Ab und zu erzähle ich meine Gedanken zur Zeit auf video, in einer playlist namens Geomantisches Nähkästchen. Ehrlich gesagt, sieht es da ein bisschen wirr aus, in meinem Nähkästchen. So kommen eben auch in so einem video- absolut authentisch und unprofessionell, – viele Themen vor, die ich nicht vorher geordnet habe. Aber, so sieht es in meinem Kopf meistens aus. Und zwar finde ich das gar nicht verrückt. Mein Titel hier ist provokativ. In meiner Erfahrung laufen viele Themen des Lebens parallel ab, und vieles zeigt sich im Kleinen, was auch im Gesamtsystem geschieht.
Ich hatte also verschiedene Bücher erhalten, die bei jemandem im Weg waren, der keine Bücher liest, sondern Wohnungen entrümpelt. Da gab es nun die vielen psychologischen Bücher aus den 1960iger, 70iger Jahren, damals als die neuen Ideen zur Psychiatrie und so weiter aufkamen. Und so begann ich zu lesen, von R. Laing über „Das geteilte Selbst“.
Er beschreibt damals, wie ein Familiensystem einzelne Mitglieder quasi verrückt macht, indem es seine eigene Wahrnehmung mit ihrer Wahrnehmung überlagert, die eine Verzerrung aufweist. Dies funktioniert in der Kindheit. Wir dürfen annehmen, dass unser aller Wahrnehmung gewissermassen gefiltert ist, Verzerrungen aufweist, die unsere Vorfahren weitergegeben haben. Um nun selbst zu funktionieren, weisen sie oft einer Person eine Art Sündenbockrolle zu. Das ist uns bekannt, oder.
Die genaue Geschichte ist natürlich im Buch viel besser erklärt, und ich vermute, in vielen neueren Büchern zur Schizophrenie und anderen Krankheitsbildern ebenfalls.
Nun begegnet mir im Zuge der Corona- Wirren plötzlich dieser Begriff des Gaslightning wieder, mit dem uns von Seiten der – ja, Moment, welche Seite?- Jede Seite ist bedingt durch die andere Seite, – also es wurde erklärt, dass dies die Regierung mit uns machen würde. Jaaa. Ein System, im Grossen. Das uns verrückt machen will, indem es auf unsere eigene Wahrnehmung etwas Verzerrtes aufpropft, und zwar mit solcher Macht, dass die meisten es glauben, und somit jedem Denkenden schwer macht, in seiner Wahrnehmung zu bleiben. Das nenne ich gezielte Propaganda, und die dürfen wir auch schon länger erleben.
Es ist meiner Meinung nach nicht das gleiche, wie in einer unbewussten Situation. Die Konsumenten der Medien sind unbewusst, aber die Sender in diesem Falle nicht. Das ist in einer Familie zumeist anders. Wir drücken uns durch soviele unbewusste Gesten, Mimik und anderes aus, durch Tonmodulationen in der Stimme, und all das programmiert Kinder auch. Ob wir wollen oder nicht….
Nun wird das offiziell kontrolliert, Sprecher von Mitteilungen üben emotionsloses Mitteilen von Information, dass es gar nicht mehr auffällt, wenn Computer das bald übernehmen. Die Sprache der Fachleute und Politiker ist gewissermassen entleert. Worthülsen, die sind aber gut zur Gehirnwäsche geeignet. Videos und Filme werden absichtlich zur Erzeugung bestimmter Emotionen aufbereitet.
Das ist nicht neu, schon frühere Diktaturen nutzten und nutzen diese Methoden.
Da besteht zur Zeit eine Polarisierung , die immer fanatischer zu werden scheint. Ich habe nicht den Eindruck, als wenn sich eine der Gegnergruppen Gedanken über Sprache macht. Hier wird genauso polemisiert, Stimmung ohne Inhalt erzeugt, wir reden viel über Freiheit, aber diese Freiheit, die wir mal wollten, ist schon lange zu einer Konsumgeschichte mutiert worden.
Das was wir zuletzt hatten, war eine Diktatur des Konsums, auch in der Musik und Kunst, eine Art von Steuerung grosser Ablenkungsindustrie. Und sie wird perfektioniert.
Lasst uns doch mal die Chance sehen, selber was eigenes zu schaffen.
Selbst Kinder versuchen schon, perfekter Abklatsch von vorgegebenen Medienfiguren zu werden. DAS ist Verrücktmachung, Verleugnung der natürlichen Impulse, so sehe ich das.
Verrückt, das sind immer die anderen, nicht wahr…und was genau bedeutet das überhaupt. Wir wissen nicht mehr, was wir glauben können, wollen, sollen. Das ist nun mal eine Phase von Neuorientierung.
Können wir unserer eigenen Wahrnehmung denn so sehr trauen? Vielleicht kann man da auch mal hinschauen, was hat mich so geprägt, warum habe ich soviel Angst, und so weiter. Leider tun wir das erst, wenn wir nicht mehr funktionieren, und das kann dauern, Jahrzehnte.
So, es reicht für heute. Bis Morgen


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