12 von 12 im April 2026

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Am 12ten des Monats werden 12 Fotos des Tages gezeigt. Soweit habe ich es verstanden. Ich mache das zum ersten Mal. Der heutige Flohmarkt-Sonntag hat es mir leicht gemacht.Ich sah so viel!

Auf der Hinfahrt- ein Mann versuchte eine Kuh am Strick zum Aufstehen zu bewegen. Was war wohl mit ihr? ich werde es nie erfahren, es sei denn ich sehe sie noch mal mit einem Kälbchen. Das habe ich nicht fotografiert. Neubauten, wieso ist da auf einmal ein Haus- es geht rasend schnell.

Ein Traktor, der pflügt oder sät…und in einer langen Reihe die Möwen dahinter, weiß auf dem dunklen Ackerboden.

Bild 2: Die Frühlingsfee auf dem Wesselburener Flohmarkt. All die Farben! Und man glaubt es kaum, der Souvenirladen vom Sauerkrautmuseum hat Froschkönige im Angebot!

Bild drei:

Die Generation Z der Froschkönige, sozusagen und noch mehr Bild 4

Bild 5 und 6: Das grüne Kohlgeschirr soll allerdings aus Portugal stammen. Schweinchen und Füchse gab es noch, Glitzerzeug und alterwürdige Traditionsgeschirre.

Gerade gestern lernte ich etwas über die Schlottenhof Arzberg Porzellanmanufaktur- aber die goldbemalten Teller, die ich in den Brennesseln fand, haben doch kein echtes Gold dran…Dafür gab es noch mexikanische Vögel

Und noch etwas zu den Außengefilden der ehemaligen Sauerkrautfabrik

sowie den neuen alten Hut, und schon sind wir durch mit den 12. Da gibt es noch zwei Bücher, Postkarten von Chagall, und die Sahnetorten -nur zum Angucken. Und wo soll ich den Sonnenuntergang nachher unterbringen?

Ein traumhafter Sonntag, gestern haben wir das erste Mal gegrillt und da war es noch recht windig.

Der wilde Wille

Ich wollte mal wieder, ganz begeistert, an allen möglichen Fotoprojekten mitmachen. Aber halt! Das geht gar nicht, wenn man kostenlos dabei ist. Also hier geht das jetzt schon, aber anderswo gibt es auch Regeln, zum Beispiel nur fünf Fotos in der Woche hochladen ist erlaubt. Bis ich das überhaupt erst mal wieder kapiert hatte, waren meine Augen schon am durchdrehen.

Das 365-Tage Ding ist dann schon mal raus, und Maunz mache ich auch nicht mit, weil dann mit meinen Katzenbildern gebastelt wird. Ich habe lieber ein copyright. Geld verdient habe ich noch nie mit meinen Bildern. Aber ehrlich, da sind Millionen von Katzenbildern. Und noch mehr andere. Schön finde ich, dass es noch Leute gibt, die wirklich Wert legen auf gute Fotografie. Oder überhaupt wissen, was das ist.

Manche haben dann viel mit Technik und Bildbearbeitung im Sinn, mit Perfektion. Das war mir irgendwann mal zu langweilig. Aber diese Verzerrungen durch die handylinse passen mir auch nicht. Klar, es ist eine Art Bildtagebuch und hält eine Menge fest, was wir erleben. Gibt es noch eine Erziehung in Ästethik, oder hat sich das völlig gewandelt?

Es gab schon mal Projekte, diese kalte Technikfotografie mit loomies oder mit Polaroid zu durchbrechen. Künstler dürfen schließlich alles. Nur nicht diese Toristenbilder, wo jeweils eine Person vor einem allzu bekannten Denkmal steht…Zuviel Wollen ist nichts, zuwenig auch nicht. Wer immer zuviel will, sind die wilden Katzen, wenn ich sie dann ans Haus gewöhne. Sie verfolgen jeden meiner Schritte, jede Handbewegung. Das ganze Wollen wird von Fressen beherrscht.

Mir macht es viel Freude, hier die Reisen und täglichen Bewegungen der Bloggemeinschaft zu verfolgen, teilzunehmen an anderen Orten, es ist viel schöner als Zeitung lesen. Das echte Leben. Aber sicher habe ich mir die herausgesucht, weil sie mir nahe scheinen. So wie mein Nachbar mit den Mosaiken am Haus.

Alles Ich?

Es sieht so aus, als hätte ich doch ein paar Glücksmomente gesammelt im Leben. Die anderen fotografiert man nicht. Obwohl auf den ganz alten Bildern ich niemals gelächelt habe. Es existieren Mengen davon, denn mein Vater hat fotografiert in jeder Lebenslage, wir hatten sogar ein eigenes Schwarz-Weiß-Labor im Keller. Und wer will schon immer lächeln.

Ich würde mich nicht mal wieder erkennen. Vor den neunzigern…ich war doch jedes Mal eine andere. Ich mochte es, mich hinter Rollen zu verstecken und nahm auch oft das Lächeln meines Gegenübers an, ohne es bewusst zu imitieren. Ich passte mich an Mimik und Gestik des jeweiligen Landes an, in dem ich lebte. Ach, die Phillippinos lachten so viel! Und in Spanien da konnte man strahlend lächeln, während es hierzulande etwas missverstanden wurde…anfangs hatte ich das noch.

Was will die denn ? dachten sie . Und auf den Fotos kommt es ganz darauf an, wer sie macht und wen man anguckt dabei. Die schönsten sind,glaube ich, von kleinen Kindern gemacht worden, denn die guckt man selbst immer so freundlich und echt an. Das Unechte, ich mochte es nie. Es blickte mich an, als ich im Portraitstudio meine Fotografenlehre machte. Da machten wir auch ständig Bilder, wo die geblieben sind, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Es war noch nichts digital!

Nach dem ganzen Richten der Lampen und des Bildausschnittes strengten sich Leute unweigerlich an, ein schönes Gesicht aufzusetzen. Das schenkten sie dann den Angehörigen zu Weihnachten. Da hatten wir immer Hochbetrieb, machten Überstunden im Labor. Es war auch eine tolle Zeit. Manche Leute sind ja immer schön. Andere musste der Fotograf schön machen.

Aber ich fotografiere nun mal lieber Steine. Und Katzen.

Aus dem Alter für selfies bin ich ja heraus.

Farben im September (25)

Eine challenge von AMORAK

Die Weihnachtsbaumtasse! Ein als kitschig belächeltes Geschenk, das ich aber jeden Morgen für meinen Tee benutze- weil es sich gut umfassen lässt, ohne aus der Hand zu rutschen. Woran man so denken muss mittlerweile…Der Tee ist roter Roibos.

Und das Licht—überirdisch! Im Herbst mit der tiefer stehenden Sonne ergeben sich doch allerlei herrliche Anblicke. Weder Schatten noch Spiegelung, was ist das denn? Prisma? Transparenz. Gefärbte Transparenz. Daraus sich neue Formen abbilden…

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