Ich hatte mir vorgenommen, mal wieder in normale Medien und Kultur hineinzuhören. Da dachte ich, die Literaturtipps auf Deutschlandfunk Kultur sind doch genau das Richtige. Aber irgendwie auf sehr subtile Weise wird da eben eine Auswahl angeboten, ….wie soll ich sagen? Ist es nicht ein wenig abstrakt, intellektuell überheblich, wie die Gesellschaft da vorkommt? Ich höre die Vorstellung des Buches: „Dahinter, dazwischen, daneben“ von Jonas Engelmann, eine Art Kulturgeschichte über Außenseiter.
Nun habe ich mich Zeit meines Lebens als Außenseiterin empfunden, oder auch so gelebt, und in diesem Buch werden immerhin einige erfolgreiche Außenseiterkünstler genannt, die das eben durch diesen Status wurden. Aber die meisten werden doch eben nicht erfolgreich, vielmehr abgelehnt oder abgeschoben.
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