Zappenduster

Zappenduster wird es hier gerade, vormittags um elf, und der angekündigte Sturm scheint sich zu nähern. Doch bisher kein Windhauch! Nur nass. Das Wort kommt vielleicht vom Zapfenstreich, den es früher um Mitternacht einst gab? Ich kenne es von meiner Mutter. Das wurde auch schon mal als „Drohung“ ausgesprochen: So, jetzt wirds gleich zappenduster….

Jedoch prompt, nachdem ich über das ganz Hiersein geschrieben hatte, träumte ich einen lebhaften Traum, in dem ich auf Mallorca weilte. Nicht etwa, dass ich danach Sehnsucht hätte, nein wirklich nicht. Der Traum war eine komplexe Geschichte, wo ich so viel Sand in den Sandalen hatte, dass ich nicht dazu kam, am Strand zu laufen….dann wurde ich angesprochen und zum Billiardspiel eingeladen. Hu, das machte ich schon etwa 25 Jahre nicht mehr. Allerdings hatte ich abends an ein ziemlich besonderes Billiardspiel gedacht, lange her, in Italien.

Da war ich in Umbrien am Lago Trasimeno, und war auf den Berg gestiegen, auf dem Franz von Assisi mit dem Wolf sprach, lange her, viel länger her. Das war schon ein kreisförmiger Aufstieg gewesen, einzig deshalb gemacht, weil ich Angst hatte, in die komische Seilbahn zu steigen, die einen auch hinaufbefördert hätte. Und danach im Cafe sah mir der Kellner tief in die Augen. Plötzlich war es, als wenn sich alle Chakren öffnen und ich weiß gar nicht, ich war nicht spirituell bewandert damals. Jedenfalls spielte ich mit meinem Freund Frank Pool Billiard und es geschah, dass ich alle Kugeln treffsicher einlochte und gewann. Klar, ich war nicht schlecht gewesen in dem Spiel, aber das…man sieht das manchmal im Film.

Ein Film. Den ich sehr gut erinnere. In dem sich mein Herz komplett geöffnet hatte und ich damit so überfordert war, denn da kam unglaublich viel Schmerz hoch. Ein paar Wochen später lag ich für kurz im Krankenhaus und das war, als Lady Diana starb und zwei Tage später Mutter Teresa, oder umgekehrt? Das vergißt man nicht.

Seither jedenfalls bin ich Franz von Assisi verbunden, wegen der Tiere sowieso. In der Stadt selber war ich gar nicht. Ich habe noch eine Assoziation zu zappenduster: Leuchttürme. Bildlich gesprochen, denn das sind wir selber, man sagte auch Lichtarbeiter zu uns, oder so.

Die gute Susanne Lohrey hat das Thema aufgegriffen in ihrem neuen video.

Sie ist ein Medium, und mehr noch Psychologin, die immer klar und deutlich war. Lässt sich nicht von den falschen Leuten vereinnahmen oder ins Bockshorn jagen.

Bestimmt war Franz von Assisi das auch, und dann benutzte man ihn, baute eine riesige Kathedrale über seine Hütte. War bestimmt auch ein Kraftort! Nach meiner Reise, irgendwann. da stürzte ein Teil der Kathedrale in Assisi ein. Echt wahr.

Das höchste Gut

Da könnte ich natürlich edle Werte nennen, die aber meistgebraucht zu Schlagworten verkommen sind. Einen hohen Wert bemesse ich der Zeit. Meiner Zeit, unbemessener Zeit. Im Prinzip hat jeder die gleichen 24 Stunden am Tag, doch erst seit ich diese zu meiner freien Verfügung, erlaubterweise, und Einteilung „besitze“, bin ich glücklich und zufrieden. Auch das ist eine Kunst, eigene Struktur zu schaffen und sich nicht der Fremdbestimmung zu unterwerfen. Diese Fremdbestimmung hat mich oft gequält , denn sie zwang mich, nur halb da zu sein. Aber den Großteil meines Lebens habe ich es geschafft, viel Zeit zu „haben“, einfach weil es nicht anders ging. Das aber ist in jüngeren Jahren nicht immer erlaubt, sozusagen gestohlene Zeit, wobei man sich jetzt andersherum fragen kann, welche Zeit wird uns gestohlen. Nein, wir bekommen sie ja bezahlt. Man tauscht sie also ein.

„Wenn sie träumt, ist sie woanders“ so ging der schöne alte Song im Radio heute früh, und in der Tat war das so, dass wenn ich irgendwo vor Langeweile fast umkam, träumte und wahrhaftig mehr woanders war. Eine trance. Das fiel mir leicht, das war überlebenswichtig. Leider ist man dann nicht in der Kraft, seine Umstände besser und freier zu machen, wenn man nur träumt. Der Wert, den man wahren 5 Minuten Da Sein gibt, macht diese wertvoll, und derzeit schätze ich das einfache Da sein, Tee kochen, Landschaft sehen, Leben gestalten mehr und mehr über die erträumte Zeit anderswo. Es mag nicht wichtig sein, was ich tue. Wer entscheidet das?

Für meine kleinen Katzen, die mich seit 13 Jahren seit ihrer Geburt begleiten, ist es natürlich wichtig. Sie kennen jede Bewegung, jeden Laut, und ebenso ist es umgekehrt. Mit keinem Menschen lebte ich so lange! Sie halfen mir, Hier zu sein. Und zwar erlaubterweise, so wie sie auch.

Gestern begleitete ich eine Freundin zum Jobcenter. Sie bemaß immer ihren Wert nach ihrer Leistung und den Sinn danach, für andere da zu sein. Das gibt ja auch Anerkennung. Wenn man an nichts glaubt, dann ist man fette Beute für diese Art von Sinn. Mein Sinn bestand darin, zu lernen, immer neues, immer mehr und anderes und tatsächlich habe ich in diesem Leben viel Wissen angehäuft; dass ich nun langsam vergesslich werde, ist lustig. Das Wissen hatte seinen Sinn. Zum Glück glaube ich, an mehrere Leben, oder auch Leben anderswo, in anderen Dimensionen und Lebensformen, was sonst macht Sinn? Zeit ist unendlich, wenn sie nicht eingeteilt ist.

Das geistige Lehrerzimmer

Heute erfuhr ich , das Gunnar Kaiser verstorben ist. ER war wirklich Lehrer, einer der mit Herz und Seele die Wahrheit lehren wollte und wir haben ihm viel zu danken!

Der Begriff mit dem geistigen Lehrerzimmer stammt von Sabine Wolf, sie ist auch schon in anderen Gefilden und hat uns ebenso viel hinterlassen, so eben die kristallmenschbibliothek, in der wir von diesen Lehren lernen können.https://kristallmensch.net/bibliothek/das-geistige-lehrerzimmer/

Eingefallen ist mir dies erst, weil eine andere Lehrende -Silke Schäfer- in einem video von unserem jeweiligen „geistigen Team“ spricht. Das ist ein guter Impuls,um sich mit diesem zu verbinden, wenn auch mir der Ausdruck nicht so gut behagt. https://youtu.be/sQ72bz-AfL8?feature=shared

Sie gibt den Rat sich morgens für 3 Minuten mit diesem geistigen Team zu verbinden. Nun mache ich das eher abends, und das führt manchmal dazu, dass sie mir im Traum begegnen und ich äusserst interessante Dinge erlebe. In dieser Nacht jedenfalls ist mir dazu ausgerechnet eben jene Sabine Wolf und ein ganzer Raum voller anderer Lernender auf einem workshop begegnet! Das ist toll, es zeigt mir wo ich verbunden bin. Ich musste dorthin auf einem schmalen Pfad durchs Gestrüpp klettern, über Zäune steigen und das Gebäude, welches ich erreichte, war wie eine große Schule für geistig beeinträchtigte Menschen. Vor der Tür lagen drei erschossene Rehe und ein kleines lief herum, welches ich zu mir nahm.

Und das war wichtig. Ich musste mich darum kümmern, weil einer der Beeinträchtigten das Tier wegen seines Fells töten wollte. Nun also wurde ich weitergelassen zu dem workshop. Zu lernen ist ein Geschenk für mich .

Silke Schäfer bin ich auch oft dankbar, denn sie möchte Viele mobilisieren. Das muss jemand machen! Ob über den Weg der Astrologie oder anders. Das Einzige, was mich stört, ist ihre Begeisterung über neue Technologien die es geben wird, und auch KI. Das passt nicht in meine Bild von Zukunft, in der wir uns geistig verbinden und ohne die ganze Technik zu brauchen. Wir entwickeln uns, mehr zu spüren, geistige Wesenheiten wahrzunehmen und vieles mehr. Wo da die KI hinpasst, ist doch fraglich. Sie kann das nicht.

Am Ende ist es wie in den Science fiction, wo der Mensch nur dank seiner (über-) natürlichen Fähigkeiten gegen die mächtigen KI eine Chance hat und gegen sie kämpfen muss…Das gilt ja auch jetzt schon, um gegen mächtige Organisationen zu bestehen . Da ist so ein geistiges Team- ich sage lieber Familie- doch ganz hilfreich. Man muss immer sehr aufpassen, in welche Richtung Lehrer einen lenken wollen.

Denn lenken wollen sie einen immer.

Ky 23

Kartendeck: Seelen-Medizin

Das Kartendeck „Seelen-Medizin“von Lisa Biritz mit Bildern von Francene Hart enthält 44 Karten mit dem Untertitel: Zurück zu innerer Ganzheit durch schamanische Seelenrückholung. Jeder Karte ist ein Begriff zugeordnet, der im Begleitbüchlein besprochen wird und mit Übungen begleitet. Die Karten sowie die Box sind angenehm stabil. Besonders gefallen mir die Bilder, ihre fröhliche und positive Ausstrahlung sowie die Tiefe, die den Themen dadurch gegeben wird. Ich wundere mich immer, dass die Autorin groß geschrieben wird, und die Künstlerin klein darunter bei diesen Kartendecks. Klar muss jemand das Wissen reingeben, aber so wie mir scheint, muss ja auch die Malerin dieses haben und hat es auch. Es ist eine Kunst, Bilder abseits der bekannten Klischees zu erschaffen, und diese ist tatsächlich eine Medizin, so wie ich sie verstehe. Zum Thema schamanische Seelenrückholung, wie sie hier im Untertitel genannt wird, würde ich nicht ein Kartendeck verwenden. Die ist mit Erfahrung, mit inneren Bildern und Reisen verknüpft, die man üben muss, also wäre dies ein Anfang. Dennoch sind die Landschaften, in die z.B. ein traumatisierter Mensch reisen könnte, nicht ohne weiteres allein zu bewältigen und ich wäre mit dieser Praxis vorsichtig, zumindest aus meiner Erfahrung, denn ich habe das auch erst ohne Lehrer gemacht. allerdings guten Zugang zu spirituellen Helfern gehabt und das kommt zuerst. Großartig finde ich, dass solche Wege überhaupt bekannt gemacht werden, ich halte sie für die wahre Medizin und damit gebührt diesem Kartendeck auch Dank. Ich wurde durch die youtube videos von Anna Selma, der zweite Blick, darauf aufmerksam; sie hat viel im Angebot, was uns helfen kann, tiefer in unsere Heilung einzusteigen, ohne dass es in traditionelle schmanische Arbeit geht.

Diese Karten führen jedenfalls in die Selbstverantwortung, statt wie bei Tarot oder Orakel einfach abzufragen, „was kommt in der Zukunft?“, denn das ist in der heutigen Zeit nicht mehr dran. Wir erschaffen unsere Zukunftmit, immer und es ist besser, dies bewusst zu lenken. Dazu gibt es gute „tools“, Werkzeuge, wie auch die Methoden der Schamanen oft genannt werden. Jedoch sind sie nicht so wie ein Hammer, den jeder in die Hand nehmen kann, um damit einen Nagel einzuschlagen. So wie ich merke, haben nicht alle Menschen eine so reiche innere Bilderwelt wie ich, die es jahrzehntelang geübt hat, sei es durch Lesen, Träume erinnern, Malen und künstlerische Ausbildung, auch äussere Landschaften oder Kunstausstellungen erkunden, all das trägt natürlich dazu bei. Wie also kann ich anderen vermitteln, welche Welten sich auftun können. Das kann dieses Kartendeck. Manchmal schleichen sich solche Bilder in einen Traum, die Anderswelt will gern in Kontakt treten. Sie sendet dir Botschaften, wenn du darum bittest.

co Kayute 2021

scrolls -2 Lamat-ein Traum von siddhis

Ein Traum. 2 Lamat

Wir beobachten eine Zeremonie, von weiter oben, um nicht zu stören. Die Schüler eines Guru singen Mantras und empfangen nacheinander einen Segen von ihm. Aber irgendwie kommt die Musik und das Licht wie von einem Band, und der Strom läuft nicht richtig, so dass es verzerrt wirkt und sie abwechselnd in warmes und in blaues Licht getaucht werden.
Wir gehen dann einige Stufen auf der Treppe herunter, näher heran. Da liegen Opfergaben und Vögel kommen, um davon zu fressen.
Es herrscht grelles Mittagslicht. Das Gebäude ist mehrstöckig und die oberen Etagen noch nicht fertig gebaut, im Rohzustand. Unten ist es gelb gestrichen und da wohnen die Schüler sehr einfach. Der Hof ist kahl und es sieht sehr nüchtern aus. Abends zuvor war ich auf einer Feier dort gewesen und es war alles ganz anders, wunderschön in bunten Lichtern, so dass ich dies meinen Freunden nun zeigen wollte.
Die jungen Leute kommen heraus, gesegnet, manche taumeln.
In einem kleinen Laden sitzt ein Masseur oder Heiler, er trägt einen Turban und einen Schnurrbart und lächelt mich mit einem strahlenden Lächeln an. Ich lächle zurück, fühle das im Gesicht und dann wache ich auf.

Anmerkungen:
Mehr Assoziation als Deutung, es muss nicht rational gedeutet werden. Die Bilder werden lebendig. Dieser Siddha sah aus wie eine Figur aus meinen Tarotkarten und es ist eine Ehre, wenn er nun lebendig wird und mir als guide ein Zeichen gibt.
Es sah alles sehr indisch aus, ohne Bäume, ohne Schatten. Handelt es sich vielleicht um ein „Scheinparadies“? Eine Art von Hölle, die sich tarnt, ein „Raum“ ohne Ausweg. Oh ja, sowas kenne ich gut.
Offenbar habe ich heraus gefunden.

Ich hatte mich gerade zuvor mit der siddhi des Händeauflegens befasst, einmal um einem kranken Freund zu helfen, und auch meiner Katze. Es passte nicht, weder Reiki noch Illahinur, noch göttliches Licht. Auch mit dem Wort- der Schlüssel, die Tür!- göttlicher Liebe war ich nicht einverstanden. Ich habe diese Einweihungen erhalten, aber es ist in meinen Augen alles eingeschränkte Kunst. Etwas künstliches.
Ich war erst mit“ reine Liebe“ einverstanden. Und dann floss die Kraft in meine Hände, sehr klar. Was sie bewirkt und ob, das liegt nicht in meiner Hand. Wille ist einschränkend. Ich sah noch mal den „unterbrochenen“ Segen im Bild, aus einer künstlichen Quelle kommend, und vielleicht sind da meine nächsten Lektionen. Man fordert ja heraus, wenn man energetisch Manipulationen erkennt.
Die „alte“ Form und die „neue“ Form von Heilung. Sich nicht mehr täuschen lassen ist der Schlüssel. Das Wort göttlich kann auch missverstanden und missbraucht werden und ich möchte es nicht verwenden, auch wenn ich das früher schon machte. Das war unklar und verwirrend. Ich muss immer dazulernen, weiter gehen.
Ein Siddha zeigt sich und lächelt. Ein Wissender

Lichthülle

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Eine schwere riesige schillernde Blase habe ich auch für euch. Sie war ein Moment aus warmen Tagen. Eine Hülle und ein Inhalt aus Licht. Doch es sind ja zwei! Zwei Hüllen mit Licht im Licht. Eine Frau mit ihrem Kind hat diese Blasen in die Luft geworfen.

Scrolls, Seherin der Nacht

Scrolls –  Seherin der Nacht, 3 Akbal
Ein Traum
Das Konzert. Zwei Männer spielen Musik auf ihren Instrumenten. Sie haben ihr Hüte an die Seite der kleinen Bühne gelegt, doch diese Hüte sind übermenschlich groß. Ich selbst spiele ab und zu einen Ton auf dem Bass dazu, mehr kann ich noch nicht, ich kenne diese Musik noch nicht.
Und ich schaue auf die Wiese und den riesigen weiten Himmel hinaus, in dem sich die Wolken bewegen. Da reissen die Wolken auf und geben den Blick frei auf kleine Löcher, in denen Lichter tanzen! Oben sind zwei, die sehen aus wie Augen, wie Gottes Augen im Hintergrund und da bewegen sich die vielen Sterne und tanzen.
Wir rufen dem Häuflein Zuhörer auf der Wiese zu: Schaut! Dreht euch mal um. Sie schauen.
Und nun sehe ich diese Menschen genauso wie die anderen Gebilde: Sie sind voller Sterne, eine hohle Form, in der die Sterne tanzen. Ich begreife, dass wir nicht getrennt sind, dass sie hier und wir dort sind. Es ist so befreiend. Die Goldenen, die Leuchtenden, wir sind sie. Jeder Ton spielt seinen Part.
Dann gehen wir hinüber zu einer anderen Bühne, es ist eine Art Festival mit mehreren bands. Da singt ein melancholischer Liedermacher mit schiefem Mund,und hier leuchtet keiner. Wir wollen ihnen den Himmel zeigen, doch

_MG_0027 (1) wir hören erst mal zu, aus Respekt. Ich halte die Gitarre im Arm.

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