Hell und Dunkel

Die Gegensätze sind doch faszinierend- bei uns ist alles eingeschneit, so richtig. Meine jungen Katzen finden es toll- sie rasen herum und spielen im Schnee. Die Ältere mag es gar nicht.

Und dann bekomme ich das Bild gesendet, von einem Freund. Das ist der dunkle Strand, playa del Ingles auf La Gomera und es strahlt Wärme aus.

Aber in der Tat finden sie es dort auch kalt, man friert dann schon bei 17 Grad. Ich finde 10 Grad schon warm. Es hat mit der Gewöhnung des Körpers zu tun. Nun, an das Schneeschippen gewöhne ich mich nicht mehr gern. Ich bin kein Mensch für den echten Norden, wo immer Schnee liegt. Aber raus muss ich, die Vogelfuttersäulen aufhängen, denn am Abend soll wieder Sturm kommen.

Der Fasan war schon da, er ist ja nicht zu überhören. An den Spuren erkennt man auch das Rehböckchen, sie finden nichts mehr. Ich habe die Äpfel wieder ausgegraben. Und Kürbis. Allerdings friert das alles ein und ist steinhart.

So schön die Idee ist, den Winter über zu verreisen, sogar möglich auf einmal- aber wer sorgt dann für die ? Nee, auf einem Flughafen wollte ich jetzt auch nicht festhängen. Meine Freundin düst diese Wochen nach Marokko…ich gönne es ihr, denn sie arbeitet im Sommer hart. Dann gibt es wieder schöne Bilder zu gucken…

Mein Geburtstag war immerhin gemütlich, vier Gäste hatten den Weg gefunden, im Schneckentempo. Man muss ja von einem anderen Dorf anreisen, und nicht immer ist alles geräumt. Es schneit ja weiter.

Manch einer kommt dann lieber mit dem Trecker. Da sind sie hart im Nehmen mit der Kälte. Es gab dann eine Hühnersuppe passend zum Winter. Und neue Bücher. Einen Kuchen aus den eigenen Boskop-Äpfeln.

Wintervogel

Nun, welcher das nun genau sein soll, kann ich nicht sagen. Ich habe schon Rotkehlchen und manchmal einen Gimpel. Aber dies könnte auch ein ausgedachter Fenstervogel sein, die Bilder sind nicht vom NABU. Die schicken mir auch immer mal welche, für deren Lebensraum ich spenden sollte.

Ja, aber ich mache das ja anders. Abgesehen von Katzen Nr. 1 und Hunden Nr. 2 gehört mein Herz den Vögeln. Ich habe das Glück, dass es hier so viele davon gibt, sogar Möven, Kraniche, und heute auf dem Wege durchs Dorf ließ sich ein Bussard fast vor dem Auto nieder, er hatte da etwas entdeckt.

Ich füttere, und das ist ganz schön teuer geworden! Jemand schenkte mir diese Futterstellen, die man hoch aufhängen kann, und da gehen solche Mengen hinein! Die hören erst auf, wenns leer ist….

Meisen, Spatzen, Kleiber, ein Eichhörnchen kommt vorbei. So oft bedauere ich, von den hohen Bäumen umgeben zu sein, im Schatten und quasi wie eingesperrt mein Blick. Ich hätte so gern eine offene Landschaft vor der Nase. Ich bin lieber am Wasser als am Wald. Aber das ist nun mal der Lebensraum der Vögel. Und es gibt immer etwas zu sehen. Ein Fasan schleicht sich herbei. Bei der kleinsten Bewegung rennt er laut schimpfend durch die Luft, bis er endlich abhebt.

Die Hühner aber müssen offenbar drinnen bleiben, in ihrem Waggon. Da drängeln sie sich viel zu eng, sonst sind sie immer draußen. Es gibt da so ein Häuschen, wo man ihre Eier kaufen kann, am Automaten! Die sind gut, frisch. Ich würde niemals mehr Eier im Supermarkt kaufen.

Max am kleinen Katzenfriedhof. Ein bisschen sieht es ja auch so aus, mit all den Koniferen. Das war vor 10 Jahren alles schon da. Aber irgendwie-kleiner.

Max ist so glücklich draußen. Besonders wenn ich den Staubsauger zücke, ist er weg- wie alle anderen auch.

On line

_MG_0041I think I call it „atlantic ocean“. These  birds live along the coast, they live with the sea, the wind, the wide open space. I think that is something essential for me as well. This ocean and the sky and the birds is, what connects me to the continents, because one place is not enaugh to know.

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