auch ihre freie Art der Energiearbeit, die sie beschreibt. Ich weiss nicht, ob das Wort von spirituellen Lehrern gebraucht wird. Es kommt von den Bergsteigern. Im Himalaya braucht man aufwendige base camps, Basislager, um die mittlerweile Massen von Leuten zu versorgen, die in die Höhe steigen. Die bezahlen viel Geld dafür. Der Sinn des Ganzen erschliesst sich mir nicht.
Und je nach geschaffter Höhe müssen natürlich weiter oben auch wieder neue Lager eingerichtet werden. Ein base camp ist also nichts statisches, Ein camp, wie der Name sagt, ist etwas vorrübergehend eingerichtetes.
In solchem Fall in einer lebensgefährlichen oder unbekannten Umgebung, was ja offenbar den Wunsch erzeugt, diese zu bezwingen.

Auf Bewusstsein bezogen, – mir ist sofort klar, man braucht ein base camp. Man bewegt sich in unbekannte Gebiete, wenn man das Bewusstsein erforschen will.
Für mich ist die Antwort sofort da, dieses base camp muss für mich in der Natur und der Körper sein, es meint eine Verankerung, die versorgend und nährend ist.
Ich glaube, diese Antwort hat der Schamane immer gewusst.
Wie sein Haus muss man auch dieses camp schön ordentlich versorgen und sauber halten, und das Feuer am brennen halten. Wenn man eine unübersichtliche Zahl von Gästen einlädt, kann diese Ordnung ins Wanken geraten.

Nun, ich bin froh, dass ich ein einfaches ruhiges base camp entdeckt habe. Ich war schon auf dem Gipfel, wo die Luft so dünn wird, dass sich alles beginnt aufzulösen. Manchmal fliege ich und kann auf das base camp runterschauen aus großer Höhe. Ich sehe den Feuerplatz, und über mir die wärmende nährende Sonne.
Wer wir sind zwischen Himmel und Erde, Forschende, Nomaden, Wanderer, Camps Einrichtende.

Intense World – Artikel

Der Autist hat nicht kein Interesse an der Welt, er ist schlicht von ihr überwältigt. Unter dem Stichwort »The Intense World Syndrome – an alternative hypothesis for autism« diskutieren Henry Markram (Human Brain Project), Tania Rinaldi und Kamila Markram den Autismus mit neuem Akzent. Die Neurologie des Autisten wird demnach durch ein Hyper, durch ein […]

über Intense World — AutismusJournal

Riesewohld

Ich war gestern im Wald, der heißt Riesewohld. Deshalb habe ich erstmal die Riesen begrüßt.
Schon bald lenkten sich meine Schritte in einen Seitenweg, wo ich verstreute Taubenfedern entdeckte, kleine flauschige und große grauweisse Federn.Ganz sicher hat hier ein Raubtier Beute gemacht. Ich betrachte solch einen Fund immer als ein Geschenk und bedanke mich. Es kann auch so gesagt werden, dass ich einen Instinkt dafür habe, eine gute Beobachtungsgabe, es ist meiner Meinung nach aber ein Aussenden von Absicht, eine Kommunikation. „Riesewohld“ weiterlesen

Schamanenstab

Das ist einer. Es bedeutet einfach, dass das, was da dran ist, Bedeutung für mich hat. Es hat auch mit der eigenen Kaft zu tun, die weiter reicht als die Hände. Alle möglichen Dinge wurden erfunden, um Kraft zu repräsentieren und auszuüben. Mensch hat sich mit Tieren, Pflanzen und Steinen verbunden, und das gab ihm Einsichten, die weiter reichten. In Traum, Trance und anderen Bewusstseinszuständen- oft stellten diese sich ein in Situationen von Gefahr- geschah etwas unerklärliches: Hilfe erschien. „Schamanenstab“ weiterlesen

Einbildung

Das bildest du dir ein-

– hat meine Mutter des öfteren zu mir gesagt, als ich ein Kind war. Nun ist sie schon lange verstorben und ich bin selbst im Oma-Alter. Und ich kann endlich bestätigen, dass sie recht hatte. Das Einbilden ist mein Beruf und meine Berufung.
Schon damals habe ich gelesen und gelesen, zum Beispiel alle Bände von Karl May, und ich habe mir seine Reisen und Abenteuer genauso einge-bildet wie er selbst. Für mich werden eingebildete Erfahrungen real. „Einbildung“ weiterlesen

Nausikaa

Nausikaa It matters not, one, two, more, many. Your moving beauty is beheld, in me, all the more. Undivided we, for all are rainbow known, precious. Breezes, gusts, storms may drift, transform our tribe. None may destroy it, ever, held in us.

über Nausikaa — misterkaki

Gartenparty

Der kurze Sommer beginnt und es überschlagen sich die Veranstaltungen.
Dazu fiel mir gerade ein, die verschiedenen Ebenen von Kontakt zu beleuchten.

1 Sprechen – Konzerte. Gartenparties.
Kein Problem, fremde nette Rentner auf ihren Dialekt anzusprechen. Auf die Frage: Was machst Du?, antworte ich gerade mit:Nichts! Dann erspare ich mir langwierige Erklärungen.

2 Gemeinsamkeiten – nächste Ebene. Aber auch Oberfläche! La Gomera-Freunde: große Freude! Künstler, Spiris, Schamanen: alles gut. Bis dann wieder große Unterschiede auftauchen.

3 Anziehung unerklärlicher Weise. – Tiefer, erotisch, karmisch, vertraut erscheinend, Muster und Signale, inneres Wissen, Intuition, Unbewusstes, Wünsche, Telepathischer Austausch. Auch Asperger und Autisten erkennen auf dieser Ebene einander.
Verbindung in „frühere“ Inkarnationen, oder parallele Leben in anderen Zeitlinien (mein bevorzugtes Konzept)

4 Gemeinsame Lebensaufgaben, unausweichliche Begegnung, auch oft „große Liebe“ genannt. „Sich“ erkennen.
Diese kann bewältigt und erlöst werden oder auch nicht. Oder sie findet erst statt, wenn ein Haufen anderer Geschichten bewältigt und erlöst wurde, was vermutlich viel angenehmer ist. Falls einen dies ein wenig weiser gemacht hat.

Ich sehe alle Begegnungen als Senden und Empfangen von Information auf verschiedenen Ebenen. Auch ein Lächeln und ein flüchtiger Blick sind ein Gesehen werden.In einer dünn besiedelten Gegend ist das keine Selbstverständlichkeit. Allerdings sind hier auch die Filter nicht so dicht, Menschen geben nicht vor, dies oder das zu sein. Es gibt auch nicht den Zwang von small talk. Erleichert den Zugang zu anderen Kommunikationsformen, mit der Natur und ihren Ausdrücken.

5 Aura
Alles hat eine Aura. Oder ist eine Aura.
Das ist unser- aller- Ausdruck auf seelisch-geistiger Ebene. Auch diese Aura hat viele Schichten, reicht in weite Dimensionen, auch wenn uns das nicht bewusst ist. Jedenfalls sind wir darüber- einfach gesagt- auf jedwede Entfernung verbunden. Darüber sind wir – zusätzlich zu Handlungen, Gedanken, Nahrung etc. mit unserer Landschaft Erde verbunden, mit den Elementen und ihrem Gleichgewicht oder Ungleichgewicht.

„Heilung“, ein vielgenutztes Wort heutzutage, -kann nur über diese Ebene erreicht werden. Nicht wie ein Ziel erreicht, sondern wie ein Gegenüber, dem wir begegnen. Die Elemente, aus denen alles Materielle- Körper, Planet, Himmel, Tiere und Pflanzen – geformt ist, sind lebendig und wir sprechen sie über sog. Elementehüter an. Im Prinzip hat jede Form einen oder mehrere Hüter.
So wie bestimmte Pflanzen dem Feuer-oderzB. Luftelement angehören, sind auch Menschen verschieden ausgeprägt. Zumindest beginnt hier die heilsame Begegnung und sie ist auch Teil jeder Begegnung. Ungleichgewicht wird evtl. als unangenehm empfunden.
Diese Wahrnehmung zu üben und zu erlernen ist z.B. das Erlernen der Geomantie, der Schamanenwege, der Kunst.
Ich denke, die Evolution der Sinne ist darauf ausgerichtet und viele Leute fühlen sich , da so viel Unausgewogenes geschaffen wurde, zunehmend unwohl damit.
Wir – Geomantie, Heiler, Schamanenkollegen stellen die Weichen dafür, dass Menschen wieder zu wirklichem Begegnen fähig sind.
Und auch wir sind oft davon sehr gefordert und benötigen die Aura der Natur, wo sie noch vorhanden ist. Solche Aurainseln zu schaffen und zu verbinden ist eine wichtige Aufgabe.
Damit habe ich nun die langwierige Erklärung geliefert anstelle von „Nichts“, welches erst mal meine Antwort auf mein Tun war.

6 Spirit
Spirit ist immer da. Der Quellengrund und alles Erschaffene zugleich. Das große Geheimnis.

 

Co) KayUte Sonnenspirit 2018

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