Auf dem Acker kann man gerade noch laufen. Es wird aber schon gepflügt. Ist auch mühsam am Rande, , da liegen so viele Eicheln. Dire Eichenalleen sind wirklich besonders. Ganz früher gab es hier den Isarnho, den Eichenwald. Und noch etwas findet sich auf dem Acker: Steine. Viel Flint und anderes. Einmal fand ich sogar einen versteinerten Seeigelrest auf einem Acker. Hier in der Gegend von Fedderingen waren auch schon die Menschen in der Steinzeit.

Und was gibt es noch? Naja- Hasen natürlich. Das Interessanteste für Shiva, die alte Dame. Hier ist immer Mais angebaut, jedes Jahr. Der wird auch nicht gefressen, sondern ging in die Biogasanlage, um Häuser zu heizen. Doch irgendwie ändert sich das gerade, das Kozept muss neu gemacht werden. Es war ja auch nicht wirklich gut. Zwar subventioniert, deshalb machen es alle- aber Nahrungsmittel zu verwursten, und dann stattdessen Soja zu importieren? Wir leben nicht von Strom….Es wird wohl umgedacht, angesichts der Kriege und Abhängigkeiten. Aber ich glaube noch nicht ganz daran.
Im Bioladen habe ich Gerstenmehl und Buchweizenflocken von Demeter entdeckt. Das sind robuste heimische Pflanzen- gewesen. ich werde das jetzt zum Frühstück essen.

Da sind die Windmühlen, die im letzten Beitrag schon erwähnt wurden. Auch die Landwirtschaft ist eine Industrie, und sie erfordert Wissen, Erfahrung, einen großen Maschinenpark. Einen kleinen Traktor hat jeder, der seine Heuballen zum Pferd bringt. Die großen Zugmaschinen befördern Güllebehälter und Dünger, Ernten und Erntegeräte, im Moment dann Pflanzkolonnen. In Wesselburen gibt es eine Ansiedlung von Roma, die für die Bauern arbeiten. Große Familien. Der Kohl ist ja das Wahrzeichen der Dithmarscher Bauern. Er ist schwer, so ein Kohlkopf.
Der Ort hat sich verändert, und Roma passen sich nicht so gut an. Es hat einen schlechten Ruf. Sonntag werde ich dann vom Kohlosseum berichten. Das Kohlmuseum, wo auch ein Flohmarkt stattfindet.


Ach und der Igel ist aufgewacht.

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