
Ich beteilige mich zum ersten Mal an den Etüden von Christiane, ein Versuch.
Pia schreibt jeden Morgen. Sie hat eine Gruppe, die schon auf ihre zynischen Texte lauert, die alles und jeden durch den Kakao ziehen. Dabei ist Kakao eigentlich ein zu schönes Getränk, um das unangenehm zu finden. Immerhin ist er süß. Pia jedoch ist bitter. Vielleicht braucht sie deshalb den Kakao. Die Verbitterung mancher Leute wird immer ausufernder, sozusagen wie ein riesiges Gewohnheitstier, mit dem sie ihre eigene Verfassung rechtfertigen.
Es klingt schon oft so, als würden Politiker und überhaupt jeder, der glaubt Polarlichter seien etwas Natürliches statt von Haarp erzeugt, oder an was auch immer glaubt, dies absichtlich alles erzeugen, um sie zu erzürnen. Erzürnung ist ein Gefühl, das man gegen Jeden einsetzen kann. Es bewahrt sie davor, womöglich ihre Bitterkeit zu erkennen, die sie mit Humor verwechselt.
Aber vielleicht würde eine Kakaozeremonie helfen. Das ist seit einiger Zeit in anderen Kreisen en vogue, in exklusiven spirituell angehauchten Zirkeln. Dort ist der Kakao nämlich bitter, echter Kakao besonders zubereitet, und bekanntlich hilft Gleiches gegen Gleiches im Prinzip des Heilwerdens.
Ich gebe zu, dieser Text ist auch schon leicht erbittert…

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