Schriftstellerfilme

Davon gibt es sicherlich einige , denn Schriftsteller schreiben nun mal gerne über Schriftstellerleben. Manchmal können sie sich auch gar nichts anderes vorstellen. In vielen Romanen ist die Hauptfigur Buchhändlerin, auch sehr beliebt bei uns Leserinnen. Ich fand gerade zwei sehr unterschiedliche Filme zum Thema, oder war das Thema eher doch das Liebesleben von Frauen, die älter werden, Vielmehr verheirateten Frauen, irgendwie scheint es da doch ein Problem zu geben, das fast immer auftaucht.

Absolut lächerlich war der folgende Film: https://www.ardmediathek.de/video/filme/der-vamp-im-schlafrock/hr/NGE2OTNiZGYtNzM1OC00ZjJjLWI2NzctMjAzYjU5NjQ0MWQ0

Deutsch, deutscher, am schlimmsten Klischee kommt keiner vorbei. Ich meine, der ist von 2001 und nicht von 1960! Nicht zu fassen, wie eine Ehe dargestellt wird. Ich kann da ja nicht mitreden, habe aber eine Lösung für die Frauen um die 50. Ausbrechen aus Gewohnheit immer, den passenden Mann mit 60 kennenlernen und ein wunderbares Altersleben haben. Vielleicht hatte ich einfach Glück, denn die meisten sind ja schon vergeben oder Alkoholiker.

Der nächste Film ist französisch und sehr viel interessanter.“ Zwischen den Zeilen“ ist der Titel. Und da geht es auch wirklich um Bücher! Hochkarätig besetzt und intellektuell. https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtNmY4YzE2MzYtMmQ1OS00Mjc3LWE3ZDAtNzdiZmQ0NjEyNzc3

Weiterhin empfehlen muss ich : “ Die Kommune“,“ und der geht nun wirklich sehr zu Herzen. Wo bei den Franzosen alles leicht und spielerisch ist, endet das im dänischen Retrofilm nicht glücklich.

https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtMTBhODNjNTQtYTc1ZC00ZWU5LTlhYjQtOTgzMDQ1Zjk4YTVj

Eigene Wege gehen hilft , auch einen Seitensprung zu vergessen. Scheint so. Wie, das ist für mich selbst ein Wunder. Aber langweilige Ehen sind keine Lösung. Allein bleiben eigentlich auch nicht.

Der Traum

vom Schreiben eines Buches, ach. Nun finde ich diese Schreibmaschine im Sperrmüll, im Nachbardorf ganz zufällig im Vorüberfahren. So wie es immer ist. Nein, Zufall ist es nicht; ich nenne das synchrone Ereignisse, Absichten, die dem Universum mitgeteilt werden und für die es die Möglichkeiten bereitstellt. Aber natürlich mache ich das bewusst. Die unbewussten werden auch verwirklicht, nicht immer zum Vorteil. Und beim Betrachten der Schreibmaschine kommen Bilder von Schriftstellern in den Sinn. So etwas von früher. Als das noch ein Beruf war, der einen Ruf hatte….einen romantischen, verwegenen, verrufenen oder auch freien und nicht immer erfolgreichen, aber das war egal. Dem Schriftsteller vermutlich nicht egal, aber dem Bild schadete das nicht. Auch die Schriftstellerinnen waren besondere Frauen, natürlich gerade! Als ich so ganz jung war, da waren sie meine Heldinnen. Ein wenig habe ich mein Leben nach ihrem Einfluss gestaltet. Geschrieben habe ich aber nie, bis vor einigen Jahren, wo ich merkte, dass ich eine ganze Menge zu erzählen hätte. Hätte. Ich beobachte. Das Ordnen der Eindrücke ist so viel schwieriger. Es gibt so viele Bücher, richtig begeistert komme ich vom Buchladen zurück, wo die neu und mit wunderbaren Coverbildern versehen, mit neuen Titeln und Geschichten aus der ganzen Welt auf Leser warten….Das ist eine Welt für sich, ich bin eine Leserin. Bücher sind Freunde. Welten, Parallelwelten, Zeitlinien, Sprünge und Familien. Ich finde Beschreibung von Landschaft wichtig, zum Beispiel. Weil in meinem Kopf alles lebendig wird. Und daran erkennt man auch das Gute an einem Buch. Aber ich sehe, dass bei anderen das gar nicht stattfindet, im Kopf. Ob diese Bahnen schon so früh angelegt werden? Da habe ich ja Glück gehabt.

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