Ich wollte mal wieder, ganz begeistert, an allen möglichen Fotoprojekten mitmachen. Aber halt! Das geht gar nicht, wenn man kostenlos dabei ist. Also hier geht das jetzt schon, aber anderswo gibt es auch Regeln, zum Beispiel nur fünf Fotos in der Woche hochladen ist erlaubt. Bis ich das überhaupt erst mal wieder kapiert hatte, waren meine Augen schon am durchdrehen.
Das 365-Tage Ding ist dann schon mal raus, und Maunz mache ich auch nicht mit, weil dann mit meinen Katzenbildern gebastelt wird. Ich habe lieber ein copyright. Geld verdient habe ich noch nie mit meinen Bildern. Aber ehrlich, da sind Millionen von Katzenbildern. Und noch mehr andere. Schön finde ich, dass es noch Leute gibt, die wirklich Wert legen auf gute Fotografie. Oder überhaupt wissen, was das ist.
Manche haben dann viel mit Technik und Bildbearbeitung im Sinn, mit Perfektion. Das war mir irgendwann mal zu langweilig. Aber diese Verzerrungen durch die handylinse passen mir auch nicht. Klar, es ist eine Art Bildtagebuch und hält eine Menge fest, was wir erleben. Gibt es noch eine Erziehung in Ästethik, oder hat sich das völlig gewandelt?
Es gab schon mal Projekte, diese kalte Technikfotografie mit loomies oder mit Polaroid zu durchbrechen. Künstler dürfen schließlich alles. Nur nicht diese Toristenbilder, wo jeweils eine Person vor einem allzu bekannten Denkmal steht…Zuviel Wollen ist nichts, zuwenig auch nicht. Wer immer zuviel will, sind die wilden Katzen, wenn ich sie dann ans Haus gewöhne. Sie verfolgen jeden meiner Schritte, jede Handbewegung. Das ganze Wollen wird von Fressen beherrscht.
Mir macht es viel Freude, hier die Reisen und täglichen Bewegungen der Bloggemeinschaft zu verfolgen, teilzunehmen an anderen Orten, es ist viel schöner als Zeitung lesen. Das echte Leben. Aber sicher habe ich mir die herausgesucht, weil sie mir nahe scheinen. So wie mein Nachbar mit den Mosaiken am Haus.











































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