Bücherhütte August

Zu den Büchern, gerade eingesammelt, kann ich noch nichts sagen. Außer, natürlich, das wunderbare Kräuterbuch, in dem ich blätterte, und welches auch sehr gut geordnet ist und ein schönes Hardcover hat. Ein besonderes Cover, darauf stehe ich wirklich. Es gibt eine besondere Grafikkunst, das sind Buch Cover.

Was mich immer wundert, sind die Titel. Ich glaube, selten ist es der Autor selbst, der einen Titel auswählt. So habe ich doch tatsächlich schon wieder ein Buch gegriffen, das ich schon gelesen habe, vor einiger Zeit….Die Tarotspielerin. Spricht mich an. Aber es gibt eben auch so furchtbar viele ähnliche Titel, man glaubt es kaum. Bestimmt gibt es Die Schachspielerin, Die Billiardspielerin, Die Eisläuferin, Die Teppichweberin. Die Wanderhure sowieso, aber auch Die Wanderheilerin, Die Wunderheilerin, …

In den meisten Fällen geht es da um eine mittelalterliche Figur, kann auch gut recherchierter Kontext sein, aber es muss eine besonders starke Frau sein, mit der wir uns identifizieren….Sie überlebt Sklaverei und Pest, wehrt sich gegen Kirchenmänner und hat eine Gabe, in der sie so gut ist, dass sie ihr Aufstiegschancen sicherte, von denen ich nicht glaube, dass es die in solchen Mengen gab.

Tätigkeiten gibt es viele, und es ist unendlich langweilig, daraus einen Titel zu machen. Früher gab es Ideen. Poetische Worte. Titel, die neugierig machten. Ist nicht etwas Besonderes an uns, ohne dass wir immer etwas tun und leisten und schaffen! Ich hoffe, diese Mode geht mal vorüber. Vor allem waren Frauen Mütter. Ich träumte letztlich von meinen beiden Großmüttern.

Eine war eine Magd auf dem Bauernhof. Die andere hatte vier Kinder, und sie wäre Hutmacherin geworden, wenn nicht die Tante mit dem Hutladen zu früh gestorben wäre. Doch von ihnen beiden lernten wir noch manches an Tätigkeiten, die Frauen immer machten.

Das Lesen und das Schreiben lernten wir auch, und ich hoffe frau kann es noch lange tun bis ins hohe Alter, auch wenn die Finger nicht mehr wollen.

Buch: Bücherhütte Juli

Ich wurde wieder beschenkt mit Schätzen!

Der Roman von Alonso Cueto, er spielt in Peru, ist außerordentlich dicht und spannend, dabei geht es nur um eine Schulfreundschaft zweier Frauen…

Und das Kinderbuch von Jan Prochazka ist etwas ganz Besonderes: Ich las es als Kind. An mein Alter damals kann ich mich nicht erinnern, an das Buch sehr wohl. Es hat mich nämlich sehr stark beeindruckt, allerdings auch mit Schrecken. Geschichten des Krieges, aus Kindessicht erzählt, das nahm mich mit. Diese Grobheit der Menschen. Und andererseits kam ja meine Familie daher, aus diesem Krieg, von dem auch die Eltern und Großeltern manchmal sprachen.

Die andere Geschichte, die ich erinnere, war in unserem Lesebuch und sie hieß: Nachts schlafen die Ratten doch. Sie war ebenso erschreckend, denn die kleine Schwester eines Jungen war unter einem Schuttberg begraben, und der Junge passte auf, dass ihr die Ratten nichts tun konnten. Diese Fakten waren so ungeheuerlich für mich in meinem wohlbehüteten vielleicht zu wohlbehüteten Zuhause, in dem die Grobheit durchaus durchbrach, man war ihr ausgeliefert. Noch heute scheue ich zurück vor Büchern aus dem Krieg, weil sie mich so hineinziehen. Ganz anders bei Krimis, die kann ich lesen. Aber nicht die grausamen. Noch liegt der Roman Wolfsmond von Julio Llamazares im Regal, über die Diktatur in Spanien.

Es sind wahre Krimis, so würde ich es sagen. Nun auch Gedichte aus Südamerika sind nicht unpolitisch. Wie oft mussten die Autoren ins Exil! Diktatur, Despotentum, Machtmissbrauch, Massenmord, all das findet statt. Immer noch. Und es ist der größte Schrecken, weil man so machtlos dagegen ist wie ein Kind, ausgeliefert und eben das auch eine der größten Ängste von Menschen.

Bücher

Schon wieder kam ich mit einem ganzen Stapel interessanter Titel aus der Bücherhütte..auf dem Weg vom Steinzeitdorf, wo der Sommer eingezogen ist. Schon bald beginnt das Steinzeittreffen der experimentellen Archäologie, wie jedes Jahr. Lesen, zwischen den Gartenarbeiten, wenn der Rücken nicht mehr mitmacht, aber entfernt mich auch aus dem Hier und Jetzt, wenn es mich wirklich einfängt. ja gewissermaßen gefangen bin ich dann in einer anderen Zeitschleife. Aber auch hier will ich nicht alleinig gefangen sein, mich immer auch in anderen Realitäten bewegen, nur nicht zuviel…

Die Erdung nicht verlieren, ist wichtig. Manchmal langweilig. Ja, früher habe ich mir so viel Zeit immer gewünscht. Sie ist das größte Geschenk! Unverbaute Zeit, unverbaute Aussicht, nur die Zukunft ist natürlich begrenzter als früher…das heißt, die Träume müssen sich anpassen und kleiner werden…Manchmal gehen sie mir auch ganz verloren. Keine Ziele mehr. Tägliches Versorgen der Lieben, was soll ich kochen, naja ich kann ja drüber schreiben, aber sonderlich interessant ist das vermutlich nicht. Ich müsste reisen. Neu hingucken. Dänemark ist so nah. Aber mit dem Hund ist es nicht so gut….man hört, die sind da sehr rabiat, falls mal was auffällt. Einer Frau, die im Krankenhaus war, haben sie drei Hunde eingeschläfert. Auch ist unser Hund auf der Liste gefährlicher Arten,…

Meine Nachbarn haben zwei neue Tierschutzis, jung, es bellt die ganze Zeit! Das macht aber nichts, der Abstand ist groß, man sieht nichts durch die vielen Bäume, und es krähen auch Hähne und Lämmer nach ihren Müttern…

Phantastisch

Der Flohmarkt ist wieder einmal fantastisch, das Wetter dazu ebenfalls und ich war froh, dass ich nach anfänglichen Schmerzen wieder gerade stehen konnte und los. Denn gestern haben wir einen Hänger voller Brennholz abgeladen, wobei mein Freund noch drei Stunden sägte. Tanzen gehen konnte ich danach nicht mehr, trotz Weltmusikfest, wir lagerten vor dem Bildschirm mit einem tollen alten Sci-fi namens „12 monkeys“. Und den kannte ich noch nicht. Sind die älteren Filme nicht doch die besseren? Ich habe überhaupt noch nie den hier ganz jungen Brad Pitt in einer derart guten Rolle gesehen. Auch wenn es durch die chaotische Wirrnis ziemlich anstrengend war.

Das kann man vom Flohmarkt auch sagen. Es ist eine gute Übung. Nach etwa eineinhalb Stunden hatte ich nicht mal die Hälfte gesehen, aber meine von mir erlaubten 30 Euro ausgegeben. Es wurde auch sehr warm. Der größte Marktplatz – äh Deutschlands?- nämlich befindet sich in Heide. Schattenlos. Und die Phantastische Literatur-Reihe, herausgegeben von Jorge Luis Borges in 30 Bänden, die kannte ich auch noch nicht. Fünf davon fanden sich in einer der vielen wirklich vielen Büchergrabbelkisten, und dann mit diesen wunderschönen Buchcovern gestaltet, für 50 cent das Stück. Das bei jungen Leuten immer, die nicht so den Wert erkennen, oder jegliches Interesse daran. Tatsächlich hatten sie sonst Titel wie Yoga für Doofe, oder Kochbuch für Doofe. Die besseren Dinge werden von älteren Damen verwaltet, die frisch frisiert und blondiert wissen, was ihre Kleidung wert ist. Und der Schmuck und so weiter.

Im Moment sind die Kunstpelzmäntel der vorletzten Saison überall im Angebot, auch viel Lederjacken, oder unechte. Und so unglaublich witzige und spannende Dinge, von deren Existenz man nicht mal in Jahrzehnten geahnt hatte. Wie in der fantastischen Literatur Südamerikas, die ich schon lange liebte.

Krimisucht

Machen Krimis süchtig? Das kommt darauf an, ob sie gut sind…also ich denke, möglich ist das. Ich las in letzter Zeit einige, doch lieber sind sie mir, wenn sie auch lustig sind. Überhaupt liegt das nur an diesem unmöglichen Regen, und all that I want is drei Wochen Sonne hintereinander.

Sonne verändert alles, das gesamte Bewusstsein….wobei ich das den Drogen nicht zugestehe, die ich seit Jahrzehnten nicht mehr nehme, aber ich beobachte das: die angebliche Bewusstseinserweiterung findet da ganz und gar nicht statt. Wenn schon, dann eine Wahrnehmungsverschiebung, das ist ja nicht das gleiche. Ebenso bei vielen spirituellen Angeboten: sie berühren Emotionen. Und wo alles beides geschieht, das ist Musik….für mich oft ein Sprung in andere Zustände, die der Körper erinnert. Und daher bin auch ich durch alte Musik manipulierbar. Gern habe ich das selbst in der Hand und lasse mich nicht den ganzen Tag von Radiosendern bedudeln, die für Oldies wie mich gemacht sind, mit weichgespülter Wohlfühlmusik. Im Moment stehe ich auf Krautrock.

Zum Krimi, den ich gerade genoss: Achtsam morden im Hier und Jetzt, von Karsten Dusse. In einer wahnwitzigen Geschichte wird da eine durchaus ernsthafte spirituelle Suche geschildert, wie sie viele von unseren Zeitgenossen durchlebten. Ich wurde erst viel später dazu inspiriert, denn ich war ja schon süchtig, als die anderen zu solchen Sekten gingen. Wenn man sie so nennt. Zu einer Sekte wäre ich niemals geeignet gewesen. Zu Abhängigkeit sehr wohl.

Ich weiß noch, wie mich eine neue Nachbarin fragte ob ich eine Katzenzucht hätte- ob der Anzahl meiner Haustierchen- und ich verstand jedes Mal: Haben Sie eine Katzensucht? Oh weia, ich wusste keine Antwort…wie peinlich.

Ich bewundere manche Schreiberinnen, wie sie persönliche Umstände zu schildern vermögen und ihr Inneres darlegen, was vielleicht nur durch Anonymität möglich ist. Und dadurch auch etwas geben, denn man erkennt sich durchaus wieder und nimmt Anteil. Ich mag nie so viel aus meinem früheren Leben darlegen, mein jetziges Leben ist ausnahmsweise einmal ausgeglichen und das trotz der fehlenden Sonne. Katzen sind nur noch drei! Bücher umso mehr, und das Lesen an sich macht etwas- es nimmt mich raus aus der alltäglichen Situation, die mich oft überfordert- viele Leute, viel Kommunikation und Eindrücke, die ich nicht verarbeiten kann. Ahnlich wie fotografieren- es schafft genügend Abstand um als Beobachter teilzunehmen. Aber natürlich gehe ich trotzdem zu den Stadtfesten, Konzerten und Partys! Der sogenannte Sommer ist so kurz und vollgepackt mit schönen Gelegenheiten! Draussen! Die Musikantenbörse in Garding ist wieder „on“, „live“, und ich kam in den zweifelhaften Genuss, die sogenannte „Scheisskapelle“ zu erleben, wobei man sich wie nach Mallorca (ohne Sonne) versetzt fühlt, die Massen jubeln, sie formieren sich zur Polonäse und dann hört auch bei mir der Spass auf…

Morgen darf ich wieder ein paar bands miterleben, ein echte Geschenk! Denn die Musiker sind echt, sie spielen aus Leidenschaft. Und ich habe gelernt, das alles ganz nüchtern mitzunehmen und mich von Musik verzaubern zu lassen.

Buch: Neue Beute

Das Buch heißt nicht so..Die „Beute“ bezieht sich auf meine neuen alten Fundstücke aus der Bücherhütte. Und zwar besonders erfreut hat mich hier der Märchenband mit den wunderbaren Illustrationen. Zwei ähnliche Bände habe ich schon, und ich erinnere mich dass damals die tschechischen Illustratoren als die allerbesten galten. Damals studierte ich selbst Grafik-Design und wurde nie eine solche, seither hat sich viel geändert. Doch auch die Geschichten sind es wert und ich kann wohl nicht anders, ich werde älter und halte es mit Klassikern und traditionellen Werten- aus meiner Jugend. So mit der Musik, wir besuchten ein Wochenende lang ein kleines Bluesfestival mit Gleichgesinnten. Da fühle ich mich wohl.

Mit den Optionen hier bin ich nicht so vertraut, ich kann neuerdings kein Beitragsbild mehr einfügen. Dafür ein Bild des ganzen Stapels, der hier nun zu lesen ist. Die rechte Seite sind solche, die schon lange bei mir, von verehrten spirituellen Lehrern stammt, Tenzin Wangyal Rinpoche und Lama Anagarika Govinda, die entscheidend halfen, mein Weltbild zu stärken.

Links sind die Romane und Skandinavien ist stark vertreten: Yrsa Sigurdardottir: „Das gefrorene Licht“, Island; Jan Costin Wagner: „Eismond“ spielt in Finnland, Ebba Ibbotson: „Die Morgengabe“, in London; und „Zum Licht“ von Dr. med. Melvin Morse und Paul Perry ist überhaupt kein Roman, sondern über die Erforschung von Nähetoderfahrungen von Kindern, und das fand ich ungeheuer spannend, so dass ich es als erstes lese. Es ist allerdings keine leichte Lektüre. Weil- es ist wahr. All diese Kinder gab es. Das Buch ist nicht mehr neu aber so hoffnungsgebend.

Das Leben nach dem Tod betrachte ich als Selbstverständlichkeit, siehe Lehrer auf der rechten Seite, ob mir Gott dann begegnet sei dahingestellt. Bücher überleben ihre Autoren, wenn auch in der Schenkhütte, wo jemand offenbar mal wieder den Nachlass einer Person meiner Generation entsorgt hat.

Als nächstes bestellte ich sogar ein relativ neues Buch, aus gegebenem Anlass, nämlich möchte ich wieder mehr wissen von Sibylle Berg, an deren Namen ich mich wohl erinnere…schrieb sie nicht mal in der „Brigitte“ und ist mir als schräg in Erinnerung, und hochintelligent, (was man von der Zeitschrift weiß Gott nicht sagen kann, so mainstream ist schon peinlich) und mich interessiert, was Frau Berg in den nächsten Jahren aus der Zeit bei der EU in Brüssel machen wird…

Mainstream ist ohnehin langweilig, die wahren Denker leben in Nischen, und abgelegenen Ecken, ich fürchte das ist immer so. Doch gut, wenn es Verlage für sie gibt. Oder wordpress. Oder womöglich Parteien…

Aufräumen

Gestern habe ich einen Aufräum-Ratgeber durchgeblättert. Magic Cleaning von Marie Kondo. Nun ja, sie ist Japanerin und sie hat vermutlich auch eine Zwangsneurose. Sie machte einen Beruf daraus. Doch ich erinnere mich sehr gut, in Japan geht man achtsam mit den Dingen um, und es ist üblich, schöne Dinge sparsam und kostbar zu verwenden. Mein Traum. Ich folgte ihrem Rat nicht, mit der Kleidung zu beginnen…aber ich sortierte drei Kisten Bücher aus. Wie komme ich zu 200 Büchern? Ich bin zu lange nicht mehr umgezogen. Dabei gebe ich die meisten eh schon weiter, in die Tauschhütten, zu Freunden. Leider gehe ich auch gern auf Flohmärkte, aber nicht zum Verkaufen. In Japan trägt man keine gebrauchte Kleidung, das hat mit dem Glauben zu tun, den Ehren der Verstorbenen. Darum ist die Ratgeberin so besessen vom Wegwerfen. Wenn man Platz hat, also solange man Platz hat, findet sich für all das erst mal eine Ecke. Das ist der Fehler. Und gebrauchte Kleidung ist so billig, dass sogar ich mir viel davon leisten kann.

Ich kenne ein paar echte messies, viel schlimmer als ich. Aber den Sammeltrieb habe ich auch. Wie meine Eltern. Besondere Steine, besondere Hölzer, Kristalle, Pyramiden, Kartendecks, eigentlich ist die ganze Wohnung ein Altar. Aber man verstopft sein Leben…mit Erinnerungen. Das Interessante ist, dass mein Gedächnis nicht besser wird, ganz im Gegenteil. Es ist gar nicht mehr so wichtig, mich an alles zu erinnern. Es war nämlich zu viel.

Und ja, bei Dingen wie Schmuck und anderen, da ist schon Energie der Vorbesitzer drin, auch in den Häusern selbst, das ist ja eine der Aufgaben von Geomanten, die unschönen Seelenabdrücke und ähnliches abzulösen. Im feng shui-die chinesische Geomantie – ist auch für alles eine bestimmte Himmelsrichtung vorgesehen und nach Elementen sortiert. Es ist kompliziert, finde ich. Aber die Grundidee habe ich im Seminar von Sabine Wolf- Die dritte Haut- gelernt.

Heute

Das Wochenende war sonnig und so war ich einfach unterwegs. Ich besuchte einen Flohmarkt, kam mit neuen Kleidern nach Hause, die ich noch nicht tragen kann, zu kalt. Dazu gleich vier Bücher von Federica DeCesco, deren erstes ich vor langer Zeit las und ich finde sie wieder großartig. „Die Silbermuschel“ gibt diesen wunderbaren Einblick in die japanische Kultur, wenngleich von 1996, und zugleich ist es thematisch das Schattenthema sexueller Missbrauch und seine Folgen. Und seine mögliche Heilung.

Zeitgleich läuft wieder ein onlinekongress über den Äther, einer von vielen, normalerweise finde ich dieses Format der Interviews ermüdend, zumal man sich vier davon täglich anhören müsste, wenn man nicht bezahlen will. Dann darf man 24 Stunden kostenlos hören. Es geht um weibliche Kraft und Musik, und das ein oder andere Neue gibt es doch kennenzulernen. Ilan Stephani muss frau einfach einmal hören, so direkt sie über die Verzerrungen der Sexualität in unserer Gesellschaft spricht, und zugleich niemals wertend. Ein channelmedium Andrea Stümpel fand ich auch spannend. Und dann sprach sie auch noch von meiner Herzensinsel La Gomera!

Im Garten war ich natürlich .

Bücher, Hunde, Eis

Carlos Ruiz Zafon: „Der Schatten des Windes“ hat mich zuletzt beeindruckt, ich kannte den Autor schon und der schafft es, einen so in die Geschichte hineinzuziehen, dass man nicht mehr aufhören kann. Zugleich war in meiner kleinen Welt so viel los, ich wurde 66 Jahre alt und wollte das feiern. Dann nahm ein Freund einen verwahrlosten Hund auf, den ich tagsüber betreuen darf. Eine gute Lösung, denn ich will mehr laufen und liebe Hunde. Meine Katzen aber eben nicht so….denen kann ich es nicht mehr zumuten, dass ein Hund ständig ihr Reich bewohnt. Der kleine Kater allerdings soll es lernen, dass er keine Angst haben muss. Ein anderer Hund, der uns oft besucht, hat kleine Kater zuhause, die mit ihm kuscheln. Doch mein Mäxchen spuckt und springt, wenn der Riese sich nähert. Aber Mäxchen wird selbst stetig größer und hat schon die ersten Mäuse gefangen! Er gibt mächtig damit an, wenn er sie herumschleudert, die toten. Fressen tut auch er die Spitzmäuse nicht.

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Buch: Die Sonnendiebe

von Cara St. Louis-Farrelly, Roman, 2012,Hesper-Verlag

Ich habe es noch nicht gelesen! Doch, ich schaue in den Himmel, seit einigen Jahren und ich glaube, dass wir dieses Buch nun 2022 mit anderen Augen lesen werden.

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Diese Himmelsfotos sind in den letzten Tagen bei Sonnenaufgang von meinem Fenster gemacht. Schön, dass man nun endlich darüber reden kann, wenn es Geo-engeneering genannt wird und sogar in Dokus bei öffentlichen Sendern ein Thema ist. Komisch, dass trotzdem so viele das ignorieren und lieber glauben wollen, dass sie in irgendwelchen guten alten Zeiten leben. Die es auch nicht gab. Es handelt sich um den Vorgang der Mystifizierung innerhalb einer Pseudo-Gemeinschaft, die eine gestörte Familie und ähnliches zusammenhalten soll. Das wurde erforscht von Gregory Bateson und anderen 1969, und sicherlich wird es in verschiedene Richtungen verwendet. Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, nee. Das waren Wissenschaftler, die uns doch als Experten heilig sind.

Sicherer ist es, Romane zu schreiben, die meist, wenn sie gut sind, gut recherchiert sind. Dann wird auch dem Leser das Verrücktwerden erspart, zu dem das fortwährende Lügengebilde führt. Zum Bild paralleler Realitäten wird es auf jeden Fall.

Ky 22

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