Das ist wirklich etwas anders. Meine Kleine hier kommt vom Bauernhof, und sie ist Freigängerin, nicht wie die armen Rassekatzen, die in Wohnungen gesperrt werden, weil sie so teuer waren. Jetzt im Winter ist das Fell noch länger und dichter. Immer wenn sie wieder reinkommt, hängen Blätter am Bauch oder schlimmer….) Eine Schnecke musste ich mal rausschneiden. Die hatte sich eingewickelt. Aber den Winter findet Chilli wesentlich besser als den heißen Sommer. Da habe ich natürlich nicht drüber nachgedacht, als ich sie als Babykatze sah…Sie ist so unendlich weich und schmusig und fordert das auch ein…aber Haare abschneiden? Da fange ich mir eins. Selbstbewusst seit eh und je, behauptet sie sich gegen andere. Nur der Kater,der wilde, der tut gar nichts, aber es gab schon Brüder von dem, die sie überfallen haben. Das Dorf ist irgendwie voll mit weißscheckigen Katern.
Der traut sich jetzt auch in die Küche. Wenn der Hund abends kommt, verschwindet Chilli in „ihrem Zimmer“ Aber nun verschwindet ja auch der Wilde, wenn der Hund kommt, und das finden sie dann alle wieder gut und machen sich diesen Hund zum Verbündeten. Es ist ein ständiges Lernen und Abchecken, und Beobachten. Und geknurrt wird auch, wenn einer zu dicht kommt.
Von wegen süß.
