Schönen Film gesehen

https://www.arte.tv/de/videos/119365-001-A/sonntagnachmittagsblues-1-8/

Dieser Film hat kurze Folgen, doch ich habe sie an einem Stück gesehen, in der Mediathek. Ein Parisfilm, ein Film über Film, ein vielschichtiges emotional reiches Stück Geschichte. Es hat mich mitgenommen in positiver Hinsicht. Die alles zusammenbindende Figur ist Louise, die junge Filmemacherin,der rote Faden, die ihren roten Faden sucht für ihren ersten Film.

Ältere Mentoren tauchen auf und es wäre kein französischer Film, wenn es nicht um Liebe ginge, in ganz vielen Zwischentönen. Unsere Vorstellung von Liebe. Alte Filme, bei denen die Tränen laufen dürfen, Sonntagsnachmittags. Ich werde doch nicht den Inhalt erzählen, das finde ich immer schade, weil dabei so viel weggenommen wird.

Die Schauspielerinnen fand ich großartig, es gibt so viel Mimik, die weder amerikanisch noch deutsch ist….Stil haben sie auch….Ich glaube ich habe zu viele Rentnerfilme gesehen in letzter Zeit, und Krimis. Die wahre Spannung ist im Finden des eigenen Weges und im Miteinander. Wie all diese Fragmente hier zusammengebunden sind, hat mir wirklich wirklich sehr gefallen.

Und der Klassiker wird zitiert.https://christian-erdmann.com/2024/06/14/francoise-hardy/ Bestimmt habe ich nicht alles erkannt. Ich war mit 14 in Paris bei einer katholischen Familie zu Gast. Danach rauchte ich Gitanes und hörte so einen Chansonsänger, dessen Name ich nicht mehr weiß. Paris ist ein besonderer Kraftort, oder.

Buchrezept

Diese gut lesbaren Bücher sind nach dem gleichen Rezept gebacken. Und es kommt an. Immer gibt es eine Liebesgeschichte einer enttäuschten Frau, die noch jung und auf dem Weg ist, zu sich selbst zu finden. Es gibt dann wieder einen Mann, von dem sie Enttäuschendes erwarten. Aber es gibt auch diese zeitlichen Sprünge in eine Vergangenheit und Familiengeschichte, Zeitzeugen, und aufgedeckte Geheimnisse. Das ist, besonders in den französischen und irischen Romanen, eine Historie aus den letzten Weltkriegen. Man bekommt den Eindruck, dort sei manches nicht so vergessen, auf ganz andere Art als hier bei uns mit den offiziellen Gedenkpflichten. Und diese Bücher vermitteln das sehr gut. Es ist keine Romantisierung wie in manch einem Mittelalterroman.

Und dass es eine America-first Bewegung bereits zur Zeit des zweiten Weltkrieges gab, lernte ich bei Barbara Davis, wo man auf den Spuren der Familiengeschichte entdeckt, dass so manche keine Einmischung in diesen Krieg wünschten. Diese Geschichten so leicht zu schreiben, ist sicher nicht so leicht. Es gibt auch einen großen Respekt vor den Künsten und den Wegen der Vorfahren. Dazu aber auch meist eine klar wahrgenommene Frauengeschichte, mit all den Nachteilen, denen Frauen ausgesetzt waren, die als selbstverständlich galten. Ich mag diese Zusammenstellung von heute und damals, und wie oft wir lernen müssen., uns von dem Übernommenen zu lösen.

Webseite erstellt mit WordPress.com.

Nach oben ↑