Ein Kalenderblatt

Da steht auf dem Tisch mein Tischkalender, den ich jedes Jahr zu Weihnachten erhalte. Dieses Jahr ist er mit Deutschlandbildern und historischen Infos. Ja, in der Tat, ein unbekanntes Land für mich! Heute ist es wieder sehr trübe mit Nieselregen.

Doch gestern besuchte ich eine Vernissage im Museum Lüttenheid, in Heide. https://museumsinsel.heide.de/ausstellungen.htmlDie Künstlergruppe West Art stellte aus und es war so voller Menschen, dass man kaum die Kunst sehen konnte. Sicherlich wird Blaue Feder selbst darüber berichten http://blauefeder.home.blog/2026/02/11/wir-haben-fertig/. Ihr neues Buch ist sehr schön geworden, das Format und der feste Einband haben mir gefallen! Und da es 11 Künstler waren, sind mir noch die großen Wespen von Dirk Peemöller im inneren Auge vorhanden, die Drahtwesen von Elke Schadwell, die vielen grauhaarigen Damen, wo ich mir dachte, ach doch gut, dass ich wieder rot gefärbt bin, und dann ging ich auch noch im Rest des Museums spazieren, wo es etwas ruhiger war. Da gab es eine comic Art Ausstellung, denn hier weiß mittlerweile jeder, dass die comic Erfinder aus Heide stammten- Gus und Rudolf Dirks, die nach New York ausgewandert waren und dort in der Zeitung die ersten comics veröffentlichten: Die Katzenjammerkids.

Unter anderem entdeckte ich die ältesten Dithmarscher Kachelöfen und den goldenen Hirsch von einer Apotheke.

Ja, es beseelt schon, wenn man schöne interessante Geschichten entdecken kann! Die werde ich auch noch mal in Ruhe lesen und ansehen. Zum Wände malen fehlt heute das Licht, und wir machen es uns gemütlich. Ach denkste, die haut gleich zu…nur zum Spaß.

Tasse von Ellie

Ein Beitrag zur blogparade von Amorak

Dieses wunderbare Bild kommt von meiner Freundin Ellie gesendet. Es ist ein Mokkatässchen von Heike Greiner.

Und noch eine Keramikertasse hat sie in ihrer Sammlung, von einem Töpfer von den Externsteinen, wie sie schreibt, den sie einst in Wedel traf.

Auf Kunsthandwerkermärkte gehe ich selbst kaum. Aber Ellie verkauft ja selbst, und hat daher so viele Begegnungen. Sie arbeitet im Kiekebergmuseum, in der Nordheide, und zeigt dort das Filzen, Spinnen, natürliches Färben von Wolle und sie macht auch noch Musik auf ihrer Quetschkommode, singt dabei Frühlingslieder und ist überhaupt so ein herzlicher und kreativer Mensch. Gelernt ist sie eine Webermeisterin.

https://www.kiekeberg-museum.de/

Unter „Zuschauen und Mitmachen“ findet ihr sie.

Die Saison beginnt

Das Steinzeitdorf ist wieder geöffnet, die Mitarbeiter wieder da und ich habe eine erste Besuchsrunde gedreht. Hundert Kinder kamen mir schon im Eingang des Museums entgegen, sie hatten mit ihren Lehrern vier Tage lang als Projekt Modelle gebaut und dann zum Abschluss die Präsentation gemacht.

Eine Ausstellung drinnen über Großsteingräber gab es schon über den Winter zu sehen. Dieses Neandertalerlager als Diorama von Wiebe gestaltet ist wirklich ein Kunstwerk, so plastisch ist die Wirkung, dass es im Foto mit dem Wald zu einem Bild verschmilzt. Das Licht ist ohnehin ein Traum derzeit, so viel Helligkeit!

https://steinzeitpark-dithmarschen.de/

Es ist ein bisschen wie auf der Insel. Eine Insel im Strom der Zeit.

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