Alte Bücher, Altes Handwerk

Nun doch noch einmal einen Karl May Band in den Händen zu halten….wie kleingedruckt, wie ausführlich die Landschaftsbeschreibungen und die Indianerromantik…Ich habe sie alle verschlungen als Kind. Irgendwie spielte es keine Rolle, dass es da nur Männer gab. Das was sie taten, wollte ich auch erleben. Mit dem Wissen, dass Karl May nie dort war, und seine Bücher im Knast schrieb, möchte ich das nicht wieder lesen!

Die Romantik hat sich mancherorts gehalten ungeachtet der Tatsache, das echte Indigene es immer noch schwer haben in ihrer jeweiligen Heimat. Auch sind so einige zu uns gekommen um uns zu unterrichten, über Wurzeln, die uns bereits unbekannt waren.

Zu den Dingen, die unsere Vorfahrinnen taten, gehört das Spinnen und Weben, und so habe ich einen Anlass, über Ellie zu berichten, die sich jährlich mit einem Kreis Frauen zum Wolle spinnen trifft.

Im Freilichtmuseum am Kiekeberg ist ihre Wolle und mehr auch zu erwerben. Man kann dort mitmachen bei Vorführungen und ich glaube , auch Akkordeon spielt sie wieder mit Lieder singen zur Weihnachtszeit. Ellie ist ein vielseitiges Talent und sie bringt es unter die Leute!

Sie hält die Kunst unserer Vorfahren in Ehren, nicht nur im Museum, sondern ganz lebendig.

Das andere Buch, das mir gebracht wurde, von Fanny Hurst, ( Seitenstraße des Lebens, 1961, Bertelsmann Lesering) dreht sich wohl um das Thema der Frauenrolle und war für Frauen. Aber wir lasen eben auch Karl May. Die einen durften alles, – die anderen nichts, um nicht in Verruf zu geraten.

Nun, der Ruf war uns irgendwann egal, aber doch nicht ganz. Je nachdem, wo frau lebt.

In den indigenen Kulturen waren diese Unterschiede noch vorhanden.

Wahrheit

Dies ist wirklich direkt aus Dörfern in Guatemala und die schwierige Lage der indigenen Menschen. Ich habe Hochachtung vor dieser Dame, die das Richtige tut, und Klartext darüber spricht, wie diese Lage entstanden ist. Menschen hungern und es ist mir ein Anliegen, dass solche Berichte aus erster Hand weiter geteilt werden, und dass wir tun, was geht , um zu helfen.

Wir haben vergleichsweise noch wenig Grund zu jammern. Es sieht so aus, als wenn die Armen der Welt systematisch von allem Einkommen und allen Möglichkeiten abgeschnitten werden.

Davon abgesehen kommen in diesem Kongress auch einige indigene SchamanInnen und indigene Großmütter zu Wort, um mit uns etwas zu teilen, ihr Erbe und ihr Wissen. Auch davor habe ich große Achtung. Wie auch immer man zu Spiritualität steht, sie ist ein Erbe der ganzen Menschheit, Teil unseres Seins.

Kayute 2020

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