Links

In diesem Falle Neurolinks, nicht links wie rechts und auch nie geradeaus, sondern Verbindungen im Gehirn, sind glaube ich nicht schnurgerade . Ich habe dies von der Neurographik abgeschaut, dabei mache ich so etwas schon so lange, nur nicht nach Regeln oder zur Therapie.

Doch, eines Tages habe ich beschlossen, Kunst nur noch für mich selbst zu machen, ohne Druck und Ergebnisziel. Es ist für Freude. Damals als Kind ging das noch, und es kam der Gedanke auf, dass es der ideale Beruf sei. Leider war es nicht so. Ich wurde angenommen, ich studierte an der Kunsthochschule, und es wurde nicht wirklich. Denn mir fehlte etwas, ein Teil von mir selbst.

Irgendwo las ich mal, schwarzweiß sei für die männliche und Farben für die weibliche Ausdruckskraft. Und so war es, als ich jung war: Ich konnte zeichnen ohne Ende, ich mochte aber keine Farben! Sehr merkwürdig, bis ich dann ganz aufhörte für viele Jahre.

Und dann kam nach und nach alles zusammen. In einer Kunsttherapie, Fotografenausbildung, vom Schwarzweiß- zum Farblabor, und später abstrakte Malerei, alles ausprobiert und nun spiele ich nur noch. Sehr heilsam. Ich muss auch keine Bedeutung entschlüsseln, der ganze therapeutische Kram geht mir langsam auch auf den Keks. Gefühle wahrnehmen, annehmen, aus.

Gestern fand unser erster Meditationsabend statt, mit 5 Teilnehmern, und ganz wunderbar. Da geht es genau darum, achtsam wahrnehmen. Und schöne Gespräche anschließend.

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