Ich bin ein wenig ketzerisch unterwegs. Habe ein paar gute podcasts gehört, und das ist vielleicht eher etwas für die spirituell interessierten Leser. Die anderen sagen ja ohnehin, das ist alles Humbug oder Glaubenssache. Schade für sie, denn glauben tun sie auch eine Menge…ohne dass es ihnen klar ist. Sie halten das für Fakten.
Wovon ich viel erfahre, ist dieser podcast https://youtu.be/DwzmNwdUFx4?si=6spvo3lYexzuJBRP, denn er befasst sich sehr differenziert mit der geistigen Welt. Das Thema des Wandels ist in aller Munde und ich wundere mich plötzlich über manche Astrologen, die diesen Wandel hier und da und daran erkennen und dass alte Systeme zusammenbrechen, keine Gültigkeit mehr haben und eine neue Welt im Aufbruch ist. Ja ich glaube das schon lange und habe auch lange drauf gewartet, wobei das insgesamt Jahre des Prozesses waren. Eines Freiwerdens von Ängsten und alten Glaubenssätzen, so dass ich keinem System mehr angehöre. Das macht auch manchmal wackelig.
Was ich aber gerade denke: Was ist denn mit der Astrologie? Bricht das System denn nicht auch zusammen? Ist es nicht eine etwas enge Sichtweise, 12 Sternzeichen und so weiter….das 12er-System. Manche haben schon ein dreizehntes eingeführt, aber das ist doch immer noch ein von der Erde aus gesehenes „Einbildungssystem“, was keineswegs auf echter Lage im Kosmos beruht….Eben zweidimensional.
Wir leben in einem multidimensionalen Universum, das wir noch nicht verstehen. Auf jeder der Dimensionen sehen wir anders aus. Aber wir sehen sie nicht. In der Innenschau können wir manche Grenzen überwinden und bekommen ein anderes Bild von Realität. Und zwar ohne technische Hilfsmittel.
Lernsysteme sind dabei allerdings eine Hilfe, wofür es dann workshops gibt und Ausbildung. Diese werden auch immer offener, sollen aber doch einen Rahmen geben, in dem sich jeder Einzelne eine Landkarte erschafft, die ihm dienlich ist auf seinen Erforschungen. Erst einmal von der Oberfläche in die Tiefe zu gelangen, ist die Voraussetzung.
Das ist auch so ein vernünftiger Lehrer, der das Wesentliche auf den Punkt bringt.
Aber Astrologie zu erlernen, die vielleicht gleich wieder überholt ist? Mir wäre sie sowieso zu kompliziert, und auch das berechnen uns schon die Maschinchen – ein Programm.
Der Bogen, wie kam ich auf den Bogen? Will ich einen Pfeil abschießen, muss ich den Bogen ganz ruhig halten und in äußerster Spannung zugleich. Ist ja eine alte Methode im Zen, nicht wahr. Da wurden gute Wege entwickelt, um in die Tiefe zu gelangen. Aber eben auch Dogmen, nur um am Ende zur Befreiung von alldem zu kommen. Das wird manchmal vergessen.
Der Befreite braucht das System nicht mehr. Oder nie.
