Vom Nabel der Welt

Ja, so nenne ich das Werk, welches weder ein Medizinrad noch ein Mandala ist, aber doch der elementare Kreis, aus dem diese hervorgehen, eine jede Kultur hat da ihre eigenen Ideen zu erschaffen, die sich aber doch grundsätzlich auf der gleichen Basis befinden. Das ist nämlich das älteste Symbol der Weltkulturen.

Nachlesen kann man das bei Mircea Eliade.

Bei mir hier hat die kleine Abweichung der Linie zu einer Illusion von Bewegung geführt, alles reiner Zufall, mir fallen immer Ideen zu. Und tatsächlich, dieser Kreis ist ein Rad, und das Rad ist in Bewegung, wie wir ja alle schon seit Urzeiten am Himmel beobachten können. Genial, unser Universum, ich liebe es!

Der Nabel der Welt ist ein Begriff, den manche der alten indigenen Völker für Orte verwenden, die ihnen besonders heilig sind, die eine bestimmte Energie ausstrahlen, und schlicht die Orte sind, an denen sie und ihr Stamm seit sehr lange leben, aus diesen Gründen. Einer davon ist der Lago Atitlan in Guatemala, und für die Maya der  dortigen Urbevölkerung ein wichtiger Ort.

Nun habe ich zufällig am Abend, nach der Idee dieses Bildes,  getrommelt und fand mich in einer schamanischen Reise wieder, in einem kleinen Kanu, auf einem See. Ich habe einen Teich mit einem Kanu gesehen, gestern. Gut. Aber in meiner Vision war es der Lago Atitlan, wo ich noch nie war, und ich paddelte gemütlich auf dem ruhigen See an ein Ufer. Was ich dort erfahren habe, erzähle ich euch nicht.

Falls ich mal die Chance bekommen sollte, dorthin zu kommen, werde ich diese ergreifen! Und der Weg ist wohl sicher nicht, fünf Jahre zu sparen, um dann drei Wochen Urlaub zu machen. Ich werde mal eine innere Absicht setzen, einen guten Weg zu finden. Aber der Nabel der Welt- der ist da, wo ich bin, immer in der Mitte. Die vier Richtungen sind auch immer da.

 

 

scrolls 4 Caban Weihrauch gestern

Gestern ist eine englische Schriftrolle aus mir herausgeflossen, nun scrolls ist ja auch englisch. So viele alte Worte im Norden sind den englischen verwandt, aus dem gleichen Ursprung. Die Freiheit, dies alles mit einem guatemaltekischen Kalender zu verbinden, ist die meine, die Weiträumigkeit meiner Gedanken. Foto leider unscharf. Die Tarotkarte stammt aus dem Chrysalis-Deck. „Get back to where you once belonged“ war die Zeile eines songs der beatles, welche mir zuerst in den Sinn kam und nicht mehr aufhörte. Ich begann zu überlegen, wo ich einst hingehörte. Dazu kam dann ein channel durch. Ich habe oft so ein Rauschen vieler Kanäle im Kopf, wie so ein falsch eingestelltes Radio, und dann – auf englisch- wird der Sender auf einmal ganz klar.

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scrolls -8 Lamat – the pirate

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Der Buddha und der Berg, der Pirat und der Magier, Q ÁNIL oder Lamat 8 ist ein Zeichen und ein Tag voller Wunder Spannung und Schönheit. Darum muss es drei Bilder geben.

Die Schriftrolle-scroll- aus Pergamentpapier diesmal, gibt einen kleinen Abschnitt aus dem Kapitel Q´anil von Norbert Muigg wieder:

„In der kosmischen Sicht der Maya hat alles von Gott Erschaffene, aber auch das von Menschen geschaffene seinen grobstofflichen und feinstofflichen Ort. Somit haben auch alle in uns Menschen angelegten Qualitäten ihr Spiegelbild in den Ätherschichten der Erde bis hin zu den Kraftfeldern von Planeten und Sternen.

Aus der Kosmovision Maya sind diese Kräfte Wesen, die sich für uns und aus uns öffnen und von denen wir Hilfe auf unserem Erkenntnisweg erhalten. “

Sein reichhaltiges Wissen will ich hier weiterreichen.

Der Berg ist mein Hausberg aus La Viscaina, La Gomera, auch wenn ich ihn gerade wie auf dem Bild nur als Bild betrachte, so ist seine Kraft immer mit mir.

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