Rauhnächte

Das sind die Karten, die ich für die ersten vier Rauhnächte gezogen habe. (Chrysalis Tarot)

Da sich hiernach im Februar eine große Veränderung ereignen soll, von der ich nicht sehe, was es sein wird- ergibt sich vermutlich daraus das Neu-Weben von Lebensfäden und eine Fülle an Möglichkeiten, die vielleicht auch verwirrend sind und alle verlockend erscheinen. Das wäre nicht ganz neu für mich. Das Zerstreute liegt mir eher als das Konkrete. Termine gibt es auch schon, sogar ein Sommerfest.

Dafür bieten einige, die in der Helfergruppe sind, workshops an und ich überlege, diesmal mit kreativem Schreiben dabei zu sein. Es wird ein Jurte und Zelte und eine Bühne geben, auf dem Bauernhof, und Musik bestimmt und da es in den letzten Jahren immer tolle Tage waren und richtig heiß, freue ich mich jetzt schon. Ich bin immer noch verschnupft und habe ganz schnell schlechte Laune und draußen ist eiserner Frost.

scrolls -2 Lamat-ein Traum von siddhis

Ein Traum. 2 Lamat

Wir beobachten eine Zeremonie, von weiter oben, um nicht zu stören. Die Schüler eines Guru singen Mantras und empfangen nacheinander einen Segen von ihm. Aber irgendwie kommt die Musik und das Licht wie von einem Band, und der Strom läuft nicht richtig, so dass es verzerrt wirkt und sie abwechselnd in warmes und in blaues Licht getaucht werden.
Wir gehen dann einige Stufen auf der Treppe herunter, näher heran. Da liegen Opfergaben und Vögel kommen, um davon zu fressen.
Es herrscht grelles Mittagslicht. Das Gebäude ist mehrstöckig und die oberen Etagen noch nicht fertig gebaut, im Rohzustand. Unten ist es gelb gestrichen und da wohnen die Schüler sehr einfach. Der Hof ist kahl und es sieht sehr nüchtern aus. Abends zuvor war ich auf einer Feier dort gewesen und es war alles ganz anders, wunderschön in bunten Lichtern, so dass ich dies meinen Freunden nun zeigen wollte.
Die jungen Leute kommen heraus, gesegnet, manche taumeln.
In einem kleinen Laden sitzt ein Masseur oder Heiler, er trägt einen Turban und einen Schnurrbart und lächelt mich mit einem strahlenden Lächeln an. Ich lächle zurück, fühle das im Gesicht und dann wache ich auf.

Anmerkungen:
Mehr Assoziation als Deutung, es muss nicht rational gedeutet werden. Die Bilder werden lebendig. Dieser Siddha sah aus wie eine Figur aus meinen Tarotkarten und es ist eine Ehre, wenn er nun lebendig wird und mir als guide ein Zeichen gibt.
Es sah alles sehr indisch aus, ohne Bäume, ohne Schatten. Handelt es sich vielleicht um ein „Scheinparadies“? Eine Art von Hölle, die sich tarnt, ein „Raum“ ohne Ausweg. Oh ja, sowas kenne ich gut.
Offenbar habe ich heraus gefunden.

Ich hatte mich gerade zuvor mit der siddhi des Händeauflegens befasst, einmal um einem kranken Freund zu helfen, und auch meiner Katze. Es passte nicht, weder Reiki noch Illahinur, noch göttliches Licht. Auch mit dem Wort- der Schlüssel, die Tür!- göttlicher Liebe war ich nicht einverstanden. Ich habe diese Einweihungen erhalten, aber es ist in meinen Augen alles eingeschränkte Kunst. Etwas künstliches.
Ich war erst mit“ reine Liebe“ einverstanden. Und dann floss die Kraft in meine Hände, sehr klar. Was sie bewirkt und ob, das liegt nicht in meiner Hand. Wille ist einschränkend. Ich sah noch mal den „unterbrochenen“ Segen im Bild, aus einer künstlichen Quelle kommend, und vielleicht sind da meine nächsten Lektionen. Man fordert ja heraus, wenn man energetisch Manipulationen erkennt.
Die „alte“ Form und die „neue“ Form von Heilung. Sich nicht mehr täuschen lassen ist der Schlüssel. Das Wort göttlich kann auch missverstanden und missbraucht werden und ich möchte es nicht verwenden, auch wenn ich das früher schon machte. Das war unklar und verwirrend. Ich muss immer dazulernen, weiter gehen.
Ein Siddha zeigt sich und lächelt. Ein Wissender

scrolls 4 Caban Weihrauch gestern

Gestern ist eine englische Schriftrolle aus mir herausgeflossen, nun scrolls ist ja auch englisch. So viele alte Worte im Norden sind den englischen verwandt, aus dem gleichen Ursprung. Die Freiheit, dies alles mit einem guatemaltekischen Kalender zu verbinden, ist die meine, die Weiträumigkeit meiner Gedanken. Foto leider unscharf. Die Tarotkarte stammt aus dem Chrysalis-Deck. „Get back to where you once belonged“ war die Zeile eines songs der beatles, welche mir zuerst in den Sinn kam und nicht mehr aufhörte. Ich begann zu überlegen, wo ich einst hingehörte. Dazu kam dann ein channel durch. Ich habe oft so ein Rauschen vieler Kanäle im Kopf, wie so ein falsch eingestelltes Radio, und dann – auf englisch- wird der Sender auf einmal ganz klar.

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