Historisch

Ich sah gestern eine Doku, in der es um die Siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts ging. Das war echt merkwürdig, denn es war meine Jugendzeit. Sie wirkt so fern, dass ich nun verstehe, warum jüngere Leute dazu nicht in Resonanz sind. Aber ich, ich erinnere mich. Und ich finde es sonnenklar, wie der Freiheitsgedanke in uns dort seinen Samen hat. Wir – natürlich nicht die gesamte Generation, aber doch der damalige Zeitgeist, der Neues schaffen wollte, – wollten uns von alten Normen befreien. Das ist wohl irgendwie in die Hose gegangen. Die Achziger habe ich verpasst, da lebte ich auf fernen Inseln, und ich meine kulturmässig verpasst. Vielleicht war das auch wegführend, dass ich mit 14 schon mal LSD ausprobierte, und nein, danach nicht mehr, es war ein strenges Elternhaus. Um so freier wollte ich danach sein. Ja, ging auch in die Hose. Aber immerhin nicht ganz. Diese Doku war ein Blick von aussen. So wie wenn es um die Musiker von damals geht, ihre Biografien, sie gehen uns langsam voran ins Nirwana.

Weggefährten und Familie berichten von dieser Zeit.

Und hier ist ein Dokument von heute, frisch und lebendig. Das ist meine Zeit und meine Resonanz. Ich bin nicht dort, aber es lebt in mir dieser Geist, forever young….

Danke an alle Musiker!!!!!!!!

https://www.youtube.com/channel/UCbuV6kkWu6neoufGP1CGxsg

Film: Beforeigners

In der ARD Mediathek gibt es derzeit eine norwegische Serie mit dem Namen „Beforeigners“ zu sehen. Auf englisch würde das sowas wie : fremd sein bedeuten. Doch der norwegische translator sagt: Vorzeichner. Also eher so etwas wie Vorfahren, oder vorherige Herrscher. Doch schon verwandt, die Sprachen.

https://www.ardmediathek.de/ard/sendung/beforeigners-moerderische-zeiten/staffel-1/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2JlZm9yZWlnbmVycw/1/

Nun, in dieser Geschichte entsteht durch das unerklärliche Auftauchen von Menschen aus älteren Kulturepochen eine sogenannte multitemporale Gesellschaft, in der diese Steinzeitler, Wikinger oder christlichen Fundamentalisten aus dem Mittelalter integriert werden sollen in die moderne Lebensweise.

Doch sind sie sich nicht unbedingt gegenseitig gewogen und unerledigte Konflikte aus der Vergangenheit flammen wieder auf. Die Idee des Filmes ist ziemlich genial, finde ich, erinnert zwar einerseits an die multikulturelle Thematik der Gegenwart mit so unterschiedlichen Kulturen, doch hier ist der Fokus eher auf den Norden gerichtet. Auf der anderen Seite denke ich natürlich gleich an die Philosophie der Inkarnationen und das damit verbundene Karma, wie es ja in großen Weltreligionen gelehrt wird. Am Ende der ersten Staffel stellt sich heraus, dass offenbar auch in die andere Richtung- die Vergangenheit -gereist werden kann durch ein ominöses Zeitloch.

Dies alles ist mir nicht so unbekannt, habe ich mich ja schon lange mit new age und schamanischen Reisen befasst, habe eigene frühere Leben und Tode gesehen, Orte an denen ich denke schon gelebt zu haben, und habe auch Jahre in Asien unter Menschen gelebt, für die das alles völlig normal ist. Ich bin offen und halte vieles für möglich. Es gibt das Werkzeug, geistig in die Vergangenheit zu reisen, um etwas zu heilen, oder die Erinnerung zu verändern, um die Gegenwart zu verbessern.

Da kommt mir der Satz von Gor in den Sinn: was nicht erledigt wird, kommt morgen wieder auf den Tisch. Im folgenden video spricht er Klartext wie immer, man muss vielleicht etwas einsteigen in die Denkweise, ich finde ihn einen guten Lehrer, auch wenn er eigene Ausdrücke prägt, was mühsam ist, aber seinen Sinn hat, um alte Dogmen zu vermeiden.

https://www.youtube.com/watch?v=kkRaXoVmj_I

Der Film aus Norwegen ist kompliziert , Spannend, bietet sehr klasse Seherlebnisse, für Alle, die Mittelalter und Steinzeit, vor allem auch wikinger lieben, sowieso! Odin hat auch wieder einige Anhänger im Norden! Bestimmt gibt es noch eine Fortsetzung. So wie für uns alle im Leben…diesem oder den folgenden.

co) Kayute 2021

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