Musikerfreunde

Mein ganzes Leben lang hatte ich solche Musikerfreunde. Ich selbst kann gar nichts außer begeistert darüber sein, dass Menschen so etwas zustandebringen. Ich kann also hören, und zwar ganz fein. Ich bin auch stolz auf meine Freunde, im video ist ein Ausschnitt zu sehen von dem musical, das von Meta geschrieben wurde und derzeit geprobt wird. Ein bisschen wird auf den Heider KulTourtagen https://heider-kultour-tage.de/aufgeführt. Und besonders daran ist eigentlich, dass sich diese ganze Gruppe von Menschen in den letzten Jahren erst zusammengefunden hat und auf einen eigenen Weg gemacht hat. Dass wir , ausgerechnet wir, nun in der Öffentlichkeit sein dürfen- niemand kommt auf die Idee, dass es mal anders war. Doch die Lieder selbst, sie kommen schon ein wenig melancholisch herüber, und in der Geschichte geht es ja auch um ein Ausgegrenztsein vom Kern der Gesellschaft, um die Aufteilung in innere und äußere Ringe. Und die Überwindung der Trennung natürlich. Mit viel Hintergrundphilosophie.

Das ist ein krasser Gegensatz zu den Liedern, die mir meine Musikerfreunde von La Gomera senden. Von dort gibt es Aufnahmen von selbst gesungenen Mantras, mit liebevollen Texten, und im Hintergrund die lauten Schreie der über die Köpfe segelnden Sturmtaucher. Sofort erscheint bei mir innerlich das Bild, nein das Gefühl des playa del ingles, mit einem kleinen Kreis der Sängerinnen im Sand, und ich erkenne ihre Stimmen, die Gitarre, die Hang. Da ist für immer ein Teil von mir bei ihnen. Und auch hier überschneiden sich die Kreise…und ich bin in der Mitte. Ich bin zwischen den Kreisen von Lebendigkeit , die mich nähren und erinnern, und es fühlt sich gut an.

Tägliches Schreiben

Ich muss wieder! Sonst gehen mir die Worte verloren. Heute Nacht gab es einen ordentlichen Sturm. Frische Luft. Ich lebe ja an der Westküste von Schleswig-Holstein. Nicht ganz am Meer, und heute erfahre ich von den Heider Kultourtagen, zu Pfingsten, an denen einige Freunde teilnehmen mit Musik und Strassentheater, und es erfreut mich , mich darauf freuen zu können. Ich könnte da theoretisch sogar eine Lesung machen, sagt Meta. Oh weia, das wäre viel zu viel Stress für mich. Obwohl ich die Leute ja kenne. Ich würde ja nachts noch schlafen wollen, damit ich die Konzerte am nächsten Tag hören kann. Nicht mal auf einer eigenen Ausstellung mochte ich etwas sagen…doch damit bin ich nicht die Einzige.

https://didgeridoo-wave-days.info/kultour-heide/

Wir sind in der Provinz, erstaunlich viele Künstler und man kennt sich auch, ein buntes Durcheinander und Menschen mit Power, um Projekte auf die Beine zu stellen.

Das Objekt des Beitragsbildes ist von Rainer Muus und befindet sich in meinem Dorf. Beinah hätte ich doch geschrieben Heimatdorf. Ky 24

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