„Klassisches Material“

So heißt das heute, was gestern noch „content-Zeitkapsel“ hieß. So, das ist ja ganz nett, aber alles was ich vor ein paar Jahren so machte, möchte ich gar nicht erinnern. Es ist ja so lange her…Und ich war noch gar nicht am Meer in diesem Jahr. Nun , passt, denn morgen will ich zum Musikgeschäft und nach einer Ocean Drum fragen. Wo wir doch hier eh keine Brandung haben, muss man die Illusion erzeugen. Und wie freue ich mich auf meine Reise, wo ich wieder den Atlantik hören werde. Klassisches Material? also wirklich!

Zeitkapsel

Mein eigener früherer Beitrag wurde mir als content-Zeitkapsel vorgeschlagen. Von 2018. Anscheinend hatte ich da noch ein ernsthaftes Projekt, zu den Tagen des Maya-Kalenders zu zeichnen. Ich schaffte aber nie alle dreizehn. Wie so oft, halbfertig und dann wieder was anderes….

Heute ist 13 Oc im echten Mayakalender, also dem der Maya.

Eine echte Zeitkapsel aber ist das Buch, welches heute im Briefkasten war:

NICO- Im Schatten der Mondgöttin, von Lutz Graf-Ulbrich, genannt Lüül, ein Musiker, der über seine Erinnerungen an die wilden siebziger Jahre mit der Sängerin schreibt. Da wir seine früheren bands öfter mal hören, Agitation free oder Amon Düül, finde ich das interessant. Ich war zwar ab 1977 auch in Berlin, wusste damals aber nichts von diesen Leuten. Vielleicht standen sie in der Kneipe mal neben mir…

,

Holy Spirit

Wen haben wir denn da getroffen? Ein Froschkönig auf dem Silbertablett des Außerirdischen! Ach ist das schön, dass es noch ein paar versprengte alte Hippies gibt. Ja ich weiß, in Indien schon. Aber das ist mir nun doch zu weit.

Ein Trommeltreffen, das Wahnsinnswetter, gute Gespräche.

Und als ich dieses Buch „walkaway„( Cory Doctotow) weiterlas, war ich immer mehr enttäuscht. Eine Utopie? Ich glaube nicht, aber ich gehöre ja nicht zu der Generation. Da geht es zwar um ein Abwenden von der Kultur, die wenigen Reichen die Macht gibt. Aber es wird von fortwährender Zerstörung begleitet. Die “ ersten Schritte einer besseren Welt“ lassen natürlich irgendwie an die „Last Generation “ denken. Sie wollen nun die Ersten sein. Wie die „First Nations“ der Ureinwohner in Kanada, wo das Ganze spielt, die auch noch da sind. Das ganze neue System ist hochtechnisiert, hat keine Bosse, aber das Computerwissen ist alles. In Kanada gibt es genug Platz, immer wieder weiter weg zu gehen.

Dabei müssen unbedingt die server, die clouds etc gerettet werden. Roboter, Drohnen und Zeppeline machen das möglich. Mir kommt das nicht erstrebenswert vor….last not least wird erfunden, das Bewusstsein von Toten oder Lebenden auf den PC hochzuladen und so zu erhalten. Erstaunlicherweise sind auch die Gefühle dabei, und das ohne Körper, was ich wirklich nicht ganz erfassen kann. Von einer Seele wird hier nie geredet. Es gibt endlose Diskussionen, aber das ist der Weg des Überlebens? In ferner Zukunft können sie Körper erschaffen und laden sich wieder herunter. Dabei sind auch alle queer, trans und bisexuell. Ohne das wäre es genau der Traum von Elon Musk, schätze ich. Aber davon hält er ja nichts, er hat seinen Sohn deswegen verstoßen. Und Boss muss sein.

Anyway gibt es kaum einen aktuellen Roman oder Film in den öffentlichen Sendern, wo noch Mann-Frau-Beziehungen existieren. Nur über 60. Man hört nun auch im Leben von vielen jungen Leuten, die nicht sein wollen, was sie sind.

Ich wundere mich aber viel mehr noch über das Verständnis von Bewusstsein, welches ohne KI und PC-netzwerk nicht mehr existieren soll. Wo sind all die spirituellen Lehren, das Wissen, die Übungen geblieben?

Viele Bewusstseine ohne Körper wurden doch schon erfunden, gefunden, erlebt, wo wir doch gerade Pfingsten mit dem Heiligen Geist hatten, –

Ich lese außerdem “ Die unsichtbare Ordnung des Lebens“ von Jens Oertel, ein praktischer Ratgeber über energetische und geomantische Wirkungen. Fern von Aberglauben wird hier alles logisch erklärt, und endlich habe ich die Lahkovski-Spule verstanden. https://youtu.be/cY9cntfNduQ?si=g6F3Vs3btFGuwNR0

Walkaway

Cory Doctorow, Roman 2018 Heyne

Ein hochinteressantes Buch, dabei nicht einmal neu. Aber die Ideen! Es geht um die Alternative zur bestehenden Gesellschaft, die in diesem science fiction nur geringfügig „weiter“ ist als die unsere, abgesehen von der noch fortgeschritteneren Überwachung und Kontrolle. Um diesem System zu entgehen, entfernen sich junge Leute und bauen etwas eigenes auf. Auch dieses ist hochtechnisiert, gut organisiert und dennoch ein Experiment.

Ich erinnere mich an bestehende Versuche, Ökodörfer und Gemeinschaftsbildung, für die ich nie geeignet war. Aber ich weiß in etwa, wie sie funktionieren und wie nicht. Tamera ist interessant. Die Idee also weitergesponnen….ich bin erst auf Seite 190 von 736. Klar, ich bin zu alt, um da wirklich mitzukommen. Der Autor ist berühmt. https://diezukunft.de/taxonomy/term/5166

Die Maiglöckchen sind da, unter dem hohen Giersch verborgen! Wild? Wäre es wild, würde alles nur Brombeere sein. Tatsächlich ist es Arbeit, hochsensibel, auf all die Blütenpflänzchen zu achten , statt nur Grün zu sehen. Ich glaube, einen guten Gärtner macht die Erfahrung.

Ich bin wirklich begeistert vom Buch, das man nicht einfach nur lesen kann, sondern man muss nachdenken über die Entwürfe und Philosophien. Das ist die spannende Frage, wie die Zukunft aussieht und wie wirken wir daran mit.

Was ist Bewusstsein?

Raum einnehmend

Schreibetüde Nr 2 im Mai mit den Wörtern Instinkt-rücken-schuldig, 300 Wörter https://wordpress.com/reader/feeds/23737740/posts/6046105588

Das Grün der Bäume macht diese um ein Vielfaches breiter und dichter, so als wenn all das näher heran rücken würde. Sie teilen sich den Raum indem sie umeinander, ineinander und in die Höhe wachsen. Der gelegentliche Regen bewirkt dies. Manch eine Pflanze wird schneller höher und begräbt die anderen unter den ausladenden Blättern. Diesmal haben die Kornblumen gewonnen, die Brennessel holt auf, die Wildrosen brechen dazwischen durch. Keine Pflanze fühlt sich schuldig für den Instinkt des Überlebens.

Wuchert der Weg zu, dann greift der Mensch zu Maßnahmen. Instinkt ist etwas Tierisches, wir haben es auch, doch die restliche Welt da draußen hat auch dieses lebendige Wissen um den Platz im Raum.

Fünf Menschen sitzen im Zimmer und üben das Trommeln auf Djembe und dies zum ersten Mal mit fachkundiger Anleitung. Konzentration liegt in der Luft. Der Raum ist eng und in die Mitte hat sich der große Hund gelegt. Was immer in diesem Energiefeld geschieht, – die Lautstärke macht ihr nichts, der alten Hündin. Sie ist ein Herdenschutzhund, der immer seine Herde oder sein Rudel zusammenhalten will, und wer da ausbricht, wird gemaßregelt.

Plötzlich steht sie auf, und wuselt um einen der Teilnehmer herum, der schon zuvor nervös war und wohl auch leicht gereizt. Er kommt nicht mit in dem neuen Tempo. Nun soll der Hund schuldig sein, der alte Mann springt entnervt auf und schreit: entweder der Hund geht oder ich!

Sie hat gespürt mit ihrem Instinkt, dass da einer aus der Truppe ausscheren will, abhauen, sich ausklinken. Sie wollte Entspannung bringen, indem sie mit ihm spielen wollte. Teil von etwas sein, einer Gruppe , einem Raum und der Musik, dabei noch entspannt und freudig, das ist nicht so einfach . Und, unerträglich für den Menschen. Dabei würde gerade Musik die Linie sein, auf der man gemeinsam schwingen kann in Energie.

Winternet

Das Internet ist mein Winternet, im Sommer betrachte ich lieber Lämmer. Endlich Sonne!

Die schweren Rosenbüsche kippen schon wieder bedenklich auf Wege und Improvisation ist alles, immer und forever. Es ist sehr grün, sehr. Leben in Echt.

Algen im Wasser, ich wollte doch einmal Wasserschnecken besorgen. Stattdessen schon wieder zwei Bücher, im Vorübergehen. Das Eine ist ein Wälzer, es heißt „Walkaway“ und scheint mir die Vision ganz vieler Menschen zu sein, die ich kenne. https://www.deutschlandfunkkultur.de/cory-doctorow-walkaway-technologie-gegen-die-angst-vor-dem-100.html Eine Zukunftsvision, die keine Dystopie ist, auch keine Utopie wie jene, die ideale Gemeinschaften bauen. Ein Weg, einfach, vielleicht nannte man das mal Aussteigen. Aber auch was heute als Aussteiger gilt, ist selten ganz draußen. Seit das Fernsehen Leute fürs Aussteigen bezahlt…ein Geschäftsmodell. Auch scheitern ja so viele und wollen wieder zurück, auch weil die Illusion , woanders wäre es besser, nicht stimmt.

Ich bin gespannt. Der jährliche Aussteigerbesuch hat sich angemeldet für August, weg von der Arbeit im Aussteigerparadies, da wird es heiß. Da kommt man doch mal in die alte Heimat. Ich freue mich.

zu müde

Ich bin ja viel zu müde, um zu schreiben. Aber kann doch noch nicht schlafen gehen so früh.

Eine geomantische Scheibe von Sabine Wolf, Kristallmensch . Pendeltabellen.Ich sah weiße Kühe, und hatte auch von Kühen geträumt zuvor. Die ersten Mohnblumen blühen, die orangen und gelben kalifornischen, und die großen Roten.

Es gab immer wieder Regenschauer, was die Pflanzenwelt wohl mochte. Ich fror wieder.

Das war am Feiertag

In der Stadt Heide konnte man nun draußen sitzen, ungeachtet der gelegentlichen Schauer. Und das war ein Gewusel. Vor lauter Kinderwagen und Familienpulks kam man gar nicht vorwärts, und doch schaffte ich es, drei noch nie gesehene Bücher zu ergattern, eines von Doris Dörrie- ganz wunderbar anrührend, wie immer. (Was machen wir jetzt? Roman, Diogenes, 1999) Zeitlos, über die midlife crisis eines Mannes, und die Begegnung mit einer buddhistischen Gemeinschaft und noch viel mehr…

Der Stapel noch zu lesender Bücher wird größer!

Sogar E.T. war da.

Der Sommer scheint noch weit entfernt, auch wenn die BILD Zeitung uns heute zwei krasse Hitzesommer ankündigt. Na denn. Abends kam ein Freund, der die Tage verwechselt hatte, das passiert uns allen schon mal.

Dafür wird heute getrommelt, und Pfingsten ebenso. Da freue ich mich auf die Heider Kultourtage und eine Vernissage im Bürgerhaus. https://mbzg.my.canva.site/heider-kultour-tage-2026-kunstausstellung Da sind ein paar Fotografen, die ich noch gar nicht kenne.

Und vorher wird noch geomantisiert, worauf ich selber gespannt bin. Jedes Mal ist anders.

Die Jungspatzen sind flügge und mit den Eltern probieren sie die Löwenzahnsamen. Bin ich froh, dass die Katzen so viel pennen. Die Schwalben haben wohl hoffentlich etwas Besseres gefunden, ich musste die Garage nun ja zumachen beim Regen. Erdbeeren. Ich esse sie dreimal am Tag.

Natürliche Intelligenz

Natürliche Intelligenz ist das Wichtigste überhaupt, und lässt sich nicht kopieren. Ich höre wieder dem großen Geomanten zu, seine Botschaft ist auf englisch, danke dafür.

https://youtu.be/XpTFN_366z4?si=2PTH29zDiKy0XSld

MaRCO pOGACNIK hat so wertvolle Pionierarbeit geleistet, ist nun 82 Jahre alt und mit seiner Feinfühligkeit einzigartig. Er sagt hier einige wichtige Botschaften in klarer Form. Von ihm haben wir unseren Geomantieunterricht bei Hans Hansen inspirieren lassen, https://youtu.be/3vhePtMDsTA?si=gaCrBcolKQdfkEcS. Mit Hans war ich vor Jahren auf Gruppenreisen nach Dänemark, nach La Gomera. Beide sind keine geborenen Redner, haben einen bescheidenen Auftritt, ganz anders als manche Stars der spirituellen Szene. Beide lauschen auf innere Stimmen und den Reichtum der Naturwesen.

Bestimmt gibt es leichtere Lektüre als diese, doch diese empfinde ich als entscheidend.

Besonders da alle über künstliche Intelligenz reden, aber nie über die natürliche Intelligenz, die hier alles zusammenhält. Oder auch vielmehr nicht mehr: aus gutem Grund, wie wir hier erfahren können, wenn wir uns fragen, wo es mit der Erde hingehen soll.

Die Akelei ist in diesem Jahr riesig, überall verteilt. Ganze Felder des Rasens sind voller Habichtskraut. Also „Rasen“ kann man nicht sagen….es ist gemähte Wiese voller Überraschungen. Heute bekam ich nasse Füße. Kalter Wind. Der Auswertung der NABU Gartenvogelzählung entnehme ich, dass die Amseln sich erholen, die Schwalben aber gar nicht und auch die Stare weniger wurden. Warum steht in der Liste nicht, aber man muss etwas forschen. Und sogar der Kuckuck ist zahlreicher.

Es ist doch erstaunlich, wie viele Vogelarten dort drinstehen, die ich gar nicht identifizieren könnte, weil ich sie nicht kenne. Wichtig aber ist, sich mit dem großen Bild zu verbinden, nicht die einzelnen Namen zu wissen. Sich nicht außerhalb von Natur zu sehen, sondern eingewoben. Das sagt sich so, aber – wir sind natürlich. Noch. An unserem Bewusstsein entscheidet sich die Zukunft.

12 von 12 im Mai

Ich habe nicht daran gedacht, bis ich eben Cynthias Beitrag sah…die alle auf dieser Seite gesammelt werden: https://draussennurkaennchen.blogspot.com/2026/05/12-von-12-mai-2026.html

Ein Tag zuhause, ohne Sonne auch noch. Mit Kaffee fängt er an, aber vorher kommt das Füttern.

Ich habe gestern Abend noch einen Homöopathie-Podcast angehört und sieh an, was mir dabei einfiel

Und dann beginnt die weiße Pracht zu duften. Vorne der Kirschlorbeer, hinten der Weißdorn, der Holunder kommt bald.

Ach da schläft Chilli versteckt im Gras.

Ich mache nicht viel, fleißig war gestern, und dann müssen die Knochen erst mal ausruhen ,- bei einem guten Buch. Aber welches! Ich fing beide an. Juli Zeh ist so gut, so gruselig und genial, es in die Zukunft zu verlegen, auf ihre Art, und ich las aber doch bei Fred Vargas weiter, eine Meisterin ebenso.

Och nee, nun ist mir zum zweiten Mal heute eine offene Wasserflasche umgekippt.

Die Blümlein wachsen ganz langsam

Die Haare könnte ich auch mal wieder einfärben, keine Lust . Da muss es schon wärmer sein. Ah ich freue mich, im Juni kommt ein kleines Bluesfestival in der Gegend, da waren wir vor zwei Jahren schon mal und das ist meine Musik, unter anderem.

Schaffe ich die Zwölf?

Und wieder füttern. Der Freund kommt auch gleich zum Essen.

Webseite erstellt mit WordPress.com.

Nach oben ↑