Buch: Magie für Neue Menschen

von Heike Antons & Andreas Hösl, tredition 2021

Ach, da ist es ja- Das Goldene Buch!- das Grundlagenwerk ethischer Magier. Der Inhalt ist anspruchsvoll und wertvoll, und ist doch als Einstieg wunderbar geeignet für alle, auch jene, denen das Thema neu ist. – vielmehr der Themenkreis: die Erde und alles darauf, darin, darunter- eben von tieferen Ebenen betrachtet.

Besonders da das Wort MAGIE mittlerweile eher von fantasy-Autoren benutzt wird, ist es höchste Zeit, uns die wahre Bedeutung wieder zu enthüllen. Und das in einem Sinne der Selbstentwicklung, indem wir für Alle etwas tun. Ein gut strukturiertes Sachbuch, die Autoren haben viel Erfahrung und bieten auch Seminare, Kraftortwanderungen und weitere Bücher zum geomantischen Verständnis. Gemeinsam bilden sie das Team AHHA https://www.wandermagie.de/

Das Recht auf Erdenheimat

Dieser schöne Ausdruck stammt nicht von mir, sondern von Heike Antons, die seit vielen Jahren mit Andreas Hösl zusammen ein Geomantie-Team bildet . So stelle ich nun zuerst einmal ihr neues video ein, damit man sich selbst ein Bild machen kann.

Ich kenne diese Menschen gar nicht persönlich, doch seit Jahren sind wir auf eine ganz ähnliche Weise an der Wandlung der Erde mitbeteiligt, auch wenn es sich oft bei mir „nur“ um ein Beobachten handelt. Etwas, dass allerdings viel zu wenige Menschen tun.

Diese Ansicht und Aussicht gibt mir Hoffnung und Halt, was man dringend braucht in diesen Zeiten. Um eine Sichtweise von der Erde als lebendigem Ort-ganismus zu entwickeln, braucht es auch Anleitung, es ist eine alte Kunst, die in Vergessenheit geriet und von wenigen Aufrechten erhalten wird. Wenig spirituelle Richtungen haben diesen Erdenbezug, und ich danke es Lehrern wie Marco Pogagnik , Hans Hansen oder Ilse Rendtorff, die lange vor der digitalen Medienzeit Gruppen an Orte führten und sie unterrichteten. Diese Verbundenheit hat mich immer geschützt und weitergetragen, denn die Erde als Heimat zu betrachten fiel mir gar nicht leicht. Ich hatte eher die Tendenz, ihr entfliehen zu wollen, in jedem Fall der Art von Realität, in die ich als solche integriert werden sollte. Das hat nie funktioniert, und auch heute werde ich nicht in der Lage sein, eine Fremdsteuerung durch ahnungslose Bestimmer zu akzeptieren, die meinem Körper betrifft. Ich fühle mich glücklicherweise in guter Gesellschaft.

Regenbogen tribe

Es gab einmal eine indianische Prophezeiung, dass sich ein Stamm aus „many colors“ , vielen Farben wie ein Regenbogen bilden würde, um die Erde vor dem Untergang zu retten und zu heilen. oder so ähnlich.

Seit Jahrzehnten gibt es die rainbow gatherings auf der ganzen Welt, in großen Gruppen trafen sich internationale Hippies, musizierten und lebten zusammen für eine Zeitlang, an der Natur, organisierten gemeinschaftliche workshops, Kochgruppen, Rituale. Diese Treffen dürfen nie online bekannt gegeben werden. Derzeit ist das offensichtlich nicht so einfach, sich zu treffen. Auch waren sich die Menschen nicht immer einig und friedlich, die Festivalkultur brachte ein Konsumverhalten hervor. Manche verschmutzten die Natur, oder nahmen zu viele Drogen, oder wie ich es von einem Treffen auf einer kleinen Insel weiss, verteilten sich nach einem solchen Treffen auf privatem Grund 500 Hippies über die Insel, die kein Geld für eine Unterkunft hatten, schissen Ansässigen in die Gärten oder klauten das Obst. Es gab danach endlose Diskussionen, denn die ansässigen Ausländer waren selbst mal Hippies, die in den Höhlen wohnten, aber mussten sich über Jahrzehnte mit einer katholischen Bevölkerung arrangieren, die es nun mal nicht so toll findet, wenn nackte Frauen vor ihrer Kirche tanzen. Und es war ein hartes Leben, nicht einfach so frei und „alles gehört allen“, wie die jungen rainbow people es sich vorstellen. Heilung und Respekt vor der Natur fehlt eigentlich überall. Und ich selbst kann sagen, dass ich aus der Stadt kommend Zeit brauche, um die lebendigen Abläufe einer Landschaft erst zu begreifen und zu erkennen. Bis hin zur eigenen Ernährung ist ein Weg.

Ja, ich wollte mich eigentlich auf die Gruppe von Zeit im Wandel beziehen, wo wir nun auch als „Regenbogenstamm“ ausgerufen wurden. Wir haben hier in einem Kongress und online retreat, sehr fruchtbar, mehrere indianische Lehrer kennengelernt. Die TeilnehmerInnen sind wohl überwiegend Deutsche, so es ja in unserer Sprache stattfindet. Jetzt bin ich nicht wirklich sicher, ob mich gemeinsame Werte mit den anderen verbinden. Es ist doch etwas ganz anderes, wenn man sich in einer echten Gruppe persönlich gegenüber steht. So kann ich aus Erfahrung einer Geomantieausbildung sagen, es war ein ungeheuer heilsamer Prozess, wir alle hatten intensive Erfahrungen, das ist nun 15 Jahre her, und ich bin mit fast niemandem der 15 Teilnehmer mehr in Kontakt. Während des ganzen Jahres war es auch nicht so, dass ich alle gut leiden mochte, aber wir spiegelten uns die Lebensthemen, und die Geomantie gab dafür eine Struktur vor, in der wir alte Wunden fanden, und Orte und uns selbst erlösten von störenden Energien und vieles mehr. Es ist nicht so einfach wie ein Licht und Liebe senden per Mausklick. Es war auch wichtig, den hellsichtigen Lehrer dabeizuhaben!

Ich bin sicher, die TeilnehmerInnen, die sich jetzt gerade bei Alicia in Guatemala befinden, gehen durch ähnlich starke Prozesse. Das sind Initiationen auf dem Weg.

Im Moment scheint viel Chaos stattzufinden, und ich bin dankbar für jede dieser Gruppen, die sich ernsthaft in solche Prozesse begeben. Ich glaube, alle zusammen sind Zweige eines tribes, eines Stammes, an dem einmal neue Früchte wachsen werden. Und die Wurzeln finden wir in uns, in der Landschaft, den Ahnen und den Sternen.

Ky 3/2021

Geomantisches Nähkästchen

So habe ich meine videos genannt, die ich ab und zu auf dieser playlist einstelle. Ich muss sagen, in meinem Nähkästchen sieht es echt bunt und wild aus, und so geht es mir auch, wenn ich anfange etwas zu erzählen. Ich muss mich schon zusammenreissen, ruhig zu sitzen..was war mein Thema?? Aber ich habe selbst gemerkt: da ich viel Zeit habe, freue ich mich auf die wenigen Kanäle, die ich mir regelmässig anschaue, und wenn die da erzählen, wie es ihnen in ihrer Lebenssituation geht. Ich freue mich auch, wenn Künstler ihre Arbeiten teilen, etwas vorlesen, und zeigen, wie man Kürbis einmacht. Also ich will keinen damit langweilen, was ich zum Frühstück esse. Immer wenn ich jemanden sah, der sowas macht, dachte ich: wieso erzähle ich nicht etwas, was ich gelernt habe, und was für die Erde ein bisschen was bringen könnte….

Denn Egokram gibt es schon reichlich. Und ich habe es ja nun bis ins Großmutteralter gebracht. Da darf frau ja eigentlich alles. Ob es nützlich ist, sinnvoll, das muss ich gar nicht beurteilen. Danke an DW für diese Einsicht. Manchmal ist ein Satz eine Inspiration.

Leider bin ich nicht fähig, Filme ordentlich zu schneiden, Fotos reinzusetzen etc. Es ist schwer für mich, das zu lernen. Es gibt da so Bretter vorm Kopf. Dabei macht man es uns schon so leicht hier.

Was ich sagen wollte, ich habe zwar eine Geomantieausbildung, aber seither habe ich vieles erlebt, und auch wenn ich traditionelle schamanische Rituale sehe, so muss ich die nicht genauso gestalten. Es gibt für jeden einen eigenen Weg, mit Eckpunkten, die wirklich essentiell sind.

mARLANS sTORY

Marlan wandert in einer unbekannten Zeit und sucht ihre Weggefährten. Dabei wendet sie an, was sie im Laufe der Jahre gelernt hat, spirituelle Lehren tauchen auf, werden beleuchtet, doch zum Überleben dient die eigene Wahrnehmung der Natur, das Vertrauen in die innere Fähigkeit des Sehens und Vertrauen in das Geführtwerden durch Situationen der Orientierungslosigkeit hindurch, und den großen Sinn hinter dem Ganzen.

Die gesamte Geschichte mit Fortsetzung findet sich jetzt auch auf https://beingalive.jimdofree.com/


Und

sie ging los, in Richtung Süden. Die Erde hatte sich geschüttelt und nicht viel war an seinem Platz geblieben. So wie die Tiere sich ihr Fell schütteln und die Tröpfchen nach allen Seiten fliegen, hat sie ein paar Winzlinge auf der Oberfläche durcheinander gebracht. Die Frau hatte graues Haar, doch sie fühlte sich jung. Es war, als sei ein neuer Morgen angebrochen, auf den sie lange im Dunkel gewartet hatte.

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Die Spannung steigt

Angesichts unterschiedlicher Orte betrachte ich so eine Art Zeitspanne. Manche reden von Zeitlinien, und ja die gibt es. Doch die kann man wechseln, zusammenlegen, es ist persönlich für den Einzelnen. Was aber – ich forsche hier eigentlich so ganz ins Blaue, eher mich von den beherrschenden Esoterik-ansichten zu befreien – denn die sind auch von gestern. Von vorgestern. Allerdings, damit meine ich nicht die Schamanen. Die bleiben nämlich up to date, machen stetig ihre Befragungen und Prophezeiungen. Die sind auch nicht immer für die ganze Welt.

Da ich mich mit einigen Orten, die für mich Kraftorte waren, vor 15 oder vor 10 Jahren, wo ich lernte und intensive Erfahrungen hatte, sehr verbunden fühle, auch in Kontakt bin, und jetzt an einem Ort lebe, der mit richtig viel Schwere überhaupt nicht „mein Ding“ war, und nun erkenne ich plötzlich, dass das in der Zukunft ganz anders sein mag.

Orte haben besondere Eigenarten, immer, was auch mit dem vorherrschenden Element wie Wasser, Wind etc. zusammenhängt. Orte haben unsichtbare Hüter oder den Ortsgeist und andere. Das ist jetzt mal so grob gesagt, ohne kompliziert zu werden. Mit denen, die z.B. in großen Bäumen sind, kann man gut kommunizieren.

In schwierigen spannungsreichen Zeiten kann man sich immer einen Ort suchen, wo man sich geerdet und verankert fühlt. Auch in der Stadt wird es das geben. Gebäude sind ja teils so geplant, dass sie etwas verkörpern. Schamanen verankern sich im Sonnensystem. Da kann nichts schief gehen oder den Blick trüben. Für sie ist das nichts Fernes, wir sind immer Teil davon. Ein wenig kommt im Westen unser inneres Bild dadurch, dass uns Gott als weit weg im Himmel beigebracht wurde. Ich mag das Bild davon, dass wir , im Zentrum des Universums, ein göttlicher Funke sind, jeder von uns.

Aber wie ist es möglich, dass manche Orte nun in einer Zeit von 2008 verblieben sind, während andere vorausfliegen, es scheint mir die Verwirrung auch daher zu kommen. Die unterschiedlichen Verordnungen, Pläne, Verzettelungen. Es liegt an denen, die dort wirken, auch energetisch. Sind sie auf Zukunft ausgerichtet, mit den Füssen im Jetzt, oder leiern sie ihre alten Methoden und Gebete herunter, denn dann könnten sie in einer Blase gefangen sein, einer alten Energie.

Das ist besonders in Gruppen der Fall, wo alle das gleiche glauben. Sie beziehen ihre Identität daraus und es ist nicht leicht, das zu ändern.

Gerade hörte ich einen Bauern sagen, dass sie nach 3 Dürrejahren immer noch nicht wieder aufgeholt haben, was sie an Futter für ihre Tiere ernten hätten müssen. Er hoffe auf ein normales Jahr im nächsten Jahr. Das ist verständlich, doch ich kann da nur mit dem Kopf schütteln…In trockenen heissen Gegenden gibt es im Allgemeinen keine Milchwirtschaft mit vielen Tieren in großen Ställen. Das ist nicht leicht zu sehen, wenn man so in seinem Alltag verankert ist. Aber es muss sich viel mehr verändern! Das sehe ich.

Und wer das nicht erkennt, der wird es dann womöglich schwer haben. Die Expansion der Milchindustrie hat doch absurde Ausmaße angenommen, wie viel von den Produkten wird weggeworfen, weil sie geringe Haltbarkeit haben, Strom zum Kühlen brauchen, das ist doch alles dumm und nicht überlebensfähig, wenn wir in dieser Welt weiter leben wollen.

Das sind alles verschiedene Bereiche von Energie, doch die Spannung steigt in allen Bereichen! Mehr später…

co) Kayute

Einweihung

Das Wort hört sich erst mal so ziemlich religiös an. Eine Weihe heisst, etwas heilig zu machen, oder? Und meist bedarf es einer gewissen Vorbereitung und Lehrzeit, bis jemand „eingeweiht“ ist. Das gilt ja auch für die profanen Lehrinstitute, wo dann am Ende der Ausbildung die Ermächtigung steht, einen Beruf auszuüben.

Nun, ich spreche heute von einer schamanischen Einweihung, oder Kraftübertragung. Eine solche habe ich unter dem Namen Munay-Ki erhalten, und da geschieht diese einmal durch Menschen, die in einer Linie stehend eine Kraft mitsamt der damit verbundenen Verantwortung weitergeben, sowie durch die Spirits, welche diese begleiten. Es geht um Heilung und den space, also „heiligen“ Raum, der dafür geschaffen wird. Schamanismus ist keine Religion, das muss ich als erstes sagen. Er ist die älteste Form von Kontakt mit sichtbaren Naturkräften und ebenso unsichtbaren, die Menschen durch Erfahrung und das Erleben unterschiedlicher Bewusstseinsschichten gesammelt und weitergegeben haben. Daraus entsteht der Begriff einer Linie von Wissen und Kraft. Ich denke, wir können da sehr froh sein, dass wir heute die Möglichkeit haben, dass andere Kulturen diese bewahrt haben und erst seit kurzem überhaupt an uns weitergeben dürfen. An uns westliche rationale analytischen Bildungsmenschen, die schon einige Jahrzehnte lang versuchen, eine andere Sichtweise zu begreifen. Eine große Zahl von spirituellen Lehrern standen persönlich und durch ihre Bücher zur Verfügung, und niemals war ich bisher entschlossen, mich einer Richtung zu verpflichten. Auch wenn ich viele Lektionen aus den buddhistischen Schulen lernte, die mir hilfreich durch schwierige Zeiten waren, eine Basis gaben, dann später zu inneren schamanischen Reisen aufbrach und zu äusseren Gruppenerfahrungen im Mantrasingen, Meditieren und der Kraftorterfahrung in der Geomantie, so kam erst in diesem Jahr der Punkt. Alles auf einen Punkt zu bringen.

„Einweihung“ weiterlesen

Unterwegs

Ich war unterwegs, ist ein tolles Wort überhaupt. Ich war überall oder nirgends, auf einem oder vielen Wegen, das wär mal ein guter Satz über mein Leben. Ich liebe es, unterwegs zu sein und weil dann vergleichsweise viel passiert, in meinen Augen, schreibe ich dann kaum etwas darüber. Ich sehe und höre, ich atme alles ein…Warum bin ich eigentlich so besessen von dem Wort zuhause. Weil ich mich selten zuhause fühle, aber doch heimatlich an Orten, wo ich länger lebte. Das kommt, weil ich mich dort so sehr verbinde mit dem, was wir Spiris Energien nennen. Energien sind alles. Wasser, Gesichter, Anblick eines Turmes, Möwen, Boote. Ich war mal wieder in Eckernförde, und es war herrlich. Da habe ich vor vielen Jahren bald, unter anderem an einer Geomantieausbildung teilgenommen, über ein Jahr lang, und mit dem Ort verbinde ich auch die Kraftplätze, an denen ich als Mitglied einer solchen Gruppe im Kreise stand und lauschte, dem Unhörbaren, welches durch mich spricht.

Weil es überall spricht, bin ich auch überall zuhause, aber lieb ist mir doch wenn ein mir zugetaner Mensch, Hund und Katz und die Bäume so vertraut sind wie meine Familie. Wenn ein Hahn kräht.

Binsenweisheit

Das Wort war auf einmal da. Was ist denn eine Binsenweisheit und warum heisst das so? Natürlich, ich habe jetzt nachgeschaut. Aber erst mal dachte ich an Binsenkörbchen, also etwas was man schon seit der Zeit in der Wiege weiss oder so ähnlich. Und das kommt der ersten Erklärung nahe, ein Sprichwort aus der Römerzeit. Ja, vieles kommt mir heutzutage vor wie eine Binsenweisheit. Liegt es an meinem Alter? Es langweilt mich so vieles. Oder liegt es daran, dass so vieles ohne Tiefe weitergeteilt werden kann, ohne Mühen, es selbst erzählen zu müssen und dabei zu verinnerlichen.

Ich zitiere jetzt aus http://www.wissen.de: „Binsenweisheit“ weiterlesen

Verrückte Gedanken blog

Ab und zu erzähle ich meine Gedanken zur Zeit auf video, in einer playlist namens Geomantisches Nähkästchen. Ehrlich gesagt, sieht es da ein bisschen wirr aus, in meinem Nähkästchen. So kommen eben auch in so einem video- absolut authentisch und unprofessionell, – viele Themen vor, die ich nicht vorher geordnet habe. Aber, so sieht es in meinem Kopf meistens aus. Und zwar finde ich das gar nicht verrückt. Mein Titel hier ist provokativ. In meiner Erfahrung laufen viele Themen des Lebens parallel ab, und vieles zeigt sich im Kleinen, was auch im Gesamtsystem geschieht.

„Verrückte Gedanken blog“ weiterlesen

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