von Jess Stearn, 1967/15.deutsche Auflage 1979 Ariston Verlag
Ein Schatz, auf den ich zielsicher zuging, so als habe mich wer dorthin geführt. Und ich erstand für 2 Euro die Biografie von Edgar Cayce, einem sehr bekannten Mann, der sich selbst als medialen Diagnostiker bezeichnete und nicht als Wahrsager.
Es ist so interessant zu lesen, sehr genau und wie das ganze Leben ausgerichtet war auf Glauben, Vertrauen und Gutes tun als Heilender. Der Autor befasst sich auch viel mit den Prophezeiungen selber, da diese sehr bekannt wurden, und sich oft bewahrheitet haben. Die aber waren gar nicht so sehr als Prophezeiungen gedacht, als sie am Rande auftauchten. Er selber wusste ja gar nie, was er gesagt hatte, die Sekretärin schrieb es nieder. Nun wird das ganze mit Geologen abgeglichen und mit Ereignissen, aber leider reichen diese Betrachtungen ja nur bis 1967, und es wäre gewiss spannend, man würde bis heute gucken können. Das spektakuläre Untergehen ganzer Städte haben wir jedenfalls noch nicht erlebt.
Ich bin ganz froh, so nah an die Entstehung der Aussagen dran zu kommen. Mir ist es selbst schon geschehen, dass ich Dinge vorher sah, es aber nicht bewusst und genau registrierte. Im Nachhinein wusste ich: Ja, gut dass wir da weg gezogen waren, bevor das große Feuer kam. Aber ich hatte es Freunden gechannelt, die tatsächlich knapp davonkamen.
Ups vielleicht ist das Finden des Buches selbst ein Zeichen…Ich habe noch den größten Teil vor mir und ja, ich höre mir eine ganze Reihe von Leuten an, die uns diese Kriege und anderes vorhersagten. Aber ob diese so ganz pur und ohne Eigeninteresse arbeiten wie Edgar Cayce, der immer seine Bibel dabei hatte, ist fraglich. Umziehen wollte ich übrigens nicht mehr, auch wenn hier sonstwas passieren würde.
Es geht um die innere Einstellung, nicht um den sicheren Ort, den es gar nicht gibt. Immer sinnvoll ist es, Stefan Berndt zu hören, denn der hat die alten und praktisch alle auffindbaren Prophezeiungen zusammen getragen in einer Datenbank und ist der beste Experte.
Wir lieben unsere Gewohnheiten und „alles ist wie immer“-und doch sind tausend Veränderungen eingetreten in den letzten Jahren. Bewundernswert finde ich, wenn jemand mit solchen Fähigkeiten diese in einer Umwelt ausübt, die fern vom Glauben daran ist.
